Kreis Bergstraße (kb). Viele Vereine haben Nachwuchsprobleme – auch im Kreis Bergstraße. Das hat sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt, da die Vereinsarbeit überwiegend brachliegen muss. Besonders betroffen hiervon sind auch die Bergsträßer Feuerwehren. Über die personellen und organisatorischen Herausforderungen berichteten auch die Vertreterinnen und Vertreter der Bergsträßer Feuerwehren dem Verwaltungschef bei einem virtuellen Austausch. „Das ist extrem problematisch, denn die Feuerwehrmänner und -frauen leisten einen unglaublich wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und unser aller Sicherheit“, betont Landrat Christian Engelhardt.

Da die Übungsstunden der Feuerwehren aufgrund des aktuellen Lockdowns nicht stattfinden können, gestaltet es sich für die Feuerwehren zunehmend schwierig, Nachwuchskräfte zu gewinnen. Darüber hinaus stellt das Ausfallen der Übungen die aktiven Feuerwehrmitglieder vor weitere Probleme: Die Trainingsstunden sind notwendig, damit die Feuerwehrleute Abläufe und Handgriffe verinnerlichen können und sie dieses Wissen in einem Notfall ohne zu zögern abrufen können. Da aufgrund der aktuellen Lage auch keine Lehrgänge oder Prüfungen für neue wie aktive Feuerwehrleute stattfinden, ist es zusätzlich schwierig, Nachwuchskräfte zu zertifizieren. Denn selbst wenn die Neulinge bereits an Übungsstunden teilgenommen haben, dürfen sie ihre Kameradinnen und Kameraden im Einsatz nicht unterstützen, solange sie noch nicht die notwendigen Lehrgänge besucht und Prüfungen abgelegt haben.

Die Übungsleiter der Feuerwehren im Kreis Bergstraße hoffen daher auf die Förderung und Ausweitung digitaler Ausbildungsangebote für Jugendliche und aktive Feuerwehrangehörige. Sie erwarten unter anderem Onlineangebote der Hessischen Landesfeuerwehrschule.

„Ich hoffe und wünsche Ihnen allen sehr, dass es 2021 auch für die Feuerwehren wieder bergauf geht. Ich würde mich sehr freuen, wenn alle, die sich für die Arbeit der Feuerwehren bereits begeistern konnten, in diesem Jahr ihr ehrenamtliches Engagement dort auch weiter fortsetzen“, so der Landrat. Engelhardt ruft alle Interessierten aus der Bevölkerung auf, Kontakt mit ihrer Feuerwehr vor Ort aufzunehmen und selbst zu einem modernen Helden zu werden.

 

Die Aktion, die aufgrund der momentanen Situation entstanden ist und als Erinnerung an den Weihnachtsmarkt am 1. Adventwochenende ins Leben gerufen wurde, kam sehr gut an. Mit Nadine Werner, Dominic Eckert, Michaela Bohne, Esther Steinmann und Nils Kutscher lief die Organisation und Planung unter Einhaltung der Corona-Regeln ab. Treffen fanden per Zoom-Meeting statt, gepackt wurde in der vereinseigenen Halle mit entsprechendem Abstand und die Taschen von den Helfern per PKW ausgeliefert. So konnten wir in dieser besonderen Zeit vielen ein lächeln ins Gesicht zaubern. Wir haben auch Bestellungen der Taschen von Lautertaler Bürgern erhalten, die nicht mehr im Lautertal wohnen und somit versendet werden mussten. Aus den Einnahmen des Verkaufs der „Weihnachtsmarkt to go Taschen“ konnten wir heute einen Betrag von 400 Euro an die Kinderkrebshilfe übergeben.

Anfang Oktober hat sich der Vorstand zu einer Sitzung getroffen und es wurden ein paar Termine festgelegt. Es wurde beschlossen, dass in 2020 und Anfang 2021 keine Termine stattfinden werden. Der 1. Termin der Landfrauen wird die Jahreshauptversammlung am 27.04.2021 sein. Wobei wir hier betonen möchten, dass wir dies nicht garantieren können und die Situation zu diesem Zeitpunkt abgewartet werden muss. Informationen gehen aber rechtzeitig an die Mitglieder raus. 

Konzerne, Politgrößen und Prominente beschäftigen Heerscharen von Pressereferenten, Fotografen und Textern um den Medien die perfekte Pressemitteilung zukommen zu lassen. Aber auch kleine Organisationen wie Vereine, Handwerksbetriebe und der kleine Dienstleister vor Ort benötigen die Präsenz in der (lokalen) Presse um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Da letztere naturgemäß keine eigene Presseabteilung haben und auch nicht eine Werbe- oder
Presseagentur beauftragen können, müssen die Pressemitteilungen selbst erstellt werden.

Was sollte man dabei beachten damit die PM veröffentlicht und gelesen wird?
Ob Druck oder Online, ob traditionelle Tageszeitung oder hipper Blogger, auf Information bzw. Input sind alle Medienmacher angewiesen. Die Anforderungen an Form, Art und Umfang des Inputs ist bei allen Medien im Grunde relativ gleich. 

Wir haben einige Tipps die Sie bei der Erstellung Ihrer Pressemitteilungen beachten sollten in der angehängten Datei für Sie zusammengestellt.
 

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Erstmal keine Panik!

In den letzten Wochen machten etliche Horrormeldungen und Panikmache bezüglich der DSGVO die Runde. Doch die ist in der Form gar nicht angebracht. Das schon viel länger geltende Bundesdatenschutzgesetz war die Blaupause für die EU-Verordnung. Deshalb hat sich eigentlich gar nicht soviel geändert, nur die Notwendigkeit sich daran zu halten hat sich erhöht.

Die Panik wurde von eineigen "Beratern" die gerne ihre teure Dienstleistung anbieten möchten wohlwollend aufgenommen und verstärkt. Die Änderungen kommen auch nicht überraschend, der Termin ist schon lange bekannt.

Hier eine kurze Zusammenstellung was sich für Vereine mit dem 25.Mai 2018 bezüglich des Datenschutzes wirklich geändert hat, weiter unten sind einige weiterführende Links aufgeführt:

In den nächsten Tagen folgen noch einige Informationen, Links und Beispiele:

Was ist im Wesentlichen durch die DSGVO neu und von Vereinen zu beachten (hiermit sind kleine, ortsübliche Vereine gemeint):