Corona und Schule – Wie sieht es im Landkreis aus? Plus: Update zur Digitalisierung an den LaDaDi-Schulen

Bund und Länder haben sich Anfang Januar darauf verständigt, dass nach den Winterferien auch die Schulen nicht „hochgefahren“ werden. In Hessen gilt seit dem 11. Januar, dass nur die Abschlussklassen in der Schule unterrichtet werden. Ab der 7. Klasse wird in Distanz unterrichtet, die Schülerinnen und Schüler sind nicht in der Schule. Für die Klassen eins bis sechs wurde die Präsenzpflicht ausgesetzt. Wer kann soll sein Kind zu Hause lassen. Dabei soll es keine Nachteile für die Kinder der 1. bis 6. Klasse geben, die von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen.

Berufliche Orientierung oder die Entwicklung von Perspektiven für das Arbeitsleben ist gerade in diesen Zeiten eine Herausforderung. Die Bildungsberatung des HESSENCAMPUS Darmstadt-Dieburg kann dabei unterstützen. Neue Wege im Berufsleben einschlagen, Hilfe bei Bewerbungsvorhaben oder Fragen zur eigenen Weiterbildung auch in Zeiten der Pandemie sind Themen, die Ratsuchende mit den Beraterinnen und Beratern besprechen können – vertraulich, neutral und kostenfrei. Wir bieten derzeit die Beratung per Telefon oder Online an. Termine können unter Telefon 06071 / 881-2301 oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbart werden. Weitere Informationen unter www.hessencampus-dadi.de (ladadi)

EU-Beratungszentrum der Hessischen Landesregierung: neue Ausschreibungen im Mobilitätsprogramm für Künstler und Kulturschaffende „i-Portunus“

Die Europäische Kommission hat am 9.12.2020 zwei Aufrufe zur Einreichung von Bewerbungen für das Pilotprojekt zur Künstlermobilität i-Portunus veröffentlicht. Die aktuellen Aufrufe betreffen die Bereiche Musik und literarische Übersetzung. Antragsschluss: 28.02.2021 (18.00 Uhr)

Mit klarem Hygienekonzept und in kleinen Gruppen darf die VHS Darmstadt-Dieburg auch weiterhin Kurse vor Ort in den Gemeinden anbieten. Aber auch online hat die Volkshochschule viele interessante Themen im Programm. Im Folgenden ein Auszug, was es bei der VHS im Landkreis bis Ende Januar zu entdecken gibt:

Gemeinsame Bildungsregion: Wissenschaftsstadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg beantragen Modellprojekt zur Ganztagsbetreuung in Grundschulen

Dr. Margarete Sauer, ehrenamtliche Kreisbeigeordnete und im #LaDaDi verantwortlich für die Betreuungsangebote an Schulen, bestätigt mit den Worten John F. Kennedys: „Es gibt nur eins, das auf Dauer teurer ist als Bildung – und das ist keine Bildung.“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg beantragen im Rahmen der gemeinsamen Bildungsregion ein Modellprojekt für die Entwicklung ‚Inklusiver gebundener Ganztagsgrundschulen bis 14.30 Uhr‘ mit anschließender Betreuungsoption bis 17 Uhr beim Hessischen Kultusministerium.

„Die Anträge sind vor dem Hintergrund des für das Jahr 2025 geplanten bundesweiten Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter von großer Relevanz“, erläutern die beiden Schuldezernenten Rafael Reißer für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Robert Ahrnt für den Landkreis. „Ein zentrales Anliegen der Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt-Dieburg ist der Ausbau der Ganztagsschullandschaft, im Grunde die quantitative und qualitative Weiterentwicklung des ‚Paktes für den Nachmittag‘, so Reißer und Ahrnt weiter.
Um diesen Ausbau von Ganztagsschulen konsequent fortzusetzen, hat der Bildungsbeirat der Bildungsregion Darmstadt und Darmstadt-Dieburg im Jahr 2017 das interdisziplinäre Fachgremium ‚Inklusive gebundene Ganztagsgrundschule bis 14.30 Uhr‘ gegründet.

Dessen Zusammensetzung spiegelt die Bestrebungen der Bildungsregion, die bestmögliche individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen und die formale sowie die non-formale Bildung zusammenzuführen. „Die hierfür notwendige Basis wurde im Fachgremium auf Grundlage der vorliegenden Daten sowie langjähriger Fachexpertise erarbeitet.
Bei den Verantwortlichen der Bildungsregion besteht Konsens, dass die inklusiv gebundene Ganztagsgrundschule bis 14.30 Uhr mit anschließender optionaler Betreuung bis 17 Uhr eine verbesserte pädagogische und organisatorische Qualität darstellt, die über eine reine Verlängerung des Schulvormittags hinausgeht“, so Reißer und Ahrnt.

„Sie ist ein wichtiger Baustein zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit. Insbesondere Kinder und Jugendliche, die bisher aufgrund ihrer sozialen Herkunft und dem sozio-ökonomischen Status der Eltern weitestgehend vom Bildungserfolg ausgeschlossen waren, benötigen mehr Förderung und Unterstützung als andere“, erläutern Barbara Akdeniz und Rosemarie Lück, die Sozial- und Jugenddezernentin im #LaDaDi. „Daher ist eine qualitativ gute Betreuung in einer rhythmisierten Ganztagsgrundschule sehr wichtig. Diese Investition in die Zukunft der Einwohnerinnen und Einwohner der Bildungsregion wird sich lohnen“, sind sich alle zuständigen Dezernentinnen und Dezernenten einig.
(ladadi)