Der Odenwald braucht eine Apfelkönigin

Landrat Engelhardt setzt sich für Erhalt der Tradition ein, die Odenwälder Apfelkönigin sei ein wichtiger Bestandteil der Tourismusförderung. 2020 soll es keine Apfelkönigin mehr im Odenwald geben. Die jeweils amtierende Apfelkönigin ist seit 1999 auf Initiative des Bergsträßer Kreisverbandes des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands e.V. (DEHOGA) als Werbeträgerin in Sachen Tourismus für den Vorderen Odenwald unterwegs. Zudem informieren die Amtsträgerinnen über die traditionellen Apfelsorten der Region und den Apfelanbau vor Ort. Nun allerdings fehle es an finanziellen und personellen Ressourcen, um das repräsentative Amt der Odenwälder Apfelkönigin weiterhin zu unterstützen.

Erst kürzlich ist man mit der Gründung einer gemeinsamen Tourismus-Destination Bergstraße-Odenwald einen riesigen Schritt in Sachen Tourismusförderung der Region vorangekommen, daher darf die Apfelkönigin nun nicht wegfallen. Die bisherigen Aktivitäten der zahlreichen Hoheiten im Kreis zeigen die Wirkkraft für die Region: „Unsere Wein-, Blüten-, Kartoffel-, Gurken-, Spargel- oder Vier-Burgen-Königinnen leisten eine tollen Job und bringen unsere Region voran“, so Landrat Engelhardt. Er sucht daher Partner, um über die Ausgestaltung des Amtes „Odenwälder Apfelkönigin“ neu nachzudenken. Bis zur bevorstehenden Abkrönung der amtierenden Apfelkönigin Melanie II. am 4. November soll eine tragfähige Lösung gefunden werden, um die Tradition der Apfelkönigin zu erhalten. Daher werden alle jungen Frauen aus dem Odenwald, die Interesse an dem repräsentativen Amt, am regionalen Tourismus und an Apfelsorten haben, gebeten, sich bei der Kreisverwaltung zu melden. Unternehmen und Privatpersonen können als Sponsor für die künftige Apfelkönigin auftreten.

Infos: Anja Reitz, 06252/15-5072 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.