Kultur

Mit einem Besucherrekord endete das Kinderkinojahr

Montag, den 16. Januar 2017 um 21:10 Uhr

Mit einem Besucherrekord endete das Kinderkinojahr im  Jugendzentrum Lautertal. 55  junge Besucher sahen den diesjährigen Weihnachtsfilm „Tomte Tummetott und der Fuchs“.

Im Schnitt wurden die 10 Filme, die im Jahre 2016 gezeigt wurden, von 30 Kindern besucht. Das Kinderkino gibt es in Eigenregie der Kommunen Bensheim (Langwaden), Einhausen, Grasellenbach und Lautertal seit 2005. Zuvor organisierte diese kulturelle Einrichtung eine Stelle beim Jugendamt des Landkreises Bergstraße.

Das Kinoteam um Jugendpfleger Peter Schuster bewirtet die Besucher bei den Filmvorführungen und bringt das JUZ nach den Popcornschlachten wieder auf Vordermann. Es  besteht aus Rosa Lachnit (16) ,Marius Eckel  und Pascal Krämer (beide 13) und hatte beim letzten Film in dieser Konstellation sein Debut. Und zum ersten Mal konnten die jungen Cineasten den Film auf dem neuen Reflexionsputz bestaunen, der die alte Leinwand ersetzt und ein noch größeres und schärferes Bild garantiert.

Für 2017 sind wieder 10 Filme im Programm, die donnerstags ab 16 Uhr im Jugendzentrum in der Lautertalhalle gezeigt werden.

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Folk in de Werdschafd startet mit "Waiting for Frank"

Donnerstag, den 29. Dezember 2016 um 23:35 Uhr

Am Samstag, 21. Januar 2017 startet DoGuggschde's Folk in de Werdschafd Konzertreihe mit der bekannten Bergsträßer Irish Folk Band "Waiting for Frank" ins neue Jahr. Im schönen alten Wirtshaussaal des Gasthauses Zum Raupenstein in Winterkasten beginnt das Konzert um 20:00 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr und der Eintritt kostet 10 Euro (nur Abendkasse).

Sitzplätze sollten man möglichst bald beim Gasthaus Raupenstein (Tel.: 06255-542 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) reservieren! Man kann dami rechnen damit, dass der Saal voll wird.

Auch für das nächste Folkkonzert mit "Kunert & Friends" am 18. Februar sollten man schnell Sitzplätze reservieren, der Saal ist bereits zur Hälfte belegt.

 

Weitere Folk in de Werdschafd Konzerte:

  • "TRAVELLERS" am Samstag, 11. März
  • "Dhalia's Light" am Samstag, 22. April
  • Matz Scheid - solo am Samstag, 18. November

 

Bandinfo zu "Waiting for Frank"

Der Spaß an der Musik, die gemeinsame Leidenschaft und das Interesse für Irland, das Land, seine Leute und natürlich die Folk-Musik, hat die fünf Musiker als Band zusammengebracht. Seit 2002 stehen sie gemeinsam auf der Bühne und spielen Lieder mit Frohsinn und Tiefsinn, Songs über Abende im Pub, über Piraten, Terroristen und die Liebe.

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Sonderausstellungen im Deutschen Drachenmuseum Lindenfels

Dienstag, den 13. Dezember 2016 um 22:41 Uhr

Die Sonderausstellung der Weihnachtskrippen im Deutschen Drachenmuseum wird wegen des großen Interesses bis nach Weihnachten verlängert. Gezeigt werden ca. 40 Krippen und Figurengruppen u. a. aus unserer Region, aus Tirol, Norwegen, aus dem Kongo, aus Tansania, Ägypten und Peru.

Die Ausstellung ist am Wochenende 17. / 18. Dezember (4.Advent) von 14 bis 17:00 Uhr und am Donnerstag, 22. Dezember von 15 bis 17:00 Uhr geöffnet. Auch an den Weihnachtsfeiertagen 25. und 26. Dezember hat das Drachenmuseum einschließlich der Krippenausstellung von 14 bis 17:00 Uhr geöffnet.

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'La Traviata' - die schönste Oper aller Zeiten auf Burg Lindenfels

Montag, den 14. November 2016 um 20:45 Uhr

LINDENFELS. 'La Traviata' (Die vom Weg Abgekommene) wurde erst vor wenigen Jahren von den Fernsehzuschauern in 3sat als 'schönste Oper aller Zeiten' mit deutlichem Abstand auf den ersten Platz gewählt. Für Opera Classica Europa ist es daher eine ganz besondere Ehre, Verdis Meisterwerk in einer klassischen Inszenierung auf Burg Lindenfels am 01.07.2017, Beginn 19:30 Uhr, zu präsentieren.

Die dramatische Handlung spielt in der Pariser Gesellschaft Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die todkranke Edelkurtisane Violetta Valéry, die ihre große Liebe zu Alfredo Germont den gesellschaftlichen Zwängen und den damals geltenden Moralbegriffen opfern muss.

Giuseppe Verdis Oper ist voller Emotionen und Dramatik und avancierte vor allem durch die weltbekannten mitreißenden Melodien zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte. Die ebenso dramatische wie sensible Musik rührt das Publikum seit mehr als 150 Jahren. Neben vielen bekannten Ohrwürmern darf man sich insbesondere auf 'Sempre libera', eine der wohl berühmtesten Sopranarien weltweit, freuen sowie auch auf das beliebte Trinklied 'Libiamo ne’ lieti calici', das bei kaum einen großen Galakonzert fehlt.

Solisten großer Opernhäuser, ein renommiertes Orchester sowie ein großer Opernchor entführen die Zuschauer in die Welt dieser wunderbaren Oper und sorgen in romantischer Open-Air-Atmosphäre auch im Sommer 2017 wieder für ein unvergessliches Erlebnis.

Tickets gibt es ab sofort ab 39,00 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie vor Ort beim Kur- und Touristikservice Lindenfels, Tel. 06255 30644, Burgstraße 37, 64678 Lindenfels. Telefonische Reservierungen auch unter 06124 726 9999 (Opera Classica Europa) oder 0180 60 50 400* (24h-Hotline).

Online Tickets: www.operaclassica.de

* 0,20 €/Anruf (inkl. MwSt) aus den Festnetzen. Max. 0,60 €/Anruf (inkl. MwSt) aus den Mobilfunknetzen

 

 

Ohne Wasser keine Burg

Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 20:29 Uhr

Ein sehr spannendes Buch über die Versorgung der Höhenburgen und den Bau der Tiefbrunnen hat Axel W. Gleue2014 veröffentlicht. Im Mittelalter, als die Trutzburgen auf den Hügeln erbaut wurden, stellte sich das Problem der Wasserversorgung ebenso wie heute für moderne Gemeinden als eine der wichtigsten Aufgaben.

In den Dörfern konnte Wasser aus nahegelegenen Quellen geschöpft werden oder es gab einen Brunnen in der Ortsmitte. Auf die hochgelegenen Burgen konnte das benötigte Wasser nicht transportiert werden, dazu war die erforderliche Menge zu groß. Für Soldaten, Pferde, Rinder und Schweine sowie den Nutzgarten wurden zahllose Eimer Wasser benötigt. Die Maßeinheit 1 Eimer faßt ca. 50 Liter, was ausreichend war für 10 Mann Burgbesatzung oder für ein Pferd oder Rind oder 5 Schweine. Und sehr wichtig war auch die Bevorratung von Löschwasser. Deshalb war ein Tiefbrunnen meist unumgänglich. Dies wiederum war ein bergmännisches Unterfangen, für das viel Bauwissen erforderlich war. Am Beispiel einiger Burgen, darunter Breuberg, Otzberg, Windeck, Ronneburg und Lindenfels und mit vielen aufschlußreichen Zeichnungen präsentiert Gleue seine Ergebnisse.

Axel W. Gleue, Ohne Wasser keine Burg, ISBN 978-3-7954-2746-7.

 

 

Folk in de Werdschafd startet in die neue Spielzeit 2016/2017

Montag, den 26. September 2016 um 19:57 Uhr

Bald startet DoGuggschdes Konzertreihe Folk in de Werdschafd in die neue Spielzeit 2016/2017.

Gleich zum Start am 5. November gibt es eine Änderung. Da Matz Scheids Dorfmugge Mitmusiker Stephan Ullmann am 5.11. leider verhindert ist, muss das Dorfmugge Konzert auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Konzerttermin und Matz Scheid bleiben aber erhalten.

Am Samstag, 5. November werden uns "Die Wolpertinger" - Matz Scheid und Adax Dörsam - im Raupenstein-Saal mit virtuosen Gitarrenklängen und manch fröhlichem Lied unterhalten. Das gar lustige Duo, das sich für keinen Spaß zu schade ist, ist mit seinen mehr als 25 Jahren Bühnenerfahrung ganz sicher ein vollwertiger Ersatz. Ich freu mich drauf!

Sitzplätze können ab sofort direkt beim Raupenstein - Telefon: 06255-542 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - reserviert werden. Der Eintritt kostet 15 Euro. Einlass: 19 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr.

Alle folgenden Konzerte finden wie angekündigt statt - alle in dem schönen Saal des Gasthauses Zum Raupenstein in Lindenfels-Winterkasten.

 

»Starfucker« Online-Sonderseite des Durchblick

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:32 Uhr

Das Starfuckerheft, welches 1999 von Marieta Hiller erstellt wurde neu gesetzt und wir bieten es hier auf dblt.de zum Lesen oder runterladen an. 

Die Originaldatei blieb leider verschollen. Da jetzt die die alte Jugendherberge in Reichenbach neu gemacht wird, verschwindet die Inschrift an deren Wand. Das haben wir zum Anlass genommen diese Stück Lautertaler Musikgeschichte zu würdigen. 

Aber lesen sie selbst:

In einer „special limited edition“, gesetzt auf Guidos PC, ausgedruckt auf seinem Laserdrucker in schwarz-weiß mit inzwischen fleckig gewordener Umschlagseite auf Inkjet, von Hand zusammengetragen, gefaltet und geheftet - und in einem einzigen allerletzten und höchst kostbaren Exemplar in meiner „Werkausgabe“. Manchmal weiß ich sogar, wo ich die kleine Broschüre in den Stapeln finde...
Und deshalb habe ich jetzt alle Texte hier nochmal abgetippt, einige Fotos hatte ich digital,

 

 

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Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 21:28 Uhr

Das traditionelle Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum Bergstraße findet am 07. Februar 2016 um 17:00 Uhr im Parktheater statt.

Der Dirigent des Orchesters, Michael Kopylevych, hat wiederum eine interessante Auswahl an Werken der Opern-, Operetten- und Musicalwelt getroffen. Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre zur Oper Grigri von Paul Lincke. Die Arie des Papageno aus der Zauberflöte von Mozart, die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von George Bizet als auch Stücke und Walzer von Verdi, Strauß, Jaques Offenbach, der Luxembourg-Walzer von Lehar, Swiridow und Raymond kommen zur Aufführung. Es müsste für jeden etwas dabei sein in diesem fröhlich ausgewählten Programm.

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Kinderkinoprogramm für 2016

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 20:17 Uhr

 Im Filmring für Kinder des Kreises Bergstraße, der von der Jugendpflege Lautertal koordiniert wird, arbeiten auch in 2016 wieder die Städte und Gemeinden Bensheim-Langwaden, Einhausen, Lautertal und Grasellenbach mit. Das Kinderkinoteam besteht seit Januar 2015 aus Rosa Lachnit (15 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim), Luis Tillmann (12 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim) und Peter Schuster (Jugendpflege Gemeinde Lautertal).

 

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Zerbrochener Krug – zerbrochene Ehre: Kleists Klassiker im Parktheater

Freitag, den 02. Oktober 2015 um 21:04 Uhr

Den Auftakt zur neuen Spielzeit im Parktheater Bensheim bildet am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“. Zu Gast ist das Ensemble der Landesbühne Rheinland-Pfalz.

Im Zentrum des Stücks steht eine Gerichtsverhandlung, in der Dorfrichter Adam Ankläger, Richter und Verfolger zugleich ist. So ist es nicht verwunderlich, dass er sich zunehmend in ein widersprüchliches Netz aus Halbwahrheiten, Ausflüchten und Lügen verwickelt, als es darum geht, „ein Verbrechen“ aufzuklären.
„Der zerbrochne Krug“ wurde  bei der Uraufführung im Weimarer Hoftheater ausgepfiffen, ein Misserfolg, zu dem auch Goethes Aufteilung des Einakters in drei Akte beitrug. Die vollständige Druckfassung erschien 1811 in Kleists Todesjahr. Ein Jahrzehnt später setzte der Erfolg ein: „Schon bald gehörte die Rolle des Dorfrichters Adam zu den größten und begehrtesten Charakterrollen des deutschen Dramas“.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 20:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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