Verbraucher

Mistel schädigt Streuobstbestände und muß entfernt werden - sie ist NICHT geschützt

Sonntag, den 06. Oktober 2019 um 19:56 Uhr

Stark schädigend für Streuobstbestände ist die Laubholzmistel, ein Halbschmarotzer, dessen Befall zum Absterben der Obstbäume führt. Bei ungeregelter Verbreitung werden immer weitere Baumbestände angesteckt.

Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. widmet der Mistel 2019 einen eigenen Themenschwerpunkt, denn die Laubholzmistel breitet sich seit den 1990er Jahren aufgrund mangelnder Pflege von Streuobstbeständen stark aus. Auch der Klimawandel trägt zur Verbreitung bei. Die Laubholzmistel ist entgegen einem sich hartnäckig haltenden Irrglauben nicht geschützt und darf bzw. sollte entfernt werden. Ihre Bekämpfung dient nicht nur dem Erhalt der vorhandenen Obstbaumbestände, sondern auch dem Schutz von Neuanpflanzungen. Mehr Informationen dazu finden sich auf der NABU-Internetseite www.nabu.de unter dem Suchbegriff „NABU-Infopapier zu Misteln in Streuobstbeständen“.

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Artenschutz mit Spaß und Kreativität

Freitag, den 06. September 2019 um 20:12 Uhr

Kreisbeigeordneter Karsten Krug traf sich mit Streuobstwiesenrettern

Eine Streuobstwiese bietet etwa 5000 unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat und ist somit eines der artenreichsten Kulturbiotope Mitteleuropas. Um die Streuobstwiese vor dem „Aussterben“ zu schützen, schlossen sich 2011 im Kreis Bergstraße vier junge Männer zusammen und gründeten die „Streuobstwiesenretter“. Vor Kurzem traf sich der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und für das Umweltamt zuständige Dezernent Karsten Krug mit den beiden Streuobstwiesenrettern Martin Schaarschmidt und Florian Schumacher, die die Initiative vor acht Jahren gemeinsam mit Benedikt Kuhn und Marco Daub gegründet haben.

Die Streuobstwiesenretter stellten dem Kreisbeigeordneten ihre Arbeit sowie Projekte, die sie bereits im Kreis umgesetzt haben, vor. Zu diesen zählt unter anderen das Sortenerhaltungsprojekt, mit dem die Streuobstwiesenretter ihren Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Kreis Bergstraße leisten wollen. Dabei spüren sie verschollene, lokale Apfelsorten auf und veredeln diese. Die daraus entstehenden Edelreiser geben sie dann an Interessierte ab, um so die alten und seltenen Sorten zu erhalten und deren Anpflanzung zu fördern. Schaarschmidt und Schumacher wollen dadurch den Anbau möglichst vieler verschiedener Obstsorten und Arten unterstützen.

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Nützlinge fördern

Freitag, den 29. März 2019 um 23:40 Uhr

Damit die nützlichen Insekten auch nach der Obstblüte noch reichlich Nahrung finden, sollte man ihnen als Gegenleistung für die kostenlose Bestäubung der Obstblüten einen üppig gedeckten Tisch bieten. In jedem Garten gibt es ein Ecklein, dass für die Einsaat einer Blüten- oder Bienenweidemischung geeignet ist. Schon wenige Quadratmeter mit verschiedenen Mischungen reichen aus, über viele Wochen ein reichhaltiges Blütenangebot zu bieten. Und ganz nebenbei bringen wir neben Vielfalt auch noch etwas für die Sinne in den Garten.

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Kaum wird es Frühling, da kommen die Schnecken!

Freitag, den 29. März 2019 um 22:29 Uhr

Auch gegen die allseits unbeliebten Schnecken im Gemüsegarten ist Artenvielfalt im Garten der richtige Weg:

  • ein reichhaltig gedeckter Blühpflanzentisch zieht natürliche Feinde an: Igel, Kröten, Blindschleichen, Amseln, Drosseln und Insekten lieben zarte Schnecken.
  • Frisch gesetzte Jungpflanzen sollten durch Schneckenzäune oder Salathauben geschützt werden
  • die Wege zu den Beeten kann man durch raue Materialien oder spezielle Anstriche schneckenunfreundlich gestalten, Holzschnitzel auf Wegen helfen auch gegen Unkräuter
  • Beete morgens gießen, denn Schnecken sind abends aktiv und lieben feuchte Böden
  • Bodenoberfläche regelmäßig lockern, das zerstört die Schlupfwinkel der Schnecken
  • Rund um die Beete Kaffeesatz oder Kaffeepulver streuen
  • Mit der parasitären Nematodenart Phasmarhabditis hermaphrodita kann gegen Schnecken vorgegangen werden: sie ernähren sich etwa eine Woche von ihrer zersetzten Schnecke und vermehren sich auch darin. Schon nach drei Tagen hört die Schnecke auf zu fressen. Die Nematoden werden in Tonmineral geliefert und mit dem Gießwasser aufs Beet gebracht.
  • Aber nicht alle Schneckenarten richten Schäden an; die große Weinbergschnecke etwa steht unter Naturschutz und frißt die Gelege von Nacktschnecken!
  • Nur wenn gar nichts hilft, sollte man zu Schneckenkorn greifen, aber dabei darauf achten, daß Eisen-III-Phosphat enthalten ist, auf keinen Fall Metaldehyd! Metaldehyd schädigt Vögel und Kleinsäuger.
  • Bierfallen sind weniger geeignet: ihr Geruch ist widerlich, wenn erst einmal mehrere Schnecken sich ertränkt haben, viele andere Kleinlebewesen fallen ebenfalls hinein, und der Biergeruch lockt noch zusätzlich die Schnecken aus der Umgebung an. mh

 

 

Mehr Spaß am Garten mit der richtigen Gartenerde

Freitag, den 29. März 2019 um 22:27 Uhr

Wer jetzt Beete, Kübel oder Balkonkästen frisch füllen möchte, sollte torffreie Erde verwenden. Handelsübliche Gartenerde besteht bis zu 90 Prozent aus Torf, dieser wird aus Mooren abgebaut, die damit unwiederbringlich zerstört werden. In Deutschland werden ca 6 Millionen Kubikmeter Torf im Jahr abgebaut, die Hälfte davon für den Hobbygartenbau. Hochmoore sind wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen und speichern viel Kohlenstoff, der durch Abbau in die Atmosphäre gelangt und den Treibhauseffekt verstärkt.

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Gartenseiten

Mittwoch, den 27. März 2019 um 21:51 Uhr

Die bisherigen Gartenseiten als PDF zum Download

 

Muß Elektroschrott wirklich auf den Müll?

Mittwoch, den 04. Juli 2018 um 20:46 Uhr

Alte Handys, Computer, Elektronikbauteile: oft enthalten sie wertvolle Rohstoffe oder lassen sich mit etwas Zeiteinsatz und Fachkenntnis wieder in Gang setzen.
Unsere Luxusgesellschaft hat hier in den letzten Jahren eine ganz unerwartete Ressource erhalten: Geflüchtete, die in Deutschland unterkommen konnten und nun - noch - viel Zeit haben, und oft auch spezielle Fachkenntnisse. Es gibt daher ein Flüchtlingsprojekt der Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V., das unter dem Motto „Flüchtlinge erkunden den Arbeitsmarkt“ die Möglichkeit bietet, daß Geflüchtete gesammelte Altgeräte reparieren oder für das Recycling der Rohstoffe aufbereiten. Kaputte Drucker sind oft nicht kaputt, sondern geben aufgrund eines „Zeitschalter-Chip“ den Geist auf. Dem Hersteller reicht die Lebensdauer, er will einen neuen Drucker verkaufen und natürlich neue Druckerpatronen. Die Patronen im alten Drucker sind noch 3/4 voll, und Druckertinte ist die kostbarste Flüssigkeit auf der Welt! Wer diesen Chip überlisten kann, der kann den alten Drucker noch für viele Ausdrucke nutzen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen in unserer von geplanter Obsolenz geprägten Verbrauchergesellschaft, in der große Firmen einen eigenen Corrosion-Engineer beschäftigen.
Die Computer, die das Projekt „Flüchtlinge erkunden den Arbeitsmarkt“ wieder aufbereitet, werden entsprechend aufgerüstet an einkommensschwache Personen abgegeben. Wer auf Hartz 4 angewiesen ist, muß nicht auf einen eigenen PC verzichten! Infos über Tel. 06254-9403010.

 

Reparieren statt wegwerfen

Dienstag, den 12. Dezember 2017 um 21:39 Uhr

Seinen dritten Geburtstag feierte das Repair Café Bergstraße im November. 10-12 Termine jährlich gibt es dafür an jeweils wechselnden Orten, mit Kaffee und Kuchen, während man auf die Begutachtung durch die ehrenamtlichen Fachleute wartet und vielleicht sogar ein repariertes funktionstüchtiges Gerät wieder mit nach Hause nehmen kann.

Im Oktober konnten in Rimbach von 30 Geräten immerhin 10 repariert werden, für 12 gab es Empfehlungen und 8 Besuchern konnte nicht geholfen werden. Im November wurden 51 Geräte gebracht, wovon 22 repariert wurden, für 6 gab es Empfehlungen und 23 waren nicht zu retten.

Die hohe Zahl der irreparablen Teile liegt an der Betriebspolitik der Hersteller. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen befragte kürzlich 31 Hersteller und bekam von diesen freimütig zu hören, daß viele Markenhersteller massive Hindernisse einbauen, zudem wird in den seltensten Fällen eine Anleitung oder Serviceunterlagen mitgeliefert, oft müssen diese teuer hinzugekauft werden. Oder die Gehäuse zerstören sich selbst bei Öffnungsversuchen, Spezialwerkzeuge halten die Hersteller unter Verschluß.

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Wieder online: baufoerderer.de

Freitag, den 22. April 2016 um 20:18 Uhr

Licht in den Förderdschungel

Auf dem Portal baufoerderer.de informieren Experten und Energieberater der Verbraucherzentralen und des vzbv zu Neubau und Modernisierung ebenso wie zu Finanzierung, Recht und Verträgen. Verbraucher erfahren zudem mehr über Baupartner und Baukosten, neue Trends oder Qualitätssicherung.

Das Portal bringt zudem Licht in den Förderdschungel: Mithilfe der Fördermittelsuche können Verbraucher passende Förderprogramme recherchieren, die von der KfW, vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und von Landesförderinstituten bereitgestellt werden.

Die ersten Beiträge zum Neustart des Onlineportals wurden vom vzbv in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen Bremen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen sowie dem Verband Wohneigentum e. V. erstellt.

http://www.baufoerderer.de/

 

Der Wild-Apfel ist der Baum des Jahres 2013

Mittwoch, den 05. Juni 2013 um 20:43 Uhr

..vom Werden und Vergehen einer uralten Kulturpflanze

Jedes Jahr wird eine einheimische Baumart zum Baum des Jahres (siehe baum-des-jahres.de) gewählt. 2013 ist dies der europäische Wildapfel malus silvestris. Den Apfelbaum kennt jeder, aber nur die wenigsten haben schon einen Wildapfelbaum gesehen. Er ist eine der seltenste Baumarten, stark gefährdet und meist unauffällig am Waldrand zu finden. Unser Kulturapfel stammt jedoch nicht von diesem Wildapfel, auch Holzapfel genannt, ab. Vielmehr wird er nach neueren Genabgleichen von kaukasischen, zentralasiatischen und ukrainischen Wildapfelsorten abgeleitet. Ursprünglich - man weiß nicht wann und bei welcher Gelegenheit - könnte der Kulturapfel aus Asien kommen, vielleicht als Handelsgut als lebensverlängerndes Heilmittel.

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Frühling, Zeit der Abnehmkuren ...

Mittwoch, den 30. Januar 2013 um 22:12 Uhr

Seit Jahrzehnten - genauer gesagt seit der Freßwelle in den 1950ern - geistern in jedem Frühjahr die skurrilsten Diätideen durch die Hochglanzpresse. Nur eine Diät vermißt man bis heute: die 5000-Kalorien-Diät. Die funktioniert so: man muß so viel essen, daß die Anstrengung dabei mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt. Schwierig, zugegeben - vor allem zynisch angesichts des Hungers in weiten Teilen der Weltbevölkerung. Jetzt gibt es etwas Brandneues: Hackplus! Unglaublich, was sich die Nahrungsmittelindustrie da wieder hat einfallen lassen...

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Siegel, Logos, Prüfzeichen - Halten diese was sie versprechen?

Freitag, den 07. Dezember 2012 um 00:03 Uhr

Eine Vielzahl von Logos uns Siegel zieren die Verpackungen der angepriesenen Produkte. Doch sind diese immer

wirklich Vertrauenswürdig und was sagen die Logos denn wirklich aus?

Eine kleine Übersicht gibt es auf www.bonarei.de

   

Was füttere ich meinem Hund? Dosenfutter oder Selbstgekochtes...

Donnerstag, den 29. November 2012 um 21:38 Uhr

Sucht man im Internet nach einer objektiven informativen Seite zum Thema Hundeernährung, so ertrinkt man in einer Flut von „Fütter dies" und „Fütter das" - aber meist handelt es sich um ein vorgefertigtes Produkt, bei dem es über die Inhaltsstoffe keine Sicherheit gibt. Man muß sich mal den Spaß machen und recherchieren, was der Gesetzgeber unter „tierischen Nebenprodukten" versteht. Mit liebevoll zubereitetem Essen hat das überhaupt nichts zu tun. Aber es muß nicht näher deklariert werden. Einziger Anhaltspunkt auf Fertigfutter: die Reihenfolge der Nennung der Inhaltsstoffe sagt etwas über ihren Anteil aus. Was zuerst genannt wird, ist am meisten drin. Oft findet man da - für einen fast ausschließlichen Fleischfresser wohlgemerkt - Getreide, Gemüse und die berühmten tierischen Nebenprodukte. Der enthaltene Fleischbestandteil (oft nur 4 % !) wird dann noch weiter durch Feuchte verdünnt.

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Korken sammeln für guten Zweck

Donnerstag, den 24. März 2011 um 22:24 Uhr

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

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