Auch in der aktuellen Situation zeigt der Fachbereich der Wirtschaftsförderung Bergstraße auf, wie man Energiespar-Potenziale nutzen kann / Fundierte und neutrale Beratung auch zu konkreten Fördermöglichkeiten

Ob Wärmedämmung, Altbausanierung oder effiziente Heiztechnik – zu diesen und vielen weiteren Themen bietet die Energieagentur Bergstraße, ein Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Bergstraße eine kostenlose und neutrale Beratung. „Auch via Skype kann unser Angebot genutzt werden. Gerade in Corona-Zeiten ist dieses Angebot eine sehr gute Möglichkeit, von zu Hause aus mehr darüber zu erfahren, wie man in den eigenen vier Wänden Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen kann“, so Philipp Meister, Projektleiter bei der Energieagentur Bergstraße.

Wie der Energie-Experte weiter erläutert, steckt in vielen Gebäuden Potenzial, um Energie(kosten) zu sparen sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien, zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen. „Wir zeigen auf, wie dieses Potenzial genutzt werden kann und welche konkreten Fördermöglichkeiten es gibt“, so Meister.

Info: Wer eine kostenfreie Energieberatung via Skype wünscht, kontaktiert die Energieagentur Bergstraße zur Terminvereinbarung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter 06252 / 68929-44. Zudem kann man die freie Online-Beratungszeit nutzen: immer freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr. Internet: www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de/Energie.

 

 

Reichenbacher Vogelschützer bitten um Unterstützung

Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauersegler kehren nun aus den südlichen Ländern zurück. Jetzt beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. Allzu groß ist diese „Arbeit“ aber nicht mehr: die belegten Nester bei Schwalben und Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln müssen erfaßt werden. Nach einem Anstieg im Jahre 2007 war die Zahl bei den Schwalben leider wieder rückläufig. Mauersegler und Mehlschwalbe stehen auf der „Roten Liste“ der Brutvögel Deutschlands, zwar bis jetzt nur auf der Vorwarnliste, doch auch das ist mehr als besorgniserregend.

Laut Alexander Heyd vom Bonner „Komitee gegen den Vogelmord“ spielt sich bis Ende Mai in den Mittelmeerländern eine Tiertragödie ab: über 100 Millionen Vögel landen in Privatküchen und Feinschmeckerlokalen, völlig legal. 77 Arten von Vögeln, darunter auch  vom Aussterben bedrohte, sind in Italien, Spanien, Frankreich, auf Zypern  und Malta sowie auf dem Balkan frei zur Jagd mit Leimruten und Roßhaarschlingen.
Mehr dazu auf hier: Komitee gegen den Vogelmord

Aber auch bei uns ist bei der heutigen energiesparenden Bauweise der Mensch auf dem besten Wege, dem Mauersegler und anderen Gebäudebrütern gedankenlos das eingeräumte Nutzungsrecht seiner Gebäude wieder zu verweigern. Alte Bausubstanz, der traditionelle Siedlungsraum unserer Segler wird entweder abgerissen oder wärmedämmend saniert, oft sogar mitten in der Brutsaison.

Die Reichenbacher Vogelschützer wünschen sich, daß eine Schwalben- und Mauerseglerzählung wieder Freude bereitet. Wie in den letzten Jahren bittet Schwalbenbeauftragter Karlheinz Peter die Bevölkerung in
Reichenbach um Mithilfe bei der Feststellung von Nistplätzen der Mauersegler. Die kann man bei der Schnelligkeit der Vögel nur feststellen, wenn man sein Haus oder das des Nachbarn eine geraume Zeit genau beobachtet. Wer bei sich oder dem Nachbarn Mauersegler entdeckt, möchte Peter bitte unter der Rufnummer 06254/1016 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! verständigen.
Karlheinz Peter

Obwohl das Abfallmanagement im #LaDaDi seit Jahren Bestnoten erhält, kämpfen die 5 Kompostierungsanlagen täglich gegen Kunststoffe, die sich in die Bio-Tonne verirrt haben. Während Aluminium, Blumendraht oder andere Metallgegenstände von den Detektoren der Fahrzeuge sicher aufgespürt werden, fallen Plastikteile höchstens bei der kurzen Sichtkontrolle der Lader auf. Werden Plastik oder Metalle in der Biotonne entdeckt, bleibt die Tonne stehen, bekommt einen gelben Aufkleber und muss teuer als Restmüll entsorgt werden. Hierzu muss eine Restmüllbanderole bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung gekauft werden (19,20 Euro für 120 L bzw. 38,40 Euro für 240 L).

Keine “kompostierbaren” Kunststoffbeutel verwenden

Im #LaDaDi verlässt man sich darauf, dass die Anlagen hochwertigen Kompost liefern. Die größten Probleme bereiten den Müll-Profis dabei sogenannte „kompostierbare“ Plastikbeutel, die den Kontrollen bei der Abholung entgehen und dann in den Anlagen landen. Diese zerreißen schnell in Plastik-Kleinstteile, die schlecht gesiebt und allenfalls noch aufwändig per Hand herausgelesen werden können.
„Diese Tüten enthalten nichts, was positiv zu einer Kompostierung beitragen würde und sind alles andere als umweltfreundlich“, warnt ZAW-Geschäftsführer Dr. Armin Kehrer. „Umweltfreundliche Verbraucher sollten sich hier nicht von Werbeschlagwörtern wie "biologisch", "ökologisch" oder "kompostierbar" täuschen lassen.“

Auch biologisch abbaubare Kaffeekapseln landen derzeit leider vermehrt in der Biotonne, obwohl sie in den Restmüll gehören. Selbst wenn das Kompostieren der Biokunststoffe funktionieren würde, so die Bundesgütegemeinschaft Kompost, ergäbe es keinen wertvollen Humus, da das Material lediglich ungenutzte Energie, jedoch keine Nährstoffe oder Spurenelemente freigebe. Wer seinen Biomüll dennoch nicht lose in die Tonne füllen möchte, kann auf Zeitungspapier oder Papiertüten zurückgreifen. Diese sind an den Kompostierungsanlagen und in vielen Märkten erhältlich. (ladadi)

Zweite Biodiversitäts-Konferenz im Kreis Bergstraße findet am 21. November statt / Erste Maßnahmen und Ergebnisse sollen vorgestellt werden

Die erste Biodiversitätskonferenz im Kreis Bergstraße im Januar 2020 übertraf mit über 150 Teilnehmenden alle Erwartungen. Nun steht der Termin für die zweite Biodiversitätskonferenz fest. Diese soll am 21. November 2020 im Mörlenbacher Bürgerhaus stattfinden. „Es sind tolle Ideen während der ersten Biodiversitäts-Konferenz entstanden und ich freue mich schon sehr auf deren Umsetzung. Ich bin mir sicher, dass die zweite Biodiversitäts-Konferenz uns einen wichtigen Schritt weiter auf dem Weg zu einer kreisweiten Strategie zur Entwicklung und Zukunft der Biodiversität im Kreis Bergstraße bringen wird“, so der für das Umweltamt zuständige Dezernent Karsten Krug.

Bei der ersten Konferenz bildeten haupt- und ehrenamtliche Naturschützer unter anderem mit Landwirten und Jägern Arbeitsgruppen (AGs) zu verschiedenen Themen, wie etwa der Gründung eines Landschaftspflegeverbandes oder der Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz. Diese AGs treffen sich in den Monaten bis zur nächsten Biodiversitäts-Konferenz regelmäßig und setzen sich aktiv für den Erhalt und die Förderung der Biodiversität im Kreis Bergstraße ein. Rund 50 Naturfreunde sind in insgesamt fünf AGs aktiv. Einige Teilnehmende engagieren sich dabei sogar in mehreren Gruppen gleichzeitig. Besonders große Resonanz erfuhr die AG „Projektfindung“, mit insgesamt 25 Teilnehmenden, dicht gefolgt von der AG „Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit“ mit 20 Teilnehmern. Auch die Arbeitsgruppen „Flächenverbrauch“, „Landschaftspflegeverband“ sowie „Datengrundlage“ sind gut aufgestellt. Im Laufe der kommenden Monate werden die Arbeitsgruppen nun erste konkrete Projekte angehen. Die Ergebnisse ihrer Arbeiten sollen sie dann bei der Konferenz im November vorstellen.

Die zweite Biodiversitätskonferenz wird am 21. November vormittags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr stattfinden. Hier sollen insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik sowie junge Naturschützer stärker in den weiteren Prozess eingebunden werden. Aber auch alle anderen Bergsträßerinnen und Bergsträßer, die sich für den Erhalt der Biodiversität im Kreis interessieren, sind herzlich eingeladen.

 

Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug (oben rechts) und viele weitere Naturschützer aus dem Kreis Bergstraße freuen sich auf die zweite Biodiversitäts-Konferenz

Die Wikingerstadt Haithabu ging um 1000 n. Chr. zugrunde, nicht nur durch Überfälle, sondern vor allem weil das Hafenbekken des wichtigen Handeshafens irgendwann nicht mehr von den großen Handelsschiffen befahren werden konnte: die Einwohner hatten jahrhuntertelang ihren Müll hineingekippt.

In Jakarta (Indonesien) können Müllsammler am Strand bis zu 1600 US-Dollar im Monat verdienen, indem sie den Müll verkaufen. Die Inselverwaltung beschäftigt 14 Vollzeit-Müllsammler und betreibt Banken, die die verwertbaren Abfälle kaufen.

Der gelbe Sack: liebevoll sauber gespülte Verpackungen werden nicht wiederverwertet (das Wort recycelt sieht einfach doof aus), sondern oft verbrannt, denn das Duale System muß laut Gesetz nur 36 % wertstofflich verwerten, der Rest darf - wesentlich gewinnbringender - an Müllverbrennungsanlagen verkauft werden, die das Zeug brauchen, damit ihr Müll überhaupt brennt. Thermisches Recycling nennt man das.

Und wo ich meine kaputten Energiesparlampe entsorgen soll, weiß ich noch immer nicht. Auf jeden Fall werde ich die Lampe nicht zu einem der Wertstoffhöfe des ZAKB fahren. So bleibt mir die Wahl: entweder für 30 km Sprit verfahren oder pro Lampe 5 Milligramm Quecksilber in den Restmüll werfen.

Lesen Sie dazu auch: Was wäre Archäologie ohne Müll!!!

M. Hiller

Nachdem im Februar / März bekannt wurde, daß Firma Becker aus Bensheim, die das gesammelte Altpapier der Lautertaler Vereine abnimmt, fortan keine Kartonagen mehr annimmt, wurden von SSV und TSV Reichenbach sowie SG Lautern mitgeteilt, daß die Sammlung zunächst komplett eingestellt wird.
Im Einzelnen: SSV sammelt gar nicht mehr, TSV führt weiterhin Haussammlungen durch, stellt aber die Containersammlung ein. Hier waren wiederholt Müll, Sperrmüll und anderer Unrat eingeworfen oder abgestellt worden. Die SG Lautern verfuhr ebenso.

Neu gemeldete Termine 2020:

2. Mai SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen
9. Mai TSV-Sammlung in Reichenbach
20. Juni SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen
27. Juni TSV-Sammlung in Reichenbach
8. August SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen
19. September SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen
31. Oktober SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen
12. Dezember SG-Sammlung in Lautern, Knoden, Schannenbach, Breitenwiesen

Ursprünglich gemeldete Termine 2020 - aktuell noch nicht bestätigt:

16. Mai Gadernheim, Raidelbach
23. Mai Elmshausen, Beedenkirchen, Wurzelbach, Staffel, Schmal-Beerbach
18. Juli Elmshausen
15. August Gadernheim, Raidelbach
22. August Beedenkirchen, Wurzelbach, Staffel, Schmal-Beerbach
05. September Reichenbach
12. September Elmshausen
14. November Elmshausen, Reichenbach, Beedenkirchen, Wurzelbach, Staffel, Schmal-Beerbach, Gadernheim, Raidelbach

Am 23. April öffnen die Kompostierungsanlagen und kommunalen Wertstoffsammelstellen im Landkreis Darmstadt-Dieburg wieder zu den gewohnten Öffnungezeiten ihre Tore. Aufgrund der langen Schließzeit ist mit einem deutlich erhöhten Kundenaufkommen zu rechnen. Infolgedessen kann es zu Wartezeiten kommen. Außerdem wird es Einlassbeschränkungen geben, um den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Kunden und dem Personal zu gewährleisten. Wir fordern alle Kundinnen und Kunden dazu auf, sich zudem an die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts zu halten. Bei den Kompostierungsanlagen ist das Angebot derzeit auf das Abladen von Grünschnitt beschränkt. Ein Verkauf von Produkten findet zunächst nicht statt. Für die Grünschnittanlieferung gelten die bisherigen Bestimmungen und Preise: Anlieferung im Kofferraum kostenfreiAnlieferung mit einem Anhänger bis 0,75 t = 2,50 Euro Anlieferung mit einem Anhänger bis 2,0 t = 7,50 EuroAnlieferung mit einem Anhänger über 2,0 t wird verwogen und abgerechnet gemäß Tarifordung Das Geld ist passend bereit zu halten. Garten- und Landschaftsbaubetriebe werden gebeten außerhalb der für Privatkunden genannten Öffnungszeiten den Grünschnitt anzuliefern, sofern das möglich ist. Für die Anlieferung bei den Wertstoffsammelstellen wird darum gebeten, die Abfälle vorab in die einzelnen Abfallfraktionen zu sortieren, um einen zügigen Ablauf gewährleisten zu können und soweit möglich, eine Nasen-Mund-Maske (Alltagsmaske) zu tragen. Schadstoffmobil am Samstag (25.) in Reinheim/Spachbrücken unterwegs Am Samstag (25.) kommt das Schadstoffmobil in der Zeit von 9 bis 12 Uhr in den Reinheimer Stadtteil Spachbrücken (Parkplatz Mehrzweckhalle, hinter dem Sportplatz an der Kreuzstraße). Auch hier gilt: Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts sowie, wenn möglich das Tragen einer Alltagsmaske, um sich und andere zu schützen.

Ab 23. April sind die Wertstoffhöfe im Kreis Bergstraße wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet | Auf allen Höfen gelten weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln | Durch Blockabfertigung sind längere Wartezeiten möglich | Anlieferung bitte nur in dringenden Fällen
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) öffnet die Wertstoffhöfe, Bürger und Gewerbetreibende können somit wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Abfälle anliefern. „Mit diesem Schritt möchten wir die Entsorgungssituation im Kreis Bergstraße entspannen. Aufgrund der weiterhin sehr engen Personaldecke in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen kann es jedoch jederzeit zu Änderungen bis hin zur erneuten vorübergehenden Schließung einzelner Wertstoffhöfe kommen“, erklärt Gerhard Goliasch, Geschäftsführer des ZAKB. „Personell arbeiten wir aktuell am Limit. Für die Öffnung der Wertstoffhöfe haben wir alle Kräfte mobilisiert und greifen zudem auf Mitarbeiter aus unseren Mitgliedskommunen zurück. Für die Unterstützung bedanken wir uns ausdrücklich“, so Goliasch weiter. Der ZAKB bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, sich regelmäßig über die Zeitungen und auf www.zakb.de über mögliche Änderungen zu informieren.
Abstand halten, Blockabfertigung, Anlieferung in dringenden Fällen: Auf den Wertstoffhöfen gelten weiterhin die gewohnten Kontakt- und Abstandsregeln – zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter. Um diese einhalten zu können, erfolgt der Einlass auf die Wertstoffhöfe über Blockabfertigung, das heißt: Nur eine begrenzte Anzahl von Kunden erhält gleichzeitig Zutritt. Dadurch ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Zudem appelliert der ZAKB an alle Bürgerinnen und Bürger die Wertstoffhöfe möglichst nur in dringenden Fällen anzufahren.
In den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden können Kunden für 3,50 Euro Bioabfallsäcke für Grünschnitt erwerben, die bei der nächsten Bioabfallleerung dann mitgenommen werden. Die gleiche Möglichkeit gibt es für Restabfall zu einem Preis von 5,00 Euro. Auch die Anlieferung von Gelben Säcken ist nicht zwingend notwendig, da diese über die reguläre Abfuhr entsorgt werden können. Jede Anlieferung, die auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder durch Alternativen wie Abfallsäcke aus den Bürgerbüros gelöst werden kann, schützt andere Kunden und die Mitarbeiter des ZAKB.
Landrat Christian Engelhardt, Verbandsvorsitzender des ZAKB, weißt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die jetzige Öffnung der Wertstoffhöfe nur durch die Unterstützung der Städte und Gemeinden sowie eine leicht entspannte Personalsituation beim ZAKB möglich ist. Durch krankheitsbedingte Ausfälle bzw. durch sich ändernde Vorgaben des Landes Hessen oder des Bundes kann es jederzeit zu Änderungen kommen. Schwerpunkt der Arbeit des ZAKB ist nach wie vor die Sicherstellung der systemrelevanten Dienstleistungen.

In etwas alarmistischem Stil, der Inhalte schon rein optisch schlecht erfassen läßt, die Texte lassen sich nicht leicht lesen; wenn man an sachliche wissenschaftliche Kommunikation gewöhnt ist insgesamt schwierig: 5Gfrei.de

Hier einige Ängste und Gegenargumente gegen Mobilfunk im Allgemeinen und 5G im Speziellen:

Der Stromversorger EON ließ 2019 eine Studie erstellen, deren Ergebnis zeigt, daß der superschnelle Mobilfunkstandard 5G den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig nach oben treiben wird. Der ohnehin stark wachsende Energiebedarf der Rechenzentren werde durch 5G bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu heute um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen - genug Strom, um alle 2,5 Millionen Einwohner der NRW-Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr lang zu versorgen. 

Die rund 53.000 Rechenzentren in Deutschland haben im Jahr 2017 etwa 13,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht.
Aber: 5G-Mobilfunksender sind stromsparender als 4G-Sender; bezogen auf die übertragene Datenmenge verbraucht 5G nur ein Zehntel des Stroms von 4G (LTE). Aber es werden für 5G zusätzliche Kapazitäten in den vernetzten Rechenzentren benötigt.

Worauf Bürgerinnen und Bürger, die am Corona-Virus erkrankt sind, bei der Abfallentsorgung achten müssen:

02. April 2020 Infizieren sich Menschen mit dem Corona-Virus, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Welche Regeln Bürgerinnen und Bürger bei der Abfallentsorgung auf Anraten des hessischen Umweltministeriums (HMUKLV) in diesem Fall einhalten sollten, darüber informiert der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB). Das Bundesumweltministerium hat die Empfehlungen erweitert: Neu ist insbesondere der Punkt, dass erkrankte Personen in Quarantäne-Haushalten alle Abfallarten über den Restabfall entsorgen können. Dies gilt jedoch ausdrücklich nur für Quarantäne-Haushalte. Die übliche getrennte Sammlung von Abfällen für alle Haushalte ohne infizierte Personen ist keinesfalls aufgehoben.

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restabfall werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Bioabfall über die Restabfalltonne entsorgt.

  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.

  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Abfallsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Säcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.

  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausabfll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Bürgerinnen und Bürger finden diese Vorgaben auch noch einmal auf der Webseite des ZAKB unter www.zakb.de oder über die kostenfreie ZAKB-App für Android- oder Apple-Geräte.

Ursprüngliche Mitteilung vom 25. März 2020:

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcken entsorgt werden. Das Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.

  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.

  • Es ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle mehr in die jeweiligen Behälter bzw. in den Gelben Sack geworfen werden.

  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

 

 

5G ist ein reines Transportmittel. Mit mehr Ladekapazität und schnellerem Fahrplan und dichterem Tankstellennetz. Damit kann man Giftgas oder Blutkonserven transportieren. Aufpassen muß man vielmehr, wer dieses Transportmittel kontrolliert. Chinesische und US-Betreiber haben kein Interesse dran, daß es uns hier gut geht. Sie können bestimmen ob und WAS transportiert wird. Darin liegt die Gefahr, nicht in irgendwelchen Mikrowellen.

  • 5G schafft lückenlose flächendeckende Überwachungsmöglichkeiten
  • 5G verbraucht immens viel Energie: Stromverbrauch wächst durch 5G um 3,8 Milliarden kWh
  • 5G erfordert neue Mobilfunkgeräte, Ihr bisheriges Handy wird zu (Sonder)müll
  • 5G ist erforderlich für das vielgelobte Internet of things IOT, über das Ihre Krankenkasse feststellen kann, daß Sie heute a) noch keine 1000 Schritte gegangen sind und b) nocch keinen Apfel gegessen haben (an apple a day keeps the doctor away). Prompt meldet Ihr Kühlschrank, daß keine Äpfel mehr da sind, und Google maps leuchtet auf: es sind genau 1000 Schritte bis zum nächsten Obstladen. Die Haustür springt auf, Ihre Schuhe materialisieren an Ihren Füßen, Ihr Lieblingssessel simuliert eine störende Sprungfeder und kippt Sie in die Vertikale. Alexa (oder Siri, Vera oder wie unsere hilfsbereiten Alltagsbetreuer auch heißen) informiert uns über das Wetter und wünscht einen angenehmen Spaziergang. Natürlich sind die Zigaretten vorher in den Safe getunnelt, zu dem uns die Kombination fehlt... Schöne neue Welt!

Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) schickt Müllfahrzeuge auf Tour durch den Kreis Bergstraße, um auf verschmutzten Bioabfall aufmerksam zu machen.

Bioabfall hat jede Menge Potenzial! Aus den Küchen- und Gartenabfällen erzeugt der ZAKB hochwertigen Kompost für die Landwirtschaft und grüne Energie für den Kreis Bergstraße. Damit das gelingt, muss der Bioabfall frei von Fremdstoffen sein. Doch leider finden die Mitarbeiter des Zweckverbands immer wieder Dinge im Bioabfall, die dort nicht hineingehören – von Plastiktüten über Gläser und Batterien bis hin zu Windeln ist alles dabei.

Müllfahrzeuge als mobile Botschafter

Seit Jahren macht der ZAKB als Teil der bundesweiten #wirfürbio-Kampagne in den Medien, auf Veranstaltungen und im Netz auf diese Herausforderungen aufmerksam – und wirbt für eine korrekte Mülltrennung. Leider mit mäßigem Erfolg, noch immer ist der Bioabfall durch Fremdstoffe enorm verschmutzt“, erklärt Gerhard Goliasch, Geschäftsführer des ZAKB. „Mit großen und weithin sichtbaren Bannern auf fünf unserer Abfallfahrzeuge möchten wir nun noch einmal klar machen: ‚Plastik und andere Fremdstoffe gehören nicht in den Biomüll‘. Auch kompostierbare Tüten müssen über den Restabfall entsorgt werden. Sie zersetzen sich in unseren Anlagen nicht schnell genug und müssen ebenfalls mühsam aussortiert werden“, so Goliasch weiter.

Belastung für den Gebührenhaushalt

Der Kampf gegen die Fremdstoffe im Bioabfall beeinflusst auch die Abfallgebühren der Bürgerinnen und Bürger. „Das Aussortieren ist sehr aufwändig und kostet jedes Jahr viel Zeit, Personal und Geld. Denn alle herausgefilterten Stoffe müssen als sogenannter Siebüberlauf anschließend im Müllheizkraftwerk verbrannt werden“, erklärt Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße und Verbandsvorsitzender des ZAKB. „Hier gab es in den letzten Jahren enorme Preisanstiege. Es ist daher umso wichtiger, durch konsequentes Abfalltrennen möglichst wenig Siebüberlauf zu erzeugen“, so Engelhardt weiter.

Wer sich unsicher ist, wo etwas entsorgt wird, findet im Abfall-ABC („Wo entsorge ich was?“) auf zakb.de oder in der ZAKB-App die richtige Antwort. Auf der Webseite stehen zudem Trennhilfen in elf Sprachen und mit Piktogrammen für alle Abfälle zum kostenlosen Download bereit.

Über den Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB)

Als kommunaler Entsorger sammelt, verwertet und beseitigt der ZAKB alle Abfälle aus privaten Haushalten im Kreis Bergstraße. Gemeinsam mit den beiden Tochtergesellschaften, der ZAKB Service GmbH und der ZAKB Energie und Dienstleistungs GmbH, beschäftigt er rund 220 Mitarbeiter/innen und betreibt zahlreiche eigene Anlagen an mehreren Standorten in der Region – von einem Abfallwirtschaftszentrum, über Wertstoffhöfe und Sammelstellen bis hin zu einem Energiepark. Durch die Nutzung von Sonne, Biomasse und Deponiegas versorgt der ZAKB jährlich mehrere hundert Haushalte mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern. So leistet der Zweckverband einen Beitrag zur Energiewende im Kreis Bergstraße.

Kreisbeigeordneter Karsten Krug traf sich mit Streuobstwiesenrettern

Eine Streuobstwiese bietet etwa 5000 unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat und ist somit eines der artenreichsten Kulturbiotope Mitteleuropas. Um die Streuobstwiese vor dem „Aussterben“ zu schützen, schlossen sich 2011 im Kreis Bergstraße vier junge Männer zusammen und gründeten die „Streuobstwiesenretter“. Vor Kurzem traf sich der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und für das Umweltamt zuständige Dezernent Karsten Krug mit den beiden Streuobstwiesenrettern Martin Schaarschmidt und Florian Schumacher, die die Initiative vor acht Jahren gemeinsam mit Benedikt Kuhn und Marco Daub gegründet haben.

Die Streuobstwiesenretter stellten dem Kreisbeigeordneten ihre Arbeit sowie Projekte, die sie bereits im Kreis umgesetzt haben, vor. Zu diesen zählt unter anderen das Sortenerhaltungsprojekt, mit dem die Streuobstwiesenretter ihren Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Kreis Bergstraße leisten wollen. Dabei spüren sie verschollene, lokale Apfelsorten auf und veredeln diese. Die daraus entstehenden Edelreiser geben sie dann an Interessierte ab, um so die alten und seltenen Sorten zu erhalten und deren Anpflanzung zu fördern. Schaarschmidt und Schumacher wollen dadurch den Anbau möglichst vieler verschiedener Obstsorten und Arten unterstützen.