Essen und Trinken

Modautal und seine leckeren Produkte:

Dienstag, den 23. Juni 2015 um 20:54 Uhr

Eine lebhafte Gemeinde, elf Orte und viele energische Kleinbetriebe

Die Gemeinde Modautal setzt sich zusammen aus elf Ortsteilen, die zum Teil schon seit langer Zeit zusammengewachsen sind wie Allertshofen und Hoxhohl, die eine gemeinsame Schule und gemeinsame Vereine und Feste haben. Jeder Ort, und sei er noch so klein, wie Herchenrode mit 70 Einwohnern und unzähligen Pferden, hat seinen eigenen Charakter. In unserem Maiheft haben wir die Mühle in Brandau vorgestellt, im Juni-Durchblick den Tante-Emma-Laden von Gerlinde Schütz in Ernsthofen und die Postagentur von Helga Peter in Brandau. Sie alle leben gerne in ihrer Gemeinde und arbeiten auch dort. Von Landflucht oder langem Pendeln zum Arbeitsplatz halten sie alle genauso wenig wie die Durchblick-Redaktion. „Wohnen wo andere Urlaub machen“ ist die Devise. Eine ganz pfiffige Geschäftsidee hat sich sogar nach ihrer Heimatgemeinde benannt: unter der Marke »64397« stellen Marlies Franke-Fokken und Margot Warda seit drei Jahren

Handgemachtes aus Modautal her. Die leckeren Saucen und Aufstriche sind keine Industrieprodukte, sondern werden professionell und kontrolliert in kleinen Mengen im Modautal in Handarbeit hergestellt. Besonderen Wert legen die beiden Unternehmerinnen auf beste Zutaten, jahreszeitlich in der Region verfügbar, ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe hergestellt.

Das erste Produkt war die Grillsauce mediterran, es folgten elf weitere Produkte: Zitronencreme und Orangenaufstrich, rote Beete Ketchup, "Worscht-Soos" oder Salatdressing Apfel-Honig-Senf. Am besten einfach mal probieren! Erhältlich sind die "64397" Produkte in einigen Edeka-Märkten, in Metzgereien und in Hof- und Bauernläden in der Region.

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Lindenfelser Gastronomen laden zu den „12. Nudeltagen“ ein!

Dienstag, den 12. Mai 2015 um 13:32 Uhr

LINDENFELS. Eine Aktion, bei der es um gesunde Ernährung geht, passt einem Heilklimatischen Kurort, wie Lindenfels, gut ins Konzept. Und die Gesundheitsaspekte spielen auch bei den 12. Lindenfelser Nudeltagen eine Rolle, denn Nudeln sind gesund - Sie enthalten kaum Fett und sind reich an Kohlenhydraten. Bei Sportlern sind sie als Energielieferanten, die gut sättigen, beliebt. Außerdem liefert schon eine Portion Nudeln dem Körper hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Vollkornnudeln sind außerdem ballaststoffreich und erweisen sie sich vor allem ideal für Diabetiker und für diejenigen, die ein paar Pfunde abnehmen wollen. Zudem raten Ernährungswissenschaftler in stressigen Tagen auch zu Nudeln zu greifen, denn neben den Kohlenhydraten steckt darin jede Menge Serotonin, das zu einem Wohlgefühl beiträgt.

Kreative Nudelrezepte

Die Aktion ruft immer wieder die Kreativität der Wirte hervor, die eigene Nudelgerichte kreieren, welche auf den Aktions-Speisekarten ihren Niederschlag finden. Der Zuspruch bei den Gästen ist enorm, deshalb werden die vier teilnehmenden Betriebe wieder ihre speziellen Nudelkarten präsentieren. Die Wirte werden für die Gerichte vorwiegend selbstgemachte Nudeln verwenden bzw. sich für Produkte aus der Region entscheiden!

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Nudel Omelett mit Zucchini und Champignons

Samstag, den 19. Mai 2012 um 22:01 Uhr

Vom Gasthaus „Zum Römischen Kaiser" für die Lindenfelser Nudeltage 2012

Zutaten für 4 Personen:
250g Nudeln „Fusilli", eine Zucchini, 200g Champignons, zwei Eier, etwas Milch, Salz, Pfeffer, Majoran

Zubereitung:
Die Nudeln kochen und abgießen.
Die Zucchini in Stifte schneiden und die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Pilze und Zucchini in der Pfanne kurz anbraten, die Nudeln dazu geben und mit Salz, Pfeffer und etwas Majoran würzen. Milch und Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und in der Pfanne verteilen. Zugedeckt bei schwacher Hitze stocken lassen. Nach Belieben kann man auch noch Reibekäse oder Mozzarella Flocken darüber streuen und zerlaufen lassen.

Guten Appetit.

Gasthaus „Zum Römischen Kaiser", Peter Lautenschläger,  Kirchstrasse 17, 64678 Lindenfels - Schlierbach, Tel. 06255/ 575, e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

   

Frühlingseier auf Salat

Montag, den 16. April 2012 um 21:16 Uhr

Zutaten (pro Person)
2 Eier (hartgekocht)
1/2 TL Senf
1-2 handvoll Rucola (oder eine Mischung aus Rucola und Feldsalat)
Schnittlauch
Petersilie
1 kleine Schalotte
Apfelessig
Ölivenöl (oder ein anderes gutes Pflanzenöl)
1 TL Ziegenfrischkäse (Hüttentaler Molkerei)
Salz, Pfeffer

Frühlingseier auf Salat v. bonarei.euZubereitung

Vinaigrette für den Salat
Die Schalotte klein würfeln, 2/3 davon in reichlich Öl bei mittlerer Hitze andünsten (nicht braun werden lassen). Mit Apfelessig ablöschen, den Sud bei kleiner Hitze einkochen lassen bis die Schalotten zerfallen, bei Bedarf etwas Wasser zufügen. Der Sud sollte ein leicht sämige Konsistenz haben. Etwas abkühlen lassen und dann mit Salz, Pfeffer und noch etwas Essig abschmecken. Den Rest der Schalotten zugeben.

Die Eier
Die Kräuter (Schnittlauch, Petersilie) sehr fein schneiden. Die Eier der Länge nach halbieren und die Dotter entnehmen. Die Dotter in einer Schüssel mit Senf, Frischkäse und Kräutern mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eidottermasse mit einem Spritzbeutel (oder ähnlichen) in die Eihälften füllen.

Anrichten
Den Salat waschen und gut abtropfen lassen und auf einem Teller anrichten. Die Vinaigrette gleichmäßig darüber verteilen. Dann die gefüllten Eier darauf setzen und mit Schnittlauchröllchen oder ähnlichem dekorieren.

Was gibt's dazu:
Als Vorspeise mit Weißbrot.
Mit Pellkartoffeln und „grie Soß" wird es zum leckeren und gesunden Hauptgericht.
Als Getränk passt ein (nicht zu) trockener Weißwein wie der Johanniter aus Groß-Umstadt.

(Rezept: Thomas Glaser / Bild: Die Frühlingseier auf einemPalmblatt-Tray von www.bonarei.eu angerichtet)

   

Ourewäller Balleklöß mit Krautwickel

Freitag, den 04. März 2011 um 23:19 Uhr

Dieses typische Winteressen schmeckt Freunden deftiger bodenständiger Küche auch jetzt noch. Die Balleklöß macht Gastronom Michael Seitz vom Schützenhaus Brandau so:

2kg mehlige Kartoffeln (1 kg), 400g Stärke (200g), 4 Eigelb (2),
Salz Pfeffer Muskatnuß, nach Geschmack auch Majoran, 100g zerlassene Butter (50g).

Die Kartoffeln kochen und auskühlen lassen (wichtig!). Dann pressen, Eigelb, Butter und Gewürze daruntermischen und Knödel formen (mit nassen Händen). Die Knödel 20 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen - darf nicht kochen. Aus der angegebenen Menge bekommt man etwa 20 Klöße, in Klammern dahinter steht immer die Menge für 4-6 Personen. Die Klöße lassen sich prima einfrieren und schmecken dann immer noch tausendmal besser als Tütchenklöße.

Dazu passen hervorragend die Krautwickel (Kohlrouladen) vom Höhenhaus-Koch Herbert Schmidt aus Neunkirchen:

en Strunk eines Weißkohls großzügig herausschneiden, den Kohlkopf in einem großen Topf blanchieren, d.h. 10 Minuten in kochendes Wasser mit Salz und Kümmel legen. Dann lassen sich die Blätter gut ablösen. Die Mittelrippen der Blätter klopft Herbert Schmitt mit dem Fleischklopfer flach und legt zwei Blätter quer zueinander, bevor er sie mit dem Fleisch füllt und zusammenfaltet. Die Fleischmasse besteht aus 500 g Hack, 1 Ei, Toast oder Brötchen, Sellerie Karotte Zwiebel, Sahne Petersilie und Gewürzen nach Geschmack. Dabei brät Herbert Schmidt die Zwiebel, die Rübe und den Sellerie als kleine Würfelchen vorher an. Die gefalteten Krautwickel können jetzt umwickelt oder geklammert werden und 15-20 Minuten langsam braten. Dazu gehört noch eine Zwiebel-Speck-Soße, und schon ist ein wundervolles Essen fertig. Braten erhält übrigens Vitamin C besser als Kochen, im Kochwasser werden bis zu 60 % der Vitamine ausgelaugt. Weißkraut enthält sehr viel Vitamin C. Zu sehen war die Herstellung der Krautwickel übrigens auch: es kam am 19.1. im Hessischen Fernsehen die Sendung ist bei hr-online  abrufbar.

   

Das schmeckt im dunklen Winterwald direkt aus dem Hexenkessel:

Montag, den 30. November 2009 um 23:19 Uhr

Kürbissuppe nach Art der Odenwälder Steintrolle

Ein neumodisches Rezept in einem altmodischen Buch: in Thomas Mauls Buch “Hütet Euch vor Knoden” gibt es das. Hier sind die Zutaten für mehr als vier Personen:700 gr. Kürbisfleisch, 2 Scheiben geräucherten Bauchspeck, 2 große Zwiebeln, 1 Stange Lauch, Chilischoten zum Scharfmachen (vorsichtig rantasten) 500 ml gekörnte Brühe. Gewürze: Garam Masala (Verwandter des Currys -  vorsichtig dosieren, öfters abschmecken!) 1 El. Kurkuma (Gelbwurz), Salz, Pfeffer, 1 Dose Kokosmilchsahne (gibt’s z.B. im Asialaden), 1 Becher Joghurt, 1 Dose Krabbenfleisch, Öl

Zuerst befreien wir den Kürbis von seiner Schale und zerschneiden die Kürbisstücke zu kleinen Würfeln. Genauso verfahren wir mit den Zwiebeln. Als nächstes zersägen wir den Bauchspeck in sechs gleichmäßig große Teile und braten sie in einem ausreichend großen Topf in Öl an. Als nächste Zutat folgen die Zwiebelchen, und ohne uns großartig von Gejammer stören zu lassen, warten wir ab, bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben.

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Herbstliche Rübchenpfanne mit Reis

Samstag, den 07. November 2009 um 20:47 Uhr

Die im Herbst erhältlichen frisch geernteten Rübchen vereinen sich mit den Pilzen und Gewürzen wie Piment und Nelken zu einem typischen Herbstessen. Die angegebenen Mengen ergeben ein Hauptgericht für 2 Personen. Die Rübchenpfanne kann auch gut als Vorspeise gereicht werden, dann reicht die Menge für ca. 4-6 Personen.

Zutaten: (Als Hauptgericht für 2 Personen)

2-3 Mairübchen
2    Karotten
2-3 Pilze (Z.Bsp. große braune Champignons)
ca. 1 gehäufter Esslöffel gewürfelter Speck
1 Handvoll frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Winterheckezwiebel, Pimpinelle, Ysop, was gerade frisch zu bekommen ist)
1 Tasse Reis
Butter, Sonnemblumenöl, Milch, Sahne, Piment, Nelken, Salz, Kurkuma, Zimt, Pfeffer

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Ein leckeres Gänserezept aus Breitenwiesen

Sonntag, den 01. November 2009 um 00:16 Uhr

Dann folgt die Zubereitung, hier nach einem alten Lautertaler Rezept von Familie Rettig, das im Lautertaler Dibbezauber steht:

Man nehme wenn man hat:

1 Gans von gut vier Kilo, bratfertig ausgenommen, Salz, Pfeffer, Muskat, Zwiebeln, 2-3 Eier, Karotten, ein trockenes Brötchen.

Hals und Flügelspitzen abschneiden und mit den Innereien zusammen weichkochen; das Gänseflomen entfernen (separat auslassen und mit Zwiebeln als Brotaufstrich verwenden!);

die Gans salzen und pfeffern und in etwas ausgelassenem Flomen in einem großen Bräter von allen Seiten gut anbraten. Die kleingehackte Zwiebel und die Karotten dazugeben und mitbraten. Mit dem Innereiensud aufgießen. Bräter zudecken und im Backofen bei 175-200 Grad in ein bis eineinhalb Stunden garen.
Die Füllung:

Fleisch von Hals und Flügeln mit den Innereien und dem Brötchen durch den Wolf drehen; die Eier zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat gut würzen (nach Belieben noch eine kleingehackte Zwiebel zugeben). Die Masse soll nicht zu fest sein, eventuell Eier zugeben. Die Gans aus dem Ofen nehmen und die Füllung in den Bauch füllen, je nach Geschmack getrocknete Pflaumen mit hineingeben.

Die Gans abdecken und nochmals etwa eine Stunde in den Backofen schieben, damit die Füllung fest wird. Die letzten 20 Minuten den Deckel abnehmen, damit die Gans bräunt. Aus dem Bratensud kann, wenn das Fett abgeschöpft wurde, die Soße bereitet werden. Mit Mehl abbinden und gut würzen. Als Beilagen eignen sich Knödel und Rotkraut.

   

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