Die Non-profit-Organisation Campact, der vor einiger Zeit die Gemeinnützigkeit und damit die Möglichkeit, Spenden zu bekommen, aberkannt wurde, (sie war einfach zu unbequem geworden) ruft jetzt zur größten Kampagne auf, die es vor einer Bundestagswahl gab: wer sie mitzeichnen möchte, kann unter diesem Link seine Absicht kundtun, nur Parteien mit einem richtigen Klimaplan zu wählen.

Das Bundesverfassungsgericht hat sein Urteil gefällt: die Klimapolitik der Bundesrepublik gefährdet die Freiheit der nächsten Generation.

Campact und die Unterzeichner der Kampagne wollen jetzt allen Parteien klar machen: Wer nicht mit konsequentem Klimaschutz antritt, wird im September abgewählt. Fridays for Future, NABU, BUND, WWF und viele andere gemeinsam zu einem Versprechen auf: Wir geben unsere Stimme bei der Wahl nur einer Partei, die wirksamen Klimaschutz umsetzt. Mit dem Pledge schließen sich Hunderttausende zusammen – und bleiben bis zum Wahltag aktiv.

Doch selbst eine grüne Regierungsbeteiligung ist keine Garantie für starken Klimaschutz. Sollten sie nach der Wahl mit der Union und der FDP verhandeln müssen, drohen bittere Kompromisse. Das soll mit der klaren Botschaft "Die Mehrheit will endlich Klimaschutz" verhindert werden.

Infos zu Campact: https://www.campact.de/

Campact hängt dem Aufruf mehrere Quellen zum Urteil und den Klimaplänen der Parteien an:

"Ein Signal für die junge Generation“, Tagesschau Online, 29. April 2021
„Merz bremst bei der Überarbeitung des Klimaschutzgesetzes“, Spiegel Online, 30. April 2021
„Kretschmer: Nach Corona-Lockdown nicht in Klimalockdown gehen“, RND, 3. Mai 2021
„SPD will mehr Ökostrom, Union höheren CO2-Preis“, RP Online, 4. Mai 2021
„Union und Grüne liegen wieder nahezu gleichauf“, Spiegel Online, 5. Mai 2021