Haltung und Pflege eines oder mehrerer Bienenvölker ist für interessierte Menschen nicht schwierig, zumal es von erfahrenen Vereinsmitgliedern eine intensive Unterstützung gibt. Und jedes Bienenvolk, das vor Ort lebt, sorgt nicht nur für die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen, sondern liefert auch ein wirklich regionales Lebensmittel. Ein Glas Honig aus örtlicher Erzeugung verdient viel stärker unser Vertrauen als die unzähligen Discountersorten. Doch damit es auch in den kommenden Jahren noch heißen kann "ja sicher bekommst du von mir deinen Honig, komm nur vorbei!" ist es dringend notwendig, daß mehr Menschen sich diesem nützlichen und entspannenden Hobby widmen.
Interessenten dürfen sich jederzeit gerne bei Martina Schuch vom Imkerverein Lautertal e.V. melden: Telefon 06254942447. Sie betreut mit ihren Teamkollegen Winfried Preis und Walter Kriegbaum bereits seit Jahren Jungimker und zeigt ihnen alle wichtigen Tätigkeiten, berät sie bei allen Fragen und hilft bei der Beschaffung der notwendigen Ausrüstung. Interessenten aus Modautal werden von Winfried Preis betreut, Walter Kriegbaum übernimmt Neuimker in Lautern, und Martina Schuch diejenigen aus Reichenbach und Elmshausen. Wer aus einem anderen Ortsteil kommt, wird aber natürlich auch von einem der drei Berater*innen begleitet.

Der Durchblick wird für 2022 wieder eine Neuimkerausrüstung finanzieren.

Wer zunächst einmal den Verein kennenlernen möchte, ist herzlich zur Jahreshauptversammlung am 4. April eingeladen. Sie findet um 20 Uhr im Schützenhaus Brandau statt. mh

Landrat unterzeichnet Kooperation für mehr Klimaschutz

Wie können Unternehmen energieeffizient und klimafreundlich arbeiten? Mit dieser und ähnlichen Fragen beschäftigt sich das Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk ETA*-Plus Südhessen. Nun unterzeichnete Landrat Christian Engelhardt gemeinsam mit Vertretern der Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald, der kreisfreien Stadt Darmstadt sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar eine Kooperationsvereinbarung mit dem Netzwerk ETA-Plus. Während die IHK weiterhin Träger und Moderator des Netzwerks bleibt, unterstützen die Landkreise und die Wissenschaftsstadt Darmstadt es als Multiplikatoren. Ihr gemeinsames Ziel ist es dabei, kleine und mittlere Unternehmen aus Südhessen bei den Themen Energieeffizienz und Klimaschutz zu fördern.

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Abfallmengenbilanz 2020: LaDaDi beweist trotz Corona eine gute Trennbereitschaft

Darmstadt-Dieburg – Entgegen dem allgemeinen landes- und bundesweiten Trend während der Corona-Pandemie gingen die Restmüllmengen im LaDaDi von durchschnittlich 71 kg pro Einwohner im Jahr 2019 auf 69,8 kg im Jahr 2020 zurück.

Ausgezeichneter Umwelt- und Naturschutz

Alle zwei Jahre vergibt der Kreis Bergstraße seinen Umweltpreis. 2021 wurden vier Vorschläge für ihr Umweltengagement geehrt, die die Preisjury aus den zwanzig vorliegenden Bewerbungen als besonders preiswürdig herausgefiltert hat. Zwei Hauptpreisträgern und zwei weiteren Preisträgern wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. „Ich danke Ihnen allen von Herzen für Ihren beispielhaften Einsatz und Ihre Kreativität“, lobte Landrat Christian Engelhardt bei der Verleihung des diesjährigen Umweltpreises im Heppenheimer Starkenburg Gymnasium. „Die ausgezeichneten Projekte sind das Ergebnis hervorragender Arbeit in ganz unterschiedlichen Bereichen. Sie sind wichtige Vorbilder, gerade in einer Zeit in der Nachhaltigkeit zu Recht sehr in den Fokus gerückt ist. Ich bin davon überzeugt, dass viele weitere Bergsträßerinnen und Bergsträßer Ihrem Beispiel folgen und sich für den Schutz der Umwelt und der Natur einsetzen werden.“

Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am 3. März 2022 macht das Umweltmobil des ZAKB Station in der Gemeinde Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

VGG fährt Elektrobus im Kreis Bergstraße Probe / Landrat Engelhardt überzeugt sich persönlich vom Elektrobus

Ein unscheinbarer weißer Bus, der durch den Kreis Bergstraße fährt. Nur die Aufschrift auf den Fenstern zeigt, dass der es aber in sich hat: Es ist der erste Elektrobus, den die Verkehrsgesellschaft Gersprenztal mbH (kurz VGG) im Kreis Bergstraße Probe fährt. „Im Kreis Bergstraße erarbeiten wir nicht nur Konzepte, wie unser neues Klimaschutzkonzept, sondern wir setzen diese auch zupackend um. Ich freue mich sehr, dass der Einsatz von Bussen mit alternativen, klimafreundlichen Antrieben noch in diesem Jahr getestet werden kann“, so Landrat Christian Engelhardt. Gemeinsam mit Reinhold Bickelhaupt, Leiter der Abteilung Mobilität des Kreises Bergstraße, machte er sich selbst ein Bild vom Bus der Zukunft, den VGG-Geschäftsführer Rainer Sauter die nächsten Tage auf den Straßen im Kreisgebiet auf Herz und Nieren prüft. Der Einsatz von Elektrobussen ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende, die der Kreis mit seinem jüngst verabschiedeten Klimaschutzkonzept anstrebt.

Jahresrückblick zum Internationaler Tag der Böden am 5. Dezember 2021: Erholung der Grundwasservorräte in Hessens Waldböden zu erkennen

Noch gibt es keine Entwarnung für den Wald in Hessen, jedoch hat der relativ niederschlagreiche Sommer des Jahres 2021 dazu beigetragen, dass sich die Grundwasserstände leicht erholen konnten. 2018 betrug der Gesamtjahresniederschlag in Hessen nur rund 526 Liter pro Quadratmeter. In den Monaten Januar bis Oktober dieses Jahres wurde eine Gesamtniederschlagsmenge von rund 650 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Hessen Mobil: Neuer LKW im Einsatz gegen Schnee und Eis

Gut gerüstet für die kommende Wintersaison ist die Straßenmeisterei Bensheim, denn der Fuhrpark in der Amperestraße hat vor kurzem schwergewichtigen Zuwachs bekommen: Ein neuer Dreiachser des Herstellers MAN ist ab sofort im Kampf gegen Schnee und Eis im Einsatz. „Unser neuer LKW befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und hat für den Winterdienst für uns den Vorteil größere Salzmengen laden zu können. Etwa 1 bis 2 Tonnen mehr Salz können mit ihm, im Verglich zu unseren anderen LKWs, transportiert werden. Damit sind mit einer Fahrt mehr Kilometer möglich.“ freut sich der Leiter der Straßenmeisterei Wolfgang Lorentz.

Klimaschutzkonzept im Kreistag verabschiedet. Durchbruch für Veränderungen oder Papiertiger?

Am 15. November wurde das Klimaschutzkonzept im Kreistag des Kreises Bergstraße verabschiedet. Das Klimabündnis Bergstraße lässt sich auf seinem nächsten öffentlichen Monatstreffen am 23. November 2021 von dem Klimaschutzmanager des Kreises Reiner Pfuhl das Konzept vorstellen, um anschließend darüber zu diskutieren.

Bei den Herbstsitzungen der Lautertaler Gremien ging es um den Beitritt zum Landschaftspflegeverband. Volker Knaup von der Arbeitsgruppe Landschaftspflegeverband des Kreises Bergstraße war zu Gast bei und warb für den Beitritt der Gemeinde zum Verband: dies schaffe eine win-win-win-Situation: die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft wird gefördert, Arbeiten werden per Auftrag an Landwirte und Betriebe vor Ort vergeben, Fördermittel werden aquiriert.

Der Lautertaler Lautertaler Bau-, Umwelt- und Infrastrukturausschuß hatte im Oktober Revierförster Dirk Dins zu Gast, der über die Möglichkeiten informierte, die in der Ausweisung von Naturwaldflächen liegen.
Hier geht es vor allem um Ökopunkte: wer eine Waldfläche stillegt, also nicht mehr nutzt, kann Ökopunkte beantragen. So läßt sich mit einem Waldstück, das auf dem Holzmarkt negativen Gewinn verspricht, durch Nicht-Nutzung Geld verdienen: pro Quadratmeter sind 6 Euro möglich.

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft informiert:

Starkregenereignisse sind nicht nur eine Gefahr für Städte und Siedlungen, auch in der Landwirtschaft können große Schäden entstehen. Klimafachleute gehen davon aus, dass im Zuge des Klimawandels auch in Deutschland häufiger Starkregen auftreten wird. Grundsätzlich können alle Regionen in Deutschland betroffen sein. Starkregen ist nicht nur für Städte und Siedlungen problematisch, sondern auch für die Landwirtschaft, und hier vor allem für Ackerbaubetriebe.

Dass das Motto „viel hilft viel“ nicht immer zutrifft, zeigt sich bei Trockenheit: Pflanzen benötigen dann dringend Wasser, stark ausgetrocknete Böden können aber die großen Niederschlagsmengen eines Starkregens in kurzer Zeit kaum aufnehmen. Ein Großteil des Wassers fließt oberflächlich ab und geht für die Pflanzen verloren. Für eine ausreichende Wasserversorgung ist deshalb ein schwächerer und dafür länger anhaltender Niederschlag viel günstiger.

Als mobile Anlaufstelle ermöglicht das Umweltmobil den Bürgerinnen und Bürgern an über 80 Standorten eine wohnortnahe Entsorgung von „Sondermüll“. Sogenannte gefährliche Abfälle wie Verdünner, Frostschutzmittel oder Lacke werden an über 80 Standorten im ganzen Kreis Bergstraße eingesammelt. Für Privatpersonen ist die Abgabe der Chemikalien dort kostenlos.Termine und Infos: