Bildung / Schulen

Grundschulen - Pakt für den Nachmittag

Mittwoch, den 05. November 2014 um 21:02 Uhr

Alle Grundschulen können sich um Teilnahme am Pilotprojekt bewerben Kreis Bergstraße (kb.) Zum kommenden Schuljahr startet das Ganztagskonzept „Pakt für den Nachmittag“ mit insgesamt sechs Schulträgern als Pilotkommunen im Land Hessen. Neben den großen Städten Kassel und Frankfurt sowie den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Gießen ist auch der Kreis Bergstraße für das Pilotprojekt ausgewählt worden. Der „Pakt für den Nachmittag“ will ein passgenaues und freiwilliges Ganztagsangebot für Bildung und Betreuung an Grundschulen und damit eine feste Betreuungsmöglichkeit täglich von 7:30 - 17 Uhr garantieren.

Bis zum 28. November haben alle Grundschulen im Kreis Bergstraße die Möglichkeit sich an dem Pilotprojekt zu bewerben. Der Kreistag soll am 15.12. die abschließende Entscheidung über die Teilnehmer treffen.

„Unser Ziel ist es, flächendeckend, an möglichst vielen Grundschulen im Kreis, für alle Eltern die sich dies für ihre Kinder wünschen, ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7:30 Uhr bis 17 Uhr anzubieten. Mit dem zusätzlichen Angebot wird ein weiterer Meilenstein im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Familienfreundlichen Kreis Bergstraße geschaffen“, verspricht Landrat und Schuldezernent Matthias Wilkes.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist insbesondere ein pädagogisches Konzept welches im Einvernehmen mit dem Staatlichen Schulamt entwickelt wurde und von den schulischen Gremien beschlossen worden ist. Wesentlich für dieses pädagogische Konzept ist, das Angebot von Schule und Betreuung bis täglich 17 Uhr zu einer pädagogischen Einheit zu verbinden. Die Trägerschaft für den „Pakt für den Nachmittag“ wird durch den Schulträger gewährleistet. Sind vor Ort bereits bewährte Trägerstrukturen, wie z.B. Fördervereine interessiert, die Trägerschaft weiter wahr zu nehmen, kann dies ebenfalls flexibel vereinbart werden. „Mir ist es wichtig, dass der Pakt für den Nachmittag nicht bestehende und bewährte Strukturen vor Ort zerschlägt, sondern diese integriert und gegebenenfalls weiterentwickelt“, so Landrat Matthias Wilkes. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist letztlich auch die Gewährleistung einer Ferienbetreuung, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für berufstätige Eltern, aber insbesondere Alleinerziehende, ebenfalls gewährleistet werden kann.