Umwelt

Aufgeräumte Landschaft: weder Deckung noch Nahrung für Rebhühner

Mittwoch, den 06. März 2019 um 21:23 Uhr

Mit dem Ackerbau ist das Rebhuhn aus den Steppen Osteuropas bei uns eingewandert. Es fand in dem vielfältigen Mosaik der Feldflur so gute Lebensbedingungen vor, daß es über Jahrzehnte ein beliebtes Jagdwild war. Heute ist das Rebhuhn extrem selten geworden und aus manchen Gebieten bereits ganz verschwunden. Kleinteilige abwechslungsreiche Kulturen mit Säumen, Brachen, Wegrändern und Hecken sind selten geworden. Auf großräumigen Ackerbauflächen mit nur wenigen Kulturpflanzen und ohne eingestreute Brachen und Säume leben kaum Insekten und Wildkräuter, die für die Ernährung so wichtig sind, außerdem bieten derartige Flächen insbesondere im Herbst und Winter keine ausreichende Deckung für die Familienverbände. Die Paare bevorzugen im Vorfrühling Altgrasstreifen und Brachen, wo ab Ende April bis zu 15 Eier ins gut versteckte Nest gelegt werden. Nur die Henne brütet, der Hahn hält Wache, bei der Jungenführung sind beide Partner beteiligt. Meist schlüpfen die Küken ab Ende Juni Anfang Juli. Als typische Nestflüchter verlassen sie umgehend das Nest und nehmen ihre meist tierische Nahrung auch selbstständig auf. Der Familienverband (Kette) bleibt bis zum Ende des Winters zusammen, erst dann lösen sich die Verbände rechtzeitig vor der neuen Paarbildung wieder auf.

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Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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BUND veröffentlicht Datenbank mit über 1000 Nano-Produkten

Freitag, den 17. Dezember 2010 um 00:20 Uhr

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

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Großes Mausohr, Geotourismus und Naturschutz

Sonntag, den 21. März 2010 um 00:16 Uhr

Die alten Gruben an der Bergstraße als Winterquartiere für Fledermaus und Co.

In den letzten Jahren arbeitete die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald mit Unterstützung des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, der zuständigen Gemeinden und der Naturschutzbehörde unermüdlich daran, die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und als wertvolle Biotope zu erhalten. Mit der Grube „Marie“ bei Weinheim-Hohensachsen und der Wiederherstellung des Mundloches der Grube „Hülfe Gottes“ entstanden zwei geotouristische Anziehungspunkte, denen weitere folgen sollen. Doch die alten Bergwerke an der badischen Bergstraße dienen auch vielen Tieren als Kleinbiotop und als Rückzugsgebiet zum Laichen, besonders aber zum Winterschlaf. Der Geo-Naturpark und die Arbeitsgemeinschaft Altbergbau Odenwald arbeiten daher eng mit dem Naturschutz zusammen, um eine bestmögliche Abstimmung zu erreichen.

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Abwrackpämie für alte Heizkessel?

Montag, den 22. Juni 2009 um 22:23 Uhr

Der Heiztechnikmarkt bietet ein enormes Einsparpotenzial in der Wärmeversorgung

Die globale Energiesituation ist gekennzeichnet durch begrenzte Erdgas- und Erdölreserven bei steigendem Verbrauch. Zudem heizen wachsende CO2-Emissionen unsere Atmosphäre auf und führen so zu einem Klimawandel. Das zwingt zum sparsamen Umgang mit fossilen Energieträgern und erfordert mehr Effizienz in der Wärmeerzeugung sowie den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Allein in Deutschland erfüllen von 17 Millionen Heizungsanlagen nur maximal 20 Prozent die zur Erreichung der politischen Ziele bis 2020 notwendigen Anforderungen. D.h., 13,6 Millionen Anlagen müssten bis 2020 erneuert werden, pro Jahr sind das 1,2 Millionen Anlagen. Daran wird deutlich: Der Heizungsmodernisierung kommt bei der Lösung der energie- und klimapolitischen Probleme eine herausragende Rolle zu, denn mit ca. 40 Prozent hat der Wärmemarkt den größten Anteil am Gesamtenergieverbrauch. Dabei gibt es viele gute Gründe, veraltete Heizungsanlagen zu modernisieren. So kann man nicht nur Heizkosten und Steuern sparen, sondern zusätzlich von Fördermitteln und günstigen Zinskonditionen profitieren. Effizienteste Maßnahme ist der Austausch veralteter Heizungsanlagen, zum Beispiel gegen moderne Brennwertgeräte, die mit thermischen Solaranlagen ergänzt werden. Denn wer in besonders energiesparende und umweltschonende Heiztechnik investiert, erhält finanzielle Unterstützung von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern.

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