Soziales

Integration: wann ist man eigentlich wirklich angekommen?

Dienstag, den 04. Juni 2019 um 08:36 Uhr

Nach fast vier Jahren Erfahrungen mit Geflüchteten ist es Zeit, ein Resumee zu ziehen: viele kamen, einige mußten wieder gehen (in ihre "sicheren" Herkunftsländer). Manche versackten im Sumpf der Kleinkriminalität, andere gingen freiwillig wieder weil sie mit unserer Gesellschaft nicht zurechtkamen. Ein guter Teil derer, die ich in den vier Jahren kennengelernt habe, hat Arbeit oder Ausbildung, die ersten hatten sogar das Glück noch eine Wohnung zu finden. Sie haben sich geräuschlos in unsere Gesellschaft integriert, inklusive saftiger Sprüche wie "ach du Sch...". Sie passen ihre religiösen Pflichten (wir haben den Fastenmonat Ramadan) den Erfordernissen unserer Arbeitswelt an.

Aber sind sie auch "angekommen"? Aus eigener Erfahrung als "Zugereiste"von vor 41 Jahren kann ich sagen, daß das Gefühl dazuzugehören schwer zu erlangen ist. Es ist ein Unterschied, ob man akzeptiert wird oder ob man sich verwurzelt fühlt. Wurzeln wachsen nicht so leicht nach, nicht in einer und nicht in zwei Generationen.
Der wichtigste Aktivposten beim Ankommen, bei der Integration ist unsere westlich-christliche Gesellschaft. Darüber hat Tanja Schmidt aus Reichenbach ein Buch geschrieben. Die Diplom-Sozialpädagogin und Soziologin beschäftigt sich beruflich mit Menschen mit Migrationshintergrund und engagiert sich ehrenamtlich um asylsuchende Frauen und im Deutschunterricht, auch im Lautertaler Netzwerk Vielfalt e.V.. Hier unterhält sie alle 14 Tage einen Gesprächskreis mit Geflüchteten, in dem neben Deutschüben vor allem wichtige Inhalte besprochen werden....

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Betroffenen eine Stimme geben

Mittwoch, den 24. April 2019 um 22:22 Uhr

Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz stellt Arbeit der Unabhängigen Beschwerdestelle vor

Kreis Bergstraße (kb). Seit zehn Jahren gibt es bereits die Unabhängige Beschwerdestelle des Kreises Bergstraße. Dort finden Menschen Hilfe, die mit ihrer psychiatrischen oder psychosozialen Versorgung nicht zufrieden sind. Um sich ein persönliches Bild von der Arbeit zu machen, besuchte die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz kürzlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unabhängigen Beschwerdestelle. „Sie hören den Betroffenen zu, nehmen ihre Sorgen und Nöte ernst und geben ihnen eine Stimme. Sie leisten eine unglaublich wichtige Arbeit in unserem Kreis“, betonte Diana Stolz bei ihrem Besuch.

Hintergrund ist, dass Menschen mit Psychiatrieerfahrung eher selten ihre Rechte einfordern, da sie Angst davor haben, Nachteile in ihrer Behandlung oder weitere Stigmatisierungen zu erfahren. Genau diesen Personen will die Unabhängige Beschwerdestelle helfen. Sie ist ein kostenloses Beratungsangebot und leistet ähnliche Arbeit wie Patientenfürsprecher in Krankenhäusern, mit dem Unterschied, dass sie sich speziell um Menschen mit Psychiatrieerfahrung kümmert. Sie ist in ihrer Arbeit – ebenso wie Patientenfürsprecher auch – neutral, verschwiegen und weisungsungebunden.

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Infoabende Freiwilligendienste

Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 20:45 Uhr

Neben den allgemeinen Infos rund um das FSJ berichten das DRK auch über die einzelnen Einsatzmöglichkeiten.

Datum

17.01.2019

 17:00 Uhr – 18:30 Uhr

14.02.2019

 17:00 Uhr – 18:30 Uhr

07.03.2019

17:00 Uhr – 18:30 Uhr

11.04.2019

17:00 Uhr – 18:30 Uhr

09.05.2019

17:00 Uhr – 18:30 Uhr

13.06.2019

17:00 Uhr – 18:30 Uhr

11.07.2019

17:00 Uhr – 18:30 Uhr


Ort:

DRK Odenwaldkreis, Fachbereich Freiwilligendienste

Heidelberger Str. 4, 64625 Bensheim

 

Online-Termin beim Jugendamt buchen

Donnerstag, den 13. Dezember 2018 um 20:02 Uhr

Jugendamt baut Digitalangebot im Bereich Beistandschaft und Unterhaltsvorschuss aus

Das Jugendamt bietet im Bereich der Beistandschaft ab sofort auch die Möglichkeit, Termine online zu vereinbaren. Außerdem kann die Beantragung einer Bescheinigung über die elterliche Sorge über ein Online-Formular erfolgen. Durch diese Maßnahmen will das Jugendamt die Möglichkeiten der modernen Kommunikationswege nutzen, die zeitnahe Erreichbarkeit der Beistandschaft und des Unterhaltsvorschusses erhöhen und damit zur schnelleren, effizienteren Unterstützung alleinerziehender Elternteile und ihrer Kinder beitragen.

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