Bergsträßer Handwerker setzen sich für Aufbau des Ahrtals ein

Februar 2023: Eine neue Spendenaktion für das Ahrtal hat begonnen: Sabine Bormuth gießt aus keraflott Kerzenhalter, Eulen und andere tolle Geschenkideen für Geburtstage, Ostern oder einfach nur so. Erhältlich sind die Artikel bei der Fa Bormuth - Haustechnik in Gadernheim - https://bormuth-haustechnik.de/. Bestellungen nimmt Sabine Bormuth gerne über 0151/53374671 an.

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Bergstraße und Umgebung hilft dem Ahrtal

November 2021: Einige Handwerksbetriebe und Dienstleister haben den Verein "Bergstraße und Umgebung hilft dem Ahrtal e.V." gegründet, um Familien im Ahrtal handwerklich beim Wiederaufbau zu unterstützen. Speziell soll Familien mit Kindern bei der Sanierung geholfen werden, die keinen Versicherungsschutz haben. Einige Lautertaler Betriebe sind bereits dabei. Fliesenleger, Schreiner, Elektriker, Maler, Zimmerer, Sanitär/Heizungsbauer, Parkettleger arbeiten aktiv mit oder helfen mit Tipps und Geräten.

https://Bergstrasse-hilft-ahrtal.de Satzung und Mitgliedsantrag sowie Spendenkonto DE09 5095 0068 0002 1598 79.

Wichtelaktion bei Firma Bormuth Haustechnik in Gadernheim

Stolze 5055 Euro haben Sabine und Ralf Bormuth an den Verein „Bergstraße und Umgebung hilft dem Ahrtal" gespendet. Zum einen mit der tollen Wichtelaktion von Sabine Bormuth: knapp 800 Wichtel wurden gebastelt und für je 5 Euro verkauft, der komplette Erlös wurde gespendet. Zum anderen Ralf Bormuth mit einem Grillfest, das weiteres Geld erbrachte. Zudem war die Firma Bormuth auch selbst im Ahrtal vor Ort, um zu helfen.

Getreu dem Motto „wer nichts für andere tut, tut auch nix für sich" wurde beim Betriebsfest in Gadernheim ordentlich gespendet, und Familie Bormuth dankt allen, die dabei geholfen oder gespendet haben!
 
 
Sabine Bormuth und Isabel Sauvonnet vom Verein Bergstraße und Umgebung hilft dem Ahrtal, rechts die gebastelten Wichtel
 

 

Neues Programm der Kreisvolkshochschule Bergstraße vorgestellt / Semesterbeginn am 6. Februar

Kreis Bergstraße (kb). „Gerade zu Beginn des neuen Jahres nehmen sich viele Menschen vor, zum Beispiel gesünder zu leben, eine Sprache zu lernen oder sich mehr zu bewegen“, so Landrat Christian Engelhardt. Passend hierzu stellte er kürzlich gemeinsam mit Iris Hoch, Leiterin der Kreisvolkshochschule Bergstraße (KVHS), und Matthias Petry, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Fitness bei der Bergsträßer KVHS, das neue Programm für das Frühjahr 2023 vor. Es hält neben den „Evergreens“ wie Sprachkursen auch viele Neuheiten bereit. So gibt es zum Beispiel Vorträge dazu, wie man mit dem Rauchen aufhören kann oder den Kurs „Empowerment für Frauen“, also einen Kurs um sich mehr auf die eigenen Stärken fokussieren zu können. „Dieser bunte Mix zeichnet unsere KVHS aus. Das Programm gibt gute Impulse, wie man sein Leben aktiv gestalten kann und orientiert sich dabei immer am Zahn der Zeit“, erklärte Engelhardt. Gleichzeitig erfülle die KVHS ihren wichtigen Auftrag zur politischen Willensbildung.

Über dem gesamten Frühjahrssemester steht der Begriff „Glück“. „Auch im Zusammenhang damit, dass wir unser Angebot nun wieder ohne Einschränkungen und mit vielen Höhepunkten – wie Besuchen auf der Bundesgartenschau – anbieten können“, sagte KVHS-Leiterin Iris Hoch. Passend zum Thema wird zur offiziellen Semestereröffnung am 6. Februar in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bensheim der Vortrag „Eintausendmal Lebensglück“ stattfinden.

Viele weitere Informationen zum Kursprogramm gibt es unter https://www.kvhs-bergstrasse.de/

 

Die Redaktion hat einen Leserbrief erhalten, von einer Anwohnerin der Raidelbacher Straße in Gadernheim.

"Die meisten Menschen im Lautertal sind dankbar für den unermüdlichen Einsatz unseres Schneepfluges, der zuverlässig von früh bis spät für freie Straßen sorgt. Doch der Schnee verbleibt ja am Straßenrand.
Nun zum schwierigen Miteinander danach: gemäß Gemeinde Lautertal sind die Hausbesitzer (so auch ich und meine Nachbarn) verpflichtet die Gehwege nur so breit zu räumen, dass der Verkehr nur unvermeidbar beeinträchtigt wird.

Einige Hausbesitzer haben aus gesundheitlichen Gründen eine Firma mit dem Winterdienst beauftragt (auch ich). Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass dieser Schneerand überfahren werden muss, entweder durch Postzusteller, 2 breitere Verkehrsteilnehmer, die sonst kaum aneinander vorbei kämen… ABER ich habe schon mehrere Winter beobachten können, dass einige Busfahrer ohne Anlass (also kein Gegenverkehr) gezielt durch diese Schneeränder fahren.

Folge: unsere mühsam geräumten Gehwege müssten erneut geräumt werden, da es bei frostigen Temperaturen nicht weg taut. Ich möchte die Winterdienstfirma nicht doppelt bezahlen, weil ein paar wenige Busfahrer sich mehr Platz auf der Straße schaffen ohne an die räumpflichtigen Hausbesitzer und die damit erneut verschmutzen Gehwege zu denken. Meine Nachbarn finden es auch nicht so toll, wegen solch mutwilliger Aktionen mehrfach räumen zu müssen. Auf der anderen Straßenseite wurde gestern Abend erneut der Gehweg gesäubert; auf meiner Seite liegt jetzt aber wieder Schnee/Eis auf dem Gehweg.

Es sind meistens die gleichen Fahrer, aber Anrufe bei den jeweiligen Busunternehmern mit Schilderung des Problems haben nichts gebracht. Ich mag Schnee, aber nicht dieses rücksichtslose Verhalten einiger Busfahrer.

Name und Anschrift der Redaktion bekannt, 25. Januar 2023

Im Dezemberheft 2022 lautete unsere Titelgeschichte "Vor uns die Sintflut - Katastrophenmanagement einst und heute", und im September 2021 fand am Rückhaltebecken Reichenbach eine Bürgerversammlung zum Thema "Wie gut sind wir vor Starkregenereignissen geschützt?" statt. Ulrich Androsch, Geschäftsführer des Gewässerverbandes, gab damals - unter dem direkten Einfluß der Flutkatastrophe im Ahrtal am 14. Juli 2021 - wichtige Informationen zur Situation im Odenwald und konkret zum Rückhaltebecken.

Über 130 Menschen fanden im Ahrtal den Tod, unzählige Gebäude gingen verloren, lebenswichtige Infrastruktur wurde zerstört.
Zuständig für Unwetterwarnungen und Katastrophen ist der Kreis, aber die Gemeinden können viel tun, um im Ernstfall gerüstet zu sein. Bürgermeister Heun informierte im Januar über aktuelle Maßnahmen: flächendeckend für die ganze Gemeinde Lautertal werden für Ende Februar digitale Sirenen erwartet und installiert. Über Warnsignale und Verhaltensregeln wird dann informiert.

Zweite Maßnahme ist die Erstellung einer Fließpfadkarte. Diese zeigt straßengenau die Gefährdung durch Überflutung bei Starkregenereignissen. Die Starkregen-Hinweiskarte für Hessen liegt in hochaufgelöster PDF vor und zeigt auch die Verhältnisse an der Lauter und ihrer Seitenbäche. Hier erhält die Gemeinde fachkundige Unterstützung durch Werner Opper, der sich aufgrund seiner früheren Tätigkeit bei der Oberen Wasserbehörde intensiv in die Lautertaler Wasserbedingungen eingearbeitet hat. Er warnt davor, die Lauter zu unterschätzen.

Retentionsflächen: bei Starkregen muß das überschüssige Wasser in der Landschaft aufgenommen werden können. Solche Entwässerungsflächen werden inzwischen von der Wasserbehörde strikt freigehalten, dies gilt auch für eventuelle Lückenbebauungen. Es werden jedoch weitere Flächen benötigt. Reichenbach wird hauptsächlich durch das Rückhaltebecken geschützt, statistisch käme es alle 100 Jahre an seine Kapazitätsgrenze - nach bisherigen Wetteraufzeichnungen. Inzwischen muß jedoch mit wesentlich höherer Häufigkeit gerechnet werden. Zusätzlich soll geprüft werden, ob im Wald Mulden angelegt werden können, die zugleich das Regenwasser vor Ort halten und den Baumwurzeln zukommen lassen können. Dies muß mit der Forstbehörde abgestimmt werden.

Sandsäcke werden derzeit noch zentral in Lampertheim gelagert, sollen nun aber auch vor Ort vorrätig sein.

Regelmäßige Gewässerschauen sollen verhindern, daß Hindernisse zu Rückstau führen können, zugleich kann dabei auf Renaturierungsmöglichkeiten und baulicher Öffnung geprüft werden. "Hier kann mit wenig Geldeinsatz einiges bewirkt werden", so Opper. Er verwies auf das Beispiel der Reichenbach im Höllacker, die auf Initiative von Ortsvorsteher Alfred Hogen renaturiert werden konnte.

Werner Opper wies darauf hin, daß Ulrich Androsch eine persönliche Beratung für einzelne Gebäude anbietet und etliche technische Hilfsmittel empfehlen kann.

Drittes Szenario ist ein längerer Stromausfall: hierfür sind alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren gerüstet und dienen als Anlaufstelle. Zur Zeit werden alle erforderlichen Geräte und Materialien organisiert, so daß Notstromaggregate und Sandsäcke verfügbar sind. In den Dorfgemeinschaftshäusern können Versorgungsplätze geschaffen werden, über die Anschaffung von Feldbetten wird derzeit nachgedacht.

Infokasten "Was jeder tun kann"

  • Sirenenwarnungen und Warn-Apps ernstnehmen, Radio einschalten
  • Informationen zu den verschiedenen Sirenenwarntönen: https://www.verbraucherschutz.com/ratgeber/sirenenalarm-welche-bedeutung-haben-die-warntoene/
  • Regelmäßig angrenzende Gewässer auf Hindernisse oder Verstopfungen in Straßenunterführungen prüfen
  • Bei Bedarf persönliche Beratung durch den Gewässerverband in Anspruch nehmen: Tel.: 06251 – 5 24 85 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. https://www.ladadi.de/bauen-umwelt/landwirtschaft-und-umwelt/wasser.html
  • Sinnvoll Vorräte anlegen: Tipps finden Sie hier!

Lesen Sie dazu bitte auch:

Vor uns die Sintflut: Katastrophenmanagement einst und heute...

Wie gut sind wir vor Starkregenereignissen geschützt?  und Wie kann man sich gegen Starkregen schützen?

Was tun bei einer Katastrophez.B. Notfallrucksack! Ratgeber besorgen: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/ratgeber-notfallvorsorge.pdf?__blob=publicationFile&v=15

Bundesweiter Warntag am 8. Dezember

zur Wahrscheinlichkeit eines längeren Stromausfalls gibt es einen wegweisender Vortrag von Christoph Rumler beim Klimabündnis im Beitrag Klimabündnis Kreis Bergstraße: Aktuelles  vom Dezember 2022

Persönliche Notfallreserve: von Preppern und Hamstern...

Zum Thema "Ein Stromausfall der Angst macht" lesen Sie den Abschnitt "Neue Energieform plus neuer Kommunikationsweg können zur Revolution führen" im Beitrag Ernährung und industrielle Revolution

Wieviel Getreide und andere Lebensmittel sind in der zivilen Notfallreserve der BRD?

Förderbescheide des Landes Hessen im Rahmen der Infrastrukturkostenhilfe: Insgesamt fließen 614.000 Euro plus Restmittel aus dem Jahr 2021

Mobilität ist der Schlüssel, um von A nach B zu gelangen, auch ohne eigenes Auto. Aus diesem Grund freut sich der Kreis Bergstraße sehr über die Fördermittel des Landes Hessen und Landrat Christian Engelhardt übergab im Dezember 22 614.000 Euro Infrastrukturkostenhilfe plus Restmittel 2021 in Höhe von 14.600 Euro stellvertretend für alle Städte und Gemeinden, die im Rahmen der Maßnahme bedacht wurden, in Bürstadt und in Heppenheim die Bescheide an Bürgermeisterin Barbara Schader (Bürstadts)und Bürgermeister Rainer Burelbach (Heppenheim).

Für die Gemeinde Lautertal sind als Förderhöchstbetrag für innerörtlichen Mehrverkehr der Linie 665 und Kostenbeteiligung an der Linie MO2 2025,00 Euro vorgesehen.

Ein anregendes Gespräch, und schon kam ich ins Erzählen: wie ich in den 1980er Jahren in Mainz studiert habe und unter der miserablen Wohnsituation litt. Es hat sich nichts geändert: Wohnraum ist sehr teuer oder liegt im Outback. Zu Beginn meines Studiums mußte ich in der Jugendherberge wohnen, immer drei Tage in Mainz und dann in Wiesbaden, weil man in einer Jugendherberge nicht länger als drei Nächte bleiben durfte. Abends lernen war unmöglich: es gab nur eine 15 Watt Glühbirne, und alle anderen im Zimmer haben Lärm gemacht. So studierte ich zunächst recht mühselig und suchte verzweifelt nach einem bezahlbaren Zimmer. Angebote gab es viel: eine Mansarde, die früher wohl mal ein Abstellraum unter der Dachschräge war, für 150 Mark. Ein Kellerraum mit vergitterten Kellerfenstern, ein Zimmer mit Durchgangstür, ein Zimmer mit Kühlschrankbenutzung aber ohne Kochmöglichkeit, Kochen war sowieso meist verboten wegen der Geruchsbelästigung. Im Bereich des Mainzer Stadtbusnetzes immer genau so teuer, daß ich es mir nicht leisten konnte.

Außerhalb des Stadtbusnetzes sah es besser aus, aber die weinroten Omnibusse hielten meist nur 3-5mal pro Tag in den Dörfern. Letztlich zahlte ich für eine schöne Dachwohnung mit Küche und Bad 120 Mark in Ober-Olm. Wenn ich mich auf die Zehenspitzen stellte, konnte ich durch das Dachfenster die startenden Flugzeuge vom Frankfurter Flughafen sehen.

Tödliche Einsamkeit überfiel mich, kaum war ich in Ober-Olm angekommen. Abends ausgehen ging nicht, ich saß fest. Bald hielt ich es nicht mehr aus und zog kurzerhand nach Lautern zur Familie meines späteren Mannes, wo ich noch heute wohne. Ich kaufte mir einen VW-Käfer und fuhr fortan die 70 Kilometer nach Mainz an vier Tagen pro Woche, auf die ich die Vorlesungen und Seminare komprimieren konnte. Macht 4x140km pro Woche, gut 2000 km pro Monat - und das nur während der Semester, also 30 Wochen pro Jahr.

Der Benzinpreis lag zwischen 1978 und 1986 bei unvorstellbaren 1,40 DM pro Liter, trotz Ölkrise und Rekordpreisen umgerechnet etwa 70 Cent! Mein VW-Käfer brauchte 9 Liter pro 100 km, also 12,50 Mark oder 6,25 Euro / 100km.

Ich kam so also auf monatliche Benzinkosten von 125 Euro - genau soviel wie ich Miete fürs Wohnen zahlen mußte, und in den Semesterferien sparte ich das Geld noch zusätzlich!

Aber die Zeit fürs Fahren, werden Sie jetzt denken... Stimmt nicht. Ich brauchte für eine einfache Fahrt 5/4 Stunden, war also pro Studientag 2,5 Stunden im Auto - pardon, im heißgeliebten Käfer! - unterwegs. Um von Ober-Olm mit dem Bus zur Uni zu kommen, brauchte ich erstens auch je 35 Minuten und mußte zweitens den mageren Fahrplan berücksichtigen, hatte also enorme Leerlaufzeiten. Diese habe ich gern in den verschiedenen Bibliotheken zugebracht, oder in der Unterwelt. Die verschiedenen Fakultätsgebäude sind oft durch unterirdische Gänge verbunden, und es war spannend herauszufinden, wo sie ans Tageslicht kommen.

Soviel zum Thema: heute ist Wohnraum unbezahlbar, und die Spritpreise auch. Es hat sich definitiv nichts geändert...

Marieta Hiller, im Dezember 2022

Termine Umweltmobil für gefährliche Abfälle 2023:

28.02.2023

13.00-14.00 Uhr Elmshausen, an der Feuerwehr, im Heidenfeld 2
14.15-15.15 Uhr Reichenbach Felsenmeerparkplatz
15.30-16.00 Uhr Beedenkirchen Wanderparkplatz Römersteine

22.06.2023

14.00-14.30 Uhr Lautern Bushaltestelle Kreuzweg
14.45-15.45 Uhr Gadernheim Bushaltestelle am Sportplatz
16.00-16.30 Uhr Schannenbach Dorfgemeinschaftshaus

Bitte lesen Sie weiter unten die Bestimmungen für die Abgabe und beachten Sie den Anhang: Merkblatt gefährliche Abfälle.

Nach vier Jahren Gebührenstabilität jetzt moderate Gebührenanpassung: ZAKB stellt neue Gebührenkalkulation für die Jahre 2023 und 2024 vor

(Lampertheim-Hüttenfeld, 13. Dezember 2022) Zur Wintersitzung versammelten sich die Mitglieder der Verbandsversammlung des ZAKB am 13. Dezember 2022 im Energiepark in Hüttenfeld. Zum Auftakt informierte der Verbandsvorsitzende Matthias Schimpf die Anwesenden über verschiedene Sachverhalte rund um die freigemessenen Abfälle aus dem AKW Biblis, die dem ZAKB angedient werden und nach derzeitigem Stand auf der Deponie in Büttelborn zu beseitigen wären. In der Folge von öffentlichen Informationsveranstaltungen waren jüngst Vorwürfe und Forderungen auch gegenüber dem ZAKB laut geworden, denen jegliche sachliche und juristische Grundlage fehlt, wie Schimpf detailliert darlegte.

Attachments:
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Sparkasse Bensheim gratuliert eigenen jungen Talenten zum erfolgreichen Studienabschluss

Die Studierenden der Sparkasse Bensheim beendeten erfolgreich Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre, mit der Fachrichtung Finanzdienstleistungen.
Nach einer dreijährigen Studienzeit haben Ann-Sophie Frohnert und Silas Herborn Ende September 2022 ihr Bachelorstudium erfolgreich abgeschlossen. Die Zeugnisübergabe fand bereits am 19.11.2022 in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim statt.

Beide Hochschulabsolvent:innen konnten direkt im Anschluss an das Studium feste Arbeitsplätze in der Sparkasse Bensheim übernehmen.
Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Personalentwicklung, des Personalrats sowie der zukünftigen Bereichsleitungen gratulierte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Johannes Erich Schulz, den stolzen Absolvent:innen. Johannes Erich Schulz äußert sich wie folgt: „Wir freuen uns sehr über die tollen Leistungen von Ann-Sophie Frohnert und Silas Herborn – und darüber, dass leistungsbereite junge Talente die
Chancen des dualen Studiums bei der Sparkasse Bensheim wahrnehmen. Das Duale Studium bietet sowohl Studierenden als auch Unternehmen viele Vorteile. So gibt es zum einen während des Studiums ein festes Gehalt. Und für uns als Sparkasse ist es von Vorteil, dass die hochmotivierten Studierenden bereits während des Studiums wertvolle Berufserfahrung sammeln.“

Attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder

Die Sparkasse Bensheim bietet angehenden Berufsstartern nicht nur eine fundierte wohnortnahe Ausbildung bzw. Studium, sondern viele spannende zusätzliche Bildungsmaßnahmen während der 2,5- bis 3-jährigen Ausbildungszeit. Nach der Ausbildung bzw. dem Bachelor-Abschluss stehen den frisch gebackenen „Bankern“ verschiedene Weiterbildungswege offen: Sei es der Studiengang zum/zur Bankbetriebswirt/in oder
der Besuch eines Master-Studienganges an einer Fachhochschule oder Universität.

Interessenten an einer Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/-mann oder an einem dualen Studium informiert Ausbilderin Jasmin Müller gerne unter der Telefonnummer 06251 / 18- 944. Mehr Informationen und das Bewerbungstool gibt es auf der Homepage der Sparkasse (www.sparkasse-bensheim.de/karriere)

Ein gemeinsamer Warntag von Bund und Ländern findet am 8. Dezember 2022 statt. Dabei wird Cell Broadcast erstmalig getestet, um wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung bis zum vorgesehenen Wirkbetrieb im Februar 2023 zu gewinnen. Cell Broadcast ist eine über die Mobilfunknetze übermittelte Warnmeldung. Das System soll den Menschen in Deutschland am Warntag erstmals mit einer Testnachricht bekannt gemacht werden.

Energieagentur Bergstraße gibt Tipps für den Alltag zum Schutz des Klimas und des Kontos / Mit kleinen Dingen viel erreichen / Schimmel vermeiden beim Energiesparen

Hohe Energiekosten und knappes Gas – Energiesparen ist in aller Munde. Wie kann man bei sinkenden Außentemperaturen seinen Energieverbrauch unter Kontrolle halten? Philipp Meister, Leiter der Energieagentur Bergstraße, ein Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), erläutert: „Da durch falsch eingestellte Heizungen viel Sparpotenzial verschenkt wird, sind zumindest Besitzer von Gasheizungen über die ‚Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen‘ des Bundes verpflichtet, ihre Heizungsanlage innerhalb der nächsten beiden Jahre vom Fachmann prüfen und optimieren zu lassen.“ Dabei werden die Einstellung der Heizung, die Effizienz der Pumpen und die Dämmung der Rohrleitungen unter die Lupe genommen. Geprüft wird auch, ob ein hydraulischer Abgleich notwendig ist, wobei er bei Wohngebäuden ab sechs Wohnungen ohnehin vorgeschrieben und infolgedessen nicht mehr förderfähig ist.

Wie verläuft die Informationskette bei einem solchen Fall? Brandmeldeanlagen nicht vorgeschrieben / Katwarn: sollte das Handy nachts am Bett liegen?

"Führt denn die Feuerwehr auch nachts Übungen durch?" Das war meine erste Frage, als samstag nachts gegen halb drei kein Leitungswasser aus dem Hahn lief und draußen lautes Brummen zu hören war. Das Brummen kam von der Pumpe, die das Wasser aus der Löschwasserzisterne auf dem Gelände der früheren Ciba zog. Der Grund war - das erfuhren wir Sonntag morgens von der Katwarn-App - der Brand des Lauterner Nettomarktes. In der Nacht wußten wir das nicht, das Handy lag in einem anderen Raum, es gab weder Feuerschein noch Rauchgeruch, das Fenster schlossen wir trotzdem.
Die Polizei teilte sonntags mit: "durch das Feuer wurde das Gebäude des Einkaufsmarktes komplett zerstört, der zu erwartende Gesamtschaden dürfte laut einer Verantwortlichen des Marktes mehrere Millionen Euro betragen." Zur Brandursache können die Brandursachenermittler der Polizei erst nach Begehung des Geländes etwas sagen.

Die GGEW AG warnt vor Personen, die sich fälschlicherweise als GGEW-Mitarbeiter / GGEW-Beauftragte ausgeben

Bensheim/Zwingenberg. Die GGEW AG warnt die Bürgerinnen und Bürger in der Region vor unseriösen Aktivitäten. So ist beispielsweise bei einer Kundin in Zwingenberg ein Anruf von falschen GGEW-Mitarbeitern eingegangen, die Infos zur Zählernummer eingefordert haben, die sie angeblich für Tarifänderungen benötigten. Bei der Telefonnummer der Anrufer handelte es sich in diesem Fall um Festnetzanrufer mit Kölner Vorwahl. Es gab aber auch schon Fälle mit Mobilfunknummern oder anderen Vorwahlen.

Rainer Babylon, Bereichsleiter Vertrieb & Services der GGEW AG, stellt klar: „Diese Anrufer sind nicht für uns oder in unserem Auftrag tätig und ihre Aussagen sind falsch. Die Bürgerinnen und Bürger sollten daher besondere Vorsicht walten lassen und bei solchen Anrufen am besten sofort auflegen und keine Daten rausgeben. Im Zweifel: Telefonisch Rücksprache mit dem GGEW-Kundenservice halten (Tel. 06251 1301-450) und – ganz wichtig – unseriöse Anrufer online bei der Bundesnetzagentur für Telekomunikation im Verbraucherportal melden. Damit werden die Praktiken von unseriösen Firmen angezeigt und die Bundesnetzagentur kann dagegen vorgehen.“

Vorsicht ist nicht nur am Telefon geboten: An der Haustür immer den Dienstausweis und Personalausweis des Monteurs/Vertreters zeigen lassen. Auch hier gilt, im Zweifelsfall bei der GGEW melden. Derzeit nimmt die GGEW AG in den folgenden Gebieten Ablesungen der Zähler vor: Bensheimer Ortsteile, Lautertal, Bickenbach, Alsbach-Hähnlein, Seeheim-Jugenheim und Zwingenberg.

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Lautertal weist auf die bestehenden Bestimmungen aus der Straßenreinigungssatzung hin:

bei Schnee- und Eisglätte muß so rechtzeitig gestreut oder geräumt werden,  daß Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können