Panorama

47 Dänen besuchten die Heimat ihrer Vorväter

Dienstag, den 23. Juni 2015 um 21:28 Uhr

Die Evangelische Kirche, der alte Friedhof und das Traditionsgasthaus „Zur Traube“ waren Ziele einer Reisegruppe aus Dänemark. Die „Kartoffeltysker“, Nachfahren von Auswanderern aus dem Odenwald, die ab 1759 das Jütland mit dem Anbau von Kartoffeln urbar machten, suchten nach den Spuren ihrer Vorfahren.

Die 47 Personen starke Gruppe wurde in der Traube von Pfarrer Thomas Blöcher, der Familie Lehrian, sowie Irene Gorka, Petra Baumbach und Ortsvorsteher Heinz Eichhorn in Odenwälder Tracht willkommen geheißen. Vorsitzender Axel Kramer und Reiseleiterin Anna Dürr fanden den Ort wohl gewählt. Die ehemalige „Kreyssmühle“ gehörte für kurze Zeit den Schweizer Religionsflüchtlingen Bitsch, ehe diese durch den siebenjährigen Krieg weiter nach Dänemark getrieben wurden. Dort stießen sie auf Auswanderer aus Bensheim, Gronau, Schönberg, Elmshausen, Reichenbach, Hohenstein, Raidelbach, Knoden und Ernsthofen. Diese waren 1759 einem Aufruf des dänischen Königs gefolgt und hatten sich in Jütland angesiedelt. Dort wurde 2009 das 250-jährige Jubiläum der Auswanderung gefeiert. An dem Festwochenende nahmen auch die Ehepaare Blöcher und Lehrian teil.

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Sportplatz Lautern bekommt neuen Naturrasen dank zahlreicher Spender

Dienstag, den 23. Juni 2015 um 20:30 Uhr

Zur Sicherung der Zukunft der SG Lautern und zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes benötigt der Verein dringend einen neuen Sportplatz. Dabei geht der Verein neue Wege: er hat sich für einen Naturrasenplatz entschieden, biologisch natürlich und umweltfreundlich und ohne Chemie. Das kommt auch der Bambinimannschaft zugute, und einmal jährlich wird das Jugendfußballcamp veranstaltet. Für die Finanzierung des Naturrasens sammelt der Verein Spenden: wer möchte, kann symbolisch eine oder mehrere Parzellen zu je 25 Euro kaufen, auf einer Spendertafel werden alle Unterstützer im Vereinsheim genannt.

Informationen gibt es bei Rainer Röhm: 0152-53706202. (red)

 

Mit Lötkolben, Charme und Kuchen - erstes Repair Café ein voller Erfolg

Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:50 Uhr

Der helle Raum im Bensheimer Haus am Markt summte wie ein Bienenkorb: am 8. November hatte die Lautertaler Gruppe Dorf im Wandel gemeinsam mit der Grünen Liste Bensheim zum ersten Repair Café in der näheren Umgebung eingeladen. Gut zwanzig Helfer bereiteten die dreistündige Veranstaltung vor, hatten Kuchen gebacken und Arbeitstische hergerichtet. Kaum waren Akkuschrauber und Latthammer bereitgelegt, kamen auch schon die ersten Interessenten. Der eine brachte einen uralten Markenstaubsauger mit, eine andere schleppte ihren Drucker herein. Über 40 defekte Geräte, darunter ein Metronom, zahlreiche Pürierstäbe und Handmixer, vor allem aber Computer, Laptops und Unterhaltungselektronik wanderte der Reihe nach über die Tische, an denen ehrenamtliche Spezialisten saßen, um sie gleich aufzuschrauben. Über die Hälfte der Teile war tatsächlich noch zu reparieren, ihr Besitzer und die netten Helfer an den Reparaturtischen vereinbarten auch gleich einen Termin, an dem zu bestellende Ersatzteile eingebaut werden sollen. „Seid ihr jetzt jeden Samstag hier?“ wurden die Helfer gefragt. Doch dies ist selbst den bereitwilligsten Reparaturhelfern zu oft. Aber alle zwei, drei Monate läßt sich ein solches Treffen gut organisieren.

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Postkutsche wird „Regionales Kulturerbe“

Mittwoch, den 28. Mai 2014 um 21:18 Uhr

Historische Postkutsche Lindenfels-Bensheim wird ausgezeichnet
Kreis Bergstraße (kb.) Der Arbeitskreis „Regionales Kulturerbe im Kreis Bergstraße“ vergibt erstmals seine Auszeichnung. Die historische Postkutsche, die zwischen Lindenfels und Bensheim unterwegs war, wird das erste „Regionale Kulturerbe im Kreis Bergstraße“, so Landrat Matthias Wilkes.

Ab 1863 verkehrte eine Postkutschenlinie von Lindenfels nach Bensheim. Die restaurierte Postkutsche - vermutlich aus der Zeit um 1890 - transportierte Post und Fahrgäste. Sie ist heute noch im Lindenfelser Museum in der Zehntscheune zu sehen und fährt jedes Jahr im Festzug beim Lindenfelser Burg- und Trachtenfest (3. August 2014) mit.

„Die historische Postkutsche habe alle Kriterien für die hochkarätige Auszeichnung erfüllt und sei von ihrer Bedeutung her würdig besonders hervorgehoben zu werden“, so Wilkes. Die Entscheidung sei einstimmig im Arbeitskreis gefallen.

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Balladen, Bänkellieder und Gebabbel aus Südhessen

Samstag, den 17. Dezember 2011 um 23:35 Uhr

Die im Jahr 2008 der Öffentlichkeit vorgestellte Benefiz Mundart- CD „Balladen, Bänkellieder und Gebabbel aus Südhessen" war in mehrfacher Hinsicht ein Erfolg und für die Verantwortlichen Motivation genug, bis Ende 2011 eine weitere CD aufzulegen. Die Produktion dieser Benefiz Mundart- CD dauerte ca. drei Jahre. Insgesamt waren 53 Erzähler, Dichter, Liedermacher, Gruppen und Chöre mit 198 Personen ehrenamtlich beteiligt.

Das neue Mundart CD-Projekt „Horsch emol, wie schäi" verfolgt zwei Ziele:
Zum einen sollen verklingende Weisen und die unterschiedlichen Mundarten vom Rhein über das Groß-Gerauer Land, der Bergstraße, den Rodgau, aus dem Gersprenz- und Mümlingtal bis hin zum Neckar, auf CD festgehalten werden.

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