Umwelt

Pestizide: das eine wird verboten, das nächste kommt auf den Markt

Samstag, den 02. Juni 2018 um 21:24 Uhr

Weiteres Artensterben ist vorprogrammiert...

Die Zulassung von Bienengift ist kein Geschäftsgeheimnis: dies wurde am 13. April 2018 vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig geklärt, der Klage des Umweltinstitutes München e.V. wurde zugestimmt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit muß Informationen über Zulassungsanträge für neue Insektengifte offenlegen. Denn kaum ist das eine Gift im Freiland verboten, drängen neue Mittel auf den Markt: Infos www.umweltinstitut.org.

Allgemein bekannt ist inzwischen, daß diese Mittel massiv in unsere Ökosysteme eingreifen und zum Aussterben von Insektenarten führen können. Deshalb ist eine transparente Zulassungspraxis sehr wichtig. Das Aussterben von Arten betrifft uns alle. Am 27. April 2018 verbot die EU drei Neonicotinoide im Freiland, auch Deutschland (!) stimmte zu. In Gewächshäusern dürfen die Insektengifte weiterhin eingesetzt werden, und andere Neonicotinoide bleiben weiter erlaubt.

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Regionaltypisches erhalten: schon bei der Aussaat im Garten möglich!

Samstag, den 05. Mai 2018 um 20:59 Uhr

Unter dem Motto „Säen und retten“ kann biologische Vielfalt erhalten werden, indem Saatgut der roten Liste vom Aussterben bedrohter Kulturpflanzen verwendet wird.

Als „ProSpecieRara“ (zu deutsch „für seltene Sorten“) setzt sich eine gemeinnützige Organisation dafür ein und hat ein Gütesiegel für sortenreine Erzeugnisse entwickelt. Sorten, die nicht mehr im Vertrieb sind, werden aus Genbank-Beständen neu angebaut und vermehrt, die Samen kann man unter diesem Siegel erhalten.

Infos dazu gibt es auf www.prospecierara.de.

 

Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 00:20 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

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Großes Mausohr, Geotourismus und Naturschutz

Sonntag, den 21. März 2010 um 00:16 Uhr

Die alten Gruben an der Bergstraße als Winterquartiere für Fledermaus und Co.

In den letzten Jahren arbeitete die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald mit Unterstützung des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der zuständigen Gemeinden und der Naturschutzbehörde unermüdlich daran, die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und als wertvolle Biotope zu erhalten. Mit der Grube „Marie“ bei Weinheim-Hohensachsen und der Wiederherstellung des Mundloches der Grube „Hülfe Gottes“ entstanden zwei geotouristische Anziehungspunkte, denen weitere folgen sollen. Doch die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße dienen auch vielen Tieren als Kleinbiotop und als Rückzugsgebiet zum Laichen, besonders aber zum Winterschlaf. Der Geo-Naturpark und die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald arbeiten daher eng mit dem Naturschutz zusammen, um eine bestmögliche Abstimmung zu erreichen.

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