Der Vorstand des Deutschen Drachenmuseums teilt mit, dass das Museum in Lindenfels ab 2. November für den Publikumsverkehr geschlossen wird. Die Schließung ist zunächst bis zum 29. November 2020 vorgesehen. Der Grund für diese Maßnahme sind die steigenden Infektionsraten im Kreis und in den umliegenden Bundesländern. Um keine gesundheitliche Gefährdung der ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter/innen und der Besucher zu riskieren, hat sich der Vorstand des Trägervereins zu diesem Schritt entschlossen. Er bedauert dies auch deshalb sehr, war doch in den vergangenen Wochen und Monaten ein besonders reger Besuch von Familien im Drachenmuseum zu beobachten gewesen. Da allgemein eine Kontakteinschränkung angemahnt wird und auch die Stadtverwaltung diese praktiziert, hofft der Verein auf Verständnis für die Maßnahme, die hoffentlich nur auf eine kurze Zeit beschränkt bleiben wird.

www.deutsches-drachenmuseum.de

Im Deutschen Drachenmuseum in Lindenfels ist das Thema „Nibelungensage, Nibelungenlied“ ständig präsent.

Der Verein teilt jetzt mit, dass das zwischenzeitlich vergriffene Buch „Neidhard v. Steinach Nibelungen“ wieder im Drachenshop vorhanden ist. Matthias Rummel, neben Ralf Nievelstein einer der Herausgeber des Buches, überreichte kürzlich eine größere Anzahl des Buches persönlich im Drachenmuseum. Mit einem Augenzwinkern haben die Herausgeber die »originale« Überlieferung der Geschichte von den »Nibelungen« veröffentlicht. Eine nachempfundene mittelalterlichen Bilderserie, ein „ Nibelung-Kodex aus dem 12. Jahrhundert“ , und ein „Neidhard von Steinach“, ein angeblicher Nachfahre der Familie Steinach bilden die Grundlage der sehr amüsanten Geschichte um das Nibelungenepos. Von Steinach erzählte die Sage, wie sie angeblich als stille Post in seiner Familie über die Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben wurde; wie er sagt, »eine Geschichte über Macht, Freundschaft, Vertrauen, Verrat, Verschwörungen und bodenlose Dummheit«.

Das Foto zeigt die Übergabe eines Exemplars des Buches durch Matthias Rummel an Peter C. Woitge.

 

 

GLL sieht in der Absage von „Felsenmeer in Flammen“ einen Indikator für die negative Entwicklung des Lautertaler Tourismus

„Zu einer Absage der Veranstaltung Felsenmeer in Flammen bzw. ihre sanftere Neuversion „Na-Tour“ hätte es nie kommen dürfen. Wir sehen darin einen eklatanten Prestige-Verlust für unsere Kommune und die gesamte Region Bergstraße/Odenwald. Gerade in der schwierigen Corona-Zeit braucht es kulturorientierte Veranstaltungen, um unsere Gesellschaft von innen zu stärken. Wir erkennen hier auch Verlust von Lebensqualität in einer von Regeln dominierten Zeit der Pandemie,“ betonen die Lautertaler Grünen. Ein Blick in die Region zeige, dass immer mehr neue Konzepte entwickelt würden um durch Kulturangebote wieder „Nahrung für die Seele“ anzubieten und gleichzeitig die notwendigen Hygienemaßstäbe einzuhalten. Hier habe mit der „Na-Tour“-Konzeption des Eventmanagers Tobias Rohatsch eine passende Antwort auf die Gegebenheiten des Lautertaler Felsenmeeres in Coronazeiten auf dem Tisch gelegen. Diese Chance sei nun verspielt worden.

Der aktuelle Verzicht von Tobias Rohatsch als Event-Unternehmer sei letztlich das Ergebnis jahrelanger kräftezehrender Verhandlungen des erfahrenen Teams von Young-Dimension mit einem von LBL und CDU dominierten Gemeindevorstand, welcher offenkundig kaum Verständnis für die Weiterentwicklung des Tourismus im Lautertal aufweise. „Wir wissen, dass der Gemeindevorstand aktuell den Verzicht auf Nutzungsgebühren für den Felsbergwald entschieden hat und daher eine Schuld von sich weist. Wir wissen jedoch ebenso, dass es Tobias Rohatsch seit Jahren immer schwerer gemacht wurde, sein „Felsenmeer in Flammen“-Festival aufrecht erhalten zu können“, formulieren die Grünen. Unter anderem zusätzliche Gebührenforderungen der Gemeinde Lautertal hätten den Elan des Veranstalters langsam aber stetig ausgetrocknet. Die Mehrheit der Mitglieder des Gemeindevorstandes hätte diese schleichende Entwicklung scheinbar nicht erkannt und stattdessen selbst befeuert, was auf mangelndes Fingerspitzengefühl hindeute.

Herr Rohatsch und sein Team hätten über Jahre gemeinsam mit der Bürgerstiftung Lautertal die Veranstaltung „Felsenmeer in Flammen“ zu einem überregionalen Event entwickelt. Die dort aktiven Lautertaler Gewerbetreibenden hätten umfänglich davon profitiert. Das Lautertal sei mit seinem Felsenmeer ein touristisches Highlight in Hessen. „Als einzigen konzeptionellen Beitrag für den Felsenmeertourismus können wir von Seiten LBL und CDU aber nur ein Toilettenhäuschen identifizieren“.

Die Grünen sehen den Tourismus im Lautertal während der laufenden durch die LBL geprägten Epoche vielmehr auf einem konzeptionell absteigenden Ast – auch wenn 2020 die Besucheranzahl am Felsenmeer coronabedingt angestiegen sei. Bereits die Absagen der traditionellen sommerlichen Celtic-Rock Open Air Veranstaltungen in der aktuellen Legislaturperiode sei ein unakzeptabel herber Verlust für die Kulturwelt im Lautertal gewesen. Auch hier hätte der Gemeindevorstand in erster Linie die einzustreichenden Gebühren im Auge behalten und dabei die Strahlkraft der Künstler und deren positive Rückwirkung auf das Lautertal völlig übersehen. Bisher habe man sich auch nie um einen Ersatz hierfür gekümmert.

Die Grünen wollen die wichtigen Kulturbeiträge im Lautertal jedenfalls nicht dauerhaft verlieren: „Wir appellieren daher an LBL und CDU sich einem grundsätzlich konstruktiven Dialog zum Erhalt von Felsenmeer in Flammen mehr zu öffnen als das bisher gelungen ist. Lassen Sie uns gemeinsam und vor allem bewusst am Erhalt und Schaffung von Kulturveranstaltungen im Lautertal arbeiten. Dabei gibt es sicher auch Alternativen zum Felsenmeer als Standort, um die dortige Natur und die Bürger zu entlasten. Bürgermeister Heun könnte hier den entsprechenden konstruktiven Gesprächsrahmen der Akteure aus Kommune und Künstlerwelt schaffen“.

„Gerade in dieser Zeit ist es essentiell, den Leuten etwas anzubieten, was Teilhabe ermöglicht, den Zusammenhalt stärkt und gemeinsames Erleben trotz allem möglich macht“, gab sich der Magistrat überzeugt und gewann schließlich auch den Haupt- und Finanzausschuss dafür, dem vom Kultur- und Tourismusamt vorgeschlagenen kulturellen Herbst-Winter-Programm 2020 zuzustimmen. Dieses hatte zwischen September und Dezember Kinovorstellungen, Konzertreihen und Lesungen vorgeschlagen, die unter Corona-Bedingungen stattfinden können und damit zweierlei sicherstellen: den Bürger*innen ein lebendiges Kulturprogramm und trotzdem den notwendigen Schutz zu bieten.

In diesem Jahr finden die Bensheimer Musiktage, die vom Oratorienchor der Michaelsgemeinde, Kammerchor St. Georg, dem Kammerchor Cantemus, dem ars-musica-Chor sowie dem Collegium Musicum Bergstrasse ausgetragen werden, unter erschwerten Bedingungen statt, weil Chöre in Zeiten der Corona-Pandemie nicht Proben konnten und Aufführungsorte wegen Abstandsregeln nicht möglich sind.

Den Auftakt versucht nun das Collgium Musicum Bergstrasse unter seinem neuen Dirigenten Kushtrim Gashi am 26.9.2020 im Bürgerhaus Sonne in Alsbach und hoffentlich am 27.9.2020 in Bensheim.
Im angestammten Parktheater gibt es Begrenzungen der Personen auf der Bühne, sodass der Aufführungsort noch nicht feststeht. Zur Aufführung kommen Stücke aus der Peer Gynt-Suite, die Streicherserenade von Elgar und und die Romanze für Violine und Orchester von L.v.Beethoven. Petja Witek als Solistin stellt sich damit als neue Konzertmeisterin vor.

Der Kammerchor Cantemus plant ein geistliches Konzert in St. Georg am 14.11.2020. Der Kammerchor St. Georg verschiebt sein geplantes Konzert auf Februar 2022. Die „Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven sollte in dessen Jubiläumsjahr 2020 erklingen, die Solisten Ruth Ziesak, Thomas Heyer und Manfred Bittner, der Kammerchor St. Georg mit seinem Leiter Gregor Knop und das Kantatenorchester Heidelberg haben sich auf die weite Verschiebung eingestellt. 

Das für den 25. Oktober geplante Konzert des Oratorienchors Bergstraße mit Werken von Leonard Bernstein, Francis Poulenc und John Rutter wird um ein Jahr verschoben und wird am 31. Oktober 2021 stattfinden.

Als nächstes Konzert ist am 28. März 2021 die Johannespassion von Johann Sebastian Bach geplant, falls die Corona-Bedingungen das zulassen.

Der ars-musica-Chor verschiebt sein schönes Programm "Elias" von Mendelssohn-Bartholdy auf Herbst 2021.

Collegium Musicum Bergstrasse e.V.

Hanns-Christian Wüstner, Vorsitzender Interessengemeinschaft Bensheimer Musiktage (IBMT) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Land Hessen und die Hessische Kulturstiftung kooperieren für das Hilfsprojekt „Hessen kulturell neu eröffnen“, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kulturschaffende abzufedern und Freiräume zum Arbeiten zu schaffen. Insgesamt stellt das Land für seine verschiedenen Fördermaßnahmen rund 50 Millionen Euro als zusätzliche Mittel zur Verfügung. Die Hessische Kulturstiftung übernimmt mit Arbeitsstipendien zu je 2000 Euro als Soforthilfe und einer für die zweite Jahreshälfte geplanten Projektförderung die Verteilung der Gelder an Kulturschaffende aller Sparten und begleitet den Auswahlprozess für die Projektstipendien.

https://www.kultursommer-suedhessen.de/

Neue Koordinatorin für den Kultursommer im Kreis Bergstraße

Kultursommer Südhessen (KUSS) hat mit Simone Paepke, Wirtschaftsförderung Bergstraße, eine neue Ansprechpartnerin für den Kreis Bergstraße / Viele attraktive Veranstaltungen auch in diesem Jahr

Der Kreis Bergstraße hat eine neue Ansprechpartnerin für den Kultursommer Südhessen (KUSS). Ab sofort ist Simone Paepke, Projektleiterin bei der Tourismusagentur, ein Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), für die Koordination der kulturellen Veranstaltungen in der Region zuständig. Damit löst sie Martina Hausmann, ebenfalls Projektleiterin bei der Tourismusagentur, ab, die andere Aufgaben innerhalb der WFB übernommen hat. Seit 2013 ist die WFB für den KUSS im Kreis Bergstraße Koordinatorin.

Der KUSS ist ein Zusammenschluss von fünf südhessischen Kreisen (Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwald, Offenbach) und der Stadt Darmstadt zur Förderung kultureller Veranstaltungen in der Region.

2020 findet der 27. KUSS statt. Er hat bereits am 20. Juni begonnen und läuft bis zum 15. November. Die Veranstaltungen - Theater, Musik, Literatur, Kabarett und vieles mehr - werden sowohl online, als auch im Autokino, Open-Air oder Indoor durchgeführt.

Info: Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.kultursommer-suedhessen.de

In einer neuen Videogalerie werden hier auch die Onlineveranstaltungen veröffentlicht. Simone Paepke ist bei der Tourismusagentur der WFB in Lorsch erreichbar. Telefon: 06251/175 26- 11. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kunstverein-Odenwald

Lindenstr. 51, 64747 Breuberg/Rai-Breitenbach, Telefon: 06165 / 3883244

www.Skulpturenpark-Odenwald.de

Unser nächstes Bildhauer-Treffen findet im Mai 2021 statt. Bis dahin arbeiten wir gelegentlich  auf dem Kunstplatz Nr. 1.

Auf dem Kunstplatz Nr. 1 in Bad König entsteht meine neue Skulpturen-Gruppe. Sie soll bis 2021 fertig sein, bis dahin bin ich Platzhalter und werbe für unser Swing-Trio "Drei vom Lande":

Uta Sperling, Piano, Aschaffenburg, Marianne Wagner, Rai-Breitenbach, Bass-Banjo und ich! 

In einem offenen Brief wendet sich die Fokusgruppe Literatur der Metropolregion Rhein-Neckar MRN an die Ministerien der Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Über die/den zuständige/n Frau Ministerin Angela Dorn (Hessen), Frau Ministerin Theresia Bauer (Baden-Württemberg) und Minister Prof. Dr. Konrad Wolf (Rheinland-Pfalz) wurde auch die Bundesbeauftragte für Kultur und  Medien, Prof. Monika Grütters, angeschrieben. Kulturamtsleiter*innen, Verleger*innen, Literat*innen, Kulturschaffende und Institutsleitende  weisen darin auf die außerordentlich prekäre Situation der Kultur und der Kulturschaffenden  in Folge der Corona-Pandemie hin. Dabei geht es nicht nur um die kurzfristige Maßnahmen, sondern auch um die jetzt  vorgenommenen Weichenstellungen, die das Kulturleben mittel- bis langfristig entscheidend zu verändern drohen. 

Für Hessen möchten wir noch darauf hinweisen, dass hierzulande  – was bei weitem nicht in allen Bundesländern oder gar in der Bundesverfassung der Fall ist - die Kultur mit der Verfassungsänderung 2018 als Staatsziel in der Verfassung verankert wurde. Dazu heißt es an entsprechender Stelle: „Staatsziele verpflichten den Staat, die Gemeinden und Gemeindeverbände im Rahmen ihrer Zuständigkeit und Leistungsfähigkeit  zur fortlaufenden Beachtung und dazu, ihr Handeln nach ihnen auszurichten.“  Wir glauben, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich dieser Gesetzeslage bewusst sind  und auch nicht darüber, wie weitreichend und nachhaltig sich die jetzt getroffenen oder bevorstehenden Haushaltsentscheidungen zukünftig auf das Staatsziel Kultur auswirken können.

Bitte hier weiterlesen:

Attachments:
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Das Starfuckerheft, welches 1999 von Marieta Hiller erstellt wurde neu gesetzt und Sie können es hier lesen!

Die Originaldatei blieb leider verschollen. Da seit 2016 im Gespräch ist, die alte Jugendherberge in Reichenbach zu renovieren, verschwindet die Inschrift an deren Wand vielleicht bald. Das haben wir zum Anlass genommen dieses Stück Lautertaler Musikgeschichte zu würdigen. 

Aber lesen Sie selbst:

In einer „special limited edition“, gesetzt auf Guidos PC, ausgedruckt auf seinem Laserdrucker in schwarz-weiß mit inzwischen fleckig gewordener Umschlagseite auf Inkjet, von Hand zusammengetragen, gefaltet und geheftet - und in einem einzigen allerletzten und höchst kostbaren Exemplar in meiner „Werkausgabe“. Manchmal weiß ich sogar, wo ich die kleine Broschüre in den Stapeln finde...
Und deshalb habe ich jetzt alle Texte hier nochmal abgetippt, einige Fotos hatte ich digital, andere sind - leider in schlechter Qualität - eingescannt.

Marieta Hiller
 

 

Aus Gadernheim grüßt die Lautertaler Band Garden of Delight:

Hey hoh! Ich hoffe Ihr seid alle wohlauf!

Für uns Profimusiker ist das jetzt natürlich eine Zeit mit 0 Einnahmen und viel Zeit, daher haben wir uns voll auf unseren Youtubekanal konzentriert um unseren Fans auch in diesen Zeiten ein bischen G.O.D. zu geben und  das alles kostenlos! https://www.youtube.com/user/GODoffcial/videos
Gerade für Hesse haben wir gerade eine sehr lustige und erfolgreiche Serie: Radio Alabama 666 - Unplugged von doh wo's wehduht! Jeden Dienstag bringen wir eine Folge von unserem Hesssischen Comedyradiosender kombiniert mit einem unplugged-Song.
Sehr witzig und kommt super an! https://youtu.be/fzWlLCXdvn4     https://youtu.be/v8xPBUlLAyw
Vielen Dank und bleibt alle gesund!
Liebe Grüße Michael