Kultur

Ohne Wasser keine Burg

Mittwoch, den 05. Oktober 2016 um 20:29 Uhr

Ein sehr spannendes Buch über die Versorgung der Höhenburgen und den Bau der Tiefbrunnen hat Axel W. Gleue 2014 veröffentlicht. Im Mittelalter, als die Trutzburgen auf den Hügeln erbaut wurden, stellte sich das Problem der Wasserversorgung ebenso wie heute für moderne Gemeinden als eine der wichtigsten Aufgaben.

In den Dörfern konnte Wasser aus nahegelegenen Quellen geschöpft werden oder es gab einen Brunnen in der Ortsmitte. Auf die hochgelegenen Burgen konnte das benötigte Wasser nicht transportiert werden, dazu war die erforderliche Menge zu groß. Für Soldaten, Pferde, Rinder und Schweine sowie den Nutzgarten wurden zahllose Eimer Wasser benötigt. Die Maßeinheit 1 Eimer faßt ca. 50 Liter, was ausreichend war für 10 Mann Burgbesatzung oder für ein Pferd oder Rind oder 5 Schweine. Und sehr wichtig war auch die Bevorratung von Löschwasser. Deshalb war ein Tiefbrunnen meist unumgänglich. Dies wiederum war ein bergmännisches Unterfangen, für das viel Bauwissen erforderlich war. Am Beispiel einiger Burgen, darunter Breuberg, Otzberg, Windeck, Ronneburg und Lindenfels und mit vielen aufschlußreichen Zeichnungen präsentiert Gleue seine Ergebnisse.

Axel W. Gleue, Ohne Wasser keine Burg, ISBN 978-3-7954-2746-7.

 

 

Folk in de Werdschafd startet in die neue Spielzeit 2016/2017

Montag, den 26. September 2016 um 19:57 Uhr

Bald startet DoGuggschdes Konzertreihe Folk in de Werdschafd in die neue Spielzeit 2016/2017.

Gleich zum Start am 5. November gibt es eine Änderung. Da Matz Scheids Dorfmugge Mitmusiker Stephan Ullmann am 5.11. leider verhindert ist, muss das Dorfmugge Konzert auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Konzerttermin und Matz Scheid bleiben aber erhalten.

Am Samstag, 5. November werden uns "Die Wolpertinger" - Matz Scheid und Adax Dörsam - im Raupenstein-Saal mit virtuosen Gitarrenklängen und manch fröhlichem Lied unterhalten. Das gar lustige Duo, das sich für keinen Spaß zu schade ist, ist mit seinen mehr als 25 Jahren Bühnenerfahrung ganz sicher ein vollwertiger Ersatz. Ich freu mich drauf!

Sitzplätze können ab sofort direkt beim Raupenstein - Telefon: 06255-542 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. - reserviert werden. Der Eintritt kostet 15 Euro. Einlass: 19 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr.

Alle folgenden Konzerte finden wie angekündigt statt - alle in dem schönen Saal des Gasthauses Zum Raupenstein in Lindenfels-Winterkasten.

 

»Starfucker« Online-Sonderseite des Durchblick

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:32 Uhr

Das Starfuckerheft, welches 1999 von Marieta Hiller erstellt wurde neu gesetzt und wir bieten es hier auf dblt.de zum Lesen oder runterladen an. 

Die Originaldatei blieb leider verschollen. Da jetzt die die alte Jugendherberge in Reichenbach neu gemacht wird, verschwindet die Inschrift an deren Wand. Das haben wir zum Anlass genommen diese Stück Lautertaler Musikgeschichte zu würdigen. 

Aber lesen sie selbst:

In einer „special limited edition“, gesetzt auf Guidos PC, ausgedruckt auf seinem Laserdrucker in schwarz-weiß mit inzwischen fleckig gewordener Umschlagseite auf Inkjet, von Hand zusammengetragen, gefaltet und geheftet - und in einem einzigen allerletzten und höchst kostbaren Exemplar in meiner „Werkausgabe“. Manchmal weiß ich sogar, wo ich die kleine Broschüre in den Stapeln finde...
Und deshalb habe ich jetzt alle Texte hier nochmal abgetippt, einige Fotos hatte ich digital,

 

 

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Der Nibelungensalat: eine etwas andere Betrachtung der Sache...

Freitag, den 28. August 2009 um 21:37 Uhr

Nibelungenslalat; der Buchtitel Der Nibelungensalat ist eine gelungene Parodie auf alles was an Theorie und Nachforschungen zur Geschichte der Burgunder und Siegfried vorhanden ist. Der Salat besteht aus einer interessanten Mischung von Nibelungenlied, Thidreksage, Sage vom hürnen Seyfried, und historischen Überlieferungen, die mit Humor, Fantasie und einer Portion gelungener Eigenwilligkeit des Autors gewürzt wird.

So wird alles bunt durcheinander gemischt und es entsteht eine völlig neue Interpretation, die nicht wirklich ernst zu nehmen ist, aber einen leckeren Abendschmaus für jeden Nibelungeninteres-sierten bietet, der zum Nibelungensalat als Gaumenschmeichler gerne noch ein Gläschen Burgunder (am Besten den Späten von der Bergstraße) dazu genießt.

Erhältlich ist der “Nibelungensalat” in Lautertaler Geschäften, in Brandau in der Postagentur Peter oder direkt beim Verlag. (U Reiser)