Umwelt

Januar: Imkerkurs für Neuimker im Lautertal

Samstag, den 06. Januar 2018 um 19:56 Uhr

Das vom Durchblick angeregte Projekt für Neuimker nimmt Gestalt an: drei Interessierte werden ab Januar von fachkundigen Imkern des Imkervereins Lautertal ins Handwerk eingeführt. Der Durchblick wird das Probejahr begleiten und regelmäßig darüber berichten. Zunächst ist es aber wichtig, sich theoretisch fit zu machen: deshalb findet ab Januar ein Neuimkerkurs in Reichenbach statt (Nibelungenstrasse 274, Kursleiterin ist Martina Schuch, die Kursnummer stand bei Redaktionsschluß noch nicht fest und ist ab Januar bei der Kreisvolkshochschule Bergstraße unter www.kvhs-bergstrasse.de zu finden).

Am 14. Januar läd der Imkerverein Lautertal e.V. zum Familientag ins Gasthaus Zur Linde in Beedenkirchen ab 11.30 Uhr ein.

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Alte Nutztierrassen erhalten: was ist eine Nutztierarche?

Dienstag, den 12. Dezember 2017 um 21:48 Uhr

In besonderen Zuchthöfen werden alte und gefährdete Nutztierrassen gezüchtet, betreut und kontrolliert von der Dachorganisation Vielfältige Initiativen zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (VIEH). Der Höfeverband der Nutztier-Archen umfaßt etwa 240 Höfe in Deutschland. Allen gemeinsam ist artgerechte Tierhaltung und traditionelle Fütterung, ohne Leistungsfutter mit weitgehendem Verzicht auf Soja, Eiweißfutter und genmanipulierte Futtermittel. Freilauf oder Auslaufhaltung muß allen Wiederkäuern, Schweinen und Geflügel geboten werden, für Wassergeflügel auch Bademöglichkeit. Spaltenböden sind verboten. Infos: www.vieh-ev.de

Wer am 14.11.17 im SWR-Fernsehen „Marktcheck“ zum Thema Tierwohl gesehen hat, daß bei der "Initiative Tierwohl" Schweine sehr wohl auf Spaltenböden gehalten werden dürfen, Kastration ohne Betäubung, Abschneiden der Ringelschwänze sind erlaubt. Denn hinter Initiative stecken Handelsketten, das Schweinefleisch kostet unter fünf €/kg, davon ist das Tierwohl den Discountern gerade 4 Cent/kg wert, von denen die Tierwohl-Verbesserungen der Landwirte unterstützt werden. (M. Hiller)

 

Die Zwerglibelle ist „Libelle des Jahres 2018“

Dienstag, den 12. Dezember 2017 um 20:57 Uhr

Zwerglibelle Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen (GdO) haben die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) zur „Libelle des Jahres 2018“ gekürt. Der Umweltverband und die Libellenkundler geben damit zum siebten Mal in Folge die „Libelle des Jahres“  bekannt, um auf die Vielfalt der Arten und ihre Bedrohung aufmerksam zu machen. Von den 80 heimischen Libellenarten stehen neben der Zwerglibelle 48 Arten auf der Roten Liste gefährdeter Insekten.

Mit nur 26 mm Körperlänge ist die Zwerglibelle die kleinste unter den heimischen Libellen. „Die Zwerglibelle braucht unseren Schutz. Sie steht stellvertretend für eine Gruppe von Libellenarten, die extrem selten und an spezielle Lebensräume in Mooren gebunden sind“, sagte Silvia Bender, Expertin für Biodiversität beim BUND. Als Art, die in der europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtinie aufgelistet ist, steht die Libelle des Jahres 2018 unter einem besonderen rechtlichen Schutz. Die EU-Mitgliedstaaten müssen Schutzgebiete für sie ausweisen. Dazu sagte Klaus-Jürgen Conze, Libellenkundler bei der GdO: „Die Zwerglibelle ist in der Öffentlichkeit leider weitgehend unbekannt. Dies hat aber weniger mit ihrer geringen Körpergröße zu tun, sondern liegt an ihren oft sehr begrenzten Lebensräumen, die zudem oftmals in Schutzgebieten liegen und öffentlich nicht zugänglich sind.“

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 00:20 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

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