• Der Kurzfilm um den Birkenhof in Klein-Zimmern aus der Reihe „Schritte für mehr Bio“ erläutert den Umstellungsprozess. Dieser ist langwierig. Viele Gespräche mit Berufskollegen, wie z. B. Felix von Löwenstein vom Hofgut Habitzheim und der Besuch von Praxisbetrieben, unterstützt von Fachberatern z B. vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) führen den konventionellen Betrieb innerhalb von etwa sechs Jahren zum reinen Biobetrieb. Youtube-Kurzfilm hier!

Unterstützung kann ein Umstellungsbetrieb auch direkt durch die Verbraucher finden: im Rahmen der Solidarischen Landwirtschaft garantiert der Verbraucher, für ein Jahr einen Anteil der Ernte abzunehmen und das unternehmerische Risiko mit zu tragen.

  • In der SoLaWi Gemüsegarten Hoxhohl wird der Boden mit Kompost angereichert. Das fördert die Bodenlebewesen, und es muß kaum gedüngt werden. Der Boden wird nicht umgegraben, sondern mit Kompost als Mulchschicht abgedeckt. Schnecken mögen keinen Kompost. Hungrige Pflanzen wie Kohl bekommen zusätzlich Ackerbohnenschrot, das von den Regenwürmern aufgeschlossen und den Pflanzen zur Verfügung gestellt wird. Die Kulturen werden von Jahr zu Jahr auf anderen Beeten angebaut, oft auch in Mischkultur. Bewässert wird mittels fest verlegter Tröpfchenschläuche, die für eine Wasserversorgung genau dort sorgen, wo die Pflanzen sie aufnehmen können.Youtube-Kurzfilm hier!
  • Der dritte Kurzfilm dreht sich um den Milchviehbetrieb Arras in Gumpen, wo es eine Milchtankstelle gibt. Die Milch schmeckt unübertrefflich und ist sehr verträglich. Die Kühe bekommen viel Gras, denn Kraftfutter ist für den Stoffwechsel ungünstig. Die Kühe geben doppelt so lange Milch. Youtube-Kurzfilm hier!   Lesen Sie hierzu auch das Hillersche Yoghurtprojekt!
  • Großes Kino: „Schritte für mehr Bio“ zeigt Alexander Kern (SoLaWi Gemüsegarten Hoxhohl und Ökohof am Mühlgrund Mossau), wie mobile Stallhaltung für Hühner und Bruderhähne funktioniert. Die Teilnehmer der Hühner-SoLaWi bekommen wöchentlich 4-5 Eier, dazu ein Suppenhun und einen Bruderhahn pro Jahr. Die Hähnchen werden dreimal so lang gemästet wie in konventionellen Betrieben, dürfen also langsamer wachsen. Youtube-Kurzfilm hier!

Die Beispiele zeigen: Umstellung auf Ökolandbau und damit in eine Kreislaufwirtschaft (= ohne Zuführung von Stoffen, vollständige Verwertung) klappt nicht von heute auf morgen und benötigt die Akzeptanz der Verbraucher. So hat der Landwirt eine Chance, die Umstellungszeit zu bewältigen. Es kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch Mut und Kraft von Seiten des Landwirts, seine Familie oder die Mitarbeitenden vom ökologischen Landbau zu überzeugen.

Hintergrundinformationen zur Ökolandbau Modellregion Süd:

Die Ökolandbau Modellregion SÜD ist ein großes Netzwerkprojekt, dessen Akteure sich mit ihren Betrieben für eine nachhaltigere Region einsetzen. Es handelt sich um ein durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördertes Projekt mit einer inzwischen verlängerten Laufzeit bis 2025. Zur Ökolandbau Modellregion Süd gehören der Odenwaldkreis und der Landkreis Darmstadt-Dieburg als Träger des geförderten Projekts, der Kreis Groß-Gerau und die Biostadt Darmstadt sind Partner der Ökomodellregion Süd. Die Geschäftsstelle der Ökolandbau Modellregion Süd hat ihr Büro in Kranichstein beim Landkreis Darmstadt-Dieburg eingerichtet. Dort koordiniert ein Team bestehend aus Alexandra Hilzinger, Angelika Jenke und Robert von Klitzing die Aufgaben. Auch der Kreis Bergstraße ist künftig dabei: Der von allen Seiten gewünschte Beitritt zur bestehenden Modellregion wurde ebenfalls genehmigt. Somit wird das Projektgebiet der Ökolandbau Modellregion Süd ab 2021 einen beträchtlichen Teil Südhessens umfassen. Flächenmäßig und bezogen auf die Einwohnerzahl handelt es sich um die größte Ökomodellregion in ganz Hessen.

Premiere des Films „Umstellung auf Bio: ein Prozess“

Darmstadt-Dieburg – Bio-Lebensmittel liegen voll im Trend. Nicht nur auf den Wochenmärkten, auch im Supermarkt und in den Discountern sind sie immer häufiger zu finden. Allein im letzten Jahr gaben die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher knapp 10 Prozent mehr für Bio-Lebensmittel und -Getränke aus. Um dieses Wachstum bedienen zu können, braucht es jedoch mehr Betriebe, die auf ökologischen Landbau umstellen. Wie Thomas Schaffer, sein Geschäftspartner Norman Jaensch und ihre Familien auf dem Birkenhof, Klein-Zimmern den Umstellungsprozess gestaltet haben, ist in dem achtminütigen Videobeitrag „Umstellung auf Bio: ein Prozess“ der Reihe „Schritte für mehr Bio“ zu sehen. Dieser jüngste Filmbeitrag der Ökolandbaumodellregion Süd feiert am 19. Oktober um 20.15 Uhr im Vorprogramm des Dokumentarfilms „Unser Boden, unser Erbe“ im Darmstädter Programmkino Rex seine Premiere. Danach wird der Film, wie alle weiteren der Videoreihe auf dem YouTube Kanal der Ökomodellregion Süd zu sehen sein.

Umstellung ist ein langer Prozess

Am Beispiel des Bio-Bauernhofs Birkenhof in Klein-Zimmern im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird der Umstellungsprozess auf einem bäuerlichen Familienbetrieb dargestellt. Schon länger beschäftigte sich Betriebsleiter Thomas Schaffer gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Norman Jaensch mit dem Gedanken an eine Umstellung. Viele Gespräche mit Berufskollegen, wie z. B. Felix von Löwenstein vom Hofgut Habitzheim und der Besuch von Praxisbetrieben, ließen langsam den Entschluss für eine Umstellung reifen. Schließlich entschieden sich die beiden GBR-Partner, unterstützt vom Naturland Fachberater Martin Trieschmann, dem damaligen Fachberater des Öko Teams des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), Heinz Gengenbach, und der zuständigen Stelle für die Förderung beim LaDaDi für eine „schrittweise“ Umstellung. Das bedeutet, während der ersten etwa sechs Jahre existierten zwei Betriebe, der konventionelle und der neue Ökobetrieb. Jährlich kamen mehr Ökoflächen dazu bis hin zur kompletten Betriebsumstellung.

Der Birkenhof hat sich zu einem breit aufgestellten „gemischten Betrieb“ entwickelt: mit Hühnerhaltung und dem Anbau verschiedener Feldfrüchte (Mais, Getreide) sowie speziellen Sonderkulturen wie Erdbeeren und Grünspargel sowie Direktvermarktung über den eigenen Hofladen, Wiederverkäufer und Großhandel.

Kontakt Birkenhof: Hofladen Schaffer/ Jaensch GbR Marktstrasse 100, 64846 Klein Zimmern Telefon: 06071 48092 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.birkenhof-hofladen.de

Kontakt Ökolandbau Modellregion Süd: Robert von Klitzing Telefon: 06151 881-1573 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! https://www.oekomodellregionen-hessen.de/region/sued

Hintergrundinformationen: Umstellung auf Ökolandbau

Bio-Landwirt wird man nicht von heute auf morgen. Vor dem Beginn des Umstellungsprozesses braucht es viel Zeit, Mut und Kraft von Seiten des Landwirts, seine Familie oder aber auch die Mitarbeitenden vom ökologischen Landbau zu überzeugen. Erst danach fängt die eigentliche Arbeit an: mit Hilfe privater, staatlicher oder verbandszugehöriger Berater wird ein neues Konzept erarbeitet, auf dem der zwei- bis dreijährige Umstellungsprozess aufbaut. Die Einhaltung der neuen Öko-Vorgaben wird sowohl während als auch nach der Umstellung durch externe Kontrollstellen sichergestellt.

Ökolandbau bedeutet nicht einfach, den mineralischen Dünger und die chemischen Spritzmittel wegzulassen, sondern eine vollständige Veränderung des Betriebs hin auf ein biologisches System. Sowohl persönliche Faktoren als auch die Abstimmung und Einigkeit in der Familie für dieses Ziel sind zu berücksichtigen. Dazu kommen wirtschaftliche Faktoren wie Personalkosten, Betriebsmittel und Vermarktungsoptionen. Das notwendige Know-how der ökologischen Anbauweise wie z.B. biologischer Pflanzenschutz, Unkrautregulierung und geeignete Sortenauswahl und Fruchtfolge werden mit Hilfe ausgebildeter Berater erworben.

Interessierte Landwirte und Gärtner können sich beispielsweise an folgende Ansprechpartner wenden:

Umstellungsberatung Land Hessen: Sandra Höbel, Beratungsteam Ökologischer Landbau  Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) Telefon: 06155/7980023
Ökoverbände in Hessen: Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen (VÖL)  Bioland, Demeter, Naturland, Biokreis und Gäa  https://www.voel-hessen.de/ (ladadi)

Material zum Download:
https://www.ladadi.de/uploads/OEMR_Umstellung_auf_Bio_Birkenhof_Klein-Zimmern__c__Heinz_Gengenbach_agriservices.de.jpg

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website: www.klein24.de

 

10-jähriges Mitarbeiter-Jubiläum bei der Fa. PELTEKO GmbH & Co. KG

Ein weiteres 10-jähriges Mitarbeiter-Jubiläum konnte Anfang Juli bei der PELTEKO GmbH & Co. KG in Lautertal-Lautern gefeiert werden. Der Firmeninhaber und Geschäftsführende Gesellschafter Dieter Petruch freute sich, zusammen mit seiner Frau und der gesamten Belegschaft seiner langjährigen Mitarbeiterin Frau Dorothy Bitsch (2.v.r.) zu diesem Anlaß gratulieren und danken zu können. Die Laudatio zum Jubiläum hielt der seit 2017 für das operative Geschäft des Unternehmens zuständige Geschäftsführer Lothar Zöller (im Bild rechts). Er bedankte sich bei „Dori“ Bitsch für ihre jahrelangen treuen Dienste und ihr großes Engagement zum Wohle des Unternehmens.

Frau Bitsch stellte in den 10 Jahren ihrer Betriebszugehörigkeit ihre Vielseitigkeit und Ihre Loyalität zur Firma unter Beweis. Freundliche Kommunikation mit Kunden, freundliches Miteinander mit ihren Kolleginnen und Kollegen und die zuverlässige Erledigung ihrer Aufgaben im Tagesgeschäft wie z.B. Personalverwaltung, Büro- und Buchhaltungsaufgaben, Gästebewirtung, Führung von Statistiken und bisweilen Unterstützung der Produktionsteams befähigten Frau Bitsch in besonderem Maße, die Funktion „Assistenz der Geschäftsleitung“ zu übernehmen, die sie nun seit einigen Jahren innehat.

Lothar Zöller bedankte sich bei ihr im Namen der Belegschaft und der Geschäftsleitung für die gute Zusammenarbeit Langjährige Beschäftigungen und zufriedene Mitarbeiter in einem guten Betriebsklima seien wichtige Unternehmensziele der PELTEKO GmbH & Co. KG. Daher sei es für ihn ein besonders freudiges Ereignis, betonte er, eine solche Ehrung im Kreise der Kollegen und Kolleginnen vornehmen zu dürfen. Als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er der Jubilarin im Rahmen einer Betriebsversammlung eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Seinen Dankes- und Lobesworten schlossen sich einige Mitarbeiter im eigenen und im Namen der Belegschaft an.

Die PELTEKO GmbH & Co. KG ( www.pelteko.de) mit Sitz in Lautern produziert mit ca. 30 Mitarbeiter*innen für führende Industrieunternehmen Produkte und Komponenten für die Bereiche Dentaltechnik, Elektrotechnik sowie Maschinenbau und Steuerungstechnik. Die Ingenieure der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau der Entwicklungs-abteilung entwickeln von der Idee bis zur Serienreife Produkte und Komponenten für Unternehmen dieser Bereiche. r

(BZfE) – Die BZfE-Bloggerin Julia Icking ist Mitglied in einer Solidarischen Landwirtschaft (Solawi). In ihrem was-wir-essen-Blog schreibt sie über ihre Erfahrungen: https://www.bzfe.de/inhalt/erfahrungen-in-einer-solidarischen-landwirtschaft-35910.html

Unter dem Begriff „Solidarische Landwirtschaft“ versteht man eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammen etwas anbauen und sich die Ernte teilen. Das Anbauen übernimmt in der Regel ein professioneller Gärtner oder Landwirt, die Abnehmer können zu bestimmten Zeiten mithelfen. Das Solidarische an der Landwirtschaft sind die geteilten Kosten und das geteilte Risiko. So bezahlen die Teilnehmenden pro Monat eine bestimmte Summe, die gemeinsam festgelegt wird.

Und das geht so: Der Landwirt rechnet aus, welche Kosten im laufenden Jahr zusammenkommen. In einer Beitrags- oder Bieterrunde bestimmt die Gemeinschaft, wer davon wie viel übernimmt. Ganz solidarisch: Wer viel bezahlen kann, bezahlt mehr, wer wenig hat, bezahlt weniger. Hauptsache, die Gesamtsumme stimmt, damit alles bezahlt werden kann. Trotzdem ist jeder Ernteanteil gleich groß. Ist die Ernte (sehr) gut, ist der Anteil (sehr) groß. Ist die Ernte schlecht, bleibt jeder Anteil klein. Der Landwirt bekommt sein Geld trotzdem.

In einer Solidarischen Landwirtschaft werden die Kosten, das Risiko und die Ernte geteilt. Das hat in der Obst-Solawi von Julia Icking nicht so gut funktioniert. Dagegen klappt es in einer Bonner Gemüse-Solawi sehr gut, dass Landwirt und Verbraucher Hand in Hand arbeiten und alle davon profitieren.

Damit das System funktioniert, müssen sich genug Engagierte zusammenfinden und vor allem dranbleiben, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Wer eine in seiner Gegend sucht, findet auf der Internetseite ernte-teilen.org eine Karte, die deutschlandweit Solawis anzeigt.

www.bzfe.de

Weitere Informationen:

https://www.bzfe.de/inhalt/solidarische-landwirtschaft-31086.html

https://www.ble-medienservice.de/7121/landinform-spezial-7-gemeinschaftlich-getragene-landwirtschaft

Wir haben vor Ort die SoLaWi vom Gemüsegarten Hoxhohl. Liebe Leserinnen und Leser, die dabei sind: schreibt uns eure Erfahrungen! Bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir werden sie im Oktober-Durchblick und hier im Internet anonym veröffentlichen.

DEHOGA: Rettungsfonds ist überfällig / DEHOGA-Präsident Guido Zöllick richtet eindringlichen Appell an die Politik: „Der Rettungsfonds muss jetzt kommen. Sonst werden Zigtausende Betriebe den Juni nicht überleben.“

Berlin, 20. Mai 2020 Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für das Gastgewerbe sind verheerend. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab, brachen die Umsätze im März um fast die Hälfte ein. Das Gastgewerbe setzte im März real 45,4 Prozent weniger um als im März 2019. Wegen der coronabedingten Einschränkungen rechnet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) für den Monat April mit noch dramatischeren Umsatzeinbußen von über 90 Prozent. „Das Gastgewerbe kämpft ums Überleben“, sagt DEHOGAPräsident Guido Zöllick. Auch wenn Restaurants und Cafés unter strengen Auflagen seit einigen Tagen wieder Gäste bewirten und Hotels nach und nach wieder Touristen beherbergen dürften, sei die wirtschaftliche Situation der Betriebe weiterhin katastrophal: „Aufgrund der Abstandsgebote liegen die Umsätze 50 bis 70 Prozent unter den Vorjahreswerten“, erklärt Zöllick und warnt vor einer Pleitewelle nie gekannten Ausmaßes. „Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr.“ Die Politik müsse jetzt handeln, stellt der DEHOGA-Präsident unmissverständlich klar. „Der Rettungsfonds mit direkten Finanzhilfen ist überfällig und muss jetzt kommen. Unbürokratisch und gerecht in der Ausgestaltung. Für kleine wie für große Betriebe. Es geht um die Zukunft der öffentlichen Wohnzimmer des Landes und den Erhalt der touristischen Infrastruktur.“

Die Wirtschaftsförderung Bergstraße erhält als Regionale Breitbandberatungsstelle Südhessen erneut einen Fördermittelbescheid für Breitbandberatung / Virtuelle Übergabe durch Ministerin

Seit 2009 setzt sich die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) für den Breitbandausbau in der Wirtschaftsregion Bergstraße ein und berät als Regionale Breitbandberatungsstelle Südhessen auch ihre 22 Gesellschafterkommunen. Mit Erfolg. So hat der Kreis Bergstraße als einer der bundesweit ersten Landkreise im Jahr 2017 die erste Ausbaustufe mit Internetanschlüssen von flächendeckend bis zu 50 Mbit/s, teilweise auch darüber hinaus, erreicht. Seither steht das langfristige Ziel eines Gigabitausbaus im Fokus der Aktivitäten. Damit die WFB ihr Engagement fortsetzen kann, stellt das Land Hessen ihr für die Regionale Breitbandberatungsstelle Südhessen eine Förderung für das Jahr 2020 von 124.000 Euro zur Verfügung.

Marika Klippel hat fleißig genäht: Mundschutzmasken aus reiner Baumwolle, waschbar auf 90 Grad (empfohlen!).
Bei Frau Klippel (Gadernheim, Nibelungenstraße 700) können Baumwoll-Masken bestellt werden, bitte vorher anrufen: 06254-9430222.

Bitte lesen Sie auch: Waschanleitung und Virenschutz!

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft startet die Aktion "Fragen Sie einen Landwirt!" - Anders als früher kennt heute kaum noch jemand eine Landwirtin oder einen Landwirt persönlich. Kein Wunder! Arbeitete in den 1950er-Jahren noch beinahe ein Viertel der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, sind es heute unter zwei Prozent. Dementsprechend wenig wissen viele Verbraucherinnen und Verbraucher darüber, wie Landwirte arbeiten und wie unsere Lebensmittel erzeugt werden. Und viele von uns haben eine ganz unrealistische Vorstellung von moderner Landwirtschaft - seien es Schreckensbilder oder eine verklärte Idylle!

Hier Ihre Frage eintragen: https://www.landwirtschaft.de/diskussion-und-dialog/fragen-sie-einen-landwirt

Die Fragen werden an Landwirte weitergeleitet, die sie beantworten. Die ersten Antworten auf verschiedene Fragen sind hier zu finden: https://www.landwirtschaft.de/diskussion-und-dialog/fragen-sie-einen-landwirt/bereits-beantwortete-fragen

 

 

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Landwirtschaft

Die Lebensmittelversorgung in Deutschland ist gesichert. Dennoch hat das Coronavirus auch auf die Landwirtschaft gravierende Auswirkungen. Der Mangel an Erntehelferinnen und Erntehelfern ist dabei nur eine von vielen Herausforderungen, für die es plötzlich Lösungen zu finden gilt.

Sie interessieren sich dafür, welche Fragen Landwirtinnen und Landwirte gerade beschäftigen und wie sie versuchen, der Coronakrise zu trotzen? Sie wollen wissen, was beim Umgang mit Lebensmitteln zu beachten ist und wie man sich klug bevorraten kann? Sie wollen selbst mitanpacken, um sicherzustellen, dass wertvolle Lebensmittel bestmöglich geerntet werden können?

Wir behalten für Sie die Entwicklungen im Blick und weisen Ihnen mit unserer aktuellen Linkliste den Weg zu allen wichtigen Informationen zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die Landwirtschaft: https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-funktioniert-landwirtschaft-heute/die-auswirkungen-des-coronavirus-auf-die-landwirtschaft

Mai: die Coronavirus-Pandemie hinterlässt auch in der Wirtschaftsregion Bergstraße tiefe Spuren. Besonders der Mittelstand als tragende Säule der Wirtschaftsregion Bergstraße ist unmittelbar und teilweise sehr hart getroffen. Von staatlicher Seite wurden vielfältige Unterstützungsmaßnahmen initiiert, um die Auswirkungen abzufedern. Beide Seiten, Mittelstand und Politik, möchten wir als Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) zusammenbringen und mit ihnen über die aktuelle Situation diskutieren. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft e. V. (BVMW), möchten wir Sie daher zur Veranstaltung

Nachdem die Auswirkungen durch die Corona-Krise auch im Modautal anhalten, hat sich das GewerbeNetz Modautal gemeinsam mit der Gemeinde die Aktion „Wir im Modautal – Ihr Gewerbe informiert“ einfallen lassen. Auf der Homepage des GewerbeNetzes www.gewerbe-modautal.de können sich Bürgerinnen und Bürger über die konkreten Angebote aller Gewerbetreibenden in den elf Ortsteilen informieren. Hat der Betrieb noch geöffnet, besteht die Möglichkeit, Waren abzuholen, haben sich die Öffnungszeiten verändert, kann ich einen GewerbeNetz-Gutschein für dieses Unternehmen käuflich erwerben – all diese Fragen beantwortet das neue Portal. Jeder, der mitmachen möchte, kann sich per E-Mail beim GewerbeNetz melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Per Anruf werden die Daten für das Info-Portal im Anschluss erhoben und die Details zum Unternehmen online gestellt. Eine Verlinkung zum Portal „Wir im Modautal – Ihr Gewerbe informiert“ wird auch auf der Homepage der Gemeinde Modautal www.modautal.de eingerichtet. So können sich Interessierte mit wenigen Klicks auch auf der Gemeindewebseite über die konkreten Angebote der Gewerbetreibenden informieren. „Ich bin sehr froh, dass sich das GewerbeNetz gemeinsam mit uns diese Aktion ausgedacht hat“, sagte Bürgermeister Jörg Lautenschläger. „Es ist eine Zeit der Solidarität. Wir im Modautal halten zusammen und unterstützen jeden Einzelnen nach besten Kräften.“

Wer mitmachen möchte, der sendet einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!und teilt dort seine Telefonnummer mit. Alles Weitere wird dann telefonisch geregelt.

Das GewerbeNetz Modautal ist die Plattform für ortsansässige Betriebe in den 11 Ortsteilen. In diesem Heft werden einige von ihnen vorgestellt. Alle sind zu finden auf www.gewerbe-modautal.de. Mit viel Energie setzen sich diese Firmen dafür ein, daß die lokale Infrastruktur erhalten wird, daß Sie vor der Haustüre einkaufen können und alles finden, was man für den täglichen Bedarf oder an Handwerksarbeiten und Dienstleistungen so braucht. Nicht nur für ihre Gemeinde setzen sie sich ein, sondern einige auch für ihre Umwelt. 

Viele Unternehmen flattert öfters per Brief oder Fax eine Aufforderung ins Haus sich sich in ein Gewerberegister einzutragen. Doch Vorsicht, Polizei und IHK warnen denn es handelt sich um eine Vertragsfalle!  Die Briefe erinnern in ihrer gesamten Gestaltung an ein behördliches Schreiben. Aber das ist es nicht.