Kultur

VORNERUM amateurtheater präsentiert Winzerfest 48 – Wir tanzen wieder

Dienstag, den 23. August 2016 um 20:30 Uhr

Es geht um Träume, es geht um Liebe, es geht um Aufbruch. Aber es geht auch um die Schatten der Vergangenheit.

Es wird gelacht, es wird gefeiert, manchmal bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Das neue Stück des VORNERUM amateurtheaters bergstraße beschäftigt sich unter der Leitung von Danilo Fioriti mit der Nachkriegs-Geschichte, genauer gesagt, mit dem ersten Winzerfest nach dem zweiten Weltkrieg in Bensheim, 1948. Es ist eine Zeit des Aufbruchs. Die Menschen haben wieder Geld, und sie freuen sich auf den ersten Tanzabend seit Jahren. Hier, an diesem ersten Winzerfest, kommen alle zusammen: Alte und ehrwürdige Winzerfamilien, das Paar mit Nazivergangenheit, die Flüchtlinge, die Kriegswitwen, die Alten, die Jungen. Ein irrwitziger Abend beginnt, wie er nur in dieser extremen, bunten und vielschichtigen Nachkriegszeit und nur an diesem Ort, in Bensheim, stattfinden könnte. 

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ABBAS KHIDER liest im Literaturhaus Darmstadt

Dienstag, den 23. August 2016 um 19:24 Uhr

Als Abbas Khider als Flüchtling nach Deutschland kam, hießen Menschen wie er noch nicht Geflüchtete, sondern Asylanten. Sie waren Gegenstand politischer Meinungsverschiedenheiten, aber sie waren noch nicht das Thema Nummer eins, von dem das Land beherrscht wurde. Den Veranstalter freut es, dass er – ein Deutscher Schriftsteller aus dem Irak – mit seinem neuen Roman wieder ins Literaturhaus kommt.

Das Buch handelt von einem Flüchtling, der die Ausländerbehörde betritt, um ein letztes Mal seine zuständige Sachbearbeiterin aufzusuchen. Er ist wütend und hat nur einen Wunsch: Dass ihm endlich jemand zuhört. Dieser ebenso abgründige wie warmherzige Roman über den Verlust von Heimat, ein Leben in der Fremde, Ausländerparagraphen und Behördenwillkür wirft eine der zentralen Fragen unserer Gegenwart auf: Was bedeutet es für einen Menschen, wenn er weder in der Heimat noch in der Fremde leben darf?

Abbas Khider, 1973 in Bagdad geboren, lebt seit 2000 in Deutschland, er studierte Literatur und Philosophie. 2008 erschien sein Debütroman „Der falsche Inder“, es folgten die Romane „Die Orangen des Präsidenten“ und „Brief in die Auberginenrepublik“ sowie in diesem Jahr „Die Ohrfeige“.

Den Abend moderiert der Literaturkritiker und Leiter der HR-Literaturredaktion Alf Mentzer.

Dienstag, 30. August | 19 Uhr | Literaturhaus Darmstadt |

Literaturhaus auf dem Stadtplan

Anreise mit der Deutschen Bahn

 

Wunschfilm-Voting beendet – Sommer-Kino-Open-Air

Samstag, den 16. Juli 2016 um 21:01 Uhr

Wunschfilm-Voting beendet – Sommer-Kino-Open-Air auf der Burg Lindenfels präsentiert Preview von „Der Vollposten“, „Ich bin dann mal weg“ und Macbeth

Über 800 Freunde des Sommer-Kino-Open-Air beteiligten sich beim diesjährigen Wunschfilm-Voting der Sparkassenstiftung Starkenburg. Zur Auswahl standen fünf Filme, die gerade im Kino gezeigt wurden oder erst im August beziehungsweise im September in den deutschen Kinos anlaufen werden.

„Wir freuen uns besonders, bei unserem 2. Sommer-Kino-Open-Air auf der Burg Lindenfels eine Preview der deutschen Fassung von „Quo Vado?“ zeigen zu können“, ist Stiftungsmanagerin Andrea Helm begeistert, dass die Sparkassenstiftung Starkenburg am Samstag, den 27. August 2016, die italienische Erfolgskomödie unter dem deutschen Titel „Der Vollposten“ (FSK ab 12 Jahren) als Preview zeigen kann. Der Film läuft erst am 22. September 2016 in den deutschen Kinos an und verspricht Unterhaltung par Excellence.

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Collegium Musicum Bergstrasse feiert im Herbst 50-jähriges Jubiläum

Samstag, den 16. Juli 2016 um 20:42 Uhr

Das Collegium Musicum Bergstrasse e.V. feiert am 25.September 2016 sein 50-jähriges Jubiläum um 18:00 Uhr im Parktheater Bensheim.

Das von engagierten Amateurinstrumentalisten besetzte Orchester wurde im Herbst 1966 von Peter Küntzel, Musiklehrer am AKG, Volker Seitz und Hans-Jörg Geissler gegründet. Das erste Konzert unter Peter Küntzel fand 1967 statt. In den letzten 50 Jahren kamen mehr als 200 Konzerte - meist im Bensheimer Parktheater - zur Aufführung. Nachdem Peter Küntzel pensioniert wurde, übernahm für einen kurzen Zeitraum Manfred Hein, sein Musikkollege am AKG, die Leitung, bevor 1996 Volker Seitz das Orchester weiter ausbaute. Seit 2006 leitet Michael Kopylevych das Orchester. In den letzten Jahren ist zu dem Streichorchester ein veritabler Bläsersatz dazugekommen, sodass auch große Musikwerke größtenteils mit eigenen Musikerkräften aufgeführt werden können. 

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HABERECHT 4 - Bessunger Jagdhof-Open Air + Open House im Jazzinstitut

Freitag, den 01. Juli 2016 um 21:46 Uhr

HABERECHT 4  - Bessunger Jagdhof-Open Air + Open House im Jazzinstitut Darmstadt mit Ausstellungseröffnung „The Jazz I’ve Seen“

Das seit 2013 bestehende Modern Jazz Quartett um Kerstin Haberecht widmet sich den schnörkellosen Eigenkompositionen der Saxofonistin. Beeinflusst durch zahlreiche musikalische Vorbilder, übersetzt sie in ihren Kompositionen prägende Erlebnisse, außergewöhnliche Atmosphären oder kleine assoziative Details in ihre eigene musikalische Sprache. Dabei bereitet es ihr große Freude, sowohl die sanfte, sangliche als auch die energisch, perkussive Seite ihres Sounds zu präsentieren. Unterstützt wird sie von einer Rhythmusgruppe, die mit ihren verschieden Charakteren maßgeblich den Gesamtklang von HABERECHT 4 beeinflusst. Dabei sind Nicolas Hering am Piano, Bastian Weinig am Bass und Mathis Grossmann am Schlagzeug.

Das Jazzinstitut selbst nutzt den zweiten Open Air-Termin in diesem Sommer, um seine Pforten mit einem Open House  der Öffentlichkeit zu öffnen. Neben Führungen durch das größte Jazzarchiv Europas, erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Galerie des Jazzinstituts die Eröffnung der neuen Ausstellung dreier Darmstädter Künstler. "The Jazz I've Seen" zeigt Arbeiten von Thilo Hofer, Hans-Werner Hermann und Thorsten Herz.

Freitag, 28. August | Bessunger Jagdhof und Galerie des Jazzinstituts | Jazzinstitut

 

Martin Schneider Tour "Meister Maddin" im Rex

Freitag, den 22. April 2016 um 20:21 Uhr

Kennen Sie den hessischen Sonnengruß? Wissen Sie, was Indisch und Hessisch gemeinsam haben? Und warum Buddha auch ein Hesse hätte sein können? Lassen Sie sich unterweisen vom Meister spiritueller Comedy, vom hessischen Dialekt-Guru Maddin Schneider. Lachen ist ein Weg zu innerer Heilung – Spaß wirkt auf allen Ebenen und auf alle Chakras!

In seinem Neuen Programm geht es Maddin Schneider nicht nur um's Lachen; er gibt auch ganz praktische Lebenshilfe und Life-Style-Tips auf der Grundlage esoterischer Weisheitslehren. Meister Maddin hat versucht, die jahrtausendealte Weisheit Indiens mit uraltem Wissen aus Hessen zu verbinden. Dabei sind ganz spezielle Wohlfühltechniken herausgekommen, wie zum Beispiel das Babbel-Yoga.

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»Starfucker« Online-Sonderseite des Durchblick

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:32 Uhr

Das Starfuckerheft, welches 1999 von Marieta Hiller erstellt wurde neu gesetzt und wir bieten es hier auf dblt.de zum Lesen oder runterladen an. 

Die Originaldatei blieb leider verschollen. Da jetzt die die alte Jugendherberge in Reichenbach neu gemacht wird, verschwindet die Inschrift an deren Wand. Das haben wir zum Anlass genommen diese Stück Lautertaler Musikgeschichte zu würdigen. 

Aber lesen sie selbst:

In einer „special limited edition“, gesetzt auf Guidos PC, ausgedruckt auf seinem Laserdrucker in schwarz-weiß mit inzwischen fleckig gewordener Umschlagseite auf Inkjet, von Hand zusammengetragen, gefaltet und geheftet - und in einem einzigen allerletzten und höchst kostbaren Exemplar in meiner „Werkausgabe“. Manchmal weiß ich sogar, wo ich die kleine Broschüre in den Stapeln finde...
Und deshalb habe ich jetzt alle Texte hier nochmal abgetippt, einige Fotos hatte ich digital,

 

 

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Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 21:28 Uhr

Das traditionelle Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum Bergstraße findet am 07. Februar 2016 um 17:00 Uhr im Parktheater statt.

Der Dirigent des Orchesters, Michael Kopylevych, hat wiederum eine interessante Auswahl an Werken der Opern-, Operetten- und Musicalwelt getroffen. Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre zur Oper Grigri von Paul Lincke. Die Arie des Papageno aus der Zauberflöte von Mozart, die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von George Bizet als auch Stücke und Walzer von Verdi, Strauß, Jaques Offenbach, der Luxembourg-Walzer von Lehar, Swiridow und Raymond kommen zur Aufführung. Es müsste für jeden etwas dabei sein in diesem fröhlich ausgewählten Programm.

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Kinderkinoprogramm für 2016

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 20:17 Uhr

 Im Filmring für Kinder des Kreises Bergstraße, der von der Jugendpflege Lautertal koordiniert wird, arbeiten auch in 2016 wieder die Städte und Gemeinden Bensheim-Langwaden, Einhausen, Lautertal und Grasellenbach mit. Das Kinderkinoteam besteht seit Januar 2015 aus Rosa Lachnit (15 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim), Luis Tillmann (12 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim) und Peter Schuster (Jugendpflege Gemeinde Lautertal).

 

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Zerbrochener Krug – zerbrochene Ehre: Kleists Klassiker im Parktheater

Freitag, den 02. Oktober 2015 um 21:04 Uhr

Den Auftakt zur neuen Spielzeit im Parktheater Bensheim bildet am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“. Zu Gast ist das Ensemble der Landesbühne Rheinland-Pfalz.

Im Zentrum des Stücks steht eine Gerichtsverhandlung, in der Dorfrichter Adam Ankläger, Richter und Verfolger zugleich ist. So ist es nicht verwunderlich, dass er sich zunehmend in ein widersprüchliches Netz aus Halbwahrheiten, Ausflüchten und Lügen verwickelt, als es darum geht, „ein Verbrechen“ aufzuklären.
„Der zerbrochne Krug“ wurde  bei der Uraufführung im Weimarer Hoftheater ausgepfiffen, ein Misserfolg, zu dem auch Goethes Aufteilung des Einakters in drei Akte beitrug. Die vollständige Druckfassung erschien 1811 in Kleists Todesjahr. Ein Jahrzehnt später setzte der Erfolg ein: „Schon bald gehörte die Rolle des Dorfrichters Adam zu den größten und begehrtesten Charakterrollen des deutschen Dramas“.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 20:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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