Kultur

Literatur im Dorf – Treffen im Beedenkirchner Pfarrhaus

Samstag, den 31. Januar 2015 um 20:31 Uhr

Am Dienstag, 17. Februar 2015 um 20 Uhr treffen sich Leseratten aus Beedenkirchen und Umgebung zum Gespräch über Bücher im Allgemeinen und im Besonderen über den Roman von M. L. Stedman „Das Licht zwischen den Meeren“. Auf einer abgelegenen Insel im Westen Australiens arbeitet Tom Sherbourne im Jahr 1926 als Leuchtturmwärter. Mit seiner Frau Isabel führt er ein erfülltes Leben fern einer Welt im Umbruch. Nur eines trübt ihr Glück: Ein Kind bleibt ihnen verwehrt.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 21:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)