Kultur

„Tullamore Two“ und „Molly Alone“ am 18. April im Raupenstein

Dienstag, den 17. März 2015 um 19:31 Uhr

Mit einem Konzert der beiden Folk-Duos „Molly Alone“ und „Tullamore Two“ im Gasthaus Zum Raupenstein in Winterkasten verabschiedet sich DoGuggschdes „Folk in de Werdschafd“ Konzertreihe am Samstag, 18. April 2015 in die Sommerpause.

Das Duo „Tullamore Two“ – mit dem Folk in de Werdschafd Macher Rudi Roth – ist von Beginn an bei den Folkkonzerten des Odenwälder Kleinkunstvereins dabei - oft gemeinsam mit befreundeten Musikern.

Das Duo „Molly Alone“ hat Roth bei gemeinsamen Auftritten bei den „Folk and More“ Open Air Konzerten einer befreundeten Band in einem Bauernhof in Ober-Kainsbach kennengelernt. Nach gemeinsamen Auftritten dort beschloss man, sich jetzt auch im Raupenstein die kleine Bühne zu teilen.

Das Folkkonzert am 18.4. beginnt um 20 Uhr – Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet geldbeutelfreundliche 8 Euro. Sitzplätze kann man direkt beim Raupenstein reservieren – per mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch über die 06255-542.

 

Molly Alone

„Are you ready for some damned bloody Pubsongs?“ – Mit dieser Frage beginnen seit mehr als 10 Jahren die Auftritte von Molly Alone.

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Ääbschde Leit - Neijes aus'm Ourewoald

Dienstag, den 17. März 2015 um 19:26 Uhr

„Ääbschd“ meint im Odenwälder Dialekt so viel wie verrückt, sonderbar, eigenartig, verkehrt. Da ist man am Samstag, 18. April um 20 Uhr im  Saal im Gasthaus „Zum Odenwald in Fürth- Ellenbach genau richtig, um über solche Leute etwas zu erfahren. „Guggugg“ Jürgen Poth, der Liedermacher aus Spachbrücken, widmet einen ganzen Abend den Originalen, die das dörfliche Leben einst bereicherten, die aber nun langsam aussterben und anscheinend keine Nachfolger mehr finden!

Unter dem Motto „E bissje ääbschd is goanz normal!“ präsentiert der Mundart-Barde eine große Auswahl besonderer Menschen, ohne die die Welt etwas langweiliger wäre.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 20:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 21:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)