Verbraucher

Illegale Entsorgung von Grünschnitt auf Wald- und Grünflächen

Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:52 Uhr

Das Ordnungsamt der Gemeinde Lautertal weist aufgrund vermehrt eingegangener Beschwerden darauf hin, dass Grünschnitt, Gras und Laub, derer sich Gartenbesitzer entledigen möchten, rechtlich als Abfall gelten und nicht im Wald, in der freien Natur und auf Grünflächen entsorgt werden dürfen. Diese Art der Entsorgung ist illegal. Das Bundesamt für Naturschutz erläutert die Folgen illegaler Gartenabfall-Ablagerung: der Nährstoffhaushalt wird durch Stickstoffeinträge gestört. Infolge der Überdüngung breiten sich Stickstoff liebende Pflanzen wie Brennnesseln oft flächig aus, anspruchsvollere Pflanzen verschwinden dagegen. Gärung und Fäulnisbildung (insbesondere bei Rasenschnitt) führen zur Störung der Mikroorganismen im Boden und somit des natürlichen Nährstoffkreislaufs.

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Wegwerfen? Denkste! Im Repair-Café kann es repariert werden...

Donnerstag, den 27. März 2014 um 23:59 Uhr

In unserer Gesellschaft wird vieles weggeworfen, was noch brauchbar ist. Andere Konsumgüter werden von den Entwicklungsabteilungen der Hersteller so konzipiert, daß sie nach einer gewissen - kurzen - Lebensdauer kaputt sind. Oftmals lassen sie sich aber mit kleinen Kniffen wieder „zum Leben erwecken“, denn sie sind nicht kaputt, sondern ihr innewohnender Chip sagt, daß der Verbraucher jetzt etwas Neues kaufen soll. Die Müllberge wachsen, kostbare Rohstoffe wie seltene Erden - um die Kriege geführt werden - werden unnötig verbraucht. Die Transition-Town-Bewegung hat sich unter anderem auch dieses Problems angenommen, und vielerorts entstehen Repair-Cafés. Momentan noch auf die Städte beschränkt, könnte eine solche Einrichtung auch auf dem Land Fuß fassen. In Darmstadt gibt es seit Februar ein Repair-Café. Es ist keine feste Einrichtung wie ein „normales“ Café, sondern es taucht zu festen Terminen an verschiedenen Orten auf.

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Beim Stromsparen hilft jetzt die Bibliothek

Dienstag, den 07. Mai 2013 um 21:42 Uhr

UBA ermöglicht kostenlose Ausleihe von Strommessgeräten Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Bibliotheken ab sofort 500 Energiesparpakete zur Verfügung. Diese können kostenlos ausgeliehen werden. Damit lässt sich zum Beispiel der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern. Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz. “Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr.“, erklärt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. „Mit dem Energiesparpaket helfen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern den aktuellen  Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.“

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Frühling, Zeit der Abnehmkuren ...

Mittwoch, den 30. Januar 2013 um 22:12 Uhr

Seit Jahrzehnten - genauer gesagt seit der Freßwelle in den 1950ern - geistern in jedem Frühjahr die skurrilsten Diätideen durch die Hochglanzpresse. Nur eine Diät vermißt man bis heute: die 5000-Kalorien-Diät. Die funktioniert so: man muß so viel essen, daß die Anstrengung dabei mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt. Schwierig, zugegeben - vor allem zynisch angesichts des Hungers in weiten Teilen der Weltbevölkerung. Jetzt gibt es etwas Brandneues: Hackplus! Unglaublich, was sich die Nahrungsmittelindustrie da wieder hat einfallen lassen...

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Richtig Haare bürsten

Freitag, den 07. Dezember 2012 um 00:10 Uhr

„100 Bürstenstriche am Tag", das Geheimnis kannten schon unsere Großmütter. Seit dieser Zeit hat sich vieles verändert, und das ist bei manchen Dingen auch gut so.

Für Haar und Kopfhaut jedoch wurde die Welt zusehends rauher. Bürsten werden heute überwiegend aus Kunststoffen hergestellt, sie haben oft harte Kanten, die die feine Haarstruktur beim Bürsten verletzen und somit das Haar schädigen.
Viel Pflege versprechen jede Menge chemische Zusätze in Shampoos, Spülung, Festigern, Haarsprays, usw.. Dies mag teilweise zutreffen, ist jedoch oft für die Kopfhaut problematisch.

Dabei ist es so einfach durch richtiges Bürsten das Haar und die Kopfhaut ohne chemische Zusätze zu pflegen.

Voraussetzung für eine schonende Behandlung ist eine Bürste mit Wildschweinborsten. Sie verletzt weder Haar noch Kopfhaut, und reinigt bei richtiger Handhabung von Talg und Staub sowie Zusätzen wie z.B. Festiger.

Beginnen Sie beim Bürsten immer vom Haaransatz in Richtung Wirbel, dieser ist an der höchsten Stelle am Hinterkopf. Bürsten Sie nun sternförmig um den ganzen Kopf herum immer vom Ansatz zum Wirbel. Das Ganze wiederholen Sie etwa 5 Mal, dann 1 Mal in die andere Richtung bürsten. Auf diese Weise stimulieren Sie Meridiane, die mit den einzelnen Organen verbunden sind. Diese Kopfmassage ist sehr wohltuend und sollte als Ritual jeden Morgen zum Start in den Tag stattfinden.
Danach Kopf nach unten, mit den Händen durchfahren, Kopf hoch, kräftig schütteln, schon ist die Frisur fertig. Natürlich können Sie einzelne Strähnen nun noch mit Gel, Festiger oder Haarspray fixieren.

Ihr Haar ist von Natur aus schön, behandeln Sie es gut!

 

Text mit freundlicher Genehmigung von Bonarei

 

Siegel, Logos, Prüfzeichen - Halten diese was sie versprechen?

Freitag, den 07. Dezember 2012 um 00:03 Uhr

Eine Vielzahl von Logos uns Siegel zieren die Verpackungen der angepriesenen Produkte. Doch sind diese immer

wirklich Vertrauenswürdig und was sagen die Logos denn wirklich aus?

Eine kleine Übersicht gibt es auf www.bonarei.de

 

Was füttere ich meinem Hund? Dosenfutter oder Selbstgekochtes...

Donnerstag, den 29. November 2012 um 21:38 Uhr

Sucht man im Internet nach einer objektiven informativen Seite zum Thema Hundeernährung, so ertrinkt man in einer Flut von „Fütter dies" und „Fütter das" - aber meist handelt es sich um ein vorgefertigtes Produkt, bei dem es über die Inhaltsstoffe keine Sicherheit gibt. Man muß sich mal den Spaß machen und recherchieren, was der Gesetzgeber unter „tierischen Nebenprodukten" versteht. Mit liebevoll zubereitetem Essen hat das überhaupt nichts zu tun. Aber es muß nicht näher deklariert werden. Einziger Anhaltspunkt auf Fertigfutter: die Reihenfolge der Nennung der Inhaltsstoffe sagt etwas über ihren Anteil aus. Was zuerst genannt wird, ist am meisten drin. Oft findet man da - für einen fast ausschließlichen Fleischfresser wohlgemerkt - Getreide, Gemüse und die berühmten tierischen Nebenprodukte. Der enthaltene Fleischbestandteil (oft nur 4 % !) wird dann noch weiter durch Feuchte verdünnt.

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Fördertabellen für energeieffizientes Bauen und Sanieren

Freitag, den 20. Januar 2012 um 21:50 Uhr

Die Fördertabellen für das energieeffiziente Bauen und Sanieren wurden aktualisiert: (Stand 1.10.2012)

Die Tabellen finden Sie hier im PDF-Format zum ansehen oder runterladen:

Die KfW führte zum 1. April 2012 im Rahmen des Förderprogramms Energieeffizient Sanieren den neuen Standard „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz ein. Beantragt werden kann entweder ein Investitionszuschuss in Höhe von 10 % der förderfähigen Investitionskosten oder ein zinsgünstiger Kredit mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von 2,5 % des Kreditbetrages.

Die Förderkonditionen des BAFA für die Vor-Ort-Beratung haben sich geändert.

Seit 01.07.2012 beträgt der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung für Ein-/Zweifamilienhäuser 400 Euro und für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten 500 Euro. Details entnehmen Sie bitte den Internetseiten des BAFA, www.bafa.de.

Die Durchführung von Einzelmaßnahmen an Baudenkmalen wird ebenfalls bezuschusst oder finanziert. Voraussetzung ist unter anderem eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen „Energieberater für Baudenkmale“, der unter www.energie-effizienz-experten.de gelistet ist.

 

Details finden Sie unter www.kfw.de/denkmal.

 

Details finden Sie auf den Seiten der KfW unter www.kfw.de.

 

 

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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Bio-Eier - Was ist anders?

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 22:57 Uhr

Beim Einkauf von Bio-Eiern stellen sich dem Verbraucher mehrere Fragen: Warum sind Bio-Eier so teuer? Wie kann man sie erkennen? Vor allem aber: Macht es nach dem Nitrofen-Skandal überhaupt noch Sinn, mehr Geld für Bio-Eier auszugeben?
Warum kosten Bio-Eier mehr? Eier von Bio-Bauern kosten fast doppelt so viel wie Eier aus konventioneller Freilandhaltung.

Der wichtigste Grund dafür liegt in der Qualität der Futtermittel. Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte sind wesentlich teurer als die entsprechenden konventionellen Produkte. Importierter Sojaschrot als preiswerter Eiweißträger kommt für Bio-Bauern ebenfalls nicht in Frage. Verteuernd wirken zudem die höheren Kosten für die Aufzucht der Legehennen und die höheren Ansprüche, die zum Wohl der Tiere an die Ausgestaltung von Stall und Auslauf gestellt werden.
Der Stempel auf jedem Ei kennzeichnet die Haltungsform: 0= Bio, 1= Freilauf, 2= Bodenhaltung, 3= Batteriehaltung (ab 1.1.2012 in Deutschland verboten).

Wichtige Infos: www.was-wir-essen.de und www.oekolandbau.de (aid)

   

BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 00:20 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

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Großes Mausohr, Geotourismus und Naturschutz

Sonntag, den 21. März 2010 um 00:16 Uhr

Die alten Gruben an der Bergstraße als Winterquartiere für Fledermaus und Co.

In den letzten Jahren arbeitete die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald mit Unterstützung des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der zuständigen Gemeinden und der Naturschutzbehörde unermüdlich daran, die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und als wertvolle Biotope zu erhalten. Mit der Grube „Marie“ bei Weinheim-Hohensachsen und der Wiederherstellung des Mundloches der Grube „Hülfe Gottes“ entstanden zwei geotouristische Anziehungspunkte, denen weitere folgen sollen. Doch die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße dienen auch vielen Tieren als Kleinbiotop und als Rückzugsgebiet zum Laichen, besonders aber zum Winterschlaf. Der Geo-Naturpark und die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald arbeiten daher eng mit dem Naturschutz zusammen, um eine bestmögliche Abstimmung zu erreichen.

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Abwrackpämie für alte Heizkessel?

Montag, den 22. Juni 2009 um 22:23 Uhr

Der Heiztechnikmarkt bietet ein enormes Einsparpotenzial in der Wärmeversorgung

Die globale Energiesituation ist gekennzeichnet durch begrenzte Erdgas- und Erdölreserven bei steigendem Verbrauch. Zudem heizen wachsende CO2-Emissionen unsere Atmosphäre auf und führen so zu einem Klimawandel. Das zwingt zum sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern und erfordert mehr Effizienz in der Wärmeerzeugung sowie den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Allein in Deutschland erfüllen von 17 Millionen Heizungsanlagen nur maximal 20 Prozent die zur Erreichung der politischen Ziele bis 2020 notwendigen Anforderungen. D.h., 13,6 Millionen Anlagen müssten bis 2020 erneuert werden, pro Jahr sind das 1,2 Millionen Anlagen. Daran wird deutlich: Der Heizungsmodernisierung kommt bei der Lösung der energie- und klimapolitischen Probleme eine herausragende Rolle zu, denn mit ca. 40 Prozent hat der Wärmemarkt den größten Anteil am Gesamtenergieverbrauch. Dabei gibt es viele gute Gründe, veraltete Heizungsanlagen zu modernisieren. So kann man nicht nur Heizkosten und Steuern sparen, sondern zusätzlich von Fördermitteln und günstigen Zinskonditionen profitieren. Effizienteste Maßnahme ist der Austausch veralteter Heizungsanlagen, zum Beispiel gegen moderne Brennwertgeräte, die mit thermischen Solaranlagen ergänzt werden. Denn wer in besonders energiesparende und umweltschonende Heiztechnik investiert, erhält finanzielle Unterstützung von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern.

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