Bekannte Erkrankungsfälle und Genesene im Kreis:

Im Kreis Bergstraße gibt es 5 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle. Insgesamt sind damit 208 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit 55 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile genesen sind. Zudem gab es einen Todesfall.

Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 152 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind.

 Anzahl der bekannten Coronainfektionen, Stand 03.04.2020

 

Kommune

Fälle bis gestern

neu heute

Gesamtzahl Infizierte

darunter: bereits genesene Infizierte

Abtsteinach

2

 

2

2

Bensheim

21

 

21

8

Biblis

3

 

3

 

Birkenau

8

 

8

1

Bürstadt

14

1

15

1

Einhausen

8

 

8

2

Fürth

11

1

12

4

Gorxheimertal

6

 

6

 

Grasellenbach

5

 

5

 

Groß-Rohrheim

1

 

1

1

Heppenheim

12

 

12

5

Hirschhorn

2

 

2

 

Lampertheim

46

2

48

21

Lautertal

6

 

6

1

Lindenfels

1

 

1

 

Lorsch

11

 

11

 

Mörlenbach

6

 

6

1

Neckarsteinach

6

 

6

1

Rimbach

4

 

4

1

Viernheim

21

1

22

1

Wald-Michelbach

2

 

2

1

Zwingenberg

7

 

7

4

Kreis Bergstraße insgesamt

203

5

208

55

 

Das Gesundheitsamt informiert jeweils die ihm bekannten engen Kontaktpersonen der Infizierten. Auch diese werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt.

 

Kreis Darmstadt-Dieburg

Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar. Fragen zu konkreten Symptomen beantwortet der behandelnde Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117.

Weiterführende Informationen Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Robert Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg: https://www.gesundheitsamt-dadi.de

Worauf Bürgerinnen und Bürger, die am Corona-Virus erkrankt sind, bei der Abfallentsorgung achten müssen - Lampertheim-Hüttenfeld, 25. März 2020

Infizieren sich Menschen mit dem Corona-Virus (COVID-19), müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Welche Regeln Bürgerinnen und Bürger in diesem Fall auf Anraten des Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) einhalten müssen, erklärt der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) im Folgenden:

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcken entsorgt werden. Das Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.

  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.

  • Es ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle mehr in die jeweiligen Behälter bzw. in den Gelben Sack geworfen werden.

  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Bürgerinnen und Bürger finden diese Vorgaben auch noch einmal auf der Webseite des ZAKB unter www.zakb.de oder über die kostenfreie ZAKB-App für Android- oder Apple-Geräte.

Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße – ZAKB www.zakb.de

Jan Rähm, Technikjournalist, erläutert diese Frage in einem Interview des Deutschlandfunks vom 19. März 2019. Hier seine Ergebnisse in Stichpunkten:  
Tendenziell wird die Strahlenbelastung sogar abnehmen: Basisstationen und Endgeräte arbeiten mit geringerer Sendeleistung, weil das Netz dichter und die Entfernungen für die Funksignale geringer geworden sind.
Höhere Datenübertragungsraten (mehr Daten in kürzerer Zeit) hält Rähm für unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, da grundsätzliche Verfahren wie Frequenzmodulation ähnlich sind wie bei LTE (4G)
Zwei Frequenzbereiche für 5G müssen betrachtet werden:
1. 700 MHz bis rund 5 GHz
2. 30 bis 100 GHz


Wie tief dringen die elektromagnetischen Wellen ins Gewebe des Körpers ein? Im ersten Frequenbereich ist diese Eindringtiefe größer als im zweiten. Funkwellen mit höherer Frequenz dringen weniger tief in den Körper ein. Die gefürchtete Erwärmung im Gewebe ist selbst beim gut erforschten ersten Bereich sehr schwach, bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte kaum messbar.
Die höherfrequenten elektromagnetischen Wellen ab 30 GHz werden weit weniger tief in den Körper eindringen, ihre Energie wird an der Körperoberfläche freigesetzt, also in der Haut. Die Energie ist um den Faktor 100.000 – 1.000.000 zu gering, um biologische Effekte wie zum Beispiel Genmutationen zu verursachen. Forscher rechnen lediglich mit einer minimalen Erwärmung.

„100 Bürstenstriche am Tag", das Geheimnis kannten schon unsere Großmütter. Seit dieser Zeit hat sich vieles verändert, und das ist bei manchen Dingen auch gut so.

Für Haar und Kopfhaut jedoch wurde die Welt zusehends rauher. Bürsten werden heute überwiegend aus Kunststoffen hergestellt, sie haben oft harte Kanten, die die feine Haarstruktur beim Bürsten verletzen und somit das Haar schädigen.
Viel Pflege versprechen jede Menge chemische Zusätze in Shampoos, Spülung, Festigern, Haarsprays, usw.. Dies mag teilweise zutreffen, ist jedoch oft für die Kopfhaut problematisch.

Dabei ist es so einfach durch richtiges Bürsten das Haar und die Kopfhaut ohne chemische Zusätze zu pflegen.

Voraussetzung für eine schonende Behandlung ist eine Bürste mit Wildschweinborsten. Sie verletzt weder Haar noch Kopfhaut, und reinigt bei richtiger Handhabung von Talg und Staub sowie Zusätzen wie z.B. Festiger.

Beginnen Sie beim Bürsten immer vom Haaransatz in Richtung Wirbel, dieser ist an der höchsten Stelle am Hinterkopf. Bürsten Sie nun sternförmig um den ganzen Kopf herum immer vom Ansatz zum Wirbel. Das Ganze wiederholen Sie etwa 5 Mal, dann 1 Mal in die andere Richtung bürsten. Auf diese Weise stimulieren Sie Meridiane, die mit den einzelnen Organen verbunden sind. Diese Kopfmassage ist sehr wohltuend und sollte als Ritual jeden Morgen zum Start in den Tag stattfinden.
Danach Kopf nach unten, mit den Händen durchfahren, Kopf hoch, kräftig schütteln, schon ist die Frisur fertig. Natürlich können Sie einzelne Strähnen nun noch mit Gel, Festiger oder Haarspray fixieren.

Ihr Haar ist von Natur aus schön, behandeln Sie es gut!

 

Text mit freundlicher Genehmigung von Bonarei

Das Problem mit den neuen (Supermarkt-) Apfelsorten

Bereits 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung in westlichen Ländern leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit - Tendenz steigend. Auch Äpfel lösen Aller­gien aus. Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medi­zi­nern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interes­san­ten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflan­zen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen.

Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

Die Sortenliste wird regelmäßig aktualisiert. Die Liste vom Februar 2019 ist unten als Download verlinkt.

Das Projekt finden Sie unter: www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html Dort finden Sie auch immer die aktuellste Sortenliste.