Landrat Christian Engelhardt überreicht Preise für die schönsten Motive / Von der Vielfalt der eingereichten Fotos beeindruckt

Kreis Bergstraße (kb). Im Juli hatte die Denkmalschutzbehörde des Kreises Bergstraße die Bergsträßerinnen und Bergsträßer dazu aufgerufen, ihr Lieblingsdenkmal zu fotografieren. Alle, die an diesem Fotowettbewerb teilgenommen haben, haben gezeigt, wie wichtig ihnen die historischen Bauten der Region sind. „Der Kreis Bergstraße ist eine unglaublich vielseitige Region – kulinarisch, landschaftlich, aber vor allem auch kulturell. Es gibt hier viele historische Bauten“, betonte Landrat Christian Engelhardt. „Es waren viele unglaublich tolle Bilder bei den Einsendungen dabei. Ich finde es klasse, wie viele hervorragende Fotografinnen und Fotografen wir im Kreis haben!“ Auch Barbara Schäfer-Vollmer, die Leiterin der hiesigen Denkmalschutzbehörde, und ihr Team waren beeindruckt von der Vielfalt der eingereichten Motive: Klassische (Kultur-)Denkmäler, wie das Schloss Auerbach und die Burg Lindenfels, waren ebenso vertreten wie das unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus in Rimbach-Zotzenbach, die Alte Gurkenfabrik in Biblis oder auch ein Sühnekreuz auf Viernheimer Gemarkung.

Das Gewinnerfoto vom Wettbewerb „Mein Lieblingsdenkmal“: Die Schutzengel-Kapelle in Lindenfels Seidenbuch, fotografiert von Alexander Ried.

Ende August fand in Birkenau-Löhrbach im Corona bedingten kleineren Kreis ein Vorstellungstermin für ein Heimat-Magazin statt. Die Initiatorin Petra Arnold präsentierte „My Odenwald“ und acht Tage später scheint die erste Ausgabe schon zu einem Selbstläufer geworden zu sein, denn jede will dies haben.

Doch drehen wir die Uhren mal Zurück auf den Beginn. Aufgewachsen im südhessischen Wald-Michelbach hatte sich die Fotografin und Autorin erst mal für ferne Ziele interessiert. Längere Reisen, Aufenthalte in San Francisco und der neue Lebensmittelpunkt Mannheim waren immer verbunden mit fotografischen Streifzügen. Im Fokus standen — und stehen — dabei immer Menschen und dass was sie antreibt. Vor einigen Jahren wurden erstmals auch Menschen im Odenwald porträtiert, Kunst und Kultur dokumentiert sowie Reportagen über die ehemalige Heimat erstellt. Dabei stieß Petra Arnold auf großes Traditionsbewusstsein gepaart mit frischen Ideen, auf alteingesessene Originale und junge kreative Köpfe und auf viele innovative Unter­nehmen in der ganzen Region.

Die ausgiebigen Ausflüge in der sanft hügeligen Landschaft des Odenwaldes wurden für Sie eine neue Kraftquelle — ein Ort, wo Ruhe und Weite herrschen, um abzuschalten und aufzutanken. Durch die Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen und beim In-der-Natur-Sein hat Sie ihre Heimat mittlerweile neu kennen- und lieben gelernt. Ihre Entdeckungen hat Sie gemeinsam mit Journalisten und Filmemachern zu Reportagen zu­sammengetragen. Daraus wurde Ende 2017 das Online-Magazin myodenwald.de. Ein Magazin, das im gesamten Odenwald und den angrenzenden Regionen vielerlei Charaktere und Geschichten fand — und damit auch jede Menge Menschen begeistert.

Die Idee, die überaus beliebte Seite My Odenwald als Printversion zu realisieren, war ein Wunsch, dem die finanzielle Basis leider fehlte. Aber es gab Leute die waren dafür sofort Feuer und Flamme. Zu jenen gehört auch Christian Jöst, Geschäftsführer des Schleifmittelherstellers JÖST Abrasives. Gemeinsam mit seiner Familie lebt er im Odenwald und brennt für die Region. Dass die erste Druckausgabe nun, nach einer Corona-Lockdownphase jetzt aufgelegt wurde, ist wesentlich der Unterstützung von JÖST Abrasives und der Familie Jöst zu verdanken.

Nun normalisiert sich das Leben langsam wieder, und viele Menschen sehnen sich nach Natur, schönen Landschaften, saftigen Wiesen und dichten Wäldern, wie sie im Odenwald und damit direkt vor der Haustüre finden. Und so ist es gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für ein klassisches Magazin auf Papier die Region zu Genießens. Ein Anlass zum Entschleunigen — und Gelegenheit, noch viele weitere Schätze des Odenwaldes zu entdecken. Machen Sie es sich gemütlich und tauchen Sie ein in unsere herrliche Region — in einen Urlaub in der eigenen Heimat.

Das hochwertig hergestellte Heimat-Magazin „My Odenwald“ – unterstützt von JÖST Abrasives – ist aktuell kostenlos an exklusiven Stellen - im gesamten Odenwald – in Hessen, Baden und Bayern (eine Auflistung der Auslagestellen ist auf der Homepage zu finden) erhältlich oder kann direkt über den Webshop bezogen werden – aber man sollte sich beeilen, denn der Run auf so ein über Jahre vermisstes Werk ist sehr groß.

Bezugsquelle: My Odenwald, Talweg 4, 69483 Wald-Michelbach, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehrstufiger Ausbildungsplan vermittelte umfangreiches Wissen rund um den Felsberg und das Felsenmeer / Wissen kann tagtäglich an Gäste weitergegeben werden

Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region: Das Felsenmeer im Lautertal. Ein Ort voller Geschichte und Geschichten, dessen Ursprung über 340 Millionen Jahre zurück liegt. Diese besondere Bedeutung hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald bereits 2002 mit der Auszeichnung des Felsenmeeres als erstes Geotop des Jahres unterstrichen.

Diesen spektakulären Sonnenaufgang fing Martina Stefanski aus Beedenkirchen ein am 24. August 2020 von der Kuralpe aus.

Nächster Digitalisierungsschritt im Landkreis Darmstadt-Dieburg: Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz in Modautal starten

Darmstadt-Dieburg/Modautal –Die Bagger rollen an: Landrat Klaus Peter Schellhaas, Bürgermeister Jörg Lautenschläger, ENTEGA-Geschäftsführer Frank Gey und Barbara Jacob, Bereichsleiterin bei Deutsche Glasfaser, begehen den Spatenstich in Modautal.
Ab sofort beginnen die Ausbauarbeiten für das FTTH-Glasfasernetz („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) in der südhessischen Gemeinde. Insgesamt werden über 2000 Glasfaseranschlüsse gebaut. Die ersten Kunden sollen bereits im Herbst 2020 aktiviert werden. Das Projekt soll im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Es ist das dritte Gemeinschaftsprojekt von ENTEGA und Deutsche Glasfaser im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Bericht und Fotos von der Geotop-Präsentation finden Sie bei den Felsenmeerdrachen.

20. September: auch das 18. Geotop des Jahres im Geo-Naturpark bietet außergewöhnliche Einblicke in unsere ferne erdgeschichtliche Vergangenheit: längst vergangenen Landschaften, Lebewelten und Klimaten erinnern uns daran, daß sich unsere Erde in stetem Wandel befindet.
Nach dem Variskischen Schiefer in Lindenfels kommt nun am diesjährigen bundesweiten „Tag des Geotops“ am 20. September 2020 ein weiterer besonderer Ort hinzu, der sich auf die Auszeichnung als „Geotop des Jahres“ freuen darf – das Wildfrauenhaus (Modautal) am Fuße der Neunkircher Höhe. Der verwunschene Ort mitten im Wald des Ortsteils Lützelbach lädt dazu ein, tief in die Vergangenheit unserer Region einzutauchen. Unter dem Motto „Das Haus der wilden Frau: Uralte Steine und geheimnisvolle Legenden“ geht es um das beeindruckende Alter und die Entstehung der mächtigen Gesteins-Ensembles, aber auch darum, welche Bewandtnis es mit dem „steinernen Sofa der wilden Frau“ auf sich hat.
Der offiziellen Feierstunde um 14 Uhr schließt sich eine Exkursion an. Sie führt spannend und abwechslungsreich in die Steine und Legenden rund um das Wildfrauenhaus ein und führt auf schmalen Pfaden auch am imposantesten Stein des Wildfrauenhauses vorbei.
Infos und Anmeldung:  06251-7079914. gp

Weiterlesen: Infos zum Wildfrauhaus

Aus Wäldern und Dörfern: Lützelbach und das Wildfrauhaus

Wilde Weibchen im tiefen Odenwald

Lützelbach: eine vergessene Künstlerkolonie

Ein Spaßvogel hat sich in Beedenkirchen betätigt: Autofahrer und Fußgänger müssen auch bei sommerlicher Hitze stets daran denken, daß der Winterdienst EINGESCHRÄNKT ist... Der verantwortungsbewußte Mitbürger, der das Schild ergänzt hat, soll ein gewisser Arno Nühm sein. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, plant Herr Nühm noch weitere Aufklärungsaktionen. aa

 

So mancher Name von Orten, Bergen und Tälern in unserer Region hat seine ganz eigene, teils ungewöhnliche Geschichte. Geht man in alten Unterlagen auf Spurensuche, lassen sich jedoch viele Namensursprünge schnell aufklären. Ein solcher Ort ist der „Galgenberg“, der als markante Kuppe im Süden der Stadt Lindenfels thront. Dort, an der Grenze zum Fürther Ortsteil Ellenbach, stand bis ins 19. Jahrhundert ein imposanter Galgen. Es war auch ein nach außen sichtbares Zeichen dafür, dass die Stadt Lindenfels die Hochgerichtsbarkeit ausüben durfte. „Dieses Recht zu haben, war ein hohes Gut für eine Stadt“, führt Bürgermeister Michael Helbig aus und betont gleichzeitig, dass „die Richtstätte auch ein Ort war, an dem die Lindensfelser Gnade walten ließen!“

Foto: Fritz Ehmke, 9. Juli 2020

Infos zum Mundart-Wanderweg hier!

Das Reichenbacher Gold: eine hervorragende Quarzader - und ihre beiden Endpunkte Hohenstein und Teufelsstein:
siehe https://www.felsenmeerdrachen.de/das-felsenmeer/felsenmeer-geschichte/das-reichenbacher-gold

Fritz Ehmke entdeckte diese Eintragung: "Teufelsstein bei Reichenbach. Nicht weit von Reichenbach, dem hohen Steine gegenüber, in einem Walde liegt der Teufelsstein. Er sieht aus, als wären etliche hundert Karrn Steine kunstreich zusammengeschüttet, indem sich wunderbarlich Gemächer, Keller und Kammern von selbst gebildet, in welchen bei schweren und langen Kriegen die Bewohner der Gegend mit ihrem ganzen Haushalt gewohnt. Diesen Stein soll der Teufel in einer einzigen Nacht, nach der gemeinen Sage, also gebildet haben."
So steht es in "Winkelmann’s hessische Chronik" - Aus: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1. Nicolai, Berlin 1816, Seite 274. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Deutsche_Sagen_(Grimm)_V1_310.jpg&oldid= - (Version vom 31.7.2018)

Der Teufelstein auf dem Teufelsberg ist das eine Ende der Quarzader, die sich mitten durch Reichenbach zog und auch als "Reichenbacher Gold" bekannt ist. Das andere Ende ist der Hohenstein. Der Teufelsberg liegt westlich als Ausläufer des Felsberges  oberhalb Reichenbach.

Wer dazu eine Sage kennt, oder auch zum Hexenstein auf der Neunkircher Höhe, darf sich gerne an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. mh

 

In Zusammenarbeit des Vereins Neunkirchner Steine e.V. mit dem Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ist mit dem „Hirschpfad“ nun ein Wanderweg der besonderen Art entstanden.

An verschiedenen Stationen wird man dazu eingeladen, sich mit den unterschiedlichen Perspektiven der großen Themen „Kommen und Gehen, Leben und Tod“ zu befassen.

Eröffnung des Hirschpfades am Sonntag, den 21. Juni 2020 um 14:00 Uhr am Quelltopf der heiligen Quelle in Modautal/Neunkirchen

Auf 5,6 Kilometern Länge erstreckt sich der „Hirschpfad“ um die Neunkircher Höhe. Er beginnt an der heiligen Quelle und endet im Garten der St. Cosmas und Damianskirche.
„Der Mensch muss wieder nach unten mit den Tieren, mit den Pflanzen, der Natur und nach oben mit den Engeln und Geistern in Beziehung treten.“ (Joseph Beuys)
Der Weg, der beginnt und endet, darf als Analogie unser aller Endlichkeit betrachtet werden. Der Wanderweg als Rundweg angelegt, endet doch nicht am selben Ort, an dem er beginnt. Er lässt damit Raum sich auch mit dem Zustand zwischen Ende und Anfang zu befassen.

Der Hirsch(kopf) beschreibt die Form des Weges und darf innerer Begleiter der Wandernden sein. In seiner Symbolik der immer währenden Erneuerung, der Widerstandsfähigkeit und der Wachstumskraft der Seele scheint er der passende Beistand, um sich den beiden großen Themen Leben und Tod zu widmen.
Entlang des Weges werden die Wandernden immer wieder von Stationen empfangen, die einen Blick auf die Veränderlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens freigeben.
Eingebettet in die Zyklen der Natur unterliegt auch der Weg natürlichen Veränderungsprozessen, die uns zu unterstützen vermögen, uns eingebettet in einen größeren Kontext zu begreifen. Diesem Gefühl der Anbindung, der Verbindung wohnt etwas zutiefst Kräftigendes und Tröstliches inne. Möglicherweise erleben wir über dieses Kräftige und Tröstliche der Natur ein großes Geschenk. Den Zugang zu unserem liebenden Herzen. Dieses liebende Herz macht möglicherweise keinen Unterschied zwischen „hier und dort“ und wir können uns vertraut machen mit der Idee, einen tiefen Verlust mit all unserer Liebe in unser  Leben zu integrieren.

Tipp: der Wanderweg ist durch seine Höhenmeter für „Ungeübte“ durchaus anspruchsvoll. Planen Sie bitte Zeit für Pausen ein. Eine Decke oder ein kleines Kissen und evtl. ein kleines Vesper sind von Vorteil.

Verein Neunkirchner Steine e.V. http://neunkirchner-steine.de/

Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald www.geo-naturpark.de

www.europeangeoparks.org

 

Das erste Video vom Steineversteher Jochen Babist zum Thema „Die Steinmauer an der Juhöhe“ ist nun auch auf Youtube verfügbar. Darin gehen wir auf Antwortsuche zu der Frage: Was verbirgt sich hinter dem Gemarkungsnamen „Steinmauer“ bei Heppenheim? - Etwa ein archäologischer Fundplatz, eine Römersiedlung, oder einfach nur eine alte Begrenzungsmauer? Dieser Frage gehen wir auf den Grund und begleiten den „Steineversteher“ des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald ins Gelände. - Mit überraschenden Ergebnissen.... aber sehen Sie selbst!
www.youtube.com/watch?v=TdhDxE71dp8

 

17. Mai Beitrag von HIT- Radio FFH am 13 Mai mit Hörprobe Mundartkurs von Ludwig Götz

https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/suedhessen/toController/Topic/toAction/show/toId/238761/toTopic/modautal-erster-mundartwanderweg-in-hessen.html?fbclid=IwAR2K6mok6zh5-ca09XgryWzGdYs6Pl69isPPUrZxUBB5rCpwuKdcekeEWXg

15. Mai 2020: großartige Beschreibung vom Modautaler Mundart-Wanderweg hier:

https://powerwalkers.de/odenwaelder-mundartweg/

Der erste Mundartwanderweg in Hessen!

29. April 2020 - Eine Premiere: Der Odenwaldklub und die Mundartfreunde Südhessen haben den ersten Mundartwanderweg in Hessen eingerichtet. Der schon bestehende Qualitäts-Wanderweg des OWK „Modautaler Uferweg (M)“, wurde dazu zu einem Mundart-Wanderweg erweitert. Als attraktive Freizeitgestaltung lädt dieser Wanderweg zu einem Spaziergang für Personen ein, die gerade in dieser Zeit alleine, mit Partner oder Familie unterwegs sind. Die 12 km lange Streckenwanderung bietet neben anderen einen herrlichen Panoramablick in das Rhein-Main-Gebiet. Der Weg führt durch schöne Wälder und idyllische Bach-Auen entlang des Flüsschens Modau. Auf dieser Strecke wurden sieben Abhörstationen eingerichtet. Auf Tafeln/ Schildern ist ein QR-Code angebracht, damit kann man mit einem Smart-Phone Ansagen bzw. Lieder von heimischen MundArtisten abhören.

Franz Zoth und Manfried Hering vom Odenwaldklub haben mit Fritz Ehmke, dem Vertreter der Mundartfreunde Südhessen, diese Idee angestoßen und umgesetzt. Jörg Lautenschläger, Bürgermeister von Modautal und stellvertretender Gesamt-OWK-Vorsitzende begrüßt die Wanderer im heimischen Zungenschlag. Pfarrer Ottmar Arnd babbelt Wissenswertes über die Kirche am Abhörpunkt Parkplatz Neunkirchen. Ebenso kann der Busfahrplan für Rückfahrtmöglichkeiten abgerufen werden.

An insgesamt sieben Abhörpunkten sind jeweils informative und lustige Geschichten, Lieder von MundArtisten aus Modautal zu hören. Mundartkurse werden ebenso angeboten. Für Wanderer, die keinen Zugang zu dem QR-Code haben, können sich zunächst am Startpunkt auch über eine „Babbelbox“ informieren. Auf Knopfdruck können damit die Babbel- und Liedbeiträge angehört werden.

Betriebsbereit ist die Einrichtung ab Freitag, den ersten Mai. Das Vorhaben wurde unterstützt vom Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Es ist weiterhin geplant, das Abhörprogramm von Zeit zu Zeit zu wechseln, damit sich auch weitere Mundart-Akteure aus Modautal präsentieren können.

Weitere Informationen unter: www.gebabbel-suedhessen.de  und  www.owk-ernsthofen.de

Im Onlinebrief 338 des Verschönerungsvereins Reichenbach können Sie die Beiträge von Station 1 in Neunkirchen anklicken und anhören! Begrüßung durch Bürgermeister Jörg Lautenschläger, die Vorstellung der Kirche Neunkirchen, Mundart Kurs Lektion 1 sowie die Lieder "Schäij wie dehoam" und "Mer sin all..." hören Sie hier.

6. März 2020

Der Odenwaldklub und die Mundartfreunde Südhessen richten einen Mundart-Wanderweg ein. Der schon bestehende Qualitäts-Wanderweg des OWK „Modautal er Uferweg (M)“, wird dazu zu einem Mundart-Wanderweg erweitert. Dieser attraktive Wanderweg bietet eine abwechslungsreiche 12 km lange Streckenwanderung mit einem herrlichen Panoramablick in das Rhein-Main-Gebiet. Er führt durch schöne Wälder und idyllische Bach-Auen entlang des Flüsschens Modau. Auf dieser Strecke werden sieben Abhörstationen eingerichtet. Auf Tafeln/ Schildern ist ein QR-Code angebracht, damit kann man mit einem Smart- oder i-Phone Ansagen bzw. Lieder in der heimischen Mundart abhören sowie Bilder anschauen. Franz Zoth und Manfried Hering vom Odenwaldklub hatten sich deshalb mit dem Vertreter der Mundartfreunde Südhessen, Fritz Ehmke, getroffen und diese Idee angestoßen. Jörg Lautenschläger, der Bürgermeister von Modautal und stellvertretende Gesamt-OWK-Vorsitzende begrüßt die Wanderer im heimischen Zungenschlag. An insgesamt sieben Abhörpunkten sind informative und lustige Geschichten, Lieder von MundArtisten aus Modautal zu hören. Mundartkurse werden ebenso angeboten. Für Wanderer, die keinen Zugang zu dem QR-Code haben, können sich zunächst am Startpunkt auch über eine „Babbelbox“ informieren. Auf Knopfdruck können damit die Babbel- und Liedbeiträge angehört werden.

Die Vorstellung des Mundartwanderweges ist zur Eröffnung der Wandersaison am Sonntag, den 26. April 14:00 Uhr am höchst gelegen Apfelbaum in Neunkirchen geplant. Das Vorhaben wird unterstützt vom Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Es ist weiterhin geplant, das Abhörprogramm von Zeit zu Zeit zu wechseln, damit auch weitere Mundart-Akteure aus Modautal sich präsentieren können. Bewerbungen an: Fritz Ehmke Tel.: 06254 2830, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text: Fritz Ehmke, Manfried Hering 06.03.2020

Infos: https://www.gebabbel-suedhessen.de/wanderweg/