Ein lieber fröhlicher und lebensfroher Mensch ist viel zu früh gestorben

Urplötzlich ist sie nicht mehr da: Michaela Ehrhardt vom Blumenparadies Brandau. Noch vor einem Jahr feierte sie mit ihrem Partner Smike das 20-jährige Betriebsjubiläum ihres liebevoll gepflegen Blumengeschäfts, und alle - Freunde, Kunden, Geschäftspartner - wirklich alle hätten ihr mindestens noch weitere 20 Jahre im Blumenparadies gewünscht, aber es kam anders. Ganz bestimmt ist sie in ein anderes Paradies gewechselt...

Am 8.10. öffnet wieder der begehrte Herren- und FrauenFlohmarkt in Brandau Bürgerhaus um 11:00Uhr seine Pforten. Bis 14:00 Uhr können im vorsortiertem Markt nach Bekleidung, Schuhe, Bücher und CDs gestöbert werden. Natürlich wird es auch wieder eine KuchenTheke mit leckerem Selbstgebackenen und Kaffee geben. Weitere Infos gern auf unser Homepage Https://frauenflohmarkt-brandau.jimdofree.com. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Start am 9. September 2022 / Aktion hilft, ein attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld für alle zu schaffen / Unterstützung für die lokale Wirtschaft

Kreis Bergstraße (kb). Wer genießt nicht einen Schaufensterbummel im Sonnenschein oder eine wohlverdiente Kugel Eis auf die Hand, nach einer kleinen Fahrradtour in den Ortskern oder die Innenstadt? Möglich machen das die Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister, die unsere Innenstädte und Ortskerne prägen und Herzstück unserer Städte und Gemeinden sind. Doch viel zu oft werden sie als selbstverständlich hingenommen und geraten durch den Komfort des Onlinehandels in Vergessenheit – bis sie womöglich schließen müssen. Eine bundesweite Aktion, die genau dem entgegenwirken soll, ist das sogenannte „Heimat shoppen“, das in diesem Jahr vom 9. September bis zum 8. Oktober stattfindet. Die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar hatte die Kampagne vor drei Jahren für Südhessen initiiert.

Am Freitag, den 16. September beginnt Hessen Mobil mit den Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn sowie zum barrierefreien Ausbau zweier Bushaltestellen im Zuge der Bundesstraße B 47 zwischen Bensheim und Schönberg. Die Arbeiten zur grundhaften Fahrbahnerneuerung werden unter Vollsperrung an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden durchgeführt. Die Arbeiten zum Ausbau der Bushaltestellen erfolgen vom 19. bis voraussichtlich 6. Oktober werktäglich unter halbseitiger Sperrung. Die gesamten Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2022 an.

Die Vollsperrung beginnt jeweils Freitagnachmittags gegen 16.00 Uhr und endet Montagmorgen gegen 05.00 Uhr. In den Abend- bzw. Nachtstunden von Freitag auf Samstag finden stets die notwendigen Fräsarbeiten statt. Durch diese Arbeiten kann es zu späten Baustellenlärm kommen.

Die Umleitung in dieser Zeit erfolgt ab Bensheim entlang der Landesstraße L 3103 über Schmal-Beerbach, weiter über die L 3098 bis Beedenkirchen und die L 3099 bis Gadernheim zurück auf die B 47

Änderungen im ÖPNV:

Im Zuge der Maßnahme wird es erforderlich das Verkehrsangebot der Linie 665 Bensheim – Lindenfels – Reichelsheim /Erbach entsprechend anzupassen. Die Streckenführung ab Lautertal-Reichenbach wird über Beedenkirchen, die Kuralpe und Bensheim-Hochstädten geändert.

Im Streckenabschnitt Bensheim-Schönberg – Lautertal-Reichenbach wird ein Zubringerverkehr mit Anschluss von und zur Linie 665 eingerichtet. Fahrpläne werden unter www.vrn.de auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar veröffentlicht.

Zur Gesamtmaßnahme:

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme wird die vorhandene Fahrbahn der B 47 über eine Gesamtlänge von rund 1400 Metern erneuert und zwei Bushaltestellen als barrierefreie Haltestellen umgebaut. Zur Fahrbahnerneuerung wird im jeweiligen Streckenabschnitt die Asphaltfahrbahn zunächst rund 36 Zentimeter tief abgefräst. Anschließend erfolgt zunächst der Aufbau der neuen Fahrbahn mittels zweier Tragschichten und einer Asphaltbinderschicht. Diese Arbeiten finden an den Wochenenden vom 16.09. – 18.09.2022 (Bauabschnitt 3), 23.09. – 25.09.2022 (Bauabschnitt 4) und 30.09. – 02.10.2022 (Bauabschnitt 5) statt. Am letzten Wochenende vom 07.- 09. Oktober wird schließlich die Fahrbahndecke über alle drei Teilabschnitte aufgebracht. Die derzeit vorhandene Plattenrinne wird in Teilen durch eine Gussasphaltrinne ersetzt. Defekte oder veraltete Kanalschachtabdeckungen werden ersetzt und noch intakte, bestehende Kanalschächte an die neue Fahrbahnhöhe angepasst. Um im Bereich der Bushaltestellen künftig stufenlos ein- und aussteigen zu können, werden im Bereich der Haltestellen die Borde um rund 17 Zentimeter angehoben. Die Baukosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Davon trägt die Stadt Bensheim rund 114.000 Euro für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen. Etwa 24.000 Euro entfallen auf den Zweckverband Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) für die Erneuerung der Kanalschachtabdeckungen.

Mehr zu Hessen Mobil und zum Verkehr auf Landesebene finden Sie unter mobil.hessen.de.

Die GGEW AG warnt vor Personen, die sich fälschlicherweise als GGEW-Mitarbeiter ausgeben

Bensheim. Die GGEW AG warnt die Bürgerinnen und Bürger in der Region vor unseriösen Aktivitäten. Wie mehrere Kundinnen und Kunden übereinstimmend berichtet haben, sind in Bensheim Anrufe von falschen GGEW-Mitarbeitern eingegangen, die Infos zu Zählernummern und Zählerständen eingefordert haben, die sie angeblich für Vertragsänderungen benötigen. Bei den Telefonnummern der Anrufer handelt es sich in diesen Fällen um Mobilfunknummern oder um Festnetzanrufe mit Berliner Vorwahl.

Rainer Babylon, Bereichsleiter Vertrieb & Services der GGEW AG, stellt klar: „Diese Anrufer sind nicht für uns oder in unserem Auftrag tätig und ihre Aussagen sind falsch. Die Bürgerinnen und Bürger sollten daher besondere Vorsicht walten lassen und bei solchen Anrufen am besten sofort auflegen und keine Daten weitergeben. Im Zweifel: Telefonisch Rücksprache mit dem GGEW-Kundenservice halten (Tel. 06251 1301-450) und unseriöse Anrufer online bei der Bundesnetzagentur für Telekomunikation im Verbraucherportal melden. Damit werden die Praktiken von unseriösen Firmen angezeigt und die Bundesnetzagentur kann dagegen vorgehen.“

Vorsicht ist nicht nur am Telefon geboten: An der Haustür immer den Dienstausweis und Personalausweis des Monteurs/Vertreters zeigen lassen. Auch hier gilt, im Zweifelsfall bei der GGEW melden.

Gemeinsame Erklärung von Landrat Christian Engelhardt und den im Kreis Bergstraße tätigen Energieversorgern

Die Gewährleistung der Energieversorgung und die Entwicklung der entsprechenden Preise, speziell im Bereich der Gasversorgung, stellen uns in Deutschland und ganz Europa aktuell vor riesige Herausforderungen. Insbesondere die absehbaren erheblichen Preissteigerungen führen in weiten Kreisen der Bevölkerung zu starker Verunsicherung und spürbaren Zukunftsängsten.

Landrat Christian Engelhardt und Wirtschaftsförderung Bergstraße besuchen den traditionsreichen Familienbetrieb in Lautertal / Unternehmen ist Experte bei der Herstellung präziser Frästeile

„Wir stehen für pünktliche, verlässliche und hochwertige Arbeit. Und das seit 1946“, so Oliver Ross, Geschäftsführer der Ross Feinmechanik GmbH & CO. KG in Lautertal. Im vergangenen Jahr feierte der Hersteller von präzisen Frästeilen folgerichtig sein 75-jähriges Bestehen. Da wegen der Coronavirus-Pandemie ein Gratulationsbesuch der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) nicht möglich war, wurde dieser kürzlich nachgeholt: In diesen Tagen statteten Landrat Christian Engelhardt, der Aufsichtsratsvorsitzende der WFB, Dr. Matthias Zürker, der Geschäftsführer der WFB, und Felix Fischer, Projektmanager im WFB-Unternehmerservice und Bildungscoach, dem traditionsreichen Familienbetrieb einen Besuch ab und überreichten eine Gratulationsurkunde.

„Das Leben lieben. Die Zukunft schützen. Mit Erneuerbaren Energien und gigantisch schnellem Glasfaser-Internet“ – so titelt der am 25. Juli 2022 in der Bilanz-Pressekonferenz vorgestellte Jahresbericht 2021 des südhessischen Energiedienstleisters GGEW AG.

Utopie: was ist das? Übersetzt bedeutet es Nicht-Ort, und darum geht es im Roman von Julia Scales aus Reichenbach - oder? Unter dem Motto "Steinzeit 2.0 – eine neue Chance für die Menschheit" erschien jetzt Band 1 des auf 5 Bände ausgelegten Romans. Kann der Mensch gut sein? Was ist gut? Zu wessen Vorteil? Und wer entscheidet das? Ist Basisdemokratie möglich, und kann die Menschheit "beim nächsten Mal alles richtig machen"? Einzigartige Eigenschaft des Menschen ist es, vorsätzlich böse sein zu können, aber auch: die Wahl zwischen gut und böse zu haben.

Da es nun das 9-Euro-Ticket gibt, habe ich beschlossen im Juni möglichst viele Fahrten per ÖPNV zu machen. Hier lesen Sie, wie es mir ergehen wird.

In den Monaten Juni, Juli und August 2022 können Fahrgäste deutschlandweit für neun Euro im Monat den ÖPNV nutzen. Das Ticket gilt in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs in der zweiten Klasse, jedoch nicht im IC oder ICE. Die Linie AIR ist im Aktionszeitraum nach wie vor zuschlagspflichtig. Das Ticket kann direkt im Bus gekauft werden, so spart man sich schon einmal den Ärger am Anfang: mit Fahrscheinautomaten habe ich keinen guten Vertrag. Entweder sie funktionieren nicht oder man versteht nicht was sie von einem wollen. Woher soll ich in einer fremden Stadt wissen, in welchem Bezirk mein Zielausstieg liegt, wieviele Waben ich nutzen will, welche Preisklasse ich wählen muß? Nimmt die blöde Kiste Münzen oder EC-Karte?

Ich muß nicht an den Fahrkartenautomat! Damit ist die schwierigste Hürde geschafft...

Gut klappt alles, wenn ich einen menschlichen Ansprechpartner habe: wenn ich schon in Lautern beim Einstieg in den Bus alles bekomme was ich brauche. Busfahrer und Busfahrerinnen sind immer freundlich und kompetent, so meine Erfahrung. Einen Fahrkartenschalter im Bahnhof sucht man dagegen meist leider vergebens.

Und so kommt es, daß ich immer IMMER immer mit dem Auto fahre. Für meinen "Testmonat ÖPNV" werde ich mir mal extra Zeit und Geduld nehmen und schauen wo es mich alles hinbringt.

3. Juni: Zahnarztbesuch in Rimbach

Neee, beim besten Willen nicht: eine Stunde 13 Minuten mit drei Umstiegen - mit dem Auto bin ich in 35 Minuten dort.

4. Juni: wie komme ich mit ÖPNV zu einem Sonderzug von Darmstadt nach München und zurück?

Das historische Bahnbetriebswerk Gießen e.V. veranstaltet endlich mal wieder eine Sonderfahrt, Start ist in Marburg, Ziel ist München. Wir werden in Darmstadt HBF zusteigen und freuen uns wie Bolle. Um wieviel Uhr? Das wissen wir sechs Tage vor der Fahrt leider noch nicht: "Leider fehlen uns zum jetzigen Zeitpunkt immer noch die genauen Fahrzeiten des Zuges. Dies liegt daran, dass das Fahrplanbüro der Deutschen Bahn chronisch unterbesetzt ist. Trotz mehrfachen Nachfragen fehlen uns immer noch die genauen Zeiten." schreibt der Veranstalter. Es bleibt spannend...

Inzwischen haben wir die Fahrt am 4. Juni sehr genossen und sind zurück zuhause. Nicht zuletzt haben wir das den ehrenamtlichen Organisatoren des Vereins historisches Bahnbetriebswerk Gießen e.V. zu verdanken, weniger dagegen dem ÖPNV. Der endgültige Fahrplan versprach uns die Abfahrt in Darmstadt Hbf um 7.30 Uhr. Somit schied die Möglichkeit mit Bus und Bahn von Lautern aus dorthin zu kommen aus. Denn die erste Fahrmöglichkeit wäre um 6.24 Uhr in Darmstadt, aber wer will schon eine geschlagene Stunde auf dem Bahnhof zubringen, wenn alle Geschäfte noch geschlossen haben. Die nächste Verbindung wäre um 7.26 Uhr in Darmstadt gewesen, aber 10 Gleise vom Sonderzug entfernt. Also unmöglich. Wenn es sinnvoll gewesen wäre, dann wären wir um 6.31 Uhr in Lautern in den Bus gestiegen und um 6.53 in Bensheim in den Zug nach Darmstadt. Also ließen wir uns fahren. Am Bahnsteig verkündete uns dann die freundliche Stimme des Lautsprechers, daß der Sonderzug aus Marburg voraussichtlich 60 Minuten Verspätung haben würde. Jetzt saßen wir also doch eine Stunde auf dem Bahnhof fest. Die Gründe für die Verspätung hat die Deutsche Bahn verschuldet, der Lokführer unserer 103 holte diese bis München so gut auf, daß wir dort sogar ein paar Minuten zu früh ankamen. Erst im Sonderzug konnte uns die Zeit für die Rückfahrt mitgeteilt werden. "Der Fehler lag bei der DB in einem Verwaltungsgebäude in Frankfurt. Wir Eisenbahner leiden in den letzten Jahren immer wieder unter Fehlern der Konzernführung bzw. des massiven Personalabbaus in vielen Bereichen." Wir sollten bitte nicht das Zugbegleitpersonal - das zum Teil aus DB-Mitarbeitern bestand - dafür verantwortlich machen.

Bahnfahren in Deutschland: immer für eine Überraschung gut. Bewundernswert, wie die Mitarbeiter direkt am Kunden damit umgehen. Sie müssen sich anhören, was die Politik verbockt hat. Die heutige Personalstruktur der Deutschen Bahn war ja politisch gewollt, und wer hat diese Politiker bloß gewählt?

Rückfahrt: wir wußten also nur, daß es um 18.13 Uhr zurückgeht, aber nicht von welchem Gleis. Wir saßen im Hbf München und hielten die Abfahrtstafel streng im Blick. Die Anzeigen reichten nur eine halbe Stunde in die Zukunft, die Spannung blieb also bis zuletzt. Und dann wieder so ein Knaller: während wir auf die Haupt-Abfahrtstafel starren, fällt einer Mitfahrerin auf, daß eine kleine Abfahrtstafel seitlich, im Schatten gelegen und schlecht einsehbar, genau UNSEREN Zug anzeigt! Das war 15 Minuten vor Abfahrt...

7. Juni: meinen Solawi-Anteil in Hoxhohl abholen

Neee, in der Zeit wäre das Gemüse ja welk! 53 Fahrminuten mit zwei Umstiegen (einfach wohlgemerkt)! Mit dem Auto: 15 Minuten hin und rück...

10.6. Die Jubiläumsfeier 50 Jahre Lautertal

Am 10. Juni von 18 bis ca. 21.30 Uhr findet die Feier in der Lautertalhalle statt. Am 20. Mai habe ich bei bahn.de nachgeschaut wie ein Bus fährt. Denn die Gemeinde hatte zwar den Fahrplan der neuen Buslinie MO2 angehängt und ausdrücklich gebeten, mit ÖPNV anzureisen. Dieser Fahrplan nutzt mir aber nichts, wenn ich in Lautern einsteigen und abends auch wieder ankommen möchte. Bahn.de bot mir eine Verbindung an, die mich zwar pünktlich um 18 Uhr zur der Lautertalhalle nahegelegenen Haltestelle bringt, und zwar in wenigen Minuten. Für die Heimfahrt nach 21 Uhr allerdings bot die Seite mir für 21.20 oder 22.20 Uhr eine Fahrt an, die eine Stunde dauert. So lange bin ich zu Fuß nicht unterwegs für diese Strecke! Das war am 20. Mai, und ich dachte mir: wer weiß wer bahn.de gehackt hat, guckst du mal ein paar Tage später nochmal nach. Und tatsächlich: am 30. Mai verrät mir die Anzeige auf bahn.de, daß der Bus sowohl auf der Hinfahrt nur 6 Minuten als auch auf der Rückfahrt acht Minuten braucht. Die zwei Minuten mehr rechne ich mal der enormen Steigung zwischen Elmshausen und Lautern zugute. Alles gut soweit, der 10. Juni wird zeigen wie der Spaß ausgeht.

Nun: der Spaß ist ausgegangen, und zwar gut. Hervorragend sogar. Der Bus fuhr pünktlich, nahm uns und unser 9-Euro-Ticket mit und hielt auch an der Haltestelle Sportplatz, von wo es 20 Fußminuten bis zur Lautertalhalle sind. Wir kamen also pünktlich dort an. Die Veranstaltung selbst zog sich allerdings länger als geplant, so daß wir uns beim drittletzten Programmpunkt auf den Rückweg machen mußten. Und siehe da: der Bus kam wieder pünktlich, nahm uns mit und ließ uns in Lautern aussteigen. Perfekt!

13.6. Erzählzeit in der Mittelpunktschule Gadernheim

Einmal die Woche bin ich vormittags in den beiden ersten Klassen der MPS und erzähle Märchen. Um 10.00 Uhr geht es los, und ich kann um 9.30 Uhr ab Lautern fahren, bis zur Haltestelle Schulzentrum. Perfekt! Zurück wäre es allerdings nur um 11.38 (zu knapp) oder um 12.48 (viel zu spät) gegangen. Zu Fuß bis zum Jarnacplatz und von dort um 11.40 oder 11.55 Uhr wäre aber perfekt gewesen. Ich mußte aber noch am Spargelständchen Obst und Spargel kaufen, und damit wäre das Busfahren schon wieder zu umständlich geworden...

15.6. Schluß mit lustig...

Leider habe ich mir - trotz Dreifachimpfung - irgendwo Covid eingefangen, weil nirgends mehr Masken getragen werden. Zwei Wochen Quarantäne, bis die Symptome zurückgingen, der erste Negativtest am 28. Juni. Erst dann bin ich wieder nch draußen gegangen, aber mein 9-Euro-Ticket konnte ich nicht mehr nutzen.

Fazit: ÖPNV auf dem Land ist nur eingeschränkt sinnvoll nutzbar

Die Strecke Bensheim - Lindenfels ist super, um alles mit dem Bus zu erreichen. Meine anderen Ziele - Hoxhohl, Rimbach, Bioladen Linnenbach - sind nicht in einem sinnvollen Zeitrahmen erreichbar. Ohne Auto geht es nicht, aber meine jährliche Kilometerzahl von unter 10.000 km spricht für sich. Mein Arbeitsplatz liegt zweikommavier Meter unterhalb meines Wohnzimmers, Kundenbesuche finden seit Corona meist telefonisch oder per Mail statt, und meine Einkaufstouren koordiniere ich schon immer so geschickt, daß es mich wenig Zeit kostet - und damit auch wenig Sprit. Jedenfalls braucht mein Auto eine monatliche Stromspritze für die Batterie, damit es anspringt.

Drei Worte zum Sinn der Aktion

Es war höchste Zeit, den ÖPNV attraktiver zu machen. Allerdings verraten einschlägige Statistiken, daß den meisten "ich-fahre-immer-mit-dem-Auto"-Nutzern gar nicht die Kosten zu hoch sind. Wer sein KFZ wirklich realistisch kalkuliert, für den wäre eine Fahrt zu 4.40 Euro von Lautern nach Bensheim definitiv nicht zu teuer, rechnet man noch die Parkhausgebühren (oder Knöllchen fürs Falschparken) mit ein.

Vielmehr sind es die Pünktlichkeit der Bahn und die Problematik, an eine Fahrkarte zu kommen, die das Bahnfahren unattraktiv macht. Arbeitgeber interessiert es nicht, wenn der Zug mal wieder Verspätung hat oder gar ausgefallen ist. Beim dritten Mal ist die fristlose Kündigung drin. Entspannen kann man im überbesetzten Zug auch nicht, wenn man einen Stehplatz hat oder sich mit Laut-Telefonierern oder anderen Schwadronierern auf den Sitzen quetscht. In meinem Auto riecht es so wie es mir gefällt, und ich höre auch nur das, was ich möchte. Ob ich nun mit dem Auto im Stau stecke oder mein Zug ausfällt oder auf offener Strecke einen Technikstop machen muß, ist da fast egal.

Zu der "Leichtigkeit, eine Fahrkarte zu ziehen" habe ich mich ja oben schon ausgelassen.

Und zu guter Letzt frage ich mich, wer die Konsequenzen des 9-Euro-Tickets trägt. Wer zahlt das alles? Wer organisiert die Anpassung an Spitzen in den Fahrgastzahlen? Wer schützt diejenigen, die die ganze Zeit schon brav ÖPNV nutzen, vor dem zu erwartenden Andrang? Wird die Aktion den ÖPNV letztlich attraktiver machen oder ihm den Todesstoß verpassen?

Ich bin gespannt! Marieta Hiller

Marieta Hiller

 

Im Sommer-Preisrätsel im Juniheft und im Sommerheft 2022 haben wir Fragen für Sie zusammengestellt. Hier die Auflösung aus dem Juniheft: gesucht war PELTEKO GmbH & Co. KG Engineering & Manufacturing, Am Marienberg 2 in Lautertal.

Dringend gesucht: Mechatroniker, Produktionsmitarbeiter und Elektrotechniker

Die Firma auf dem ehemaligen Ciba-Gelände in Lautern produziert vor allem für die Industrie Bauteile, aber auch Prototypen, Kleinserien und Sonderanfertigungen. In diesem inhabergeführten Unternehmen werden dringend Mechatroniker, Produktionsmitarbeiter und Elektrotechniker gesucht. Gute Arbeitsbedingungen und regelmäßige Weiterbildungen sind selbstverständlich. Wer sich für einen Arbeitsplatz interessiert, kann sich hier informieren: https://www.pelteko.de/

"Im wesentlichen konstruieren und fertigen wir Geräte oder auch Baugruppen von Geräten in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Elektromechanik. Wir begleiten den Prozess von der Entwicklung bis zur Serienfertigung und kümmern uns auch um die Beschaffung aller benötigten Teile, also wir übernehmen das gesamte Supply Chain Management.  In einem weiteren Bereich unterstützen wir unsere Kunden bei Wartungs- und Instandhaltungs-Arbeiten, indem wir die Kommissionierung von Verschleißteilen zu sogenannten Wartungskits oder Wartungssets vornehmen."

Da Pelteko keine Produkte für "Otto Normalverbraucher" anbietet, hat der Durchblick den Gewinnern statt dessen ein Buch oder einen Gutschein bei Michis Blumenparadies zukommen lassen.

Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße | ZAKBAm Brunnengewännchen 568623 Lampertheim-Hüttenfeld

Seit August 2021 scannen Sammelfahrzeuge des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) die Biotonnen auf falsch entsorgte Abfälle. Bei Verstößen gab es bisher eine Gelbe Karte als Verwarnung, ab 1. März 2022 beginnt die rote Phase und die Tonnen von Falschtrennern bleiben stehen.

Bioabfall hat jede Menge Potenzial – für die Erzeugung von grüner Energie und die Herstellung von Kompost. Wären da nicht die falsch entsorgten Abfälle in den Biobehältern, die eine Weiterverarbeitung erschweren und hohe Kosten verursachen. Um die Qualität der Bioabfälle zu verbessern, ist der ZAKB begleitend zu seiner Aufklärungsarbeit vergangenen Sommer einen konsequenten, aber leider notwendigen Schritt gegangen und hat Sammelfahrzeuge mit elektronischen Detektoren für Fremdstoffe ausgestattet.

4. Mai 2022: Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn im Zuge der Bundesstraße B 47 in der Ortsdurchfahrt Gadernheim laufen weiter wie geplant. Nun werden die Arbeiten in zwei weiteren Bauabschnitten fortgesetzt. Die gesamten Arbeiten dauern voraussichtlich bis September 2022 an. Seit vergangener Woche wird zum einen in Fahrtrichtung Bensheim von der Einmündung Ziegelhüttenweg bis etwa 20 Meter hinter die Einmündung Krehbergstraße gebaut. Die Einmündung Krehbergstraße ist im Zuge des Abschnittes vollgesperrt. Eine Umleitung über die Raidelbacher Straße ist eingerichtet. Ab 4. Mai werden zudem Arbeiten in einem weiteren Bauabschnitt in Fahrtrichtung Bensheim begonnen. Das rund 240 Meter lange Teilstück der Nibelungenstraße beginnt an der Einmündung Brandauer Weg und endet etwa auf Höhe der Hausnummer 691. Die Arbeiten in beiden Bauabschnitten dauern voraussichtlich bis Ende Mai an und werden, wie gehabt, unter halbseitiger Sperrung der Bundestraße durchgeführt. Der Verkehr wird mittels Baustellenampel geregelt.