heute möchte ich hier einmal berichten wie ein Film für die Pfadfinder entsteht und was sonst noch in den nächsten Tagen wichtig für die Gemeindearbeit ist.
 
 
Filmdreh
 
Ein Film anschauen ist ganz arg leicht, doch einen machen, das habe ich in letzter Zeit gelernt, ist einiges an Arbeit. Erstens wir brauchen eine Idee, doch was heißt eine Idee? Wir wollen einen biblischen Impuls mit einer Pfadfinderaktion verbinden, die dann vielleicht auch noch eine Aufgabe für die Kinder sein kann. Sodass sie sich den Impuls besser merken können oder vielleicht sogar umsetzen können. Das klappt leider nicht immer. Manchmal unterstreicht die Aktion nicht ganz den Zielgedanken. Wenn wir also eine Idee haben, müssen wir überlegen: „Wie sieht das als Film aus?“ und wir schreiben ein kleines Drehbuch. Wenn das geschehen ist, können wir anfangen zu filmen.
 
Dazu kommt Cagdas mit seiner Kamera und anderem Equipment und unterstützt uns. Wir überlegen nochmal zusammen, wo welche Szenen spielen könnten, wie wir sie aufnehmen wollen und ob das Licht passt. Wenn das alles ist, heißt es, die Szene zu drehen bis sie passt. Manchmal 2-mal und manchmal deutlich öfter.
 
Wenn wir dann das Filmmaterial haben, heißt es, alles anzuschauen und zu gucken, was gut ist und was schlecht ist. Dann heißt es, alles gute Material aneinanderzureihen. Wobei das ganz schön viel Zeit kostet bis alles richtig passt. Zum einen muss man im Video noch Übergänge einfügen und manchmal auch ein paar Bilder oder Texte einblenden. Außerdem kann man noch verschiedene Effekte anwenden, wie zum Beispiel die Videogeschwindigkeit an manchen Stellen zu verändern oder einen Bereich des Bildes heran zu zoomen, damit die Kinder beispielsweise einen Gegenstand besser erkennen können.
 
Wenn das alles gemacht ist, heißt es, nochmal alles anzuschauen, ob es so passt. Hierbei fallen uns immer wieder Dinge auf, die nicht gut sind, die werden dann noch korrigiert. Wenn das getan ist, darf der Computer aus den einzelnen Dateien einen Film machen. Wenn das getan ist, wird alles auf YouTube hochgeladen, eine Beschreibung eingefügt und sonstige Einstellungen gemacht.
 
Und dann ist er endlich fertig und die Kinder können ihn Montagmorgens anschauen. Ein großes Stück Arbeit ist getan. Die Woche über sehen wir dann, wer welche Aktion wie umgesetzt hat und freuen uns darüber.
 
 
 
Viel Spaß beim Anschauen des nächsten Pfadfindervideos auf YouTube:
 
 
Manuel Schnee