Dezember 2022: REFLECTING VENICE– Mick Schäfer

1/300 Sekundenbesuch in Venedig und Entwicklung eines Projekts... Ab 2018 gab es sieben mehrtägige Reisen nach Venedig. Lange hat Mick Schäfer sich fotografisch mit der Schaffung von abstrakten Arbeiten auseinandergesetzt, die ihre visuellen Wurzeln im malerischen Expressionismus haben sollten, aber eine Eigenständigkeit als Fotografien.

In Venedig hat er dann die Inspiration gefunden, die ihm die Umsetzung dieser Vision ermöglichte. Durch die Reflektionen im Wasser der Kanäle konnte er mit seiner Kamera die Bilder erschaffen, deren visuelle Sprache er, inspiriert von Klimt, Braque, Hundertwasser, Max Ernst u.a., immer vor seinem inneren Auge hatte. Mick Schäfers Fotografien haben sich zu abstrakten Arbeiten entwickelt, die die Fantasie der Betrachtenden anregen und so zu einem Prozess der Auseinandersetzung zwischen Bild und Individuum führen. Die Bilder entwickeln dadurch ein Eigenleben. Sie werden, durch jeden individuellen Betrachtungsprozess zu viel mehr, als sie für den Bruchteil einer Sekunde einmal waren. Mick Schäfer versteht den Prozess den seine Arbeiten beim Betrachtenden, in Anlehnung an Orhan Pamuk, als eine individuelle Wahrnehmung des Fotos, da der Verstand es auf Basis der persönlichen Erfahrungen einordnet. Durch das Sehen werden aber auch wieder neue Informationen im Gehirn gespeichert, die im Idealfall durch ihre subjektive Verarbeitung im visuellen Kontext dem Betrachtenden eine Schönheit zeigen, die vorher nicht wahrgenommen wurde.

Lebendiges Museum: Haushalts(t)räume und ein Gruß aus alten Eisenbahntagen in Reinheim

Überraschend platzten wir im November beim Besuch des Reinheimer Museums in eine kleine Feierstunde: eigentlich wollten wir die Sonderausstellung Haushalts(t)räume besuchen, da gab es im Hof einen Umtrunk mit zwei örtlichen Vereinen, die eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Museum aufgenommen haben: der Geschichtsverein Georgenhausen-Zeil-hard und der Museumsstellwerkverein Reinheim e.V.; so war der Besuch gleich dreifach interessant! Viele Fotos und ausführliche Beschreibung aller Exponate finden Sie auf www.dblt.de. Die Spurensuche des technischen Fortschritts in Küche und Haushalt wird noch bis 26. Februar gezeigt, Öffnungszeiten des Museums: sonntags, 14.30-17 Uhr, Kirchstraße 41 in Reinheim. Weitere Abteilungen: eine Schmiede, die Reinheimer Knopfmanufakturen, Kinderspielzeug, komplett eingerichtete historische Zimmer, ein Luftschutzkeller, Entwicklung und Einsatz verschiedener Kunststoffe. Mehr dazu weiter unten!

Das historische Stellwerk am Bahnhof Reinheim läd am 18. Dezember 2022 im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders Reinheim zur Besichtigung ein, es ist ab 13 Uhr geöffnet, und es gibt Glühwein und Kuchen.
Wer sich für die Technik interessiert, sollte sich unbedingt das Video im Internet zum Tag des offenen Denkmals 2020 anschauen. Klaus Hartmann war Fahrdienstleiter und erklärt alles supergenau. Reinheim wurde im Mai 1871 an die Odenwaldbahn angeschlossen, 1887 folgte die Nebenbahn bis Reichelsheim, das Lieschen. Im Museum Reinheim hat der Verein eine ganze Vitrine bestückt mit spannenden Details. Diese Ausstellung ist noch bis Anfang 2023 zu sehen. Infos: https://stellwerk-reinheim.de/

Oben: Das Stellwerk, um 1960 - unten: Gleisplan aus der gleichen Zeit, Modell von Alfred Brosch

Zugmeldebuch von 1983

In diesem Buch wurden alle wichtigen Angaben für das Reinheimer Stellwerk festgehalten, Besonderheiten und Zusammenarbeit mit anderen Stellen. Der Fahrdienstleiter vermerkt darin alle Fahrten zwischen den Nachbarbahnhöfen Ober Ramstadt und Lengfeld mit Durchfahrt Reinheim. Alle Zugmeldungen wurden telefonisch über eine eigene Zugmeldeleitung gemeldet: an Ober Ramstadt oder in der Gegenrichtung an Wiebelsbach-Heubach, da der Lengfelder Bahnhof 1983 nicht mehr besetzt war. Während der öffentliche Aushang des Fahrplanes sich auf das Wesentliche beschränkt, enthält die Bahnhofsfahrordnung wie im Beispiel oben alle planmäßigen Zugfahrten auf dem Bahnhof, inklusive Güterzüge, Leerzüge und einzelne Lokomotiven.In dieser Bfo läßt sich zudem ablesen, wie die Wagenreihung der Reisezüge angeordnet war.

Bei Störungen wurde ein schriftlicher Befehl an das Zugpersonal ausgestellt und im Störungsbuch festgehalten.

Sonderzüge mußten in einem extra Merkkalender aufgeführt werden, außerdem gab es den Streukalender für den Winterdienst und ein Vermerk über volle und leere Waggons von Güterzügen.

Die Grafik unten zeigt ein Fahrplanblatt, auf dem sämtliche relevanten Streckeninformationen ablesbar sind, Höhenprofil mit Steigungen sowie Streckenlängen, Kurvenradien und Skizzen der Gleisanlagen auf den Bahnhöfen.

 

In der Grafik rechts kann der Fachmann genau ablesen, zwischen welchen planmäßigen Zügen noch ein "slot" frei ist, ein Fenster für einen zusätzlichen Zug. Mit dieser Methode lassen sich Sonderfahrten, zum Beispiel von Museumseisenbahnfahrten, exakt einpassen. Leider haben diese die niedrigste Priorität und müssen allen planmäßigen Zügen mit Verspätung weichen. Oft schon haben wir bei solchen Fahrten buchstäblich auf einem Abstellgleis gestanden und stundenlang auf die Erlaubnis zur Weiterfahrt gewartet. Dank der Findigkeit der ehrenamtlichen Museumseisenbahner konnte aber meist schnell von einer nahegelegenen Tankstelle Trinkbares organisiert werden...

Doch zurück nach Reinheim: das Reinheimer Lieschen stand bis 1970 unter Dampf. Im Odenwald wurden durch das Betriebswerk Darmstadt ab 1950 etliche Dampfloks der Baureihe 65 (insgesamt wurden 18 Stück gebaut) eingesetzt. Die Ausstellung zeigt einen Personenzug der Odenwaldbahn Ende der 1950er Jahre, aus neuen und älteren, zum Teil umgebauten Fahrzeugen. Nach 1970 bis Mitte der 1990er Jahre zogen Dieselloks der Baureihe 212 die Züge. 2022 sind noch immer einzelne Exemplare dieser Baureihe, gebaut zwischen 1962 und 1966!) im Einsatz, wenn auch nicht auf der Odenwaldstrecke.

Natürlich durfte in Reinheim auch der Schienenbus nicht fehlen, auch Uerdinger genannt. Bis 1981 wurde er hier eingesetzt, die letzten Uerdinger fuhren bis 2000 im Raum Tübingen. Bei der Waggonfabrik Uerdingen hatte der Schienenbus den Spitznamen "Roter Brummer".

Ein Foto der Ausstellung zeigt einen Rangierunfall, der sich 1993 in Reinheim ereignete: durch einen Bedienungsfehler des Fahrdienstleiters kippte ein Schotterwaggon um und ergoß seinen Inhalt auf neben dem Gleis geparkte Autos. Und schon war das "Reinheim design" geboren...

Am Bahnhof Reinheim hielten 1975 fast dreißig Personenzüge.

 

 

 

 

Haushalts(t)räume im Museum Reinheim

Der Braun Multimix Standmixer aus den 1950er Jahren, mit Bakelitgehäuse und absolut unkaputtbar, ist bei uns zuhause noch immer in Betrieb. Er zerkleinert Kräuter für Grüne Soße und tut treue Dienste überall da, wo ein Pürierstab überfordert wäre (und das ist er oft). Außerdem gehört ein Kaffemahlaufsatz zum Zubehör, und natürlich das - damals noch übliche - Handbuch mit unvergleichlichen Fotos glücklicher Hausfrauen in Rüschenschürzen.

Wie in einigen Museen im Land der Kunststoffstraße im Landkreis Darmstadt-Dieburg zeigt das Museum Reinheim in dieser Ausstellung verschiedene Kunststoffe und ihre praktische Anwendung.

Die Kunststoffstraße: zehn Museen zeigen Geschichte

Museen in Babenhausen, Fischbachtal, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Münster, Ober-Ramstadt, Pfungstadt, Reinheim, Seeheim-Jugenheim und in Weiterstadt zeigen Ausstellungen rund um Kunststoffe und ihre Geschichte, und Kunststoff verarbeitende oder herstellende Unternehmen öffnen ihre Türen im Rahmen von Betriebsbesichtigungen. Namen wie Caparol, Resopal, Senator-Schreibgeräte, Continental (VDO) und Evonic sind klangvolle Namen. In Pfungstadt gab es - wie in Lautern - eine Ultramarinfarbenfabrik. Die Geschichte der Lauterner Ultramarin habe ich in meinem Jahrbuch 2021 ausführlich vorgestellt. Das Konzept für die Kunststoffstraße hat Landrat Klaus Peter Schellhaas 2012 unter Beteiligung von Wissenschaft, Wirtschaft und Akteuren der Regional- und Heimatgeschichte der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unter dem Motto "Was gestern Zukunft war, ist heute Vergangenheit" führt die Kunststoffstraße durch eine weltweit einzigartige Dichte von Protagonisten der modernen Kunststoffe. Sie hat Stationen in zehn Kommunen, in denen maßgeblich das frühe Kammmacherhandwerk mit der Verarbeitung von Ochsenhorn und Schildpatt den Weg in die Kunststofftechnologie bahnte. Museen zeigen Ausstellungen rund um Kunststoffe und ihre Geschichte, und Kunststoff herstellende oder verarbeitende Unternehmen öffnen ihre Tore für Betriebsbesichtigungen. www.kunststoffstrasse.info

Zurück nach Reinheim: aus der traditionellen Knopfmanufaktur entwickelte sich Industrie

Knöpfe wurden in vielen Häusern in Reinheim hergestellt, aus Bein, Horn oder Leder. Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag Reinheimer Knöpfe !

Als Antrieb fungierte zunächst Wasserkraft und Dampf. Anders als andere Ortschaften bekam Reinheim schon im Jahr 1900 elektrischen Strom, aber die Knopfmanufakturen hielten nicht Schritt mit der Entwicklung. Stattdessen wird die althergebrachte Technik auf moderne Produktion übertragen: es entstanden - wie überall in Deutschland während der Gründerzeit - Fabrikationen. Mit dem Schnitzen von Knöpfen, Kämmen oder Odenwälder Gäulchen fing alles an. Welche Produkte und welche Materialien die Zukunft einläuteten, zeigen die zehn Museen der Kunststoffstraße und auch einige Beiträge auf diesen Onlineseiten.

Alles begann mit Zelluloid. Hochentflammbar, aber unglaublich praktisch und viel günstiger als Naturmaterialien war dieses Material, das Alexander Parkes 1856 per Zufall entdeckte. Und 1887, als in Deutschland die erste Celluloid-Fabrik entstand, wurden außer Knöpfen und Kämmen auch Brillengestelle, Zahnbürsten und Autozubehör aus Zelluloid gefertigt. Das berühmteste Produkt aus Zelluloid sind Filmstreifen. Durch die sehr hitzestarken Lichtquellen in Abspielgeräten ging so mancher Film in Rauch auf.

Es folgte Bakelit, später Polyvinylchlorid - beispielsweise für Kronenkorken oder Lüsterklemmen. Acrylglas kam zum Einsatz, wo Glasbruch vermieden werden mußte, Polyäthylen für bruchfeste aber leicht formbare Behälter, Polystyrol - auch Styropor genannt - als Dämmstoff, Phenoplaste und Aminoplaste etwa für die formschönen unvergessenen Eierlöffel, Polyamide und viele Stoffe mehr eroberten den Markt. Die meisten dieser Kunststoffe brauchten Stabilisatoren und Additive, und einige davon wurden in der Blaufarbenfabrik Lautern hergestellt.

Zur Verdeutlichung, wie Kunststoff unsere Haushaltsräume vereinnahmte, wurden in der Ausstellung Objekte einander gegenübergestellt:
Wäscheklammern aus Holz und aus Kunststoff, Barbie vs. "Schlumbel" (selbstgenähte und bestrickte Schmusepuppe), Zahnbürste, Eierbecher, Geschirr... Auf Materialtafeln werden Muster aus dem Haushalt gezeigt, die aus den verschiedenen Kunststoffen hergestellt wurden. 

Die Ausstellung in Reinheim ist noch bis zum 26. Februar 2023 zu sehen und kann danach für Gruppen auf Anfrage jederzeit aus dem Fundus geholt werden.

Dabei fällt auf, wie unvergänglich Kunststoffprodukte sind - auch wenn man sie abfällig als Plastik bezeichnet. Ob man sie später auch in archäologischen Ausstellungen finden wird? Lesen Sie dazu:

was wäre Archäologie ohne Müll!!! und Was uns der Müll der Jahrhunderte erzählt

Sie sehen, es ist eines meiner Lieblingsthemen und wird Ihnen auf diesen Seiten noch oft begegnen... Wer weiß, vielleicht gehe ich mal in unserem Haus auf Fotosafari: der Braun Multimix, das W48 aus Bakelit, diverse Bakelit-Lichtschalter und Steckdosen, das allererste Fernsehgerät meiner Großeltern aus dem Jahr 1961 (damals mit EINEM Programm und Fernsehansagerin - DAS wollte ich auch werden!!!) warten darauf...

Hier zunächst noch einige Fotos aus dem Museum Reinheim

Die müßte - in minimal modernerer Form - noch in unserem Schrank stehen: die Bosch Küchenmaschine. Was die alles kann! Da kann sich jeder Thermomix dahinter verstecken... Teig kneten (wobei aus der Nabe in der Knetschüssel wundersamerweise schwarze Schmiere austrat, die sich in anmutigen Spiralen mit dem Teig mischte), Gemüse raspeln, Kartoffeln schälen, Fleisch hacken, Würste stopfen, Pommes, Makkaroni oder Spritzgebäck machen, Mahlen und vieles mehr. Nur Staub gesaugt hat sie nie.

Übrigens: die Kitchen Aid, heute Kultgerät in allen Schickimickiküchen, war das allererste Gerät auf dem Markt, um 1920. Unsere Kitchen Aid steht jedoch meist nur herum, da ich lieber von Hand Gemüse rasple oder die Minna dafür benutze - ganz ohne Strom! Brotteig aus Vollkorn läßt sich sowieso nur von Hand kneten, da gibt jede Maschine auf - es sei denn man hätte eine Profi-Backstube. Meist hat man mit Aufbau und anschließender Reinigung der Kitchen Aid soviel Arbeit, daß es von Hand einfach schneller geht. Und so steht sie dekorativ in der Küche, in weiß. Türkis, schwarz oder rosa mußte echt nicht sein.

Apropos von Hand: man kann Saft aus Obst pressen, indem man einen Sack zwischen vier Stuhlbeine hängt und eine Schüssel drunter stellt. Braun baute eine elektrische Saftpresse, mit der alles auf Knopfdruck geht.

 

Ja, und was wäre eine Onlineseite von mir ohne Kobold!

Dieser hier macht sich heute noch nützlich bei uns: da man mit ihm nicht nur saugen sondern auch blasen kann (Zitat aus dem Loriot-Film: Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur blasen kann!), heizt der Vorwerk Kobold das Grillfeuer an, damit die Bratwürste richtig bruzzeln.

Dieser Kobold steht im Reinheimer Museum.

Fortsetzung folgt...

 

 

Marieta Hiller, November 2022

Zusätzliche Kartenkontingente für die nächsten Konzerte in allen Kategorien:

Sonntag, 13.11.2022 Kurhaus Wiesbaden – Traumvisionen
Samstag, 26.11.2022 & Sonntag, 27.11.2022 Stadtkirche Darmstadt – Barockes Adventskonzert
Donnerstag, 22.12.2022 Stadtkirche Darmstadt – amarcord
Sonntag, 15.1.2023 Kurhaus Wiesbaden – Benefizkonzert zum Neuen Jahr

Weitere Termine hier: https://philharmonie-merck.de/

Wir werden auch weiterhin sehr sorgsam und vorsichtig mit der Thematik „Covid“ umgehen. Es gelten die allgemein gültigen Vorsichtsmaßnahmen, das Tragen einer Maske wird empfohlen.

In Kürze wird die neue Konzertvorschau erscheinen. Es erwarten Sie spannende Konzerterlebnisse. Ab 1. Dezember finden Sie auf unserem YouTube-Kanal den diesjährigen Adventskalender mit vielen Beiträgen unserer Musiker.

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Liebe Freunde von Folklore und südhessischer Mundart!
Pandemie oder Endemie? Egal, Hauptsache die Leute trauen sich wieder unter die Leute. Man merkt aber noch die Vorsicht, etliche entscheiden sich gegen Konzertbesuche. Vor allem mein „reiferes“ Publikum wägt noch ab und checkt die aktuelle Corona-Lage. In Zwingenberg durfte ich mit zwei Jahren Pandemieverzug nun endlich beim Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge „Jüdische Nachbarn – Rede mer mal Tacheles“ präsentieren. Es gab noch freie Plätze im Alten Amtsgericht … Mit Maskenpflicht und Impfstatuskontrolle ist derzeit nicht zu rechnen. Deshalb schauen wir nach einem ereignis- und auftrittsreichen September optimistisch auf die noch anstehenden Veranstaltungen, die ich euch hier kurz vorstellen will. Die Aussicht auf 2023 ist positiv, Termine findet ihr im „Joahreszeite-Briefsche“!

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Allen Widrigkeiten zum Trotz wollen wir dieses Jahr erneut wieder einen Bergweihnachtsmarkt veranstalten! Es ist der 23. Weihnachtsmarkt, obwohl es uns bereits seit 25 Jahren gibt – die Coronapause macht es möglich. Der Markt findet wie üblich am 2. Adventwochenende, von Samstag, den 03.12.22 (15.00 bis 22.00 Uhr) bis Sonntag, den 04.12.22 (11.00 bis 20.00 Uhr) statt.

am 06. November, 18.00 Uhr heißt es im Theater "Mobile" wieder "StarStep" - Offene Bühne. Am Start u.a. "The Tennessees" mit Liedern von Elvis Presley, Georg Danzer sowie Comedy zum Thema Fussball und als besonderes Highlight eine Audienz von Hans Moser beim Pabst..  Der Eintritt ist frei!

Infos und weitere Termine: StarStep - offene Bühne - Theater MobileTheater Mobile (mobile-zwingenberg.de)

Theater Mobile Zwingenberg a.d. Bergstraße e.V., Obertor 1, 64673 Zwingenberg

Liebe Freunde und Fans der Hutbuben,nach längerer Zeit wieder einmal ein Lebenszeichen!Es geht uns gut - obwohl auch wir von erkältungsbedingten Ausfällen und dem einen oder anderen positiven Corona-Fall geplagt sind.Wir freuen uns auf unseren nächsten öffentlichen Auftritt am

  • Samstag, dem 10. Dezember, um 14:00 Uhr, auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt (vor dem Rathaus).
Und wir bereiten uns vor auf die 25. Auflage unseres Adventssingens am
  • Sonntag, dem 18. Dezember, um 19:00 Uhr, auf dem Ferienhof Knöll in Winterkasten, Hauptstr. 75.
    Fußballfans, aufgepasst: Sollte Deutschland tatsächlich das Endspiel der WM erreichen, legen wir das Adventssingen einen Tag vor auf den 17. Dezember, 19:00 Uhr.

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Juli 2022: Liebe Fans, zehn Wochen nach dem Frühjahrskonzert haben die Hutbuben ihren nächsten großen Auftritt: Am Freitag vor dem Scheeserenne lädt der SV Winterkasten bei freiem Eintritt zum Konzert mit Männerchor und Spielmannszug ins Festzelt am Sportplatz. 


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Wir werden zweimal auftreten und dabei (mindestens) acht Lieder singen. Dieses Mal werden wir es wieder krachen lassen! Kommt einfach alle und verbringt einen schönen Sommerabend mit uns!
 
Gut eine Woche später, am 17. Juli (Sonntag) stehen  wir beim SING! Chorfestival in Frankisch-Crumbach zweimal auf der Bühne. Und am 5. August (Freitag) sind wir natürlich dabei, wenn im Kurgarten in Lindenfels das Burgfest mit einem Konzert der Lindenfelser Chöre eröffnet wird.
 
Wir freuen uns schon darauf, für (und vielleicht mit) Euch zu singen!
 
Liebe Grüße
Philipp
 
PS Alle Termine findet Ihr in unserem Tourneeplan
 
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Vorsitzender: Philipp Kriegbaum
Winterkasten
Gumpener-Kreuz-Str. 7
64678 Lindenfels
Tel. +49 6255 4088
Mobil +49 1515 4821341
 
Der MGV Liederkranz Winterkasten ist ein Männerchor mit 37 Aktiven bei einem Durchschnittsalter von 61 Jahren. Der Chor hat sich in erster Linie moderner Literatur verschrieben, ohne seine Tradition als Dorfgesangverein zu verleugnen. Die Freude am gemeinsamen Singen im Männerchor und die Gestaltung des kulturellen Lebens im Odenwald stehen im Vordergrund. Mit dem Beinamen "Die Hutbuben" erinnert der Chor an seine Gründer, die 1893 von ihren Mitsängern im Kriegerverein als "Hutbuben" verspottet wurden, weil sie mangels Uniform in Zivil mit Hut singen mussten. Deshalb gründeten sie ihren eigenen Chor: den Männergesangverein Liederkranz Winterkasten.
 

Botschafter der Bergstraße feiert 60-jähriges Bühnenjubiläum - Landrat gratuliert Walter Renneisen / Jubiläumsveranstaltungen am 20. und 21.10. im Parktheater Bensheim

Kreis Bergstraße (kb). Walter Renneisen hat etwas zu feiern: Seit nunmehr 60 Jahren ist der Schauspieler und Musiker auf der Bühne präsent, aber auch im Fernsehen, im Film und im Hörspiel aktiv. Zusätzlicher Grund zu feiern: Die Walter Renneisen Gastspielen wurden vor genau 30 Jahren aus der Taufe gehoben.

Neujahrskonzert des Collegium Musicum am 5.2.2023

Nachbetrachtung: Romantischer Zauber des Collegium Musicum im Parktheater

Unter dem Titel „Zauber der Romantik“ fand am 9.10.2022 das diesjährige Herbstkonzert im Rahmen der Bensheimer Musiktage vor gut besuchtem Haus statt. Die Ouvertüre im Italienischen Stil D590 (op.170) von Franz Schubert eröffnete den Abend und zeigte ein klanglich und technisch bestens vorbereitetes Orchester unter seinem Dirigenten Kushtrim Gashi. Der volle und ausgewogene Orchestersound in allen feinen Abstufungen vom Pianissimo bis zum Fortissimo kam hier zum Tragen, sodass schnell klar wurde, dass das Orchester durchaus seine Klangqualität gestärkt hat.

In der Spielzeit 2022/23 wird das PiPaPo-Theater gleich drei Neuproduktionen im Programm haben – zwei Abendstücke und ein Kinderstück.

Den Beginn wird Daniel Glattauers Komödie „Die Wunderübung“ machen – als Buch veröffentlicht im Goldmann-Verlag und laut „Spiegel“-Liste zeitweise ein Bestseller. Glattauer, geboren 1960 in Wien, trat zunächst als Journalist und Kolumnist hervor und wandte sich auch dem Verfassen von Romanen, Hörspielen und Theaterstücken zu. Sein Stück „Die Wunderübung“ ist die sehr komische, aber auch sehr anrührende Skizzierung einer Paartherapie, die zunächst total zu missglücken scheint, bis eine ganz unerwartete Wendung der Therapiestunde einen vollends anderen Verlauf gibt.

Darmstadt-Dieburg – Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis an den bundesweiten Interkulturellen Wochen. Unter dem Motto „Raus aus Deiner Bubble! #offen geht!“ gibt es kreisweit im September und Oktober mehr als 30 Veranstaltungen, die von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren und dem Büro für Migration und Inklusion des LaDaDi organisiert und koordiniert werden. „Es ist toll, dass sich wieder zahlreiche Veranstalterinnen und Veranstalter gefunden haben“, freut sich Sozial- und Jugenddezernentin Christel Sprößler. „Gerade jetzt, in diesen herausfordernden Zeiten, sind Begegnungen und Austausch besonders wichtig. Ob Ausstellungen oder Messen, Lesungen, Spielnachmittage oder gemeinsames Pflanzen und Kochen – jede der Veranstaltungen lädt dazu ein, die Vielfalt an Sprachen, Traditionen und Lebensentwürfen der Menschen in der Region zu entdecken, sich auszutauschen und voneinander zu lernen“, ergänzt Sprößler.

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Abonnements und Einzelkarten
Die Stadtkultur Bensheim freut sich, nach den vergangenen Corona-Jahren wieder einen breitgefächerten, ausgewogenen Spielplan mit einem Abonnement-Angebot präsentieren zu können. Aus den bislang inhaltlich getrennten Abonnementreihen A und B wurde das Abo. „Großes Haus“, in dem 6 Stücke im großen Saal angeboten werden. Im Abonnement C wurde lediglich der Titel angepasst: Im Abo „Nah dran“ werden weiterhin 5 Stücke aus dem musikalisch-literarischen Bereich zu sehen sein. Auch das beliebte Schnupper-Abonnement ist wieder buchbar: Die BesucherInnen können sich nach eigenem Gusto 3 Stücke aus dem Abo „Großes Haus“ zusammenstellen.

"Noch mehr Seele"- Tierbilder von Rainer Scheffler / Konzert: Nach der Ausstellung "Tierisch viel Seele" 2021 mit Tierbildern auf Papier und Leinwand von Rainer Scheffler im Elmshäuser Nibelungen Kunst Palast hat der Künstler 20 neue Tierbilder gemalt, die vom 4. September bis 09. Oktober 2022 unter dem Titel "Noch mehr Seele" in der Galerie von Karin Wissig gezeigt werden (Nibelungen Kunst Palast, Nibelungenstraße 50 / B47, 64686 Lautertal-Elmshausen). 
Die Vernissage findet am Sonntag, dem 4. September 2022 um 16.00 h statt. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 09. Oktober jeweils sonntags von 15.00 h bis 18.00 h geöffnet.
 
Wird verschoben! Am Samstag, dem 24. September 2022 gibt Rainer Scheffler ab 19.00 h im Nibelungen Kunst Palast ein Konzert mit einem Mix aus Blues, Folk und Country zu Gunsten des Heppenheimer Tierheims und des Bensheimer Sozialen Tiernetzes. Im Rahmen des Konzerts (Titel: "On the Road again") findet die Versteigerung einer Zeichnung des Künstlers statt, deren Erlös ebenfalls dem Tierheim und dem Sozialen Tiernetz zugute kommt. Weitere Informationen gibt es bei Galeristin Karin Wissig unter Tel. 01721329539. Es gelten jeweils die aktuellen Pandemieregeln. Verschoben auf den 22. Oktober aufgrund der Vollsperrung der B 47 an den kommenden Wochenenden

23.04.2022 Acoustic Diamonds of Folk, Rock, Country & Blues - "On the Road again"Konzerte mit Rainer Scheffler

Der alte Blues-Klassiker "On the Road again", bereits 1950 von Floyd Jones komponiert, aber erst 1967 mit der Bluesband Canned Heat ein Hit, ist für den Musiker Rainer Scheffler nicht nur Opener seiner Konzerte, sondern nach längerer Zwangspause auch Signal zum Aufbruch. Den Auftakt einer kleinen Konzertreihe im ersten Halbjahr 2022 bildet am Samstag, dem 23. April ab 19.00 h ein Abend mit "Acoustic Diamonds of Folk, Rock, Country & Blues" im Elmshäuser Nibelungen Kunst Palast von Karin Wissig (Nibelungenstrasse 50 / B 47). Rainer Scheffler, der seit einigen Jahren mit Familie im Lautertal lebt, interpretiert mit Akustik-Gitarre und Gesang in einem etwa 2-stündigen Konzert Songs aus verschiedenen Genres. Der Eintritt ist frei. Rainer Scheffler bittet aber um Spenden für die Aktion Deutschland hilft / Nothilfe Ukraine. 

Am Samstag, dem 25. Juni 2022 gibt es im Außenbereich des Nibelungen Kunst Palasts in Elmshausen ab 19.00 h ein weiteres Konzert mit dem Titel "The Soul of the Blues". Der Musiker verspricht einen bunten Mix aus "Papa was a Rolling Stone" und "Honky Tonk Women". Zu den Konzerten gelten die jeweils aktuellen Pandemieregeln. Weitere Auskünfte erteilt Galeristin Karin Wissig, Tel. 01721329539.