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Anmerkungen und Infos der Redaktion

Mistel schädigt Streuobstbestände und muß entfernt werden - sie ist NICHT geschützt

Sonntag, den 06. Oktober 2019 um 19:56 Uhr

Stark schädigend für Streuobstbestände ist die Laubholzmistel, ein Halbschmarotzer, dessen Befall zum Absterben der Obstbäume führt. Bei ungeregelter Verbreitung werden immer weitere Baumbestände angesteckt.

Der Förderverein Odenwälder Apfel e.V. widmet der Mistel 2019 einen eigenen Themenschwerpunkt, denn die Laubholzmistel breitet sich seit den 1990er Jahren aufgrund mangelnder Pflege von Streuobstbeständen stark aus. Auch der Klimawandel trägt zur Verbreitung bei. Die Laubholzmistel ist entgegen einem sich hartnäckig haltenden Irrglauben nicht geschützt und darf bzw. sollte entfernt werden. Ihre Bekämpfung dient nicht nur dem Erhalt der vorhandenen Obstbaumbestände, sondern auch dem Schutz von Neuanpflanzungen. Mehr Informationen dazu finden sich auf der NABU-Internetseite www.nabu.de unter dem Suchbegriff „NABU-Infopapier zu Misteln in Streuobstbeständen“.

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4. Lautertaler Gesundheits & Wellnesstage am 21.+22. März

Sonntag, den 06. Oktober 2019 um 19:46 Uhr

Lautertaler und Modautaler Vereine, die ihre Gesundheitsangebote präsentieren möchten, können sich jetzt bewerben: bis zum 1.11.2019 mit konkreten Infos zum Angebot schicken an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die ersten beiden Vereine die sich anmelden erhalten einen kostenlosen Infostand in der Halle oder im Außenbereich. Weitere Vereine zahlen je 50 Euro für einen Infostand oder Außenplatz (halbe Pavillongröße).

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Neue Vermarktungswege für Landwirte: die Marktschwärmerei

Freitag, den 06. September 2019 um 20:38 Uhr

Die meisten Landwirte haben sich spezialisiert, bauen großflächig wenige Produkte an, die oft über überregionale Vermarktungswege mit Abnahmegarantie, aber zu niedrigen - oft allzu niedrigen - Preisen über mehrere Zwischenhandelsstufen zum Verbraucher kommen. Eine flache Vertriebsstruktur vom Erzeuger zum Verbraucher könnte zwar zu höheren Einnahmen führen, bringt jedoch auch viel mehr Organisationsarbeit mit sich. Kaum ein Landwirt hat die Zeit, einen Hofladen zu betreiben oder auf Wochenmärkte zu fahren. Wenn dies jedoch als Ziel angestrebt wird, hilft nur ein Weg in ganz kleinen Schritten dorthin: Umstellung auf größere Produktvielfalt anstelle von Monokultur, Beteiligung von Verbrauchern in einer solidarischen Landwirtschaft oder Vergabe von Teilflächen an Verbraucher zur eigenen Bearbeitung, Vertragsanbau für einzelne Personen / Familien / Gastronomen.

Denkbar ist auch eine "Regionale Ecke" im örtlichen Supermarkt, die ausschließlich durch ortsansässige Betriebe bestückt wird. Die Initiative Nibelungenkorn ist beispielsweise eine solche Regionalmarke.

Es gibt bereits seit einiger Zeit die private Initiative Marktschwärmerei: https://marktschwaermer.de. Hier wird man Mitglied, als Anbieter oder als Verbraucher. Man bestellt online Obst und Gemüse, Käse, Fleisch, Brot, Getränke und mehr, wann man Zeit hat und ohne Mitgliedsbeitrag oder Mindestbestellwert. Einmal pro Woche Mittwochs 17-18.30 Uhr holt man sich das Bestellte in Auerbach, Otto-Beck-Str. 32 ab. Gastgeberin der Auerbacher Marktschwärmerei ist Birgit Rinke. Für Anbieter interessant ist vor allem, daß Verbraucher hier Produkte erhalten, die es nicht im Supermarkt gibt. Transparenter und fairer kann man nicht regional einkaufen! So werden lokale Erzeuger unterstützt, die faire Preise bekommen und dafür und eine nachhaltige Lebensmittelproduktion betreiben möchten.

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Jetzt Obststräucher pflanzen

Freitag, den 06. September 2019 um 20:32 Uhr

Jetzt ist die Zeit für Neupflanzung von Obststräuchern: bei Insekten und Vögeln sind alle Arten Obststräucher beliebt: Stachelbeere, Himbeere, Brombeere - zugleich als Vogelschutzhecke.

Auch Schlehe, Wildrose und gemeiner Schneeball sind gute Bienenweiden und Vogelnährgehölze, Deutzie, Fiederspiere, Echter Eibisch, Winterschneeball, Blutjohannisbeere, Weigelie, Knopfbusch, Perlmuttstrauch, Felsenbirne, eingriffliger Weißdorn und Mönchspfeffer ebenso. In der Gärtnerei erhalten Sie fundierte Beratung zum geeigneten Standort.

Auch der beliebte Schmetterlingsflieder ist - obwohl eine invasive Pflanze - sinnvoller als ein Schottergarten. Infos dazu: https://summende-gaerten.de/schmetterlingsflieder-fluch-oder-segen-fuer-die-insektenwelt/. Ungünstig wird es nur, wenn die Pflanze aus dem Garten in Brachflächen wandert und heimische Pflanzen verdrängt. Mh

 

Insektenfreundliches Lautertal:

Freitag, den 06. September 2019 um 20:30 Uhr

Die Gruppe »Dorf im Wandel« möchte sich bei allen Lautertalern ganz herzlich bedanken: in diesem Sommer konnte man immer mehr Blühflächen entdecken: an Gemeindeflächen, in Privatgärten, und in der Landschaft.

Peter Weber hatte im Juli zu einer Besichtigung der Blühstreifen in und um Beedenkirchen-Wurzelbach-Brandau eingeladen, an der auch die Lautertaler Landwirte teilnahmen, die diese Flächen initiiert hatten. Bei Familie Krichbaum in Raidelbach rannte Dorf im Wandel hier offene Türen ein, denn die Familie rahmt aus eigener Überzeugung ihre Maisfelder mit schmalen Blühstreifen ein und erzielt damit sogar eine bessere Maisbestäubung. Öffentlichkeitswirksam direkt an Straßen gelegene Blühstreifen sind eher ungünstig, da es vermehrt Wildunfälle geben kann und Insekten auf der Windschutzscheibe landen. Die Landwirte legen daher besonderen Wert auf die für Insekten wichtigen Anlagen an den Feldrändern. Allerdings sorgen Blühstreifen auch für die Verbreitung unerwünschter Pflanzen in die Feldfruchtfläche hinein, Distel, Brennessel und Halbgaul breiten sich aus, so daß alle paar Jahre gesäubert werden muß. Dies können Landwirte nicht mit mechanischen Mitteln leisten, hier wäre also noch Handlungsbedarf.

Ausgleichsabgabe für Baugebiet Beedenkirchen sollte in Lautertal bleiben: im April übergaben die NABU-Vertreter während des Treffens zum Thema "Insektenfreundliches Lautertal" einen Antrag, daß die Ausgleichsabgabe für das Baugebiet Beedenkirchen den Lautertalern zu Gute kommen soll. Leider gab es bereits vorher Absprachen mit Hessenforst zugunsten Viernheim, der Antrag wurde in der Gemeindevertretung ohne Veränderungen durchgewunken. Künftig sollen bei solchen Planungsverfahren wieder die Lautertaler NABU-Gruppen befragt werden. fm

 

Baustelleninfo

Dienstag, den 28. Mai 2019 um 19:11 Uhr

Die Vollsperrung der L 3098 Beedenkirchen - Reichenbach ist voraussichtlich zum 28. Juni abgeschlossen.

In den Sommerferien wird in Elmshausen wieder unter Vollsperrung mit weiträumiger Umfahrung gearbeitet.


 

 

Dr. Wetzig gründete Ärztegenossenschaft Odenwald ÄGIVO

Dienstag, den 28. Mai 2019 um 14:37 Uhr

Dr. Wetzig gründete Ärztegenossenschaft Odenwald ÄGIVO

Mit dem Ausspruch "Des kanns doch wohl net sein!" erläutert Dr. Gerhard Wetzig aus Lindenfels seine Idee zur Abwendung des Horrorszenarios "Dörfer ohne Doktor". Im Internetforum http://buegevo.de für die Sicherung der medizinischen und ärztlichen Versorgung vor Ort wird auf die Arte-Reportage "Dörfer ohne Doktor" verwiesen (Sendung im März 2019, Link noch aktiv bis 18. Juni). Das Arte-Team drehte in Lindenfels und in den Vogesen zum Thema Landärzte-Mangel im Allgemeinen und dem Lösungsansatz von Dr. Wetzig. Der Landarzt stirbt aus - fast überall. Doch wer behandelt künftig die Menschen in den Dörfern? Gerhard Wetzig gründete die erste Ärztegenossenschaft ÄGIVO, die junge Ärzte mit Nine-to-Five-Jobs lockt, bevor die letzten alteingesessenen Landärzte in Ruhestand gegangen sind. Hier können erfahrene und frisch ausgebildete Ärzte profitieren: aktuelles Fachwissen und langjährige Patientenkontakte ergänzen sich. Alle haben Angestelltenstatus, die erforderlichen Geräte gehören der Genossenschaft und können gemeinschaftlich genutzt werden. Das entlastet aktive Landärzte von erheblichen Investitionen und von der derzeitigen Arbeitssituation von 60 Stunden und mehr. In Rimbach konnte so eine bereits stillgelegte Praxis mit Hilfe einer jungen Landärztin gerettet werden.

Ende Mai wurde in der Reichenberghalle in Reichelsheim um 18 Uhr der Film "der marktgerechte Patient" gezeigt.

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SPD Lautertal – Forderung nach besserer ÖPNV-Anbindung des Lautertals - Derzeit mehrere Varianten in der Prüfung

Mittwoch, den 24. April 2019 um 21:31 Uhr

Am 14. März 2019 fand auf Initiative der SPD Lautertal eine öffentliche Veranstaltung mit dem für den öffentlichen Personennahverkehr zuständigen Kreisbeigeordneten Karsten Krug im Lautertaler Ortsteil Beedenkirchen statt, die auf großes Interesse gestoßen war. Besonders die Anbindung Beedenkirchens stand dabei im Fokus der Betrachtungen. Die SPD Lautertal und Bürgermeister Andreas Heun stehen seither in engem und fortlaufenden Austausch mit dem Verkehrsdezernenten. Derzeit werden mehrere Varianten geprüft, welche die Verbesserung der Anbindung des Lautertals in Richtung Darmstadt und insbesondere auch die Anbindung Beedenkirchens und des über die Kreisgrenzen beliebten Ausflugsziels Felsenmeer zum Ziel haben.

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Erste Veranstaltung auf dem Weg zum insektenfreundlichen Lautertal war ein großer Erfolg

Freitag, den 05. April 2019 um 20:03 Uhr

p Anfang April lud die Lautertaler Gruppe »Dorf im Wandel« zu einem ersten Infoabend ein, mit dem Ziel zu einem insektenfreundlichen Lautertal zu kommen - dies klingt positiver als pestizidfreies Lautertal. Denn die Gemeinde Lautertal soll pestizidfrei werden. Bisher haben sich laut BUND 460 Städte und Gemeinden entschieden, ihre Grünflächen ohne Pestizide oder mindestens ohne Glyphosat zu bewirtschaften. Ohne viel Aufhebens wird dies auch in der Gemeinde Lautertal (und Modautal!) so gehandhabt.

Um die Gemeinde hier zu unterstützen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
1. Stauden statt Wechselflor. Privatgärtner können Ableger zur Verfügung stellen, zur Neuanlage gute Planung und Abstimmung zwischen Gemeinde und ggf. freiwilligen Pflegeverantwortlichen
2. Es gibt keine Unkräuter - Bürger*innen können "unordentlichere" Optik akzeptieren
3. Unkrautentfernung sofern erforderlich: thermisch (teuer) oder mechanisch; Kehrmaschinen mit Radialbesen und härteren Borsten aus Kunststoff oder Metall, Fugenkratzer, Absaugsysteme, Mähgeräte und Freischneider. Generell gilt bei der mechanischen Wildkraut-Entfernung: je früher, desto besser.

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Apfelallergie - und trotzdem Äpfel essen können?

Mittwoch, den 27. März 2019 um 00:00 Uhr

Das Problem mit den neuen (Supermarkt-) Apfelsorten

Bereits 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung in westlichen Ländern leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit - Tendenz steigend. Auch Äpfel lösen Aller­gien aus. Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medi­zi­nern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interes­san­ten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflan­zen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen.

Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

Die Sortenliste wird regelmäßig aktualisiert. Die Liste vom Februar 2019 ist unten als Download verlinkt.

Das Projekt finden Sie unter: www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html Dort finden Sie auch immer die aktuellste Sortenliste.

 

 

Blühwiesenprojekt 2019

Mittwoch, den 27. März 2019 um 21:36 Uhr

Die Redaktion des Durchblick hat auch 2018 wieder auf Weihnachtspräsente für ihre Kunden verzichtet und stattdessen eine Spende an den NABU Beedenkirchen für das Anlegen von Blühflächen gemacht. Bereits 2017 gab es statt Weihnachtspräsenten eine Spende für zwei Neuimker-Ausrüstungen an den Imkerverein Lautertal.

Vereine oder Organisationen aus Modautal und Lautertal, die ein nachhaltiges Ziel für die Umwelt verfolgen, können sich bis zum 1. November 2019 bei der Redaktion bewerben für die nächste Spende: einfach mit kurzem Porträt und geeignetem Projekt an Marieta Hiller, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. schicken."

   

Regelmäßige Vereinsangebote in Brandau

Donnerstag, den 31. Januar 2019 um 20:40 Uhr

Die Brandauer Vereine laden zu ihren wöchentlichen Treffen ein:

Aerobic für jedermann montags 19 Uhr Bürgerhaus Brandau, Kultur- und Sportgemeinschaft KSG

Lauftreff Sportplatz Brandau dienstags 18.30 Uhr, KSG

Zumba dienstags 16-18 Uhr für Kinder, dienstags 18.30-19.30 Uhr und und donnerstags 19.30 für Erwachsene im Bürgerhaus Brandau, KSG

Training des Schützenverein Brandau dienstags und freitags jeweils 18 Uhr im Schützenhaus

Treffen der Ehren- und Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Brandau jeden 2. Dienstag im Monat im Winter 19.30 Uhr im Gerätehaus, im Sommer 14 Uhr

Chorprobe des Gesangverein Sängerlust Brandau um 18 Uhr in der Hofreite

   

Neue Notrufnummer Wasser

Dienstag, den 04. September 2018 um 20:39 Uhr

Aufgrund der Übernahme der Betriebsführung im Bereich der Wasserversorgung der Gemeinde Lautertal durch die GGEW Bergstraße AG hat sich auch die Notrufnummer in Störungsfällen geändert.

Diese lautet nunmehr seit dem 01. September 2018: 0800 8030300.

   

Vereine und die Datenschutzgrundverordnung

Donnerstag, den 24. Mai 2018 um 21:36 Uhr

Erstmal keine Panik!

In den letzten Wochen machten etliche Horrormeldungen und Panikmache bezüglich der DSGVO die Runde. Doch die ist in der Form gar nicht angebracht. Das schon viel länger geltende Bundesdatenschutzgesetz war die Blaupause für die EU-Verordnung. Deshalb hat sich eigentlich gar nicht soviel geändert, nur die Notwendigkeit sich daran zu halten hat sich erhöht.

Die Panik wurde von eineigen "Beratern" die gerne ihre teure Dienstleistung anbieten möchten wohlwollend aufgenommen und verstärkt. Die Änderungen kommen auch nicht überraschend, der Termin ist schon lange bekannt.

Hier eine kurze Zusammenstellung was sich für Vereine mit dem 25.Mai 2018 bezüglich des Datenschutzes wirklich geändert hat, weiter unten sind einige weiterführende Links aufgeführt:

In den nächsten Tagen folgen noch einige Informationen, Links und Beispiele:

Was ist im Wesentlichen durch die DSGVO neu und von Vereinen zu beachten (hiermit sind kleine, ortsübliche Vereine gemeint):

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Reparieren statt wegwerfen

Dienstag, den 12. Dezember 2017 um 21:39 Uhr

Seinen dritten Geburtstag feierte das Repair Café Bergstraße im November. 10-12 Termine jährlich gibt es dafür an jeweils wechselnden Orten, mit Kaffee und Kuchen, während man auf die Begutachtung durch die ehrenamtlichen Fachleute wartet und vielleicht sogar ein repariertes funktionstüchtiges Gerät wieder mit nach Hause nehmen kann.

Im Oktober konnten in Rimbach von 30 Geräten immerhin 10 repariert werden, für 12 gab es Empfehlungen und 8 Besuchern konnte nicht geholfen werden. Im November wurden 51 Geräte gebracht, wovon 22 repariert wurden, für 6 gab es Empfehlungen und 23 waren nicht zu retten.

Die hohe Zahl der irreparablen Teile liegt an der Betriebspolitik der Hersteller. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen befragte kürzlich 31 Hersteller und bekam von diesen freimütig zu hören, daß viele Markenhersteller massive Hindernisse einbauen, zudem wird in den seltensten Fällen eine Anleitung oder Serviceunterlagen mitgeliefert, oft müssen diese teuer hinzugekauft werden. Oder die Gehäuse zerstören sich selbst bei Öffnungsversuchen, Spezialwerkzeuge halten die Hersteller unter Verschluß.

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