Ein Vogelhäuschen im Garten oder auf dem Balkon ist ein Magnet für zahlreiche Vogelarten. Heutzutage ist es enorm wichtig, die heimischen Vögel zu füttern. Denn im Vergleich zu den 50er Jahren fehlen jährlich rund 200 kg Körner und Sämereien pro Hektar Ackerfläche (Ornithologe Prof Dr Peter Berthold, ehemaliger Leiter der staatlichen Vogelschutzwarte).  Dieses Futter stand den Feldtieren wie Grauammer, Rebhuhn oder Feldhamster zur Verfügung. Heute stehen diese Arten am Rande des Verschwindens. Prof Dr. Berthold hat dazu Filme und Bücher veröffentlicht, Infos dazu auf Wikipedia.
Da die Landwirtschaft inzwischen auf Effektivität ausgelegt ist, fehlen diese "nutzlosen" Randflächen vielfach. Dank dem AUBI-Projekt des Landkreises Darmstadt-Dieburg wachsen nun aber Blühflächen, in denen wilde Tiere Nahrung und Ruhe finden. Während des Sommers finden sie darin die Insekten, die für die Kükenaufzucht dringend benötigt werden und im Winter die Körner in den Samenständen. Einige Landwirte aus der Region richten inzwischen mehr Blühflächen ein. Örtliche Natur- und Vogelschutzgruppen füttern auch in Feld und Wald, zahlreiche Wildvögel finden sich hier ein. Für Fasane wären nun noch Feldhecken wichtig. Die Wildtierforschung geht aktuell davon aus, dass das nächste Brutgeschäft von Vögeln wie dem Rebhuhn nicht mehr richtig abläuft, wenn das Tier im Winter auch nur 20 % seines Körpergewichts verliert (ca. 60g pro Rebhuhn).

Aber jeder kann etwas tun: eine Handvoll Vogelfutter kann viel bewirken.

Vogelarten wie Kuckuck oder Nachtigall überwintern im Süden, aber Amsel, Meise oder Sperling kommen in unsere Gärten um nach Futter zu suchen. Ein naturnaher Garten und Futterhäuschen helfen Vögeln im Winter, genügend Nahrung zu finden, denn in der kargen Winternatur ist Nahrung rar.     

  • Futterstation oder Futterhäuschen: für die Vögel gut überschaubar mit Rundumsicht; nahe gelegene Versteckmöglichkeiten wie Büsche oder Sträucher sind sehr wichtig.
  • Vogeltränke: ein Schälchen mit Trinkwasser sollte den Vögeln auch im Winter zur Verfügung stehen.
  • Das richtige Futterangebot:
    Körnerfresser wie Fink und Sperling: Sonnenblumenkerne und Hanfsamen  in frei hängenden Futterhäuschen oder -spendern
    Weichfutteresser wie Amsel und Rotkehlchen: Haferflocken und getrocknete Beeren oder Obst, Futterstation am Boden an einer geschützten Stelle.
  • Damit das Futter nicht verderben kann, sollte es vor Nässe geschützt sein und regelmäßig erneuert werden. Aus hygienischen Gründen sollten Futterhäuschen ab und zu mit heißem Wasser gereinigt werden.
  • Brot oder Speisereste sollten nicht an Vögel verfüttert werden, da Gewürze und Salz schädlich sind. Im Fachgeschäft (z.B Landhandel Schmitt in Linnenbach (www.landhandelschmitt.de) gibt es hochwertige Körner- oder Weichfuttermischungen.

Wie Sie Ihren Garten im November vogelfreundlich gestalten können:

  • Natürliches Grün: Sträucher und Büsche bieten Vögeln Unterschlupf und Nahrung. Eberesche oder Vogelbeere sollte nicht fehlen.
  • Tierfreundliche Gartenpflege: bei der Düngung des Gartens sollte auf natürliche Produkte wie Komposterde und Rindenmulch zurückgegriffen werden. Chemische Mittel, die Insekten töten, schaden auch den Vögeln.
  • Nachsicht bei Aufräumarbeiten: in Totholz und abgestorbenen Pflanzenteilen überwintern Insekten, die Vögeln als Nahrung dienen. Verblühte Blumen und Stauden tragen immer noch wertvolle Samen und sollten daher nicht komplett zurückgeschnitten werden.
  • Lesen Sie hier, wie Sie selbst aus Garten- und Küchenabfällen besten Kompost herstellen können!

Wechsel bei der Abfuhr der Gelben Säcke zum Jahreswechsel: Ganzjährig 14-tägige Abholung von Leichtverpackungen

Die Firma RESO hat die Ausschreibung der dualen Systeme im LaDaDi für vier Jahre gewonnen. Somit übernimmt das Odenwälder Entsorgungsunternehmen zum 1. Januar 2021 hauptverantwortlich die Abfuhr der Gelben Säcke und Dosencontainer. Unterstützung erhält RESO hierbei von den durch sie beauftragten Subunternehmen Remondis sowie Knettenbrech & Gurdulic.
Welche Gebiete von welchem Unternehmen abgefahren werden, wird in den neuen Abfuhrkalendern für jede Kommune aufgeführt sein. Die Kalender werden – wie gehabt – im Dezember verteilt. Hier sind auch die Kontaktdaten für Fragen und Reklamationen zu finden. Diese Informationen werden in Kürze auch auf der Homepage des ZAW und in der ZAW App veröffentlicht.

Neu mit dem Wechsel ist, dass die Abholung der Gelben Säcke ganzjährig alle 14 Tage erfolgt. Bisher war dies nur in den Sommermonaten der Fall. Darüber hinaus wird die Firma RESO bis zum Jahreswechsel alle Dosencontainer, die bei den Glassammelplätzen aufgestellt sind, gegen Container mit verschließbarem Deckel und zwei Einwurflöchern austauschen, um Fehleinwürfe zu verhindern. Eine getrennte Sammlung scharfkantiger Dosen ist sinnvoll, da diese die Gelben Säcke häufig beschädigen.
Die Gelben Säcke werden bis auf Weiteres im Einsatz bleiben und sind bei den bekannten Verteilstellen erhältlich. Noch vorhandene Säcke der ehemaligen Entsorgungsfirmen können selbstverständlich weiter verwendet werden. Nach wie vor gilt: Alle Säcke, die durchsichtig und richtig befüllt sind, werden auch bei der Abfuhr mitgenommen.

Welche Produkte ein Fall für „den Sack“ sind, kann unter https://www.muelltrennung-wirkt.de nachgesehen werden. Die Webseite ist eine Initiative der dualen Systeme.

Eigenständig gekaufte Behälter können zwar als Zwischenlager für die Gelben Säcke genutzt werden, dürfen aber aus versicherungstechnischen Gründen vom Entsorgungsunternehmen nicht geleert werden. Die Gelben Säcke müssen an den Abfuhrtagen entnommen und an der Straße bereitgestellt werden.

Für Großwohnanlagen oder ähnliche Anfallstellen, wie Vereinsheime, Schulen, Hotels, Pensionen etc., werden alternativ zu den Gelben Säcken 1,1 m³ Container angeboten. Dem Bedarf der vergangenen Jahre entsprechend wurde die vertraglich festgesetzte Anzahl der Container von den dualen Systemen soweit erhöht, dass alle derzeit bei privaten Haushalten im LaDaDi aufgestellten Container ohne zusätzliche Gebühren geleert werden. Für Gewerbebetriebe gilt diese Regelung allerdings nicht. Hier ist nach wie vor eine privatrechtliche Regelung mit den Entsorgern notwendig.

Zu beachten ist, dass für viele dieser, von privaten Haushalten genutzten Container in der Vergangenheit privatrechtliche Verträge, sogenannte Leistungs-/Nutzungsverträge, zwischen den Nutzern und dem beauftragten Entsorger RMG abgeschlossen wurden. Diese erlaubten einen Umstieg auf einen Container auch dann, wenn dies im Vertrag zwischen den dualen Systemen und den Entsorgungsunternehmen nicht vorgesehen war. Auch wenn der ZAW als kommunales Unternehmen keinerlei Zuständigkeit bei der vertraglichen Gestaltung der Einsammlung von Leichtverpackungen zwischen den dualen Systemen und den beauftragten Entsorgungsunternehmen hat, weist er darauf hin, dass diese privatrechtlichen Verträge durch die Privathaushalte gekündigt werden müssen, um diese zum Jahreswechsel zu beenden.

Das Wichtigste auf einen Blick – gültig ab 01.01.2021:

Hotline für Fragen und Reklamationen und Kontakt per E-Mail: auf den Abfuhrkalendern, der Homepage des ZAW und in der ZAW APPVeröffentlichung der Abfuhrtermine auf dem Abfuhrkalender 2021,  auf www.zaw-online.de und in der ZAW AppAusgabe von Gelben Säcken weiterhin an den bekannten VerteilstellenUnabhängig vom Aufdruck werden alle richtig befüllten gelben Säcke 14-tägig abgefahren.Bei berechtigten Anfallstellen vorhandene 1,1 m³ Container für Leichtverpackungen kosten ab 2021 keinen separaten Betrag mehr. (ladadi)

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen wurde das Repair Café am 14. November abgesagt. Der RC-Vorstand überlegt, wie ein "Drive in" Repair Café organisiert werden könnte. Mehr dazu in Kürze auf https://www.repaircafe-bergstrasse.de/

Alte Meldung:

Das Repair Cafe am 14. November in Bensheim wird stattfinden können. Es wird keinen Kaffee und Kuchen geben.
Die Geräte müssen im Flur, bei 2 Organisatorinnen, abgegeben und dort auch wieder abgeholt werden.
Im Raum befinden sich maximal 9 Personen. 4 Elektroreparateure, 1 Informatiker, 2 Näherinnen und 2 Organisatorinnen.
Um lange Schlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

Bitte das anhängende Hygienekonzept beachten!

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Landrat Christian Engelhardt stellt den Entwurf des neuen Radverkehrskonzepts des Kreises vor / Nächste Bürgerbeteiligungen in Viernheim und Fürth

Kreis Bergstraße (kb). Jüngst stellte Landrat Christian Engelhardt erstmals interessierten Bürgerinnen und Bürgern das neue Radverkehrskonzept des Kreises Bergstraße vor. Darin ist festgelegt, dass in den kommenden zehn Jahren die bisher existierenden rund 130 Kilometer umfassenden Radwege ausgebaut werden und zudem 67 Kilometer neue Radwege entstehen sollen. „Es gibt immer mehr Radfahrer. Besonders die Corona-Pandemie hat hier noch einmal für einen deutlichen Wachstumsschub und einen wahren Trend zum Radfahren gesorgt. Daher freue ich mich, dass wir bereits vor Corona dieses wichtige Thema in Angriff genommen haben“, betonte Engelhardt. Denn: „Die Bergstraße ist ein echtes Fahrradland. Die kurze Entfernung und das flache Terrain zwischen Ried und Bergstraße aber auch der Odenwald mit seinen anspruchsvollen Touren laden dabei einfach zum Radfahren ein. Das bringt nicht nur Fahrspaß, sondern ist auch gut für die Gesundheit.“

Bevor das neue Radverkehrskonzept dem Kreistag vorgelegt wird, finden noch zwei weitere sogenannte Regionalkonferenzen statt, bei denen der Landrat das neue Konzept gemeinsam mit dem Planungsbüro RV-K aus Frankfurt, das das Konzept erarbeitet hat, vorstellt und auf konstruktive Rückmeldungen hofft. Die Veranstaltungen finden am Donnerstag, den 03.09.2020, um 18:00 Uhr in Viernheim auf dem Apostelplatz beziehungsweise am Freitag, den 11.09.2020, um 18:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Fürth statt. „Wir möchten, dass alle Bergsträßerinnen und Bergsträßer Freude an unserem Radwegenetz haben. Ich lade daher alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich das Konzept mit mir anzuschauen und darüber ins Gespräch zu kommen“, so Landrat Christian Engelhardt.

Bei den Veranstaltungen wird auch jeweils der ADFC Bergstraße mit einem Infostand, Kartentisch sowie einem „Schneckenrennen“ dabei sein. Dabei handelt es sich um einen Geschicklichkeits-Parcours, den die Teilnehmenden auf einem Fahrrad so langsam wie möglich absolvieren sollen. Zudem wird der Bereich Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums Südhessen an einem Infostand zum Thema Fahrradsicherheit informieren und man kann sich unter www.adfc-bergstrasse.de für eine Fahrrad-Codierung anmelden, die ab 16:00 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag am Veranstaltungsort stattfinden wird. Eine Anmeldung für die Fahrrad-Codierung in Viernheim ist per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Um das Infektionsrisiko bei den Veranstaltungen zu minieren, gelten Maskenpflicht sowie die allgemeinen Abstandsregeln. Jeder Besucher wird zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten registriert. Besucher mit Erkältungssymptomen dürfen nicht teilnehmen.

Landrat Christian Engelhardt lädt alle Bergsträßerinnen und Bergsträßer am Mittwoch, den 2.9.2020, um 17 Uhr, zu einem digitalen und interaktiven Bürgerdialog zum Thema „Radwege und Mobilität“ ein. Die Diskussion findet als Livestream statt, bei der alle Teilnehmenden Ihre Fragen direkt stellen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zusehen und teilnehmen können alle Interessierten über Facebook und unter: https://kreisbergstrasse.my.webex.com/mw3300/mywebex/cmr/cmr.do?siteurl=kreisbergstrasse.my&AT=meet&username=christian.engelhardt

 

Weitere Informationen zum neuen Radverkehrskonzept gibt es unter: https://www.kreis-bergstrasse.de/magazin/artikel.php?artikel=7939&menuid=473&topmenu=467.

 

 

in den letzten Monaten wurde intensiv über die Ausweisung von neuen Mountainbikestrecken im Fischbachtaler Gemeindewald diskutiert. Dabei wurde immer nur über die Interessen der Downhillfahrer berichtet. Kritische Stimmen zu diesem Thema kamen, unter anderem auch auf der Informationsveranstaltung der MTB-Interessierten, zu kurz bzw. waren offenbar nicht erwünscht.

Daher trafen sich in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung, mit der Jagdgenossenschaft Billings, Meßbach, Nonrod, Steinau, mit der NABU-Ortsgruppe Fischbachtal und der Jägerschaft im August 2020 Vertreter der NABU Ortsgruppe, die Vertreter der Jagdpächter, ein Vertreter von Hessenforst und Jagdvorsteher Wilfried Speckhardt zu einem Gespräch.

Hintergrund: eine Mountainbikeinnitiative strebt die Ausweisung von sogenannten Trails im Fischbachtaler Gemeindewald an und versucht über eine Onlinepetition Druck auf die kommunalen Gremien aufzubauen.

Dank der Unterstützung regionaler Sponsoren konnte die Firma mikar GmbH & Co. KG ein flexibles und attraktives Car-Sharing in Lautertal realisieren. Der Standort Lautertal wurde am 15.11.2019 offiziell eröffnet. Seit Montag, den 18.11.2019 kann der 9-Sitzer von Vereinen bzw. Bürgern gebucht werden. Ab sofort steht das Fahrzeug für Sie auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung in Reichenbach zur freien Verfügung.

Fruchtbarer Ackerboden wird durch Wind und Wasser abgetragen und geht unwiederbringlich verloren. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Bodenerosion zählt zu den bedeutendsten Problemfeldern der Landwirtschaft.
Quelle: landpixel.de

Den stetigen Abtrag von Erde durch Wind und Wasser nennt man Bodenerosion. Prinzipiell ist Erosion ein natürlicher Prozess, der fast überall auftreten kann. In dem Ausmaß wie wir Bodenerosion heute vorfinden, gibt es sie aber erst, seitdem der Mensch intensiv Landwirtschaft betreibt.

Auf den betroffenen Ackerflächen werden große Mengen an Boden abgetragen und gehen dadurch unwiederbringlich verloren. Die Folge: Böden werden zunehmend unfruchtbarer und sind irgendwann für den Acker und Gartenbau gar nicht mehr nutzbar. Bodenerosion zerstört damit über kurz oder lang eine unserer wichtigsten natürlichen Lebensgrundlagen.Bodenerosion zählt sowohl weltweit als auch in Deutschland zu den bedeutendsten Problemfeldern der Landwirtschaft. Laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind 25 Prozent der Ackerflächen Deutschlands winderosionsgefährdet und ein Drittel der Ackerfläche weist eine mittlere bis sehr hohe Gefährdung gegenüber Wassererosion auf.Weiterlesen:

Was genau ist Bodenerosion? Wassererosion? Winderosion?
Welche Faktoren begünstigen Bodenerosion?
Bewirtschaftung, Wahl der Kulturart, Wenig Humus durch einseitige Kulturfolgen, Klimawandel, Bodenverdichtungen und vieles mehr

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: https://landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-funktioniert-landwirtschaft-heute/boden-in-gefahr-erosion-in-der-landwirtschaft

 

Neue Ansprechpartner in Sachen Äskulapnatter

Der Kreis Bergstraße zeichnet sich durch seine landschaftliche Vielfalt aus. Durch die unterschiedlichen Ökosysteme bietet er Lebensraum für viele Tierarten – sogar für vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie den Flussregenpfeiffer auf der Weschnitzinsel bei Biblis-Nordheim oder der Äskulapnatter im südlichen Odenwald und im Neckartal. Letztere liebt von Menschen errichtete Trockenmauern als sicheren Unterschlupf und zum Sonnenbaden. Unter anderem deshalb treffen Menschen und Äskulapnattern immer wieder aufeinander. „Äskulapnattern sind sehr seltene, aber freundliche und ungefährliche Gäste“, weiß der für das Umweltamt zuständige Dezernent und hauptamtliche Kreisbeigeordnete Karsten Krug. „Äskulapnattern sind weder giftig noch angriffslustig. Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Garten auf eine Äskulapnatter treffen, können sich vielmehr freuen. Denn die Ansiedlung der Natter ist ein Beweis für ein gesundes und funktionierendes Ökosystem.“

  Äskulapnatter, Foto Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84skulapnatter

Vor wenigen Tagen gab Priska Hinz, hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die sechs neuen hessischen Ökomodellregionen bekannt. Einer der Gewinner des Wettbewerbs ist der Kreis Bergstraße, der nun Teil der „Ökolandbau-Modellregion Süd“ wird. „Wir versuchen hier innovative Zukunftstechnologie mit nachhaltiger Flächenbewirtschaftung zu verbinden“, freut sich Landrat Christian Engelhardt über den Erfolg im Landeswettbewerb.

Ziel der Ökomodellregion Süd ist neben der Ausweitung der ökologischen Produktion gleichzeitig die Förderung regionaler Wertschöpfungsketten. Zusätzlich soll der gesteigerten Sensibilität der Verbraucher in Bezug auf Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter biologischer Produkte zielgerichtet begegnet werden. Für die Umsetzung des Entwicklungskonzepts erhält der Kreis Bergstraße eine finanzielle Förderung vom Land bis maximal 50.000 Euro pro Jahr für eine Projektmanagerin oder Projektmanager für eine Laufzeit von 5 Jahren Obendrauf gibt es noch eine Sachkostenpauschale.

LINDENFELS. Die extremen Witterungseinflüsse als Auswirkung eines Klimawandels führen fast überall in Deutschland und Mitteleuropa zu großen Schäden in den Wäldern. Besonders im Bereich um die Kernstadt Lindenfels sind aktuell auch Laubbäume betroffen. Durch absterbende Bäume steigt hier die Gefahren im Wald: Trockene Äste und ganze Bäume können schon bei leichtem Wind zu Boden stürzen, deshalb ist beim Waldbesuch besondere Vorsicht geboten!

Wegen der Gefahrensituation wurde nun ein kurzes Teilstück des Nibelungensteiges und des Erlebniswanderweges Li 6, welche durch den Schlosswald führen, gesperrt

Die gleiche Problematik trifft auch bei zwei Wegen im Heilklima-Sport-Park Lindenfels zu. Hier muss im Bereich des Schenkenberges ebenfalls ein kurzes Teilstück einer Heilklima-Nordic Walking- und einer Heilklima-Wanderstrecke gesperrt werden.

Für all diese gesperrten Bereiche wurde eine lokale Umleitung ausgeschildert. Derzeit ist noch nicht abzusehen, wie lange diese Sperrungen andauern. (johe)

In Brandau und Lautern gab es in den letzten Wochen Wolfsrisse. Beim ersten Vorfall im Mai wurde leider versäumt, die getöteten Schafe und Lämmer auf Wolfs-DNA zu untersuchen, eine Woche später jedoch war es nachweislich ein Wolf, der Schafe gerissen hatte. Große Verunsicherung geht um: viele der Schafhalter - und auch andere Nutztierhalter - machen sich Sorgen. Denn wie schützt man Tiere vor dem Wolf?

Einige Fragen & Antworten zum Schornsteinfegerhandwerk und seinen wichtigen Diensten in Corona-Zeiten

Muss man derzeit den Schornsteinfeger ins Haus lassen? Nach der Vereinbarung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Länder vom 16. März 2020 können Handwerker und andere Dienstleister grundsätzlich ihre Tätigkeiten weiterhin ausüben. Dies gilt auch für Schornsteinfeger, denn Sie arbeiten im Dienst der Gefahrenabwehr zum Schutz von Leib, Leben und Gesundheit (§ 1 Absatz 1 Schornsteinfegerhandwerksgesetz (SchfHwG)). Schornsteinfegertätigkeiten können deshalb nicht dauerhaft aufgeschoben werden. Für Kehren, Prüfen und Messen nach Feuerstättenbescheid gilt: Alle Arbeiten, die ohne Risiko durchgeführt werden können, sollten grundsätzlich - unter Berücksichtigung der bekannten Verhaltens- und Hygienemaßnahmen - auch durchgeführt werden. Abweichend davon gilt für die Feuerstättenschau: Die Feuerstättenschau ist 2x in 7 Jahren durchzuführen, frühestens nach Ablauf von 3 Jahren. Die Feuerstättenschau wäre demnach auch bis zum Ablauf des 4. Jahres fristgerecht.

Sie kann daher in diesem Rahmen angemessen verschoben werden, falls nachgenannte wichtige Gründe (Quarantäne; Risikogruppe) vorliegen. Für die Abnahme neuer oder wesentlich geänderter Feuerungsanlagen gilt: Der Eigentümer entscheidet, wann der zuständige bezirksbevollmächtigte Schornsteinfeger zum Abnahmetermin kommt. Zu beachten ist: Ohne Bescheinigung der sicheren Benutzbarkeit des zuständigen bezirksbevollmächtigten Schornsteinfegers darf die neue Anlage nicht in Betrieb genommen werden. Was ist, wenn ich nachweislich am Covid19-Virus erkrankt bin oder wenn ich zu einer der Risikogruppen laut Robert-Koch-Institut (RKI) gehöre? Die aktuelle Bedrohungslage durch das Corona-Virus erfordert jetzt praxisbezogene Lösungsansätze. Es gilt die Abwägung im Einzelfall. Ebenda kann es vorübergehende Einschränkungen geben, zum einen, weil Kunden unter Quarantäne stehen und die Sicherheit des Schornsteinfegers nicht gewährleistet ist. Zum anderen kann aus gesundheitlichen Erwägungen dem Schornsteinfeger der Zutritt zum Haus oder der Wohnung nicht gestattet werden, weil die dringend besonders zu schützende Person, die einer der vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Risikogruppen angehört, nicht in einem Raum sicher separiert werden kann, der nicht von dem Schornsteinfeger begangen werden muss. In diesen Fällen und nur in diesen Fällen benachrichtigen Sie bitte Ihren Schornsteinfeger telefonisch, dass Sie die im Feuerstättenbescheid rechtsverbindlich festgesetzten Fristen nicht einhalten oder den angemeldeten Termin zur Feuerstättenschau nicht wahrnehmen können. Dies gilt auch und besonders dann, wenn Sie üblicherweise von einem anderen als dem bezirksbevollmächtigten Schonsteinfeger kehren, prüfen und messen lassen.

Ihr Schornsteinfeger wird Ihnen eine praxisnahe Lösung vorschlagen (z.B. unter Berücksichtigung, dass die Heizperiode jahreszeitbedingt beendet ist) und sich in Einzelfällen zusätzlich mit der Aufsichtsbehörde abstimmen. Sollte ein Schornsteinfeger seinen Betrieb schließen müssen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen oder weil er auch zur Hochrisikogruppe zählt, wird die zuständige Behörde für diese Zeit einen Vertreter bestellen.

Wie schützen sich die Schornsteinfeger selbst und ihre Kunden vor Ansteckung?

Schornsteinfeger halten sich an die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen, die laut Robert-Koch-Institut (RKI) als notwendig erachtet werden und nehmen zwischen jedem Kunden eine Handdesinfektion vor bzw. verwenden für jede Liegenschaft ein neues Paar Einweghandschuhe. Sie tragen einen Mundschutz und lassen die Türen der zu begehenden Räume ggf. vom Eigentümer öffnen, um mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand zu den kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen gehen zu können. Die Schornsteinfeger stellen dem Eigentümer per Post eine Rechnung, mit der ggf. auch Messberichte und Prüfprotokolle oder der neue Feuerstättenbescheid versandt werden, sodass Papier den Besitzer nicht direkt wechseln muss und nur auf Wunsch kann. (ladadi)

Reichenbacher Vogelschützer bitten um Unterstützung

Rauchschwalben, Mehlschwalben und Mauersegler kehren nun aus den südlichen Ländern zurück. Jetzt beginnt wieder die Arbeit des Schwalbenbeauftragten bei den Reichenbacher Vogelschützern. Allzu groß ist diese „Arbeit“ aber nicht mehr: die belegten Nester bei Schwalben und Nistplätzen der Mauersegler unter den Dachziegeln müssen erfaßt werden. Nach einem Anstieg im Jahre 2007 war die Zahl bei den Schwalben leider wieder rückläufig. Mauersegler und Mehlschwalbe stehen auf der „Roten Liste“ der Brutvögel Deutschlands, zwar bis jetzt nur auf der Vorwarnliste, doch auch das ist mehr als besorgniserregend.

Laut Alexander Heyd vom Bonner „Komitee gegen den Vogelmord“ spielt sich bis Ende Mai in den Mittelmeerländern eine Tiertragödie ab: über 100 Millionen Vögel landen in Privatküchen und Feinschmeckerlokalen, völlig legal. 77 Arten von Vögeln, darunter auch  vom Aussterben bedrohte, sind in Italien, Spanien, Frankreich, auf Zypern  und Malta sowie auf dem Balkan frei zur Jagd mit Leimruten und Roßhaarschlingen.
Mehr dazu auf hier: Komitee gegen den Vogelmord

Aber auch bei uns ist bei der heutigen energiesparenden Bauweise der Mensch auf dem besten Wege, dem Mauersegler und anderen Gebäudebrütern gedankenlos das eingeräumte Nutzungsrecht seiner Gebäude wieder zu verweigern. Alte Bausubstanz, der traditionelle Siedlungsraum unserer Segler wird entweder abgerissen oder wärmedämmend saniert, oft sogar mitten in der Brutsaison.

Die Reichenbacher Vogelschützer wünschen sich, daß eine Schwalben- und Mauerseglerzählung wieder Freude bereitet. Wie in den letzten Jahren bittet Schwalbenbeauftragter Karlheinz Peter die Bevölkerung in
Reichenbach um Mithilfe bei der Feststellung von Nistplätzen der Mauersegler. Die kann man bei der Schnelligkeit der Vögel nur feststellen, wenn man sein Haus oder das des Nachbarn eine geraume Zeit genau beobachtet. Wer bei sich oder dem Nachbarn Mauersegler entdeckt, möchte Peter bitte unter der Rufnummer 06254/1016 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! verständigen.
Karlheinz Peter