Die Bundeswehr will ebenso wie viele Politiker*innen bewaffnete Kampfdrohnen. Die Debatte um die Bewaffnung von Drohnen ist im vollen Gange und es ist zu befürchten, dass im Schatten der Corona-Pandemie Nägel mit Köpfen gemacht werden und eine Entscheidung ohne eine breite öffentliche Debatte getroffen wird. Daher ruft das Netzwerk Friedenskooperative auf, aktiv z.B. Abgeordnete aus den Wahlkreisen umzustimmen, ihnen per E-Mail deutlich zu machen, warum die Bewaffnung mit und der Einsatz von Kampfdrohnen nicht gewünscht ist

Weitere Infos: www.keine-kampfdrohnen.de

Antworten auf folgende Fragen sind hier nachzulesen:
Warum müssen wir uns JETZT gegen die Bewaffnung der Drohnen der Bundeswehr einsetzen?
Besteht eine Notwendigkeit für die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr?
Ist der aktuelle Einsatz bewaffneter Drohnen durch andere Staaten völkerrechtskonform?
Vermeiden Drohnen zivile Opfer? Das "Bureau of Investigative Journalism" geht davon aus, dass seit dem Jahr 2004 zwischen 700 und 1.700 Zivilisten bei solchen Angriffen getötet wurden - bis zu 400 davon Kinder. Zivile Opfer von Drohnenangriffen bzw. ihre Angehörigen sollten daher bei der Debatte über die Bewaffnung von Drohnen einbezogen werden.
Welche Auswirkungen haben Kampfdrohnen auf die Zivilbevölkerung?
Warum steigern bewaffnete Drohnen die Kriegsgefahr?

Die Aktion läuft bis Anfang Juli.