Umwelt

Lärmaktionsplan Hessen aufgestellt

Donnerstag, den 28. April 2016 um 19:49 Uhr

Das Regierungspräsidium Darmstadt informiert über die Aufstellung des Lärmaktionsplans Hessen, Teilplan Straßenverkehr, für den Regierungsbezirk Darmstadt. Demnach müssen in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr Lärmaktionspläne aufgestellt werden.

Einzusehen ist der am 21. März 2016 in Kraft getretene Lärmaktionsplan auf www.rp-darmstadt.hessen.de unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ sowie unter www.laermaktionsplan.hessen.de. (Regierungspräsidium Darmstadt III 31.1 – 93d 08/14 –1)

 

Vortragsreihe ökologischer Pflanzenschutz im Haus- und Kleingarten

Mittwoch, den 16. März 2016 um 20:36 Uhr

BUND und Grüne Liste Bensheim laden zu einer Vortragsreihe ein. Diese beginnt am 23.3.16, am 6.4.16 und 2.5.16 jeweils um 19:30 Uhr und findet im Haus am Markt statt. Da sich BUND und GLB in Bensheim für die Bepflanzung von insektenfreundlichen Blühstreifen und Nistmöglichkeiten für Wildbienen auf öffentlichen Flächen eingesetzt haben, möchten sie mit dieser Vortragsreihe Haus- und Kleingärtner zu ökologischem Gärtnern inspirieren.

In Deutschland gibt es 1,24 Millionen Kleingärten, die zusammen 46000 ha bedecken. Dazu kommen unzählige Hausgärten, Balkone und Terrassen. Diese stellen in der Stadt einen einzigartigen Lebensraum für eine Vielzahl an Lebewesen dar. Sie verbessern das Stadtklima, sorgen für Entspannung und dem Anbau von Nahrungsmitteln. Jeder Gartenbesitzer ist stolz auf seinen eigen angebauten Salat und die Tomaten, die selbstverständlich die besten auf der ganzen Welt sind.

Leider landen jährlich 500 Tonnen Pestizide in den Haus- und Kleingärten. Dabei kann man sich bei der Auszeichnung der Insektizide als bienenfreundlich nicht darauf verlassen, dass dies auch wirklich so ist. Es werden auch nicht nur „schädliche“ Insekten abgetötet, sondern alle, die zu dieser Tierklasse gehören. Ein besonders bedenklicher Rückkopplungseffekt wurde bereits 2014 im Fachmagazin Nature aufgezeigt. Das Ausbringen von Insektenkillern führte gleichzeitig zu einem Rückgang der Singvögel. Den Grund dafür sehen die Wissenschaftler darin, dass den Vögeln durch das „Wegspritzen“ der Insekten ein Teil ihrer Nahrungsgrundlage verloren geht . Ein weiteres Problem liegt in der Schädigung der Bodenorganismen.

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Auswirkungen des Klimawandels auf Vögel und andere Wildtiere

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:59 Uhr

Beim Klimawandel gibt es Gewinner und Verlierer: in einem Großprojekt untersuchten Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums die Entwicklung von 51 auf Ackerland brütenden Vogelarten aus 18 europäischen Ländern auf der Basis der Daten von über 50.000 freiwilligen Vogelbeobachtern. Haussperling, Raben- und Nebelkrähe, Wiesenpie-per und verschiedene Zeisigarten brüten in kälteren Regionen, wo sie inzwischen häufig keine geeigneten Rastgebiete mehr finden. Langstreckenzieher wie Steinschmätzer und Gartenrot-schwanz, die spät im Jahr in Europa ankommen, profitieren von den wärmeren Temperaturen, doch in Afrika zieht der Klimawandel für diese Zugvögel eine ausgeprägte Trockenheit nach sich. Im Allgemeinen gehen die Artenzahlen von Langstreckenziehern bereits zurück. Gewinner des Klimawandels sind Standvögel wie Gartenbaumläufer und Türkentauben, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben. Wärmere Winter und längere Frühjahre wirken sich durch längere Brutzeiten positiv aus. Infos: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: www.senckenberg.de

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21.-29. November 2015 Europäische Woche für Abfallvermeidung

Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 20:06 Uhr

Jedes Jahr finden europaweit Tausende Aktionen unter dem Motto statt "Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht!". Nahezu 12.000 Aktionen auf dem Kontinent haben 2014 zu größerer Res-sourcenschonung und verantwortungsvollem Handeln im Alltag, in der Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufgerufen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis 6.11. noch anmelden. Das Schwer-punktthema 2015 lautet "Nutzen statt Besitzen". Informationen fürs Mitmachen unter www.wochederabfallvermeidung.de

Dem Wiederverwerten statt Wegwerfen widmen sich auch die Seiten www.argeregio.de und www.boell.de, die sich vor allem gegen die sogenannte „Geplante Obsolenz“ zur Wehr setzen, das ist das programmierte Verfallsdatum von Produkten. Informationen zum Müllaufkommen gibt es auf den Seiten des

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Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 21:37 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit.

Die Raupen des Roten Ordensbands ernähren sich von Weiden- und Pappelblättern. Sie leiden deshalb unter dem Rückgang von Auenwäldern sowie feuchten Laub- und Mischwäldern, in denen Weiden und Pappeln häufig vorkommen. Anstelle gefällter Hybridpappeln pflanzen Förster meist Eschen, Eichen und Erlen nach, da sich deren Holz besser verkaufen lässt.

Der Schmetterling des Jahres 2015 ist von Mitte Juli bis Anfang Oktober vor allem nachts unterwegs. Vor allem wenn es schwül und warm ist, kann man die Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 80 Millimetern jedoch auch tagsüber und in der Abenddämmerung beobachten.

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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