Verbraucher

Pflanzenschutzmittel Glyphosat wahrscheinlich krebserregend

Dienstag, den 28. April 2015 um 19:28 Uhr

Führende Wissenschaftler warnen vor dem weltweit meistgenutzten Pflanzenschutzmittel Glyphosat, das viele Kleingärtner und Landwirte einsetzen. Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Mittel als möglicherweise krebserregend ein. Hersteller Monsanto fordert die WHO auf, diese Aussage zu widerrufen. „Daß die agrochemische Industrie unser undurchschaubares Zulassungssystem fest im Griff hat, ist allgemein bekannt,“ so AVAAZ, eine international tätige soziale Bewegung.

AVAAZ hat daher einen Aufruf gestartet, mit dessen Unterzeichnung jeder Bürger Monsanto auffordern kann das Mittel vom Markt zu nehmen. In der EU, Kanada, Brasilien und USA wird Glyphosat offiziell überprüft, die Niederlande, Sri Lanka und El Salvador ziehen sogar ein Verbot in Erwägung. Das Pflanzenschutzmittel kommt in Lebensmitteln, auf Feldern, Spielplätzen und Straßen vor. Zum Aufruf: in der Internetsuche Avaaz und Glyphosat als Suchbegriff eingeben. (mh)

 

21. Februar: Repair Café

Samstag, den 31. Januar 2015 um 21:13 Uhr

Wieder im Haus am Markt in Bensheim von 14 bis 17 Uhr findet das Repair Café statt, das von der Lautertaler Initiative Dorf im Wandel und den Grünen in Bensheim und Bergstraße organisiert wird. Wer etwas zu reparieren hat oder seine Fähigkeiten ehrenamtlich zur Verfügung stellen möchte, kann sich dort bei Kaffee und Kuchen mit Gleichgesinnten treffen.

Weitere Termine der Repair Cafés, die auch mal an unterschiedlichen Orten stattfinden:

Weiterlesen: 21. Februar: Repair Café

 

Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015

Mittwoch, den 03. Dezember 2014 um 21:37 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit.

Die Raupen des Roten Ordensbands ernähren sich von Weiden- und Pappelblättern. Sie leiden deshalb unter dem Rückgang von Auenwäldern sowie feuchten Laub- und Mischwäldern, in denen Weiden und Pappeln häufig vorkommen. Anstelle gefällter Hybridpappeln pflanzen Förster meist Eschen, Eichen und Erlen nach, da sich deren Holz besser verkaufen lässt.

Der Schmetterling des Jahres 2015 ist von Mitte Juli bis Anfang Oktober vor allem nachts unterwegs. Vor allem wenn es schwül und warm ist, kann man die Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von bis zu 80 Millimetern jedoch auch tagsüber und in der Abenddämmerung beobachten.

Weiterlesen: Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015

 

Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

Weiterlesen: Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

 

Beim Stromsparen hilft jetzt die Bibliothek

Dienstag, den 07. Mai 2013 um 21:42 Uhr

UBA ermöglicht kostenlose Ausleihe von Strommessgeräten Das Umweltbundesamt (UBA) stellt Bibliotheken ab sofort 500 Energiesparpakete zur Verfügung. Diese können kostenlos ausgeliehen werden. Damit lässt sich zum Beispiel der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern. Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz. “Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen, zum Teil in Höhe eines dreistelligen Euro-Betrags pro Jahr.“, erklärt UBA-Präsident Jochen Flasbarth. „Mit dem Energiesparpaket helfen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern den aktuellen  Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.“

Weiterlesen: Beim Stromsparen hilft jetzt die Bibliothek

 

Frühling, Zeit der Abnehmkuren ...

Mittwoch, den 30. Januar 2013 um 22:12 Uhr

Seit Jahrzehnten - genauer gesagt seit der Freßwelle in den 1950ern - geistern in jedem Frühjahr die skurrilsten Diätideen durch die Hochglanzpresse. Nur eine Diät vermißt man bis heute: die 5000-Kalorien-Diät. Die funktioniert so: man muß so viel essen, daß die Anstrengung dabei mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt. Schwierig, zugegeben - vor allem zynisch angesichts des Hungers in weiten Teilen der Weltbevölkerung. Jetzt gibt es etwas Brandneues: Hackplus! Unglaublich, was sich die Nahrungsmittelindustrie da wieder hat einfallen lassen...

Weiterlesen: Frühling, Zeit der Abnehmkuren ...

 

Richtig Haare bürsten

Freitag, den 07. Dezember 2012 um 00:10 Uhr

„100 Bürstenstriche am Tag", das Geheimnis kannten schon unsere Großmütter. Seit dieser Zeit hat sich vieles verändert, und das ist bei manchen Dingen auch gut so.

Für Haar und Kopfhaut jedoch wurde die Welt zusehends rauher. Bürsten werden heute überwiegend aus Kunststoffen hergestellt, sie haben oft harte Kanten, die die feine Haarstruktur beim Bürsten verletzen und somit das Haar schädigen.
Viel Pflege versprechen jede Menge chemische Zusätze in Shampoos, Spülung, Festigern, Haarsprays, usw.. Dies mag teilweise zutreffen, ist jedoch oft für die Kopfhaut problematisch.

Dabei ist es so einfach durch richtiges Bürsten das Haar und die Kopfhaut ohne chemische Zusätze zu pflegen.

Voraussetzung für eine schonende Behandlung ist eine Bürste mit Wildschweinborsten. Sie verletzt weder Haar noch Kopfhaut, und reinigt bei richtiger Handhabung von Talg und Staub sowie Zusätzen wie z.B. Festiger.

Beginnen Sie beim Bürsten immer vom Haaransatz in Richtung Wirbel, dieser ist an der höchsten Stelle am Hinterkopf. Bürsten Sie nun sternförmig um den ganzen Kopf herum immer vom Ansatz zum Wirbel. Das Ganze wiederholen Sie etwa 5 Mal, dann 1 Mal in die andere Richtung bürsten. Auf diese Weise stimulieren Sie Meridiane, die mit den einzelnen Organen verbunden sind. Diese Kopfmassage ist sehr wohltuend und sollte als Ritual jeden Morgen zum Start in den Tag stattfinden.
Danach Kopf nach unten, mit den Händen durchfahren, Kopf hoch, kräftig schütteln, schon ist die Frisur fertig. Natürlich können Sie einzelne Strähnen nun noch mit Gel, Festiger oder Haarspray fixieren.

Ihr Haar ist von Natur aus schön, behandeln Sie es gut!

 

Text mit freundlicher Genehmigung von Bonarei

 

Siegel, Logos, Prüfzeichen - Halten diese was sie versprechen?

Freitag, den 07. Dezember 2012 um 00:03 Uhr

Eine Vielzahl von Logos uns Siegel zieren die Verpackungen der angepriesenen Produkte. Doch sind diese immer

wirklich Vertrauenswürdig und was sagen die Logos denn wirklich aus?

Eine kleine Übersicht gibt es auf www.bonarei.de

 

Was füttere ich meinem Hund? Dosenfutter oder Selbstgekochtes...

Donnerstag, den 29. November 2012 um 21:38 Uhr

Sucht man im Internet nach einer objektiven informativen Seite zum Thema Hundeernährung, so ertrinkt man in einer Flut von „Fütter dies" und „Fütter das" - aber meist handelt es sich um ein vorgefertigtes Produkt, bei dem es über die Inhaltsstoffe keine Sicherheit gibt. Man muß sich mal den Spaß machen und recherchieren, was der Gesetzgeber unter „tierischen Nebenprodukten" versteht. Mit liebevoll zubereitetem Essen hat das überhaupt nichts zu tun. Aber es muß nicht näher deklariert werden. Einziger Anhaltspunkt auf Fertigfutter: die Reihenfolge der Nennung der Inhaltsstoffe sagt etwas über ihren Anteil aus. Was zuerst genannt wird, ist am meisten drin. Oft findet man da - für einen fast ausschließlichen Fleischfresser wohlgemerkt - Getreide, Gemüse und die berühmten tierischen Nebenprodukte. Der enthaltene Fleischbestandteil (oft nur 4 % !) wird dann noch weiter durch Feuchte verdünnt.

Weiterlesen: Was füttere ich meinem Hund? Dosenfutter oder Selbstgekochtes...

 

Fördertabellen für energeieffizientes Bauen und Sanieren

Freitag, den 20. Januar 2012 um 21:50 Uhr

Die Fördertabellen für das energieeffiziente Bauen und Sanieren wurden aktualisiert: (Stand 1.10.2012)

Die Tabellen finden Sie hier im PDF-Format zum ansehen oder runterladen:

Die KfW führte zum 1. April 2012 im Rahmen des Förderprogramms Energieeffizient Sanieren den neuen Standard „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz ein. Beantragt werden kann entweder ein Investitionszuschuss in Höhe von 10 % der förderfähigen Investitionskosten oder ein zinsgünstiger Kredit mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von 2,5 % des Kreditbetrages.

Die Förderkonditionen des BAFA für die Vor-Ort-Beratung haben sich geändert.

Seit 01.07.2012 beträgt der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung für Ein-/Zweifamilienhäuser 400 Euro und für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten 500 Euro. Details entnehmen Sie bitte den Internetseiten des BAFA, www.bafa.de.

Die Durchführung von Einzelmaßnahmen an Baudenkmalen wird ebenfalls bezuschusst oder finanziert. Voraussetzung ist unter anderem eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen „Energieberater für Baudenkmale“, der unter www.energie-effizienz-experten.de gelistet ist.

 

Details finden Sie unter www.kfw.de/denkmal.

 

Details finden Sie auf den Seiten der KfW unter www.kfw.de.

 

 

{attachments}

 

Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

Weiterlesen: Korken sammeln für guten Zweck

   

Bio-Eier - Was ist anders?

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 22:57 Uhr

Beim Einkauf von Bio-Eiern stellen sich dem Verbraucher mehrere Fragen: Warum sind Bio-Eier so teuer? Wie kann man sie erkennen? Vor allem aber: Macht es nach dem Nitrofen-Skandal überhaupt noch Sinn, mehr Geld für Bio-Eier auszugeben?
Warum kosten Bio-Eier mehr? Eier von Bio-Bauern kosten fast doppelt so viel wie Eier aus konventioneller Freilandhaltung.

Der wichtigste Grund dafür liegt in der Qualität der Futtermittel. Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte sind wesentlich teurer als die entsprechenden konventionellen Produkte. Importierter Sojaschrot als preiswerter Eiweißträger kommt für Bio-Bauern ebenfalls nicht in Frage. Verteuernd wirken zudem die höheren Kosten für die Aufzucht der Legehennen und die höheren Ansprüche, die zum Wohl der Tiere an die Ausgestaltung von Stall und Auslauf gestellt werden.
Der Stempel auf jedem Ei kennzeichnet die Haltungsform: 0= Bio, 1= Freilauf, 2= Bodenhaltung, 3= Batteriehaltung (ab 1.1.2012 in Deutschland verboten).

Wichtige Infos: www.was-wir-essen.de und www.oekolandbau.de (aid)

   

BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 00:20 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

Weiterlesen: BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

   

Großes Mausohr, Geotourismus und Naturschutz

Sonntag, den 21. März 2010 um 00:16 Uhr

Die alten Gruben an der Bergstraße als Winterquartiere für Fledermaus und Co.

In den letzten Jahren arbeitete die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald mit Unterstützung des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der zuständigen Gemeinden und der Naturschutzbehörde unermüdlich daran, die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und als wertvolle Biotope zu erhalten. Mit der Grube „Marie“ bei Weinheim-Hohensachsen und der Wiederherstellung des Mundloches der Grube „Hülfe Gottes“ entstanden zwei geotouristische Anziehungspunkte, denen weitere folgen sollen. Doch die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße dienen auch vielen Tieren als Kleinbiotop und als Rückzugsgebiet zum Laichen, besonders aber zum Winterschlaf. Der Geo-Naturpark und die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald arbeiten daher eng mit dem Naturschutz zusammen, um eine bestmögliche Abstimmung zu erreichen.

Weiterlesen: Großes Mausohr, Geotourismus und Naturschutz

   

Seite 1 von 2