Ab Mai 2022 gibt es einen neuen Qigong Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene in Modautal. Der Kurs findet Donnerstags abends alle 2 Wochen von 18:45Uhr bis 19:45 Uhr statt.

Kreis Bergstraße (kb). Die Zecke ist das wohl gefährlichste Tier Deutschlands: Ein einziger Stich kann bereits ausreichen, um sich mit ernstzunehmenden Krankheiten wie Borreliose oder der Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz FSME) zu infizieren. Längst haben die Spinnentiere ihr Winterquartier, die schützende Laubschicht, verlassen. Bereits ab circa sieben Grad, lauern sie vereinzelt im hohen Gras oder Gebüsch auf ihren nächsten Wirt. Je höher die Außentemperatur, desto agiler werden sie und für Menschen steigt die Gefahr, bei einem Spaziergang von den Tierchen gestochen zu werden.

MVZ Lindenfels sucht Fachärztinnen und Fachärzte

Kreis Bergstraße (kb). Mit Beginn des neuen Jahres ereignete sich ein Wechsel in der Geschäftsführung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Lindenfels. Seit Jahresbeginn bilden Marcus Gudera und Jana Mader das neue Leitungsteam. Um die bisherige gute Zusammenarbeit mit der ehemaligen Leitung, Miriam Blumenstock, auch künftig beizubehalten, lud die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz zu einem digitalen Kennenlernen gemeinsam mit der kommissarischen ärztlichen Leitung der Projektkoordination Gesundheitsversorgung, Sabrina Vanessa Schmitz, und Mitarbeiter Patrick Schmittinger ein.

Es gilt 3G und Maskenpflicht

zur Lärmfeuerveranstaltung an mehreren Orten im Odenwald gibt es nun - nach der ganzen Unsicherheit mit dem Umsetzen der "Übergangsregelung" in bezug auf den Covid-Schutz - eine klare Aussage: die Lärmfeuer werden nicht als Volksfest definiert, sondern sind eine Veranstaltung mit mehreren Teilnehmern. Damit unterliegen sie der 3G-Regel und dies muß vom Veranstalter kontrolliert werden. Schulkinder sollen ihr Testheft mitbringen, dieses gilt als Ausweis dafür. Auf dem Gelände am Feuer ist Maskenpflicht (FFP2), in gekennzeichneten Bereichen darf die Maske zum Essen und Trinken abgenommen werden.

Alle Veranstalter danken der Gemeinde Modautal, die sich zu dieser Frage mit einiger Anstrengung heute schlau machen konnte und dies mitteilte.  Die gesamte Regelung ist hier zu finden: https://hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2022-03/LF%20CoSchuV%20%20%28Stand%2019.03.22%29.pdf

Gemeinsam appellieren die Veranstalter der Lärmfeuer an alle Besucher, sich an die Regeln zu halten: 3G-Nachweis, Maske, Abstand. Es wird darum gebeten, sich dem Lärmfeuer ausschließlich über die gekennzeichneten Zugänge zu nähern. Dies ist ein Gebot des Anstandes und der Sorge für das Gemeinwohl.

Die Veranstaltungsorte MIT LÄRMFEUER finden Sie in grün markiert, Absagen in rot und unaktualisierte Angaben in blau unter diesem Link: http://dblt.de/index.php/freizeit-kultur/odenwaldweite-laermfeuer/123-laermfeuer-details/4190-laermfeuer-programm-2022.html

Auf hessen.de ist die Pressemitteilung von Volker Bouffier vom Dienstag 15. März 2022 sowie die Erläuterung zur Übergangsphase bis 2. April.

Hier wird ein juristisches Problem wortreich umschrieben, so daß man eigentlich nicht weiß, was die Regelungen bedeuten. Denn eigentlich geht es ja nur darum, daß das Bundesinfektionsgesetz am 19. März nicht mehr gültig ist und daher die Rechtsgrundlage wegfällt, eine infektionsrechtliche Genehmigung zu fordern.

Welche Regeln gelten nun - vor allem im Hinblick auf die Odenwaldweiten Lärmfeuer am 26. März 2022?

Alle Veranstalter haben ihr Lärmfeuer bei ihrer Gemeinde gemeldet, und diese wäre dann in der Pflicht, ggf. Infos und Auflagen weiterzugeben. Nachfragen ist auf alle Fälle sicherer.

  • Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen müssen künftig auch nicht mehr von den Gesundheitsämtern genehmigt werden. Ebenso ist keine Kontaktdatenerfassung mehr nötig. Ungeimpfte dürfen sich zudem wieder mit so vielen Menschen treffen wie sie möchten. Das war bisher den Geimpften vorbehalten.

Gleichzeitig aber heißt es - widersprüchlich:

  • Zugangsregelungen (3G, 2G, 2G-Plus) bleiben gültig.
  • Maskenpflicht bleibt – im bisherigen Umfang – bestehen.
  • Abstands- und Hygienekonzepte bleiben bestehen.

Unklar ist: dürfen Ungeimpfte zu allen Lärmfeuerveranstaltungen kommen, und müssen deshalb die Veranstalter alle Gäste kontrollieren, ob sie wenigstens getestet sind?

Siehe auch: https://www.hessenschau.de/panorama/hessen-verlaengert-corona-massnahmen-bis-zum-2-april,hessen-verlaengert-corona-massnahmen-100.html

Der DeHoGa schreibt zur Übergangsphase:

Die bestehende Coronavirus-Schutzverordnung wird verlängert. Alle rechtlich weiterhin möglichen Schutzmaßnahmen bleiben – auf Basis des bisherigen Entwurfs – bestehen. Dies sind vor allem:

  • Zugangsregelungen in Hotellerie und Gastronomie: 3G innen wie außen
  • Maskenpflicht bleibt – im bisherigen Umfang – bestehen. Denkt daran: Im Außenbereich ist – weder für Mitarbeiter noch für Gäste – keine Maske erforderlich.
  • Abstands- und Hygienekonzepte bleiben bestehen: Weiterhin sind Abstandspflichten im Gastgewerbe grundsätzlich in Hessen nicht mehr gültig!

Für weitere bisherige Schutzmaßnahmen entfällt am 20. März die Rechtsgrundlage im Bundesinfektionsschutzgesetz. Das heißt:

  • Die bisherigen Kontaktbeschränkungen (für Ungeimpfte) entfallen.
  • Die Kapazitätsbeschränkungen bei Veranstaltungen und in Diskotheken werden aufgehoben!
  • Keine Kontaktdatenerfassung mehr möglich (in Clubs & Discotheken, ansonsten galt sie schon lange nicht mehr im Gastgewerbe!).

 

Im 30jährigen Krieg standen einem gemeinen Soldaten als tägliche Ration 2 Pfund Fleisch, 3 Pfund Brot, 1 1/2 Maß Bier oder 1 Maß Wein zu. Daraus läßt sich ersehen, wie anstrengend das "Kriegshandwerk" damals war. Das sind zwischen 1500 und 2500 Kilokalorien allein für das Fleisch, plus 3000 Kilokalorien für das Brot, plus 1000 Kilokalorien für den Wein bzw. das Bier (es sind die Kalorienangaben der Jetztzeit zugrundegelegt: https://www.kalorientabelle.net/kalorien/)

Ein einfacher Soldat verzehrte also über 5000 Kilokalorien pro Tag - Der Tagesbedarf eines modernen Erwachsenen bei gemäßigt körperlicher Arbeit liegt zwischen 2000 und 2800 Kilokalorien.

In Darmstadt mußten 1635 über 8000 Flüchtige und einquartierte Soldaten verpflegt werden, noch 1634 hatte die Stadt 2000 Einwohner. "Bei einer Brotration von 1 Pfund für Kopf und Tag stand nach einer Bestandsaufnahme vom 20. Februar 1635 die Stadt in fünf Wochen vor dem Nichts." (Chronik: Neutsch - aus seiner Geschichte, siehe "Das deutsche Erbübel der Untertänigkeit" und Neutsch: Höhendorf an der Hutzelstraße). Fleisch gab es nicht mehr, denn das Vieh war durch eine Seuche vernichtet worden.

 

auf Grundlage des Landeserlasses, der verbindlich regelt, wie bei Verdachts- und Infektionsfällen in Kindertagesstätten zu verfahren ist, hat der Kreis Bergstraße eine Allgemeinverfügung erlassen, wie es das Land in seinen Ausführungen vorsieht. Diese Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Kreises zu finden.

Abwasser als Frühwarnsystem für Corona-Ausbrüche: KMB Kläranlage Bensheim ist in Forschungsprojekt der TU Darmstadt involviert

Coronaviren über das Abwasser nachzuweisen und zu analysieren spielt bei der Bewältigung der Pandemie eine zunehmend bedeutendere Rolle: Das Abwasser aller Einwohner, das in einer Kläranlage zusammenfließt, fungiert als eine Art Seismograph für die Corona-Verbreitung innerhalb einer Stadt. Lokale Ausbrüche und Hot-Spots lassen sich so sehr frühzeitig erkennen. Der KMB Bensheim ist mit seiner Gruppenkläranlage in Bensheim seit September 2021 in ein Forschungsprojekt der TU Darmstadt involviert: Sie erprobt damit ein hessenweites Monitoring auf Corona-Viren und ihre Mutanten, bei dem insgesamt 18 Kläranlagen in Hessen teilnehmen. Mit der Methode könnte das Infektionsgeschehen bis zu 14 Tage schneller abgebildet werden als über die Testung von Einzelpersonen.

Zusätzliche Infektionsschutzmaßnahme: Kreis Bergstraße erlässt Allgemeinverfügung

Zum 15.01.2022 treten die hessischen Hotspot-Regeln in Kraft. Das Robert-Koch-Institut gibt die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Bergstraße heute (am Freitag, den 14.01.2022) mit 457,9 an. Die Infektions-Inzidenz des Kreises Bergstraße liegt damit den dritten Tag in Folge über 350. Die aktuellen hessischen Coronaschutz-Verordnungen sehen für diesen Fall die Umsetzung zusätzlicher „Hotspot-Regelungen“ vor. Der Kreis hat daher eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlicht. Diese tritt ab Samstag, den 15.01.2022 in Kraft.

Digitaler Austausch der NOVO-Kommunen: Versorgungsanalyse besprochen / PauLas setzten ihre Arbeit fort 

Kreis Bergstraße: Gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zeigt sich, wie wichtig eine gute ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung ist. Hierzu fertigten Dr. Antje Erler vom Institut der Allgemeinmedizin der Goethe Universität Frankfurt und Bernhard Faller vom Forschungs- und Beratungsunternehmen Quaestio eine Analyse der ambulanten medizinischen Versorgung im Kreis Bergstraße an. Um die Ergebnisse der Versorgungsanalyse im Detail zu besprechen und neue Erkenntnisse zu erörtern, trafen sich die Akteure der NOVO-Kommunen (Netzwerks Ortsnahe Versorgung Odenwald) gemeinsam mit der Ersten Kreisbeigeordneten Diana Stolz und den Autoren der Analyse zum digitalen Austausch.

"gekocht - gebacken - gezuckert - gezaubert" - so heißt der Küchenknigge für junge Frauen aus den 1960er Jahren.

Hausfrauen leisten noch immer mehr als alle Arbeitnehmer zusammen: 40 Milliarden Arbeitsstunden pro Jahr (alle Frauen in Deutschland zu jener Zeit zusammen). Mit dieser reißerischen Zahl macht das schmale Büchlein auf und fährt fort: "eine natürliche ausgewogene Ernährung trägt entscheidend dazu bei, gesund und schlank zu bleiben."

„Daß von Grabstätten und Kirchhöfen häufige Dünste in die Höhe steigen, das beweisen unter andern die an solchen Orten gewöhnlichen Lufterscheinungen, z.E. das dumme Feuer oder Irrwisch. Und daß dergleichen ganz subtile Dünste, die nicht alle Menschen oder Tiere, sondern nur diese und jene ganz besonders empfinden können...“
Das schrieb Amtsarzt Dr. Ludwig Gottfried Klein im Jahre 1754 in seinem Buch über die Odenwälder "...statt des Confekts fressen sie eine gute Portion Kartoffeln...

Die berühmte Krankenschwester (1820-1910) wirkte in England. Würde sie heute leben, dann würde sie nicht nur impfen und Covid-Erkrankte im Notfallbett pflegen, sondern sie würde eine knallharte Statistik führen: wer infiziert sich wie und wo, worauf lassen sich schwere Verläufe zurückführen, an welcher Stelle kann der Infektionsweg unterbunden werden.

Bakterielle Infektion verantwortlich für Blindheit

Keine Toilette, kein fließendes Wasser, der nächste Brunnen weit entfernt. Durch extreme Armut ist das in vielen Regionen dieser Welt noch bittere Realität – mit fatalen Folgen für die Gesundheit der Menschen. Denn die Augeninfektion Trachom hat ihre Ursache in mangelnder Hygiene und führt unbehandelt zu Blindheit. Während der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2021 machen die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) auf diese Missstände aufmerksam. Denn 137 Millionen Menschen in den ärmsten Regionen der Welt sind von Trachom bedroht und damit von Blindheit.