16. März

Erste Stellungnahme der SPD Lautertal zum Ergebnis der Gemeindevertreterwahl

Zu allererst gratuliert die SPD Lautertal der CDU Lautertal zu ihrem Wahlerfolg. „Wir sind trotz des politischen Gegenwinds als zweitstärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen und danken allen Wählerinnen und Wählern, die unseren Kandidat*innen ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagte Tobias Pöselt, der als Spitzenkandidat der SPD auch das beste persönliche Ergebnis für seine Partei eingefahren hat. „Wir haben ein starkes Team in der neuen Fraktion, das sich in den kommenden Jahren fachlich fundiert und sachlich im Ton mit guten Ideen einbringen wird. Dabei sehen wir das Wahlergbniss als Anspron noch besser zu werden.

„Schaut man sich das vorläufige Wahlerergebnis an, wird deutlich, dass die Lautertaler Wähler*innen politische Polarisierung abgestraft haben und sich mehr sachliche Politik wünschen. Deshalb stellt sich  für die SPD die berechtigte Frage, ob man weiter auf eine Lagerbildung in der bisher praktizierten Form setzen sollte. Schließlich liegen viele Herausforderungen vor uns, die am besten gemeinsam im offenen Wettstreit um die besten Ideen zu bewältigen sind. Dabei braucht unser Bürgermeister und sein Gemeindevorstand unser aller Unterstützung. Das wäre nach unserer Meinung das Beste für Lautertal. Wir sind dazu - wie schon vor der Wahl verkündet - zu Gesprächen mit allen politischen Mitbewerbern bereit. Wir freuen uns auf die Kontaktaufnahme durch den Wahlsieger CDU und der anderen Fraktionen“, so Pöselt abschließend.

6. Februar

Rund fünf Wochen vor der Kommunalwahl am 14. März 2021 macht die SPD neben ihren Mitbewerbern auf das für die kommenden fünf Jahre richtungsweisende Ereignis aufmerksam. Tobias Pöselt, Spitzenkandidat der SPD für die Gemeindevertretung, und Peter Weimar, seit vielen Jahren Aktivposten seiner Partei im Ortsteil Lautern, haben als sichtbares Zeichen des nahenden Wählerwillens, die Wahlplakate an gut einsehbaren Stellen im gesamten Lautertal angebracht.

„In Zeiten von Corona möchten wir mit unserem Motto „Miteinander – Füreinander“ deutlich machen, worauf es jetzt und auch in den kommenden Jahren bei Entscheidungen im Lautertal ankommen wird. Wir setzen im Gegensatz zu dem ein oder anderen Mitbewerber aber nicht auf die Prominenz von Landespolitikern oder Landesthemen“, sagt Tobias Pöselt. „Die stehen im März nämlich gar nicht zur Wahl“. "Vielmahr geht es darum, wem der Wähler im Lautertal persönlich seine bestmögliche Vertretung in den demokratischen Gremien zutraut".

„Uns geht es vor allem in den nächsten Jahren um Themen, die uns alle direkt vor Ort betreffen“, nennt er beispielhaft den Erhalt und Ausbau einer guten Infrastruktur. „Kommunale Sebstverwaltung darf nicht immer mehr durch landespolitische Vorgaben und Bedingungen ausgehöhlt werden, die am Ende aber die Kommunen und damit ihre Bürgerinnen und Bürger bezahlen dürfen“.

13. Januar: SPD Lautertal – Listen für die Kommunalwahl gewählt

Neue und bekannte Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 finden sich auf der SPD-Liste. Am 14. März 2021 sollen die Wahlen auf kommunaler Ebene durchgeführt werden. Bis zum 4. Januar 2021 mussten auch im Lautertal die von den Parteien gewählten Kandidaten-Listen für die neu zu wählende Gemeindevertretung und die jeweiligen Ortsbeiräte im Rathaus in Reichenbach bei der Wahlleiterin Simone Meister vorliegen. Kein leichtes Unterfangen in Zeiten steigender Corona-Infektionen, da die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten im Rahmen einer Präsenzsitzung durchzuführen ist. Unter strengen Hygiene-Bedingungen trafen sich im Dezember die Mitglieder der SPD-Lautertal in der Festhalle in Lautertal, um den Vorgaben der Wahlordnung Rechnung zu tragen.
Im Vorfeld hatte der Vorstand des Ortsvereins unter der Leitung des Vorsitzenden Jürgen Machleid viele Gespräche mit potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten geführt und eine Liste der Frauen und Männer zusammengestellt, die im März jetzt auf den Listen der SPD zu finden sind. Diese gute Vorarbeit führte letztlich bei allen geheimen Abstimungen jeweils zu einem einstimmigen Votum der anwesenden Mitglieder. Neben der Gemeindevertretung wird die SPD Lautertal Listen für die Ortsbeiräte Elmshausen, Gadernheim, Lautern und Reichenbach einreichen, die man gesondert vorstellen möchte. Die Gemeindevertretung wird zukünftig anstatt mit 31 nur noch mit 25 Gemeindevertretern besetzt werden. Dem Ortsbeirat Lautern gehören anstelle von sieben zukünftig noch fünf Ortsbeiräte an, ebenso den Ortsbeiräten Schannenbach, Knoden und Raidelbach.  „Wir glauben mit den neuen Gesichtern und auch bereits bewährten Kommunalpolitikern, verlässliche Kandidatinnen und Kandidaten gefunden zu haben, denen die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Jahren das Vertrauen für eine sozial ausgewogene Politik im Lautertal schenken können“, sagte Tobias Pöselt, der die Liste der SPD für die Gemeindevertretung anführt. Auf Platz 2 und 3 folgen Annette Hemmerle-Neber und Ferdinand Derigs aus Reichenbach. Es folgen Helga Dohme, Jürgen Ramge, Regina Daum, Peter Weimar, Wolfgang Helfrich, Beate Dechnig und Werner Heist auf den weiteren Plätzen bis Rang 10. Auf Platz 11 tritt erstmals Jascha Kaffenberger aus Reichenbach an. Er ist Vorstandsmitglied und Mannschaftskapitän beim SSV Reichenbach. Ihm folgen Eveline Kleinke (12), Dietmar Becker (13), Pauline Schöneck (14), Gunther Degenhardt (15), Felix Schmidt-Eul (16), Achim Mink (17), Werner Mink (18), Albrecht Kaffenberger (19), Helmut Lechner (20), Gertraude Roß (21), Christiane Kosch (22), Renate Müller (23), Uwe Füchtenkordt (24), Jürgen Machleid (25), Emilia Fuchs (26) und Hans Fuchs (27). Für den Ortsbeirat Elmshausen kandidieren Walter Kirschbaum -parteilos- (1), Fabian Kaffenberger -parteilos- (2), Tobias Bauß -parteilos- (3), Wolfgang Helfrich (4), Tobias Pöselt (5), Claudia Czyrt (6). Für den Ortsbeirat Gadernheim tritt Hans-Jürgen Ramge an. In den Ortsbeirat Lautern gewählt werden wollen Willi Eichhorn (1), Manfred Schmidt (2), Karl Schmidt -parteilos- (3), Christiane Stechmann -parteilos- (4), Peter Weimar (5), Renate Müller (6), Hans Fuchs (7), Emilia Fuchs (8) und für den Ortsbeirat Reichenbach kandidieren Annette Hemmerle-Neber (1) Marcel Kaffenberger (2), Helga Dohme (3), Felix Schmidt-Eul (4), Pauline Schöneck (5) und Heinz Eichhorn (6).
 
Mit Frauen und Männern, jüngeren und älteren Personen aus unterschiedlichen Ortsteilen, Selbstständigen, Arbeitnehmern, Rentnern oder Pensionären, als auch Parteimitgliedern und Parteilosen, spiegeln wir die unterschiedlichsten Interessenlagen der Bürgerinnen und Bürger Lautertals sehr gut wider“, so Pöselt weiter. „Zusammen mit unserem Bürgermeister Andreas Heun sollte es gelingen, Lautertal in den kommenden Jahren auch bei unruhiger See mit wohlbedachten Entscheidungen in sichere Häfen zu steuern“. „Dazu gehören in erster Linie wichtige Fragen der Daseinsvorsorge, wie eine sichere Wasserversorgung, der Neubau einer Kindertagesstätte, der Bürgerservice mit einer modernen Verwaltung, unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen kommunalen Finanzstrukturen“, so Pöselt abschließend.  

SPD Lautertal - Vorstand tagte online zum Kommunalwahlkampf - Es geht in erster Linie um Lautertal, nicht um die "große Politik"  

Mit Schwung ins neue Jahr. Der Vorstand der SPD-Lautertal traf sich in den ersten Tagen des Jahres zu einer Online-Sitzung unter dem Vorsitz von Jürgen Machleid. Nachdem im Dezember 2020 bei einer Mitgliederversammlung die Kandidatenlisten für die am 14. März 2021 anstehende Kommunalwahl einstimmig beschlossen und beim Wahlamt der Gemeinde Lautertal hinterlegt wurden, arbeitete man nun weiter an den Zielen der Sozialdemokraten für die folgende fünf Jahre dauernde Legislaturperiode. „Wir wollen dabei die erfolgreiche Arbeit unseres Bürgermeisters Andreas Heun bei der Konsolidierung der Gemeindefinanzen auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie weiter unterstützen“, macht Tobias Pöselt, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Lautertaler Gemeindevertretung deutlich. „Dabei steht die SPD Lautertal für soziale Gerechtigkeit in unserer Gemeinde. Es geht hier in erster Linie nicht um die „große Politik“ in Wiesbaden und Berlin, sondern um Themen, die wir auf kommunaler Ebene beeinflussen können und damit unsere Bürgerinnen und Bürger ganz direkt vor Ort betreffen“, macht er die Bedeutung der Kommunalwahl deutlich. Gerade in der Landespolitik wünsche man sich aber mehr Unterstützung. Es sei nämlich nicht alles Gold, was glänzt. So habe sich beispielsweise im Gegensatz zu anderen Ländern lediglich die schwarz-grüne hessische Landesregierung bislang nicht bereit erklärt, seinen Kommunen die aufgrund von Kita-Schließungen entfallenen Elternbeiträge zu erstatten. „Wir können aber nicht allen Ernstes Geld für Leistungen von den ohnehin schon belasteten Eltern fordern, die nicht erbracht wurden“, hoffen die Sozialdemokraten hier auch auf Unterstützung bei den politischen Mitbewerbern. Schließlich treibe das aber die Kosten für die Gemeinde bei der Kinderbetreuung weiter nach oben.  Auch die Jugendpflege im Lautertal darf nicht kaputtgespart werden. Die von den Sozialdemokraten ins Leben gerufene Einrichtung hat sich über Jahre bewährt und Lautertal wird hierfür immer noch von anderen Kommunen beneidet. Man könne nicht immer betonen „Kinder sind unsere Zukunft“ und sie dann in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens alleine lassen.Weiterhin sind sich die Genossen einig, dass weiter in die soziale Infrastruktur investiert werden muss. Das betreffe sowohl die Wasserversorgung, die durch die Klimaveränderungen immer wichtiger wird, aber auch für den dringend erforderlichen Neubau einer Kindertagesstätte, den Erhalt von Sportstätten wie die Lautertalhalle für unsere Vereine, aber auch die Versorgung mit schnellem Internet. „Wir werden hier genau hinschauen, welche Entwicklung der angekündigte Ausbau eines regionalen Anbieters nehmen wird“, ist man sich auch hier einig. Zudem sind kluge Entscheidungen bei der Lenkung und Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs gefragt, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass die Aufgaben des ehemals gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks mit Bensheim seit dem 1. Januar 2021 alleine durch das Ordnungsamt der Gemeinde Lautertal bewältigt werden müssen. Letztlich muss aber auch die Einnahmeseite im Auge gehalten werden. Ziel einer Gemeinde wie Lautertal muss es sein, durch die Entwicklung der Baugebiete Destag und Schmelzig, Zuzug von Familien zu ermöglichen und zusätzliche Einnahmen zu generieren, die letztlich auch Einfluss auf eine mögliche Senkung der Grundsteuer B haben können.  Die SPD-Lautertal ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich rege an der Kommunalwahl zu beteiligen. Wer vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens nicht ins Wahllokal gehen möchte, wird nach dem Erhalt der Wahlbenachrichtigung empfohlen, beim Wahlamt der Gemeinde die Briefwahlunterlagen zu beantragen.
 
Tobias Pöselt, SPD Lautertal