Umwelt

Öko-Marktplatz in Lindenfels

Dienstag, den 23. August 2016 um 20:37 Uhr

28. Lindenfelser Ökomarkt am 4. September

1989 war Lindenfels mit der Idee einen Ökomarkt zu veranstalten Vorreiter. Zum Jahr: es war bei uns in der Region die Zeit in der der erste Ökobauer Milch in Mehrwegflaschen auf den Markt brachte und Baumwolltaschen statt Einwegplastiktüten war ein Motto. Am Sonntag, den 3. September 1989, fand der erste Lindenfelser Ökomarkt statt - nur der Veranstaltungsort war ein Anderer: der Markt war auf der Burg. Aber im zweiten Jahr dann schon ging man mit dem Markt in die Burgstraße, wo er auch heute noch seinen festen Platz hat.

Zielsetzung ist, nach wie vor, zu informieren über Öko-Produkte, diese vorstellen und verkaufen, Anregungen über umweltbewusstes Verhalten geben. Dabei waren in den ersten Jahren rund 20 Anbieter. Seit 1990 ist die Durchführung des Lindenfelser Ökomarktes in der Hand der Umweltberatung des Abwasserverbandes Obere Gersprenz, die in Zusammenarbeit mit dem Kur- und Touristik Service der Stadt Lindenfels den Markt organisiert. Der Lindenfelser Ökomarkt findet zunehmend mehr Anbieter, 1991, beim dritten Ökomarkt sind es schon 35 Anbieter. Der 4. Lindenfelser Ökomarkt wartet mit einem Kinderprogramm am Nachmittag auf als zusätzliche Attraktion.

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Korken werden auch in Bensheim weiter recycelt

Dienstag, den 23. August 2016 um 20:07 Uhr

Seit einiger Zeit sammelt auch der Edeka-Markt in Bensheim für die Lautertaler Kork-Initiative, die seit Oster 1992 Kork in Lautertal in fast allen Ortsteilen Sammelstellen eingerichtet hat. So zum Beispiel bei der Bäckerei Knapp in Gadernheim, in Reichenbach beim „Blumenladen“ und dem Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man das Naturprodukt bei der Firma Elektro Rettig und in Lautern im Edeka-Markt abgeben. Die Beedenkirchener Bürger können die natürlichen Flaschenverschlüsse in der Wartehalle im Pfarrhof der Wiederverwertung zuführen. In Schannenbach nimmt die Familie Kosch, Krehbergstraße 520 die Flaschenverschlüsse entgegen.

 

Es wird gebeten, keine Fremdstoffe beizumischen, wie Draht, Kunststoff oder gar Batterien. Die Korkreste sollen möglichst luftig verpackt werden (Zwiebelnetze, Papiertüten), damit sie nicht schimmeln und damit wertlos werden. Da immer mehr Weine mit Kunststoff, Aluminium oder Glas verschlossen werden, ist es umso wichtiger, jeden „Korkstoppen“ zu sammeln und abzuliefern. Nach Berechnung des weiterverarbeitenden Epilepsiezentrums in Kork wandern rund 80 Prozent der natürlichen Flaschenverschlüsse in den Müll, so dass hier durchaus noch Möglichkeiten bestehen, die Sammelleistung zu erhöhen und mehr als 3000 Kubikmeter pro Jahr wiederzuverwerten.

 

Durch die Verschwisterung Lautertals mit der französischen Gemeinde Jarnac und dem italienischen Dogliani findet man auch Korken aus diesen Cognac- bzw. Weinregionen in den Sammelstellen, wie unser Bild zeigt. (Weitere Information unter 06254-7546) koe/Bild: koe

 

Wespen - Die ungeliebten Nützlinge

Samstag, den 16. Juli 2016 um 21:44 Uhr

Etwa parallel zur Ferienzeit erreichen die Wespennester vor allem der Deutschen (Paravespula germanica) und die Gemeinen Wespe (P. vulgaris) ihre größte Stärke, Die Arbeiterinnen beginnen zu vagabundieren und sind nun vermehrt auf der Suche nach süßen Speisen. Das können Fallobst im Garten oder süße Säfte oder Speisen auf dem Kaffeetisch sein. Aber auch der von Läusen ausgeschiedene Honigtau auf stark verlausten Pflanzen ist für die Wespen attraktiv. Fliegen Wespen auf großer Fläche an Pflanzen sind diese meist verlaust. Sie suchen dort Nahrung. Eingänge zu Nestern sind an regem Flugverkehr auf kleiner Fläche zu erkennen. Nur zwei von acht der bei uns heimischen Wespenarten können wirklich lästig werden, die Deutsche und die Gemeine Wespe, da sie sich auch für Aas interessieren. Alle anderen Arten leben räuberisch und sind nicht am Essplatz anzutreffen.

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Auswirkungen des Klimawandels auf Vögel und andere Wildtiere

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:59 Uhr

Beim Klimawandel gibt es Gewinner und Verlierer: in einem Großprojekt untersuchten Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums die Entwicklung von 51 auf Ackerland brütenden Vogelarten aus 18 europäischen Ländern auf der Basis der Daten von über 50.000 freiwilligen Vogelbeobachtern. Haussperling, Raben- und Nebelkrähe, Wiesenpie-per und verschiedene Zeisigarten brüten in kälteren Regionen, wo sie inzwischen häufig keine geeigneten Rastgebiete mehr finden. Langstreckenzieher wie Steinschmätzer und Gartenrot-schwanz, die spät im Jahr in Europa ankommen, profitieren von den wärmeren Temperaturen, doch in Afrika zieht der Klimawandel für diese Zugvögel eine ausgeprägte Trockenheit nach sich. Im Allgemeinen gehen die Artenzahlen von Langstreckenziehern bereits zurück. Gewinner des Klimawandels sind Standvögel wie Gartenbaumläufer und Türkentauben, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben. Wärmere Winter und längere Frühjahre wirken sich durch längere Brutzeiten positiv aus. Infos: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: www.senckenberg.de

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21.-29. November 2015 Europäische Woche für Abfallvermeidung

Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 20:06 Uhr

Jedes Jahr finden europaweit Tausende Aktionen unter dem Motto statt "Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht!". Nahezu 12.000 Aktionen auf dem Kontinent haben 2014 zu größerer Res-sourcenschonung und verantwortungsvollem Handeln im Alltag, in der Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufgerufen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis 6.11. noch anmelden. Das Schwer-punktthema 2015 lautet "Nutzen statt Besitzen". Informationen fürs Mitmachen unter www.wochederabfallvermeidung.de

Dem Wiederverwerten statt Wegwerfen widmen sich auch die Seiten www.argeregio.de und www.boell.de, die sich vor allem gegen die sogenannte „Geplante Obsolenz“ zur Wehr setzen, das ist das programmierte Verfallsdatum von Produkten. Informationen zum Müllaufkommen gibt es auf den Seiten des

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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