Gemeinde Lautertal erhält Genehmigung zum Haushalt 2019 ohne Auflagen

Die Verwaltung der Gemeinde Lautertal hat am 13. Mai 2019 die Genehmigung für die Haushaltssatzung und für den Haushaltsplan 2019 vom Regierungspräsidium erhalten. Das Regierungspräsidium in Darmstadt hat u.a. neben dem Haushaltssicherungskonzept auch die Aufnahme der in der Haushaltssatzung festgelegten Kredite in Höhe von 1.060.083 € genehmigt.

Damit können jetzt auch im Jahre 2019 die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur der Gemeinde Lautertal fortgeführt werden.

„Die Genehmigung ohne Auflagen ist eine sehr erfreuliche Nachricht und im Rückblick auf die Vergangenheit auch ein Novum für unsere Gemeinde „so Bürgermeister Heun. „Wir können die notwendigen Sanierungen in unser Wasserversorgungssystem weiter fortführen und auch die von der Gemeindevertretung beschlossene und von vielen Bürgern gewünschte Sanierung des Alten Rathauses in Elmshausen kann damit in Angriff genommen werden.“

Nachdem in den Vorjahren die Aufstellung des Haushaltes, die Beratung und die Beschlussfassung für die Gremien und die Verwaltung nicht immer einfach war und auch die Haushaltsgenehmigung erst in der zweiten Jahreshälfte –zum Teil mit Auflagen- erteilt wurde, kehrt nun auch so langsam wieder Normalität in Lautertal ein. „Wir können kontinuierlich die notwendigen Sanierungsschritte und Konsolidierungsschritte weiter fortführen“, so Bürgermeister Heun weiter.

Nach wie vor bleibt die Gesamtsituation aufgrund der Fehlbeträge und den überdurchschnittlich hohen Verbindlichkeiten in der Vergangenheit jedoch sehr angespannt. Die Gemeinde Lautertal muss aufgrund der Defizite in den Vorjahren und den Fehlern aus der Vergangenheit nun in den Jahren 2017 bis zum Jahr 2021 Überschüsse in Höhe in Höhe von 1,9 Mio. € im Ergebnishaushalt nachweisen !

Dies ist in der vorgelegten Planung so gegeben und natürlich auch im Wesentlichen nur durch die Erhöhung der Grundsteuer B in 2017 und 2018 möglich gewesen.

„Bedanken möchte ich mich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die Geduld und Verständnis in dieser sehr schwierigen Situation gezeigt haben“, so Bürgermeister Heun weiter. Ebenso schloss Heun die gemeindlichen Gremien in seinen Dank ein, die ebenfalls einen enormen Anteil an dieser guten Entwicklung haben.

Sollte sich jedoch die Wirtschaft weiter eintrüben und damit auch die bisher prognostizierten Steuereinnahmen zurückgehen, werden weitere Konsolidierungsmaßnahmen unvermeidlich sein.

Nicht nur das Regierungspräsidium sondern auch der Rathauschef mahnt dabei an, dass Aufwandsreduzierungen - soweit diese überhaupt noch möglich sind- vorrangig vor Ertragserhöhungen, besonders vor Steuererhöhungen, in den Blick genommen werden müssen.

Bürgermeister Heun setzt dabei auch auf das Verantwortungsbewusstsein und den Weitblick der Gemeindevertretung, die letztlich für den Etat die Gesamtverantwortung trägt. „Nach wie vor sind wir im Plan, aber es liegt noch ein schwerer Weg vor uns. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam auch die kommenden Hürden meistern werden“.