Ausstellung und Podiumsdiskussion zum Jubiläum des Festivals

Bensheim. Vom 4. bis zum 31. März 2020 findet zum 25. Mal die „Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler“ im südhessischen Bensheim statt: Anlass für einen Rückblick und ein Resümee der zurückliegenden Jahre mit zwei zusätzlichen Veranstaltungsformaten. Zum einen wird eine Ausstellung im Foyer des Parktheaters Bensheim alle in 25 Jahren gezeigten Vorstellungen und Gastspiele sowie ab 2003 auch die Preisträgerinnen und Preisträger in Erinnerung rufen – dabei lassen sich einige Schauspielerinnen und Schauspieler entdecken, die als vielversprechender Nachwuchs bei der „Woche“ gastierten und einige Jahre später nach Bensheim zurückkehrten, um den renommierten Gertrud-Eysoldt-Ring entgegen zu nehmen. Zum anderen werden junge und erfahrene Theaterschaffende – darunter Dörte Lyssewski, Eysoldtring-Trägerin 2003 sowie der diesjährige Kurt-Hübner-Regiepreisträger Florian Fischer – am 13. März 2020 an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Alleskönner oder Dienstleister? – Schauspielkunst im zeitgenössischen Theater“ teilnehmen. Thema sind die veränderten Anforderungen an den Schauspielberuf im Lauf der letzten 25 Jahre.

Auftakt der „Woche“ mit Frankfurter Schauspielnachwuchs

AntigoneDie Auftaktveranstaltung zur „Woche der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler“ findet am 4. März im Gertrud-Eysoldt-Foyer des Parktheaters statt. Nach der Vorstellung des Programms werden Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. zusammen mit Prof. Dr. Dagmar Borrmann (Ausbildungsdirektorin HfMdK Frankfurt) mit kurzen Spielszenen unterhaltsame und erhellende Einblicke in ihre Ausbildung gewähren. Auch in diesem Jahr liegt der Fokus des Theaterfestivals wieder ganz auf dem Können der jungen Darstellerinnen und Darsteller. Der mit 3.000 Euro dotierte „Günther-Rühle-Preis“, um den die fünf Gastspiele mit außergewöhnlichen Spielweisen konkurrieren, zeichnet die beste schauspielerische Leistung im Rahmen der „Woche“ aus. Das Programm startet mit zwei Hochschulinszenierungen aus Graz und Hamburg, gefolgt von drei in Bensheim mittlerweile gut bekannten Häusern: dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Nationaltheater Mannheim. Zusammengestellt wurde der Spielplan von Prof. Dr. Dagmar Borrmann, Marlene Anna Schäfer (freie Regisseurin) und Michael Letmathe (Schauspieldramaturg Theater Münster).

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