Umwelt

Bienensterben ist Jahresthema der NABU-Jugendorganisation NAJU

Freitag, den 21. August 2015 um 21:14 Uhr

Ganze Bienenvölker verschwinden im Herbst kurz nach der Auffütterung, zu warme und feuchte Winter, Rückgang der Artenvielfalt, Chemikalien verursachen drastische Rückgänge. Imidacloprid, ein Neonikotinoid, läßt Bienen ihren Orientierungssinn verlieren. Die Jugendorganisation NaJu im NABU hat deshalb das Bienensterben zum Jahresthema 2015 ernannt und einige Empfehlungen formuliert. Imker können beheizte Tränken aufstellen, denn zu kaltes Wasser kann die Flugmuskeln der Bienen so stark abkühlen, daß sie nicht mehr fliegen können.

Für Wildbienen können Nisthilfen gebaut werden, und allgemein kann man im Garten für großen Artenreichtum an Blütenpflanzen sorgen. Das Projekt Deutsches Bienenmonitoring (DEBIMO, www.bienenmonitoring.org) sammelt seit 2010 fortlaufend Informationen. Für den Projektzeitraum 2011-2013 wurden an etwa 1.000 Bienenvölkern Volksentwicklung, Honigerträge, Befall mit Bienenpathogenen sowie Rückstandsbelastungen im Bienenbrot analysiert. Während 2011 eine gute Honigernte verzeichnet wurde, waren die Honigernten 2012 und 2013 in manchen Regionen sehr niedrig.

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Vogelschützer bitten um Unterstützung bei der Schwalben - und Mauersegler-Zählung.

Dienstag, den 23. Juni 2015 um 21:11 Uhr

Rauchschwalben, Mehlschwalben sowie die Mauersegler kehrten nun aus den südlichen Ländern zurück. Nun beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. So also groß ist diese „Arbeit“, das Zählen der belegten Nester bei den Schwalben und den Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln, aber nicht mehr. Nach einem Anstieg im Jahre 2007 war die Zahl bei den Schwalben leider wieder rückläufig. Das gipfelte ja darin, dass Mauersegler und Mehlschwalbe auf der „Roten Liste“ der Brutvögel Deutschlands erschienen. Zwar stehen sie bis jetzt „nur“ auf der Vorwarnliste, doch auch dieses ist mehr als besorgniserregend. Und wieder ist es natürlich der Mensch, der die Bestände so drastisch reduziert. Zwar hierbei nicht durch Einschnitte in die Natur, sondern durch „ein erbarmungsloses Gemetzel“, wie es Alexander Heyd vom Bonner „Komitee gegen den Vogelmord „ beschreibt. Bis Ende Mai spielt sich laut Heyd in den Mittelmeerländern eine Tiertragödie ab, über 100 Millionen Vögel landen in Privatküchen und Feinschmecker-Lokalen. Und das Schlimmste ist, dass diese furchtbare Tierquälerei auch noch legal ist.

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Pflanzenschutzmittel Glyphosat wahrscheinlich krebserregend

Dienstag, den 28. April 2015 um 19:28 Uhr

Führende Wissenschaftler warnen vor dem weltweit meistgenutzten Pflanzenschutzmittel Glyphosat, das viele Kleingärtner und Landwirte einsetzen. Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Mittel als möglicherweise krebserregend ein. Hersteller Monsanto fordert die WHO auf, diese Aussage zu widerrufen. „Daß die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt,“ so AVAAZ, eine international tätige soziale Bewegung.

AVAAZ hat daher einen Aufruf gestartet, mit dessen Unterzeichnung jeder Bürger Monsanto auffordern kann das Mittel vom Markt zu nehmen. In der EU, Kanada, Brasilien und USA wird Glyphosat offiziell überprüft, die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung. Das Pflanzenschutzmittel kommt in Lebensmitteln, auf Feldern, Spielplätzen und Straßen vor. Zum Aufruf: in der Internetsuche Avaaz und Glyphosat als Suchbegriff eingeben. (mh)

   

Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 21:37 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit.

Die Raupen des Roten Ordensbands ernähren sich von Weiden- und Pappelblättern. Sie leiden deshalb unter dem Rückgang von Auenwäldern sowie feuchten Laub- und Mischwäldern, in denen Weiden und Pappeln häufig vorkommen. Anstelle gefällter Hybridpappeln pflanzen Förster meist Eschen, Eichen und Erlen nach, da sich deren Holz besser verkaufen lässt.

Der Schmetterling des Jahres 2015 ist von Mitte Juli bis Anfang Oktober vor allem nachts unterwegs. Vor allem wenn es schwül und warm ist, kann man die Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 80 Millimetern jedoch auch tagsüber und in der Abenddämmerung beobachten.

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Beim Stromsparen hilft jetzt die Bibliothek

Dienstag, den 07. Mai 2013 um 21:42 Uhr

UBA ermöglicht kostenlose Ausleihe von Strommessgeräten Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Bibliotheken ab sofort 500 Energiesparpakete zur Verfügung. Diese können kostenlos ausgeliehen werden. Damit lässt sich zum Beispiel der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern. Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz. “Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr.“, erklärt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. „Mit dem Energiesparpaket helfen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern den aktuellen  Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.“

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