Kultur

"Bezaubernder Odenwald" - Einladung zur Buchlesung mit Fotoshow

Samstag, den 16. Januar 2016 um 22:50 Uhr

Zotzenbach, Museum "Rotes Haus", Weiherer Weg 3 Donnerstag, den 11. Februar 2016, 20 Uhr

Die Buchautorin Birgit Helfricht und der Fotograf Hans-Eckart Köster lesen unweit des Ireneturms - und das nicht ohne Grund: Dort auf der Tromm entstand während der Feier des 100. Jubiläums der Ireneturm-Erbauung die Idee zu diesem besonderen wie in seiner Art in Deutschland einzigartigen Bildband

Eintritt frei, Veranstalter: Heimat- und Museumsverein Zotzenbach e.V.

 

Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 21:28 Uhr

Das traditionelle Konzert zum Neuen Jahr des Collegium Musicum Bergstraße findet am 07. Februar 2016 um 17:00 Uhr im Parktheater statt.

Der Dirigent des Orchesters, Michael Kopylevych, hat wiederum eine interessante Auswahl an Werken der Opern-, Operetten- und Musicalwelt getroffen. Das Konzert beginnt mit der Ouvertüre zur Oper Grigri von Paul Lincke. Die Arie des Papageno aus der Zauberflöte von Mozart, die „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von George Bizet als auch Stücke und Walzer von Verdi, Strauß, Jaques Offenbach, der Luxembourg-Walzer von Lehar, Swiridow und Raymond kommen zur Aufführung. Es müsste für jeden etwas dabei sein in diesem fröhlich ausgewählten Programm.

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Kinderkinoprogramm für 2016

Dienstag, den 12. Januar 2016 um 20:17 Uhr

 Im Filmring für Kinder des Kreises Bergstraße, der von der Jugendpflege Lautertal koordiniert wird, arbeiten auch in 2016 wieder die Städte und Gemeinden Bensheim-Langwaden, Einhausen, Lautertal und Grasellenbach mit. Das Kinderkinoteam besteht seit Januar 2015 aus Rosa Lachnit (15 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim), Luis Tillmann (12 Jahre, Goethe-Gymnasium Bensheim) und Peter Schuster (Jugendpflege Gemeinde Lautertal).

 

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Zerbrochener Krug – zerbrochene Ehre: Kleists Klassiker im Parktheater

Freitag, den 02. Oktober 2015 um 21:04 Uhr

Den Auftakt zur neuen Spielzeit im Parktheater Bensheim bildet am Mittwoch, 14. Oktober, um 20 Uhr Heinrich von Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“. Zu Gast ist das Ensemble der Landesbühne Rheinland-Pfalz.

Im Zentrum des Stücks steht eine Gerichtsverhandlung, in der Dorfrichter Adam Ankläger, Richter und Verfolger zugleich ist. So ist es nicht verwunderlich, dass er sich zunehmend in ein widersprüchliches Netz aus Halbwahrheiten, Ausflüchten und Lügen verwickelt, als es darum geht, „ein Verbrechen“ aufzuklären.
„Der zerbrochne Krug“ wurde  bei der Uraufführung im Weimarer Hoftheater ausgepfiffen, ein Misserfolg, zu dem auch Goethes Aufteilung des Einakters in drei Akte beitrug. Die vollständige Druckfassung erschien 1811 in Kleists Todesjahr. Ein Jahrzehnt später setzte der Erfolg ein: „Schon bald gehörte die Rolle des Dorfrichters Adam zu den größten und begehrtesten Charakterrollen des deutschen Dramas“.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 20:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 21:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)