Umwelt

Auswirkungen des Klimawandels auf Vögel und andere Wildtiere

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:59 Uhr

Beim Klimawandel gibt es Gewinner und Verlierer: in einem Großprojekt untersuchten Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums die Entwicklung von 51 auf Ackerland brütenden Vogelarten aus 18 europäischen Ländern auf der Basis der Daten von über 50.000 freiwilligen Vogelbeobachtern. Haussperling, Raben- und Nebelkrähe, Wiesenpie-per und verschiedene Zeisigarten brüten in kälteren Regionen, wo sie inzwischen häufig keine geeigneten Rastgebiete mehr finden. Langstreckenzieher wie Steinschmätzer und Gartenrot-schwanz, die spät im Jahr in Europa ankommen, profitieren von den wärmeren Temperaturen, doch in Afrika zieht der Klimawandel für diese Zugvögel eine ausgeprägte Trockenheit nach sich. Im Allgemeinen gehen die Artenzahlen von Langstreckenziehern bereits zurück. Gewinner des Klimawandels sind Standvögel wie Gartenbaumläufer und Türkentauben, die ganzjährig in einem Gebiet bleiben. Wärmere Winter und längere Frühjahre wirken sich durch längere Brutzeiten positiv aus. Infos: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: www.senckenberg.de

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Der Imkerverein Lautertal sucht Nachwuchs: die Bienen brauchen uns

Mittwoch, den 10. Februar 2016 um 20:47 Uhr

Weltweit sterben Bienenvölker in immer mehr Regionen in großer Zahl, die Gründe sind vor allem Befall mit Varroa-Milben oder Pflanzenschutzmittelrückstände. Auf den Flächen mit intensiver Landwirtschaft und Monokulturen gibt es fast keine Blütenpflanzen mehr, und obwohl etliche Pestizide bereits verboten wurden, ist die Zahl der Bienenvölker nur in Deutschland in den letzten 60 Jahren von 2,5 Millionen auf weniger als eine Million zurückgegangen, so der Deutsche Imkerbund.

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21.-29. November 2015 Europäische Woche für Abfallvermeidung

Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 20:06 Uhr

Jedes Jahr finden europaweit Tausende Aktionen unter dem Motto statt "Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht!". Nahezu 12.000 Aktionen auf dem Kontinent haben 2014 zu größerer Res-sourcenschonung und verantwortungsvollem Handeln im Alltag, in der Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufgerufen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis 6.11. noch anmelden. Das Schwer-punktthema 2015 lautet "Nutzen statt Besitzen". Informationen fürs Mitmachen unter www.wochederabfallvermeidung.de

Dem Wiederverwerten statt Wegwerfen widmen sich auch die Seiten www.argeregio.de und www.boell.de, die sich vor allem gegen die sogenannte „Geplante Obsolenz“ zur Wehr setzen, das ist das programmierte Verfallsdatum von Produkten. Informationen zum Müllaufkommen gibt es auf den Seiten des

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Pflanzenschutzmittel Glyphosat wahrscheinlich krebserregend

Dienstag, den 28. April 2015 um 19:28 Uhr

Führende Wissenschaftler warnen vor dem weltweit meistgenutzten Pflanzenschutzmittel Glyphosat, das viele Kleingärtner und Landwirte einsetzen. Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Mittel als möglicherweise krebserregend ein. Hersteller Monsanto fordert die WHO auf, diese Aussage zu widerrufen. „Daß die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt,“ so AVAAZ, eine international tätige soziale Bewegung.

AVAAZ hat daher einen Aufruf gestartet, mit dessen Unterzeichnung jeder Bürger Monsanto auffordern kann das Mittel vom Markt zu nehmen. In der EU, Kanada, Brasilien und USA wird Glyphosat offiziell überprüft, die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung. Das Pflanzenschutzmittel kommt in Lebensmitteln, auf Feldern, Spielplätzen und Straßen vor. Zum Aufruf: in der Internetsuche Avaaz und Glyphosat als Suchbegriff eingeben. (mh)

   

Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Beim Stromsparen hilft jetzt die Bibliothek

Dienstag, den 07. Mai 2013 um 21:42 Uhr

UBA ermöglicht kostenlose Ausleihe von Strommessgeräten Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Bibliotheken ab sofort 500 Energiesparpakete zur Verfügung. Diese können kostenlos ausgeliehen werden. Damit lässt sich zum Beispiel der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern. Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz. “Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr.“, erklärt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. „Mit dem Energiesparpaket helfen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern den aktuellen  Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.“

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