Kultur

Folkkonzert mit Kunert & Friends im Raupenstein

Samstag, den 13. Dezember 2014 um 22:36 Uhr

Die Konzertreihe "Folk in de Werdschafd" des Odenwälder Kleinkunstvereins DoGuggschde e.V. startet ins neue Jahr. Am Samstag, 3. Januar 2015 spielen PETER KUNERT & FRIENDS im schönen alten Wirtshaussaal des Gasthauses "Zum Raupenstein", Am Raupenstein 6 in 64678 Lindenfels-Winterkasten. Einlass ist ab 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro - nur Abendkasse. Platzreservierungen sind wieder direkt beim Gasthaus möglich - per E-mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder unter der Telefonnummer 06255-542.

PETER KUNERT & FRIENDS sind: Peter Kunert (Gitarre, Uillean Pipes, Tin Whistle, Gesang), Christina Kindinger (Akkordeon, Gesang), Martin Ludwig (Geige, Gesang) und Rudi Roth (Gitarre, Mandoline, Bodhran, Löffel, Gesang). Die vier Musikfreunde spielen irische Folksongs und Fiddletunes, deutsche Volkslieder und Lieder deutsch- und englischsprachiger Liedermacher.

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„11 Tat-Orte in Modautal“ auf Neunkircher Weihnachtsmarkt 2014

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:32 Uhr

„Mit klopfendem Herzen nahm der Pfarrer auf der Kirchenbank platz, als die Organistin Lied 237 aus dem Gesangbuch anstimmte. Der erste Teil des Gottesdienstes war gut verlaufen. Die Kirchengemeinde Neunkirchen schien ihn mit offenen Ohren als ihren neuen Prediger zu empfangen. Günstig! Denn genau das war der nächste Punkt: die Predigt. Christopher hatte die Stellung erst vor wenigen Wochen angeboten bekommen. Nach dem plötzlichen Tod von Pfarrer Hahnemann wurde dieser während der letzten Gottesdienste durch andere Pfarrer aus dem Umkreis vertreten. Heute übernahm Christopher offiziell seine Stelle...“So beginnt die Geschichte „Vergeltung“ von Regina Peter aus Brandau, in der ein Pfarrer ein dunkles Geheimnis hat und die den ersten Preis beim Kurzkrimi-Schreibwettbewerb in Modautal errungen hat. Die Handlung ist natürlich frei erfunden, die Schauplätze sind jedoch sehr real.

Wer mit dieser und 17 anderen Kurzgeschichten, die eine unabhängige Jury aus insgesamt 38 Einsendungen ausgewählt hat, in der dunklen Jahreszeit kriminalistisch durch Modautal streifen möchte, kann das Büchlein „11 Tat-Orte in Modautal“ am Stand der Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Neunkircher Weihnachtsmarkt am 6. und 7. Dezember 2014 erwerben. Von jedem verkauften Exemplar fließen 2 € an die Kirchengemeinde für die dringend notwendige Renovierung der Orgel in der Cosmas und Damianskirche.

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Gegen das Vergessen: Skulpturen der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 20:11 Uhr

Ihre Begleitsteine habe ich schon im letzten Heft vorgestellt. Heute geht es um die soziale Seite der Kunst, die der Reichenbacher Bildhauerin Eva Gesine Wegner sehr wichtig ist. In Gelnhausen schuf sie das erste Ehrenmal für als Hexen umgekommene Frauen. Als Hexen hingerichtet wurden im späten 16. Jahrhundert viele Frauen, so auch die Pfarrersfrau Elisabeth Strupp. Die Skulptur „Die Rufende“ von Eva-Gesine Wegner ist das erste Ehrenmal für diese Frauen, 1986 gesetzt. Wenn man bedenkt, daß Galileo Galilei („eppur sie muove, und sie bewegt sich doch!“) im Jahr 1992 von der katholischen Kirche rehabilitiert wurde, als man sich der Erkenntnis einfach nicht mehr verweigern konnte, daß sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, so scheint 1986 ein guter Zeitpunkt. Endlich wird den unzähligen Frauen Aufmerksamkeit gewidmet, die als Hexen gehenkt, geköpft, ertränkt und verbrannt wurden. Gelnhäuser Frauen der heutigen Zeit ließen für die Skulptur ihr Gesicht in einer Gipsmaske abnehmen und in die Skulptur einarbeiten. Aber nur eine von ihnen war einverstanden, daß ihr Gesicht in der Skulptur wirklich erkennbar bleibt.

Auch mit sogenannten „Angst-Räumen“ befaßte sich Eva Gesine Wegner. Jeder kennt dunkle Ecken und Winkel, die man meidet. Buswartehäuschen wurden aus diesem Grund vor einigen Jahren durchsichtig - vorher waren es finstere Holzkästen mit nicht einsehbaren Ecken: ein Angstraum eben. In Frankfurt schuf Wegner auf einem Platz, der als Angstraum empfunden wurde, inmitten der vorbeikommenden Menschen eine Skulptur.

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Ein Märchen von Kobold Kieselbart für alle Leseratten: der Bücherwurm

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 19:52 Uhr

Also, eigentlich - eigentlich hab ich ja jetzt alle Hände voll zu tun! Dem Christkindchen helfen, sein Mehlweibchen, den Bohlischbock, die Stoppelgans, den Benznickel und all die andern vom Odenwälder Weihnachtszug wiederzufinden... Im Zauberwald dafür sorgen, daß alle genügend Vorräte für den Winter eingelagert haben (die Eichhörnchen sind mal wieder recht nachlässig gewesen, weil es ja sooo viele Bucheckern und Eicheln gibt), - wie gesagt, eigentlich hab ich keine Zeit. Und jetzt muß ich mich auch noch drum kümmern, daß die Bücher in dieser Bibliothek hier nicht weiter angefressen werden.

Ich weiß schon, wer das mal wieder war: der Nagekäfer! Natürlich gibt es da auch noch Termiten, Staubläuse, Milben, aber das hier: das war der Nagekäfer. Rispelraspel knispelknaspel - er hat Bücher nämlich zum Fressen gern! Der Nagekäfer mußte letztes Jahr über das WeltWichtelWissen Nachricht vom Geburtstag der Brüder Grimm erhalten haben und dachte sich sicher: ah! 200 Jahre - das wird ein Genuß! Und schon erschnüffelte er die hochbetagten Schriften, drang durch eine Ritze ein in die Bücherstube und machte sich über den Leckerbissen her. Und als er so in Grimms Märchen stöberte, was denn wohl am leckersten wäre, stieß er auf ein Märchen, das unseren Märchenfreunden heutzutage sicherlich völlig unbekannt ist! Denn hastenichtgesehn, rispelraspel knispelknaspel - da war es um das Märchen geschehen. Nun ist es nur noch ein Häufchen Nagekäfer-AA. Ich aber, ich habe es gelesen, bevor der gefräßige Käfer sich drüber hermachte! Und wenn ihr ganz still sein wollt, so mucksmäuschenstill, daß man die Buchstaben auf den Buchseiten atmen hören kann, dann will ich euch das Märchen vom Bücherwurm erzählen.

Das Märchen vom Bücherwurm

Vor langer langer Zeit, noch bevor die Brüder Grimm einer nach dem andern das Licht der Welt erblickten, da lebte in Wolfenbüttel ein Bibliothekar. Gotthold Ephraim (so seltsame Namen hatten die Menschen jener Zeit nun mal) Lessing war sein Name.

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Der Durchblick-Buchtipp: „Arm aber Bio"

Donnerstag, den 31. März 2011 um 20:54 Uhr

Arm aber bio TitelDer Beweis: Bio-Ernährung ist nicht teurer als konventionelle!


Die Kochbuchautorin Rosa Wolff ißt gern und gut. Da passierte ihr eines Tages das, was jedem von uns jederzeit auch passieren kann: ihr Einkommen war plötzlich nicht mehr gesichert und sie hatte monatlich für Lebensmitteleinkäufe nicht mehr als Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung, nämlich sage und schreibe 132,71 Euro.*

Zugleich setzte sie sich selbst die Aufgabe, sich einen Monat lang mit 132,71 Euro ausschließlich von Bioprodukten zu ernähren. Nun muß man bedenken, daß sie mitten in München lebt und in wenigen Fußminuten mehrere große Bioläden erreichen kann, was bei uns auf dem Land ohne Auto oder wenigstens Mitfahrgelegenheit unmöglich ist. Und sie verbrachte einen Großteil ihrer Zeit mit Einkaufen und Zubereiten der Mahlzeiten.

 

 

 

 

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 21:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)