23. Februar: 2 Fälle in Europa, knapp 80.000 weltweit
8. März: ca. 108.000 weltweit, knapp 30.000 außerhalb China, gut 1000 in Deutschland
15. März 150.000 weltweit, über 70.000 außerhalb China, knapp 5000 in Deutschland
18. März über 180.000 weltweit, über 100.000 außerhalb China
19. März 14 Uhr in Hessen 740 bestätigte Corona-Fälle, geheilte Fälle derzeit noch nicht gemeldet, allerdings ein Todesfall
Täglich aktualisierte Infografik Hessen - (diese Seite ist nicht mehr aktuell)
Täglich aktualisierte Übersicht nach Kreisen- (diese Seite ist nicht mehr aktuell)
https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/weitere-schritte-im-kampf-gegen-das-corona-virus-beschlossen
Täglich aktualisierte Information des Hessischen Sozialministeriums: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-und-faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2
und a
llgemeine FAQ zum Thema Coronavirus: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2-0
Informations-Hotline des Landes Hessen:
    medizinische Fragen: montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr Telefonnummer: 0800 555 4666
    allgemeine Fragen: Land Hessen 0611 / 32 111 000, Bundesministerium für Gesundheit Bürgertelefon 030 / 346 465 100
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html
Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere? 
Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Darmstadt-Dieburg 17.3.20: Kreisverwaltung bereitet Notbetrieb vor Schließung der Kreishäuser in Darmstadt und Dieburg sowie aller Außenstellen Darmstadt-Dieburg – Der Verwaltungsstab des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat heute (17.) beschlossen, die Dienstzeiten der Kreisverwaltung an die aktuelle Situation anzupassen und Maßnahmen zur Reduzierung von Kundenkontakten auf den Weg bringen. Ab Mittwoch, 18. März, schließen die Kreishäuser in Darmstadt und Dieburg sowie die Außenstellen (Jugendamt, Da-Di-Werk, Kompostierungsanalagen, Wertstoffhöfe) für den Publikumsverkehr. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Weiterhin wird die Auszahlung von existenzsichernden Leistungen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten aufrechterhalten. Außerdem schließen wir die Gemeinschaftsunterkünfte (GU) in den Kreiskommunen ab dem 18. März für Besucherinnen und Besucher sowie für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Es dürfen demnach ab sofort keine Externen mehr in die Flüchtlingsunterkünfte. Das heißt nicht, dass die Menschen, die dort leben, sich nicht frei bewegen dürfen.

Kreis Bergstraße 17.3.20 Aufgrund der zahlreichen Anfragen aus der Bevölkerung sind die Telefonleitungen verschiedener Hotlines aktuell oft überlastet – auch die im Kreis. Der Kreis Bergstraße arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, den Bergsträßerinnen und Bergsträßern zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, damit offene Fragen zum Thema Coronavirus direkt geklärt werden können. Mittlerweile hat die kassenärztliche Vereinigung ein Corona-Test-Zentrum im Kreis Bergstraße eingerichtet.

Ab 18.3.2020 treten Regelungen der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer in Kraft, die dazu dienen, die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich einzuschränken und die Ausbreitung der Corona-Epidemie in Deutschland zu verlangsamen.

So werden etwa vorerst Einzelhandelsgeschäfte geschlossen. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet. Restaurants und Speisegaststätten dürfen generell frühestens ab 6 Uhr geöffnet werden und müssen spätestens ab 18 Uhr schließen.

Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sowie Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen sowie Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen werden ab Mittwoch (18.3.2020) bis auf Weiteres geschlossen sein. Ebenso ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen ab dann untersagt.

Übernachtungsangebote im Inland dürfen nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden.

Zudem gibt es Auflagen für Menschen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, um das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und -hinweise.

Des Weiteren sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen untersagt, ebenso Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, gelten Besuchsregeln, um den Besuch zu beschränken. In den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, gilt ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben.

14.3.20 Hessen: Verordnungen zu Veranstaltungen, Funktionspersonal (Feuerwehr, Gesundheitsbranche, Versorgung etc), Besuchsverboten und sozialen Kontakten

14.3.20 Kreis Bergstraße: Kommunale Gremien, Öffentliche Dienstleistungen, Trauungen und Trauerfeiern
15.3.20 Darmstadt-Dieburg: Sportstätten, Behördenpräsenz, Sitzungen, Kinderbetreuung, Kreiskliniken

13.3.20 Darmstadt-Dieburg: bis zum 10. April sind Veranstaltungen von über 1000 Personen verboten, gilt derzeit nicht für Bildungseinrichtungen. Die Kurse der Volkshochschule Darmstadt-Dieburg sind bis zum 19. April ausgesetzt. Kritische Verwaltungsdienstleistungen (z.B. im Bereich KfB, Jugendamt, etc.) sollen auch im Falle größter Beeinträchtigungen weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger vorgehalten werden können. Kriterienkatalog für das Veranstaltungsmanagement: perspektive.ladadi.de. Persönliche Besuche und Gespräche bei der Verwaltung bitte bestmöglich ins Elektronische verlagern, auf das Nötigste begrenzen oder verschieben. Hierdurch entstehende Verzögerungen bittet Landrat Klaus Peter Schellhaas mit Verweis auf die Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern zu entschuldigen. Er rät derweil zur Besonnenheit und betont die Wichtigkeit von Solidarität und Zusammenhalt: „Lassen Sie uns achtsam sein und speziell auf ältere und isolierte Menschen achten, die in unserem Umfeld Hilfe benötigen“ (ladadi)
Kreis Bergstraße: Viele Menschen haben derzeit Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und versuchen sich zu schützen, indem sie Menschenansammlungen und öffentliche Räume, in denen viele Menschen verkehren, vermeiden. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass verschiedene Dienstleistungen des Kreises, zum Beispiel im Bereich der Zulassungs- und Führerscheinstelle, des Jugendamts oder auch des Jobcenters Neue Wege, sich auch online erledigen lassen. Die Online-Services des Kreises erreichen Sie unter www.kreis-bergstrasse.de > Online-Services (auf der Startseite).
Odenwaldkreis:
Derzeit keine Infektionsfälle. Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises hat eine Telefon-Hotline eingerichtet, die montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr unter 06062 70-293 zu erreichen. Mehr dazu hier: https://www.odenwaldkreis.de/index.php?id=195&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2177&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f34d86bdcbf7f2a478811c661ae9576b

12.3.20 Kreis Bergstraße: „Gestern habe ich die Nachricht erhalten, dass im Kreis Bergstraße eine Verdachtsambulanz eingerichtet werden soll und heute kam die Bestätigung, dass es klappt“, zeigt sich 

12.3.20 Gesundheitsdezernentin Diana Stolz dankbar für das schnelle Reagieren seitens der Kassenärztlichen Vereinigung.  „Die Einrichtung eines Testcenters im Kreis Bergstraße ist eine richtige und wichtige Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung, die zur Entlastung bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten führt.“ Unterstreicht Landrat Christian Engelhardt. Das dies alles nun so kommt, sei insbesondere dem Einsatz von Gesundheitsdezernentin Stolz zu verdanken.

11.3.20 Das Land Hessen hat eine Informations-Hotline für Bürgerinnen und Bürger zum Thema geschaltet. Diese ist täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer: 0800 555 4666 erreichbar. Desweitern informiert das Bundesministerium für Gesundheit mit seinem Bürgertelefon unter der Telefonnummer: 030 346 465 100 bundesweit zum Coronavirus.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Menschen, die einen Verdacht haben, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sich in jedem Fall zunächst telefonisch an ihren Hausarzt, das Gesundheitsamt oder den Ärztliche Bereitschaftsdienst (Rufnummer 116 117) wenden sollten. Informationen zum Coronavirus gibt es auf der Webseite des Kreises Bergstraße unter www.kreis-bergstrasse.de. Dort sind auch die Rufnummer der Info-Hotlines des Landes Hessen und des Bundes aufgeführt. Zudem können Links zu den Informationsangeboten des Hessischen Sozialministeriums sowie des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus aufgerufen werden. Nützliche Vorbeugungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen können das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus schützen. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Das Gesundheitsamt empfiehlt allen Reiserückkehrern aus Gebieten, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete klassifiziert sind, sich freiwillig für 14 Tage zu Hause aufzuhalten.

Menschen, die nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts als Kontaktpersonen gelten, werden darauf hingewiesen, dass sie gegebenenfalls der arbeitsrechtlichen Verpflichtung unterliegen, ihren Arbeitgeber auf diesen Umstand hinzuweisen. Der Arbeitgeber wird damit in die Lage versetzt zu entscheiden, wie die Arbeit unter diesen Umständen organisiert werden kann.

Corona-Verdacht. Was tun?

Sie haben Sorge, sich angesteckt zu haben? Dann rufen Sie Ihren Hausarzt an oder wählen Sie die 116117. In diesen Fällen sollten Sie Erkältungssymptome auf das Coronavirus untersuchen lassen:

  1. Sie hatten Kontakt zu jemandem, bei dem das Virus nachgewiesen wurde.
  2. Sie haben sich vor Kurzem in einem der Risikogebiete aufgehalten.

Erste Krankheitszeichen zeigen sich nach bis zu 14 Tagen.