22.10.2020 13.00 Uhr

Hallo Marieta,

ich hab gerade im Durchblick online den Artikel "Kampf der Glasfaseranbieter" durchgelesen. Ich bin schon länger an einem Glasfaseranschluss interessiert und wenn man den noch kostenlos ins Haus gelegt bekommt, dann sollte man zuschlagen.

Leider scheint die GGEW kein großes Interesse daran zu haben, zumindest beantworten sie E-Mails mit Anfragen scheinbar grundsätzlich gar nicht.

Ich habe am 14.06.2018, 12:55 Uhr eine E-Mail an die GGEW (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geschrieben und wollte wissen wie es mit Glasfaser in Gadernheim aussieht. Damals hatte die Telekom in Gadernheim noch kein schnelles Internet. Eine automatische Eingangsbestätigung auf meine Mail habe ich erhalten, auf eine Antwort warte ich allerdings bis heute noch.

Gestern, am 21.10.2020, 11:29 habe ich wieder eine E-Mail an die GGEW (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geschrieben, weil ich von dem konkurrierenden Angebot zu Deutsche Glasfaser erfahren habe. Auch hier habe ich eine automatische Eingangsbestätigung und sogar eine Lesebestätigung erhalten, aber bisher auch noch keine Antwort.

Die ganze Zeit ist die GGEW nicht in die Gänge gekommen. Jetzt plötzlich ist man aufgewacht, weil es das Angebot von Deutsche Glasfaser gibt. Ich habe die Befürchtung, dass das Angebot der GGEW jetzt das 40% Ziel von Deutsche Glasfaser zunichte macht und dass wir am Ende wieder ohne Glasfaseranschluss dastehen, weil es die GGEW dann doch nicht packt.

Viele Grüße R...

 

Mehr Fächer für mehr Pakete: Ab sofort 83 Fächer am Reichenbacher Aldi-Markt
Stichwort „Corona“: Packstationen bieten kontaktlosen Versand und Empfang von Paketen & Päckchen

21. Oktober 2020: Die Deutsche Post hat heute eine Packstation in Reichenbach in Betrieb genommen. Die neue Station in der Nibelungenstraße 353 steht Postkunden ab sofort zur Verfügung. Für die Gemeinde Lautertal ist dies die erste Packstation. „Wir sind froh, dass wir diesen Standort in attraktiver Lage für unsere Kunden realisieren konnten. Unsere Packstationen stehen deutschlandweit für Versand und Abholung von DHL Sendungen zur Verfügung. Auch in Zukunft werden wir unser Netzwerk weiter ausbauen. Und zwar sowohl für die Menschen in der Stadt als auch auf dem Land. Deshalb suchen wir gezielt nach Standorten an zentralen Punkten des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel an Bahnhöfen oder Supermärkten“, sagt Friedhelm Schlitt, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post DHL Group. Bundesweit nutzen bereits mehr als zwölf Millionen registrierte Postkunden die Vorteile der Packstation. In Deutschland stehen Postkunden momentan 6.000 Automaten mit rund 600.000 Fächern für den Paketversand und -empfang zur Verfügung. Bis 2021 will die Deutsche Post ihr Netz auf rund 7.000 Packstationen in Deutschland ausbauen.

An dieser Stelle lesen Sie über die bisherigen Aktivitäten der GGEW AG und das aktuelle Angebot der Deutschen Glasfaser. Anders als im Modautal, wo die Deutsche Glasfaser mit Entega zusammenarbeitet, werben im Lautertal beide Anbieter unabhängig voneinander. Man könnte es auch mit dem altmodischen Begriff "Konkurrenz" bezeichnen.

Überraschung nach dem Urlaub

Etwas überrascht war ich, als ich nach dem Kurzurlaub ein Schreiben von Bürgermeister Heun vorfand, in dem er für die Teilnahme an der Infoveranstaltung zum Glasfasernetz Lautertal warb. Ganz klar war ich davon ausgegangen, daß in Lautertal eine ähnliche Zusammenarbeit zwischen regionalem Anbieter, der Deutschen Glasfaser und der Kommune stattfindet wie in Modautal, wo die Deutsche Glasfaser mit Entega und der Gemeinde gemeinsam agiert.
Aber dem ist nicht so, obwohl die GGEW AG bereits Glasfaser in die Straßen gelegt hat und auch zahlreiche Haushaltsanschlüsse vorgenommen hat. Lesen Sie in diesem Heft, wie sich    die beiden Anbieter unterscheiden, wo Vor- und Nachteile liegen.

Die digitale Infoveranstaltung von Deutsche Glasfaser fand ich eher enttäuschend. Das begann schon mit dem Einloggen: der Startbildschirm zeigt zwei Buttons: „jetzt Tarif buchen“ und „Weiterempfehlen“. Darunter liest man „noch vier Schritte bis zur Fertigstellung. Nur wenn man neugierig ist und nach unten scrollt, kommt man zu dem Button, der zum Online-Infoabend führt. Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Ebenfalls ein Schelm, der denkt daß der Stichtag von Dt. Glasfaser (nur für das Zustandekommen einer Kooperation in Lautertal mit 40% aller Haushalte) und GGEW AG (für günstigeren Hausanschluß, kostenlosen Router etc) nicht zufällig bei beiden Unternehmen auf den 18. Dezember fiel. Das Angebot von Dt. Glasfaser erzeugte erheblichen Druck, so daß GGEW AG innerhalb von wenigen Tagen ein eigenes Angebot aus dem Boden stampfte. Konkurrenz belebt das Geschäft! Trotzdem sind einige Punkte für den Endverbraucher wichtig zu wissen. Wir haben sie für Sie zusammengestellt. Deutsche Glasfaser engagiert sich dafür, schnelles Internet in ländliche Gebiete zu bringen. GGEW AG ist ein regionales Unternehmen, das hier verwurzelt ist. Arbeitsplätze vor Ort, breites Sponsoring von ehrenamtlichen Aktivitäten sind die Vorteile. Entscheiden müssen jetzt Sie, liebe Leserinnen und Leser! 20.10.2020 Marieta Hiller

Deutsche Glasfaser \ GGEW AG

Gegen das regionale Engagement der GGEW AG tritt die Deutsche Glasfaser an, mit Infoschreiben, Infoabend und vier Paketen zu 24,99 Euro, die jedoch nach 12 Monaten wesentlich teurer werden -   wie das in der Branche üblich ist. Die Deutsche Glasfaser mit Sitz im nordrheinwestfälischen Borken möchte gezielt schnelles Internet in ländliche Gebiete bringen. Das Unternehmen hat 1300 Mitarbeiter und ist an 25 Standorten präsent. Angestrebt sind bis Ende 2020 1 Million FTTH-Anschlüsse mit über 300 Mbits/s.
Im Gegensatz zur GGEW AG wird die Deutsche Glasfaser nur aktiv im Lautertal, wenn bis zum 18. Dezember 40% der Haushalte einen Anschluß buchen.

Begriffserklärungen

FTTH =  „Fiber To The Home“, Glasfaserkabel bis in das Haus des Kunden
VDSL = Very High Speed Digital Subscriber Line , Glasfaser bis zum Verteiler, von dort zum Haus per Kupferleitung

Gespräch mit Carsten Hoffmann, Vorstand der GGEW AG zum Glasfaser-Angebot

Frage: welche Bauarbeiten sind durch GGEW AG bereits erfolgt?
Antwort: Bereits seit einiger Zeit erschließt die GGEW das Lautertal mit Glasfaser. Entlang der Hauptstraßen liegt bereits ein funktionierendes Glasfasernetz. Vielerorts gibt es Leerrohre, um das Netz zu erweitern oder um Hausanschlüsse schnell herzustellen. Darüber hinaus kann die GGEW AG eine Teststrecke für eine neue Verlegetechnik einrichten, im Dialog mit den betroffenen Ämtern der Gemeinde Lautertal. Diese Methode beansprucht nur wenig Platz und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung. Außerdem ist sie bereits in anderen Kommunen vollends akzeptiert worden.
Die GGEW AG möchte sich regional für die Bürger engagieren, indem sie eine zukunftsfähige Infrastruktur schafft. Unser weiterer Glasfaserausbau in Lautertal wird deshalb nicht von einer Mindestkundenzahl abhängig gemacht.
Frage: hat die Gemeinde Lautertal auch die GGEW AG um ein Angebot gebeten?
Antwort: Nein. Es gab keine Anfrage zum Ausbau unserer  bereits vorhandenen Infrastruktur in Lautertal.
Frage: wann haben Sie von der Kooperation zwischen der Gemeinde Lautertal und Deutsche Glasfaser erfahren?
Antwort: Das war zufällig Anfang Oktober 2020. Wir haben daraufhin unser ohnedies für Lautertal geplantes Glasfaserprogramm im Rahmen unserer Ausbaustrategie vorgezogen und bieten ebenfalls den 18. Dezember 2020 als Stichtag für einige Preisvorteile für unsere Kunden - und die die es noch werden möchten.
Frage: wieviele Kunden in Lautertal haben bereits einen Glasfaser-FTTH-Anschluß?
Antwort: Wir versorgen jetzt bereits eine vierstellige Kundenzahl im Lautertal mit Internet, ein Teil davon auch mit FTTH, also Glasfaser. Neben Glasfaser-Hausanschlüssen gibt es in Lautertal VDSL-Anschlüsse (= Glasfaser bis zum Verteiler, von dort zum Haus per Kupfer) und Richtfunklösungen. Bei Funk und Kupferkabel wird die Internetnutzung langsam, sobald viele Nutzer gleichzeitig aktiv sind. Glasfaser kann eine vielfach größere Datenmenge übertragen - in beide Richtungen.
Frage: sind Preispakete mit niedrigem Preis im ersten Jahr und deutlich höherem ab dem 13. Monat Lockangebote?
Antwort: nein, das ist allgemein branchenüblich.
Frage: ist es Zufall, daß GGEW AG und Dt. Glasfaser den gleichen Stichtag für ihr Angebot haben, den 18. Dezember?
Natürlich haben wir die Planung unserer Werbemaßnahmen jetzt forciert.
Frage: Worauf kommt es Ihnen ganz besonders an?
Als kommunales und konzernunabhängiges Unternehmen aus der Region können unsere Kunden sich bei uns auf eine vertrauensvolle Partnerschaft verlassen.
Wir bieten einen umfassenden Service, schnell, fachkundig und kundennah. Gemeinsam wollen wir eine zukunftsfähige Infrastruktur schaffen und pflegen, denn die Bedeutung von schnellem Internet nimmt immer weiter zu in unserem Alltag. Wir sind stolz darauf, mit unseren Sponsoring-Aktivitäten zur hohen Lebensqualität vor Ort beizutragen. Jedes Jahr fließt so ein Teil der hier erwirtschafteten Mittel direkt wieder zurück in die Region. Viele Projekte, Aktivitäten und Veranstaltungen lassen sich ohne die tatkräftige Mithilfe von Förderern wie der GGEW AG nicht realisieren.

21.10.2020

Die GGEW AG kann Leerrohr- und Glasfasertrassen mit dem modernen Vibrationseinzugsverfahren verlegen. Diese Methode beansprucht – wie hier in Bickenbach – nur wenig Platz und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung.

Andreas Hartwig und Matthias Hechler
(v. l.) von der GGEW AG an einem Kabelverteiler-Kasten für Glasfaser in Bickenbach.

 

Austausch mit Bürgermeister Heun

In einer Pressemeldung der Lautertaler SPD vom 28. September las ich erstmals: "Hier könnte zukünftig eine Kooperation mit der Deutschen Glasfaser Abhilfe schaffen, mit der die Gemeinde Lautertal bereits einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat“ so Tobias Pöselt. Weiter erläutert Bürgermeister Andreas Heun: „Die Handhabe der Kommune ist dabei jedoch äußerst gering. Wir können hier in erster Linie als Impulsgeber fungieren. Je mehr Interessenten für einen Ausbau innerhalb eines Gebiets vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist die Investition eines Anbieters. In der Regel ist eine Teilnehmerquote von 40 Prozent der Haushalte erforderlich. Das ist auch eine Folge der Liberalisierung des Marktes, hier wurden die Weichen in der Vergangenheit falsch gestellt. Nach einer vollzogenen Privatisierung der Deutschen Telekom wurde leider nur ungenügend in die Infrastruktur investiert. Der Markt alleine schafft eben nicht automatisch eine gute Infrastruktur für alle. Deshalb liegen wir heute beim Glasfaserausbau im Vergleich zu anderen Industrienationen nicht an der Spitze sondern eher am Ende. Diese Sünden der Vergangenheit müssen die Bürgerinnen und Bürger jetzt ausbaden“.
Von Herrn Tanjsek (Dt. Glasfaser) erfuhr ich auf Nachfrage: "Herr Heun hat durchaus erwähnt, daß die GGEW in der Hauptstraße Leerrohre verlegt hat. Das ist auch in anderen Gebieten von uns häufig so anzutreffen. Allerdings ist das Verlegen in einer Hauptstraße auch nur der kleinste Teil eines kompletten FttH Netzes. Der weitaus größere Aufwand entsteht beim Verlegen in die Wohngebiete hinein."
Dies führte jedoch nicht dazu, daß Dt. Glasfaser Kontakt mit GGEW AG zwecks Zusammenarbeit aufnahm. Die Kontaktdaten der Durchblick-Redaktion wurden von der Gemeinde zwar an Dt. Glasfaser weitergegeben, diese informierte die Redaktion allerdings nicht.
Herr Heun beantwortete Fragen zum Thema: "Zu den technischen Fragen, die Sie bereits mit Herrn Tanjsek geklärt haben, möchte ich ergänzen, daß wir in den letzten Jahren aus der Bürgerschaft der Gemeinde Lautertal verstärkt Nachfragen nach einem schnelleren Internet, auch nach Glasfaserausbau, festgestellt haben. Ebenso gibt es Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, daß vereinzelte Nachfragen beim GGEW eher mit einer verhaltenen, defensiven Reaktion beantwortet wurden.
Auch die öffentlich, zugänglichen Informationsquellen wie der Breitbandatlas des Bundes dokumentieren für die Gemeinde Lautertal ein noch erhebliches Ausbaupotential bzw. einen nicht unerheblichen Nachholbedarf, insbesondere auch im Vergleich zu den umliegenden Kommunen im Landkreis Bergstraße. Auch im Verfügbarkeitscheck der GGEW ist (zumindest bis vor kurzer Zeit) keine flächendeckende Versorgung bzw. kein Angebot  durchgängig erkennbar. Signifikant ist darüber hinaus, daß besonders in den Randlagen der Ortsteile keine Versorgung festzustellen ist. Und gerade von dort auch verstärkte Nachfragen nach einer Versorgung im Rathaus vorgetragen wurden.
Der Gemeindevorstand hat sich intensiv mit der Frage der Versorgung beschäftigt. Auch weil andere Kommunen aus der Region zwischenzeitlich erfolgreich mit der Deutschen Glasfaser den Ausbau durchgeführt haben wird das Vorhaben wohlwollend unterstützt. Abschließend möchten wir noch herausstellen, daß die Gemeinde einem weiteren Anbieter die Möglichkeit eröffnen möchte, die Bürger mit schnellem Internet zu versorgen. Für wen sich die Bürger letztlich entscheiden, liegt nicht im Einflußbereich der Kommune. Uns ist es aber wichtig, wie wir immer wieder aus der Bürgerschaft und insbesondere auch von unseren Gewerbetreibenden zu hören bekommen, daß die Versorgung mit neuester Technik möglichst zeitnah umgesetzt wird."

21.10.2020

Glasfaser: Wie wird gebaut? Wer kommt zuerst?

In Bürgermeister Heuns Anmerkung "... gibt es Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, daß vereinzelte Nachfragen beim GGEW eher mit einer verhaltenen, defensiven Reaktion beantwortet wurden..." zeigt sich Ungeduld, denn die Situation an vielen Stellen Lautertals ist tatsächlich unbefriedigend.

Es ist jedoch so, daß bereits heute das Bergsträßer Unternehmen GGEW zahlreiche Kunden im Lautertal mit Glasfaser-Internet versorgt. Hinzu kommen Gebiete, wo bereits die Straßen mit Glasfasertechnik erschlossen sind oder Hausanschlüsse bereits bis aufs Grundstück geführt sind.

Hier sind auch Randlagen wie Staffel und Beedenkirchen und Neubaugebiete berücksichtigt. Die GGEW ist bereits seit einiger Zeit dabei, die Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

Aus Rationalisierungsgründen wird dies jedoch nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern nach Straßenzügen vorgenommen, was die zögerlichen Antworten von GGEW an Interessenten erklären könnte.

Breitband: was ist das und wo bekommt man es?

Der Breitbandatlas des BMVI zeigt klar, wo es gute und schlechte (oder gar keine) Verbindungen gibt. Im Internet unter https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html kann man die Karte für Lautertal sehen. Während es ringsum Verfügbarkeiten bis zu 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) in Höhe von 97-100% gibt, sind es in Lautertal nur 84%. 100 oder 200 Mbit/s stehen nur zu 21 bzs. 14% zur Verfügung. Der Breitbandatlas ist das zentrale Informationsmedium zur aktuellen Breitbandversorgung in Deutschland. Der Breitbandatlas wird regelmäßig aktualisiert und steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung. Anhand von interaktiven Karten wird gezeigt, welche Bandbreiten und Techniken für die Datenübertragung zur Verfügung stehen. Die Anzeige in der Karte kann von ganz Deutschland bis auf Ebene eines Orts- bzw. Stadtteils navigiert werden. Die Breitbandverfügbarkeit wird in Prozent der zu versorgenden Haushalte durch die Färbung der Rasterzellen dargestellt. Unbesiedelte Gebiete ohne Haushalte werden nur in der Ansicht zum Breitband Mobilfunk dargestellt.
Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) definiert einen Dienst oder ein System als breitbandig, wenn die Datenübertragungsrate über 256 kbit/s hinausgeht. Diese Definition wird auch vom deutschen statistischen Bundesamt und der Weltbank als Maßzahl im World Development Indicator verwendet. Ein Breitband-Internetzugang bietet gegenüber Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl eine Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit.
Für die Einrichtung eines Glasfaseranschlusses für Übertragunsraten von mehr als 1000 Mbit/s über große Entfernungen erfordert hohe Investitionskosten. Daher war beispielsweise die Telekom nicht bereit, ländliche Regionen damit zu versorgen. In dicht besiedelten Gebieten wie Großstädten ist das wesentlich einfacher. Bis 2010 gab es in Deutschland etwa 300.000 GlasfaserHausanschlüsse, von denen jedoch nur ein Viertel gebucht wurde. Vielfach liegt die Infrastruktur bereits, das kann jeder Hauseigner bei seinem Anbieter erfragen. Dann kann es mit dem Hausanschluß schnell gehen.

Diese Technik wird bei der Verlegung der Deutschen Glasfaser eingesetzt:

Beim Bau der Glasfaser-Leitungen kommt modernstes Gerät zum Einsatz. Diese Fräse wird per Fernbedienung gesteuert. Die "Baugrube" ist schmal wie ein Handtuch und wird in der Regel innerhalb eines Tages schon wieder geschlossen. Nachdem die Leerrohre gelegt wurden, wird die Glasfaser mit Preßluft (schwarze Leitung links im Bild) "eingeblasen": Dabei wickelt sich die Kabeltrommel (im Hintergrund) blitzschnell wie eine überdimensionale Garnspule ab. Dieses Haus erhält einen Glasfaser-Anschluß - dabei bleibt der gepflegte Vorgarten intakt: Eine Erdrakete bohrt sich mit Preßluft vom Bürgersteig bis kurz vor die Kellerwand.

 Drei Fotos: Dt. Glasfaser, Marie Monecke

Wie der Durchblick früher gemacht wurde

1995 fingen wir mit der Monatszeitschrift an, an einem provisorisch eingerichteten Schreibtisch.

Nach einigen Monaten konnten wir einen Kellerraum als richtigen Arbeitsraum beziehen. Im 2. Stock wohnte zeitweise Kaya Yanar, aber der Punk - pardon der Rock’n Roll - ging im Keller ab.

Wir hechelten fröhlich Personen des öffentlichen Lebens durch, einmal - weil wir vergessen hatten das Telefon aufzulegen - sogar auf dem Anrufbeantworter eines der Durchgehechelten dokumentiert.

Die Hefte wurden auf 20 Disketten gespeichert und mit dem Auto zur Druckerei gefahren. Ein paar Tage später dann wurden die Hefte abgeholt und verteilt.

Später hatten wir unser Büro in der Knodener Straße in Reichenbach. Komfortabel: wir konnten die Daten der fertigen Zeitung hochladen! Das dauerte für ca. 30 MB eine halbe Stunde.

2008 richtete ich mir mein Büro zuhause in Lautern ein, wechselte zu einem lokalen Anbieter und kann jetzt die monatlichen 50-70 MB in zwei Minuten hochladen.

 Alle Beiträge dieser Seite: Marieta Hiller, Oktober 2020

 

 

Regionaler Dienstleister plant weiteren Glasfaser-Netzausbau: keine 40%-Schwelle, vorhandenes Netz ohne Bauarbeiten, Sonderkondition für Stromkunden

Bensheim/Lautertal. Der regionale Infrastruktur-Dienstleister GGEW AG plant einen weiteren, zügigen Ausbau seines Glasfasernetzes im Lautertal. Ziel dieser Nachverdichtung ist eine breitere Verfügbarkeit von sehr schnellem Gigabit-Internet zu schaffen. Um den Netzausbau planbar und bedarfsgerecht zu gestalten, nimmt die GGEW eine Nachfragebündelung vor, d.h. die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde im vorderen Odenwald haben die Möglichkeit, eine Bestellung des Anschlusses zu attraktiven Vorteilskonditionen bis zum 18.12.2020 vorzunehmen. „Schnelles Glasfaser-Internet, mit Telefonflatrate und kostenlosem Hausanschluss sowie Premium-Router werden im Lautertal bereits ab 19,95 € angeboten“, verspricht Susanne Schäfer, Geschäftsführerin GGEW net.  Lesen Sie hierzu unseren Kommentar zum Parallelangebot von Deutsche Glasfaser  und eingehende Leserbriefe zum Thema!

Wissen und Werkzeuge für ein nachhaltiges Ernährungssystem nutzen

(BZfE) – Wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen und dafür sorgen, dass sich alle Menschen gut ernähren können, dann braucht es eine umfassende Kehrtwende. Wir wissen auch, was wir tun können, um diese Kehrtwende zu gestalten. So lässt sich die Botschaft von Professor Dr. Dieter Gerten anlässlich des 4. BZfE-Forums zusammenfassen. In seinem Vortrag „Ernährung als Teil des Problems: Einfluss unseres Ernährungssystems auf die planetaren Grenzen“ erläuterte der Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, wie es um den Zustand der Erde bestellt ist: Vier von neun planetaren Belastungsgrenzen gelten durch die Einflüsse des Menschen bereits als überschritten: Klimawandel, Entwaldung, Stickstoff- und Phosphoreintrag sowie Artenverlust. Für weitere wie den Wasserverbrauch sieht es in einigen Regionen der Erde kritisch aus.

Wir bedrohen unsere eigene Lebensgrundlage, wenn wir nicht bald umsteuern, so Gerten. Denn wie eine neue Studie unter der Leitung von Professor Gerten zeigt, geht fast die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion heute auf Kosten der planetaren Belastungsgrenzen. Sie zeigt aber auch: Durch eine technologische und kulturelle Kehrtwende könnten genug Nahrungsmittel für zehn Milliarden Menschen bereitgestellt werden.

So liege im Problem zugleich die Lösung: Wenn wir unsere Nahrungserzeugung so ausrichten, dass wir die planetaren Grenzen einhalten, aber die heutigen Praktiken beibehalten, dann würde das einen globalen Ertragsverlust von etwa 50 % bedeuten. Wenn wir gleichzeitig allerdings das Wissen und die Werkzeuge einsetzen, die uns heute schon zur Verfügung stehen, dann, können wir über 50 % mehr Nahrung als heute bereitstellen und damit die Verluste mehr als ausgleichen – genug also, um zehn Milliarden Menschen zu ernähren. „Dafür müssen wir die Werkzeuge, die die Menschheit in der Hand hält, tatsächlich auch alle nutzen“, so Gerten. Wichtige Ansatzpunkte seien die Reduktion des Fleischkonsums und die Halbierung der Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die größte Veränderung stehe auf Seiten der Lebensmittelproduktion an, so Gerten. Hier gehe es um eine Flächenumverteilung in einer Weise, dass die Umwelt nicht geschädigt wird, sowie um besseres Wasser- und Nährstoff-Management.

Wer sich den Vortrag von Professor Gerten ansehen möchte, findet ihn ab sofort auf dem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/ioVeW7enS8g. Weitere Videos vom 4. BZfE-Forum „Essen wird anders - Ernährung und die planetaren Grenzen“ folgen.

Gabriela Freitag-Ziegler, Dr. Gesa Maschkowski, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Artikel „Nachhaltige Ernährung – Planetary Health Basics“ mit dem Vortrag von Prof. Dr. Gerten:
bzfe.de/nachhaltige-ernaehrung

Viele weitere Informationen und laufende Ergänzungen finden Sie auf der Landingpage zum 4. BZfE Forum: 
bzfe.de/ernaehrung-in-den-planetaren-grenzen

Sehr detailliert sind bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) die Erntemengen und der Umfang der Selbstversorgung (Import / Export) an Getreide aufgeschlüsselt.

Die BLE lagert im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur staatlichen Ernährungsvorsorge in der zivilen Notfallreserve (ZNR) 800.000 Tonnen Reis, Hülsenfrüchte, Kondensmilch (Milchpulver), Weizen, Roggen und Hafer. Das sind pro Bundesbürger 9,7 kg. Damit soll in Krisenfällen eine tägliche Mahlzeit über mehrere Wochen gewährleistet werden. Diese Notversorgung im Wert von 200 Millionen Euro ist an 150 geheim gehaltenen Standorten gelagert und soll vor allem die Bevölkerung in Ballungsräumen versorgen, indem in Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen Mahlzeiten hergestellt werden. Die hohen Kosten erklären sich aus der Anschaffung und der aufwändigen Lagerhaltung.

Diese zivile Notfallreserve ist sinnvoll, daß sich landwirtschaftliche Erzeugnisse nicht kurzfristig produzieren lassen und die Ernährungsindustrie aufgrund "Lager Autobahn" keine großen Vorräte vorhält.

Zugleich kann die BRD mit dieser Reserve auch anderen in Notlagen helfen: 1999 wurden Vorratslieferungen in den Kosovo geliefert, wo während der Balkan-Kriege viele Flüchtlinge versorgt werden mußten.

Darmstadt-Dieburg – Bereits im Winter 2018 hat der Kreistag beschlossen, dass der Landkreis Darmstadt-Dieburg sich um einen Beitritt bei der Initiative von Transfair e.V. „Fairtrade-Kreis“ bewirbt, um damit den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.

In den Dezernatsbüros gibt es bereits Produkte, wie zum Beispiel Kaffee, Tee und Zucker, die fair gehandelt sind. Aber das ist nur ein Anfang. Am vergangenen Mittwoch (16.) hat sich die Steuerungsgruppe, die die Bewerbung zum Fairtrade-Kreis vorbereitet, getroffen. Die Gruppe besteht aus Menschen der unterschiedlichsten Fachrichtungen: Mit dabei sind Anna Barrett (Bildungsbüro des Kreises), Heike Jakobs (Standortmarketing und Direktvermarktung des Landkreises), Annette Claar-Kreh (Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald, Groß-Umstadt), Gertrud Meyer-Sauerwein (Weltladen Dieburg), Reiner Michaelis (Lokale Agendagruppe und Fairtrade-Koordinator der Stadt Groß-Umstadt) und Annika Schmid (Pressesprecherin Dezernat Landrat) sowie Marcella Lüdicke von der Wirtschaftsförderung des Landkreises, die die Steuerungsgruppe leitet.

In der ersten Sitzung, die coronabedingt erst jetzt stattfinden konnte, wurde sich mit den Kriterien der Bewerbung auseinandergesetzt. Außerdem wurde über Möglichkeiten beraten, wie es gelingen kann, möglichst viele der 23 Kreiskommunen für diese Initiative zu begeistern. Über konkrete Maßnahmen und Aktionen – verbunden mit lokalem Engagement – wird bei einem nächsten Treffen beraten. Alle sind sich einig, dass es mehr ist, als nur fair gehandelten Kaffee oder Tee bei Sitzungen, Treffen und Veranstaltungen des Kreises anzubieten. In den kommenden Wochen wird die Bewerbung finalisiert. (as)

Informationen aus der Landwirtschaft – September

Die Getreideernte ist abgeschlossen. Aktuell wird Mais gehäckselt und ab der Monatsmitte werden Zuckerrüben gerodet. Im Großen und Ganzen sind die Betriebe mit den erzielten Erträgen zufrieden. Insgesamt sind die Erträge in Hessen - wie in fast allen anderen Bundesländern auch - etwas geringer ausgefallen als im Mittel der vergangenen fünf Jahre.

Ein Teil der Getreideernte landet als Futter in den Trögen und wird veredelt zu Milch und Fleisch. Ein weiterer Teil wird verarbeitet zu Brot, Brötchen, Nudeln und vielen anderen Leckereien. Bis es allerdings soweit ist, muss das Getreide gelagert werden. Wie und wo gelagert wird ist sehr unterschiedlich. Die Anforderungen an die Lagerung hingegen sind gleich: Trocken, sauber und kühl muss es gelagert sein, nur dann bleibt es bis zum Verkauf oder zum Verfüttern gesund.

In großen Getreidesilos auf den Höfen, in zentralen Lagern, beim Landhandel, im Hafen oder in der Mühle – bevor das Erntegut dort landet, muss es trocken sein! Weizen, Gerste und Roggen lagern mit einem Kornfeuchtegehalt von etwa 14 Prozent, einer relativen Luftfeuchte von 65 Prozent und einer Korntemperatur von 15 °C ein. Hafer macht die Ausnahme, hier darf die Kornfeuchte nur ca. 12 Prozent betragen. Ist das Getreide bei der Ernte zu nass, muss es getrocknet werden. Sonst besteht die Gefahr, dass sich im Lager Schimmelpilze verbreiten und das Getreide verdirbt. In diesem Jahr war in unserer Region aufgrund der guten Wetterlage eine Trocknung nicht erforderlich.

Bevor das Getreide eingelagert werden kann, muss der Lagerraum vorbereitet werden. Sauber und trocken muss es sein. Getreidekörner aus dem Vorjahr müssen beseitigt werden, dort könnten möglicherweise Vorratsschädlinge oder Pilzsporen „nisten“. Schadnagern und Vögeln wird durch entsprechende Vorrichtungen (dichte Wände und Abdeckungen) der Zugang zum Lager verwehrt, zumindest aber erschwert werden. Geeignete Vorrichtungen zum Belüften müssen vorhanden sein, um Korn-und Luftfeuchte sowie die Temperatur zu regeln. Diese Standards sollten bei einer Hoflagerung unbedingt erfüllt werden. Im Handel durchläuft das Getreide noch einige weitere Reinigungsstufen, bevor es im Silo landet.

Die Vorreinigung ist Standard – hier wird die die Spreu vom Weizen getrennt. Der Aspirateur reinigt durch einen Luftstrom Staub und Strohanteile aus dem Getreide. Danach wandert das Getreide über Förderschnecken und Elevatoren über verschiedene Sieblagen, bis alles ausgesiebt ist, was nicht ins Getreidesilo soll. Nur einwandfreies Getreide darf zu Mehl verarbeitet werden!

Weltweit, so die Schätzungen der FAO, betragen die Lagerverluste bis zu 30%! Die Qualitätsstandards in Deutschland und Europa sind glücklicherweise sehr hoch. Unter guten Bedingungen lagert Getreide schadlos viele Jahre – allein die europäischen Sicherheitsreserven lagern sieben Jahre!

Bildunterschrift: Getreideannahme bei der Herrnmühle in Reichelsheim. Hier lagern bis zu 700 Tonnen Getreide. Für die Reinigung und Vorbereitung der Getreidelager vor der Ernte werden jährlich mehr als 100 Arbeitsstunden benötigt. Die Herrnmühle verzichtet auf die chemische Reinigung und Begasung. Mit Handfeger, Staubsauger und Man-Power wird jede noch so kleine Ritze gereinigt.

Bericht und Fotos: Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft Otzberg, www.aggl-otzberg.de

"Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. möchte weitere Freunde unserer herrlichen Odenwaldlandschaft und ihrer wundervollen Produkte gewinnen. Was Sie bei uns sehen, kann nur Bestand haben durch viele Freunde. Streuobstwiesen prägen unsere Landschaft, aber sie benötigen liebevolle Pflege. Wir möchten Ihnen bei einem Glas Apfelwein oder einem Stück Apfelkuchen zeigen, daß wir diese traditionsreiche Landschaft nur gemeinsam erhalten können: Wir erhalten und pflegen die Bestände, bringen viele alte Obstbaumwiesen wieder in Ordnung, Sie genießen unsere Produkte und zeigen uns, daß Sie unser heimisches Obst so wertschätzen wie wir." So der Verein, der sich aus etwa 130 Akteure im Odenwald zusammensetzt.

Eröffnungswoche:
1. Juli 10-18 Uhr  2. Juli 14-18 Uhr
3. Juli 10-15 Uhr  4. Juli 10-16 Uhr
6. Juli 10-14 Uhr  7. Juli 10-14 Uhr
Zur Begrüßung erhalten Sie ein Glas Sekt, für die Hunde & Katzen gibt es auch eine kleine Überraschung.!

Reguläre Öffnungszeiten:
Di: 10 Uhr-13 Uhr     Do: 15 Uhr-18 Uhr
Fr: 10 Uhr -13 Uhr    Sa: 10 Uhr -14 Uhr

www.pfotengerecht.de

So frisch wie aus dem eigenen Garten kann man Gemüse und Obst im Geschäft nicht bekommen. Damit alles trotzdem optimal hält und aromatisch bleibt, müssen manche Sorten in den Kühlschrank, andere besser bei Raumtemperatur aufbewahrt werden:

Newsletter des Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

Inhalt:

  • Was ist nachhaltige Landwirtschaft?
  • Warum und wie wird der Eichenprozessionsspinner bekämpft?
  • Wie erkenne ich Bio-Lebensmittel?
  • Hätten Sie's gewusst? Nutztiere ind SARS CoV-2
  • Schädlinge im Garten: Vorbeugen statt spritzen!
  • Wie haben sich die Lebensmittelpreise entwickelt?

     ist nachhaltige Landwirtschaft?

Die Organisation Foodwatch engagiert sich, um möglichst viele Verbraucher zu veranlassen, sich im Vorfeld der Abstimmung im Bundesrat gegen die tierquälerische Kastenstandhaltung von Sauen einzusetzen.
Die Abstimmung wurde immer wieder verschoben. Das macht deutlich, dass der Foodwatch-Protest nicht unbeachtet an den Grünen vorbeigeht:  "wir haben eine Debatte ausgelöst, die es für die Grünen schwieriger macht, sich dem faulen Kompromissvorschlag, der vorsieht den Kastenstand bis zu 15 Jahre zu verlängern, anzuschließen. Das bietet uns die Möglichkeit weiter Druck zu machen."

Am 3. Juli findet die letzte Sitzung des Bundesrats vor der Sommerpause statt und damit auch die letzte Möglichkeit einer Abstimmung zum Kastenstand. Insbesondere in den Bundesländern, in denen die Haltung der Grünen gegen den Kastenstand noch nicht klar ist: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, wird intern hart verhandelt.

Verbraucher sollten fordern: Keine Stimme einer Landesregierung mit grüner Beteiligung für den Fortbestand des tierquälerischen Kastenstands in Deutschland! Eine von Foodwatch vorbereitete E-Mail mit entsprechenden Adressen leitet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an Sie weiter! Bitte Stichwort Kastenstandhaltung angeben.

Marieta Hiller