bei den Pfadfindern ging es die letzten Wochen richtig rund.
Es wurden Bäume gebaut, Menschen aus Salzteig hergestellt, Kohten, Jurten und weitere Lagerbauten gebaut. Alles im Maßstab 1:25 (Playmobil).
Die Kinder haben zuhause gewerkelt und dann in den letzten drei Tagen eine coole Pfadfinderlandschaft zusammengestellt. Was mich gefreut hat ist, dass viele Pfadfinder mit ihren Gaben zu diesem Projekt beigetragen haben und besonders, dass sie auch über die Kreativität und Baukünste der anderen gestaunt haben. Was sie geeint hat war das Ziel, eine Kohte für unseren Stamm zu gewinnen. Davon motiviert haben sie ihre Gaben eingesetzt und das wurde gegenseitig wertgeschätzt.
Paulus beschreibt die Gemeinde als einen Körper mit vielen Körperteilen (1.Korinther 12,12ff). Diese unterstützen sich gegenseitig und machen einen komplexen Menschen aus, der enorm viel kann. Genau das konnten die Pfadfinder beim Lagerbauwettbewerb erleben. Ich hoffe, dass sie dies auch in anderen Situationen umsetzen.
Nicht nur bei den Pfadfindern entdecke ich gegenseitiges Unterstützen, auch im Bezirk sind wir mehr zusammengewachsen und helfen uns gegenseitig. Das ist unheimlich schön zu sehen! Uns verbindet jetzt nicht das Ziel, eine Kohte zu gewinnen, sondern der Geist Gottes (1.Korinther 12,13). Ich freue mich, dass das zurzeit so gut funktioniert.
 
Euer Manuel Schnee