Reichenbacher Vogelschützer bitten um Unterstützung

Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauersegler kehren nun aus den südlichen Ländern zurück. Jetzt beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. Allzu groß ist diese „Arbeit“ aber nicht mehr: die belegten Nester bei Schwalben und Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln müssen erfaßt werden. Nach einem Anstieg im Jahre 2007 war die Zahl bei den Schwalben leider wieder rückläufig. Mauersegler und Mehlschwalbe stehen auf der „Roten Liste“ der Brutvögel Deutschlands, zwar bis jetzt nur auf der Vorwarnliste, doch auch das ist mehr als besorgniserregend.

Laut Alexander Heyd vom Bonner „Komitee gegen den Vogelmord“ spielt sich bis Ende Mai in den Mittelmeerländern eine Tiertragödie ab: über 100 Millionen Vögel landen in Privatküchen und Feinschmeckerlokalen, völlig legal. 77 Arten von Vögeln, darunter auch  vom Aussterben bedrohte, sind in Italien, Spanien, Frankreich, auf Zypern  und Malta sowie auf dem Balkan frei zur Jagd mit Leimruten und Roßhaarschlingen.
Mehr dazu auf hier: Komitee gegen den Vogelmord

Aber auch bei uns ist bei der heutigen energiesparenden Bauweise der Mensch auf dem besten Wege, dem Mauersegler und anderen Gebäudebrütern gedankenlos das eingeräumte Nutzungsrecht seiner Gebäude wieder zu verweigern. Alte Bausubstanz, der traditionelle Siedlungsraum unserer Segler wird entweder abgerissen oder wärmedämmend saniert, oft sogar mitten in der Brutsaison.

Die Reichenbacher Vogelschützer wünschen sich, daß eine Schwalben- und Mauerseglerzählung wieder Freude bereitet. Wie in den letzten Jahren bittet Schwalbenbeauftragter Karlheinz Peter die Bevölkerung in
Reichenbach um Mithilfe bei der Feststellung von Nistplätzen der Mauersegler. Die kann man bei der Schnelligkeit der Vögel nur feststellen, wenn man sein Haus oder das des Nachbarn eine geraume Zeit genau beobachtet. Wer bei sich oder dem Nachbarn Mauersegler entdeckt, möchte Peter bitte unter der Rufnummer 06254/1016 oder
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Karlheinz Peter