Termin für 2. Bürgerversammlung:

Sie werden den Termin hier lesen sobald er feststeht

1. Bürgerversammlung am Rückhaltebecken Reichenbach am 19.09.2021: Ergebnisse

Herbstputz an mehreren Terminen Darmstadt-Dieburg

Diesmal sind über einen Zeitraum von drei Wochen hinweg zahlreiche Vereine, Schulen, Gruppen und Familien im LaDaDi unterwegs, um die Landschaft von allerhand Unrat zu befreien. Mit dabei sind Babenhausen, Bickenbach, Dieburg, Erzhausen, Griesheim, Groß-Bieberau, Reinheim, Schaafheim, Groß-Umstadt, Modautal, Mühltal, Otzberg, Pfungstadt. Auch zahlreiche Schulen sammeln in diesem Jahr wieder fleißig mit. Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen werden die Hinterlassenschaften von wenigen achtlosen Mitmenschen an Waldparkplätzen oder an Wegesrändern beseitigt.

Der Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung (ZAW) unterstützt die Aktionen wie in jedem Jahr, wieder mit Handschuhen, Müllsäcken und Warnwesten. Außerdem erhalten alle Müllsammlerinnen und Müllsammler zum Dank ein kleines Geschenk.

In Schaafheim, Reinheim, Dieburg und Groß-Bieberau sowie in Modautal (Brandau und Ernsthofen) wird am 2.10. gesammelt.
In Bickenbach, Griesheim und Otzberg-Habitzheim, Modautal (Herchenrode, Allertshofen, Hoxhohl sowie Lützelbach) steht der Herbstputz für den 9.10. auf dem Programm.
Groß-Umstadt stellt es seinen Gruppen und Vereinen frei, wann sie sammeln möchten.
Alle nicht mit Termin genannten LaDaDi-Kommunen nehmen am 25.9. an der Sammelaktion teil.

„Schon jetzt möchte ich allen großen und kleinen Helferinnen und Helfern danken, die sich am Herbstputz beteiligen“, sagte Umweltdezernent Lutz Köhler. „Durch ihr Engagement bleibt der LaDaDi so lebenswert wie wir ihn alle lieben.“ Wer noch mitmachen möchte, kann sich gerne auch kurzfristig bei seiner zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung anmelden. Fragen zu der Aktion beantworten außerdem beim ZAW Christine Funck (Telefon 06159 / 9160-144) und Heike Raida (Telefon 06159 / 9160-117). (we)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Projekt „Aktivcenter U25“ des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e. V. informieren sich über die Kompost- und Biogaserzeugung des ZAKB in Heppenheim. Ob Bananenschalen, Kaffeesatz oder Fischgräten – was vom Esstisch in die braune Tonne wandert, ist für winzige Bakterien noch ein gefundenes Fressen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) macht sich das zu Nutze und produziert in seiner Biogasanlage in Heppenheim aus den Bioabfällen der Bergsträßerinnen und Bergsträßer grüne Energie und Kompost. Wie das funktioniert? Dieser Frage gingen die Besucherinnen und Besucher des Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. bei einer Führung durch die Biogasanlage in Heppenheim nach.

Hier erfahren Sie, wie wir mit Papier umgehen, und es gibt zwei Rätselfragen...

Papier braucht man für alles, und was dann?

Deutschland verbraucht so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. Jährlicher Papierverbrauch pro Einwohner in Deutschland: etwa 250 kg.
Für 500 Blatt A4-Papier braucht man 5,5 kg Holz, 130 Liter Wasser und 13 kWh Energie -  insgesamt 1.300 kWh pro Person, das ist soviel wie ein Drei-Personen-Haushalt pro Jahr verbraucht.

Nach offiziellen Verlautbarungen werden 65% unserer Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt: Glas, Papier und Pappe, Kunststoff Aludosen und Weißblech, Kork und Batterien. Tatsächlich sind es 27-32%. Denn man rechnet die 65% aus denjenigen Abfällen, die getrennt und in Aufbereitungsanlagen verarbeitet werden. Richtig müßte die Quote aus den tatsächlich aus wiederverwerteten Rohstoffen erzeugten Produkten errechnet werden. So aber werden Schmutz, Restflüssigkeiten und Fehlsortierungen mit einbezogen, das bringt allein schon bis zu 30% Gewicht - sogar Biomüll fließt in die Rechnung ein. Und es sind gerade mal 20% aller hochwertigen Kunststoffe, die zu etwas Neuem verarbeitet werden.

Regelmäßig müssen wir unseren Hausmüll zur Abholung rausstellen, Altpapier bündeln, gelbe Säcke mit säuberlich gespülten Joghurtbechern stapeln und die Spannungsabfälle unter den Steckdosen zusammenkehren. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie müßten Ihr Internet wegwerfen, weil es ein Besseres gibt. Was würde das wiegen, wie sperrig wäre es, und darf es in den Restmüll oder gehört es zum Elektroschrott?

Fragen über Fragen! Niemand macht sich über solch vordergründig nutzloses Wissen Gedanken und am Ende geht es uns mit den Bits und Bytes so wie mit den Atomen: die will auch keiner lagern wenn man sie nicht mehr braucht.

Was ist das bloß???

Hier lesen Sie endlich, wie Mathematiker aus den USA das Gewicht des Internet ermittelten: Daten - und daraus besteht das Internet ja - werden mittels Elektronen gespeichert, die dadurch eine höhere Energie haben. Das bedeutet zugleich auch höhere Masse. Einsteins berühmte Formel E=mc² setzt Energie und Masse in ein direktes Verhältnis. Nach dieser Berechnung wiegen die reinen Daten gerade mal so viel wie ein Ei, manche sagen auch wie eine Erdbeere. Die in einem eBook enthaltenen Informationen wiegen ein Trillionstel Gramm und trotzdem kann man Stunden damit zubringen darin zu lesen. Interessant wäre auch die Frage, ob ein eBook mit aufgeladenem Akku schwerer ist als mit leerem, aber diese Frage ist in etwa so müßig wie die, ob ein belichteter Film schwerer als eine neue Filmrolle ist (falls noch jemand weiß wie früher Fotos gemacht wurden).

50 Gramm also wiegt das gesamte Wissen, aber auch der gesamte digitale Nonsens unseres Planeten. Nur leider können die puren Daten nicht alleine existieren, sondern sie sind dick und warm angezogen. Die niedlichen kleinen Viecher treiben sich in Servern rum, auf Festplatten, und das bringt natürlich Gewicht auf die Waage.

Bei 50 Gramm wird es auch nicht lange bleiben: die Daten-mengen wachsen: 2012 umfaßte das Internet 2,8 Zettabyte (2800.000.000 Terabyte). 2013 waren es schon 3,7 Zettabyte, 2016 sind es 7,7 Zettabyte, die mit 26.500 Gigabyte pro Sekunde übertragen werden können und für deren Speicherung man über 1000 Millionen haushaltsübliche 4-Terabyte Festplatten bräuchte. 2020 sollen 50 Mrd. Geräte mit dem Internet verbunden sein und Daten von 40 Zettabyte herumschubsen. Dann wird uns das Internet der Dinge fest im Griff haben, und natürlich trägt von denen keiner den Müll raus.

Und was kostet es?

Das kostet das Internet: Scheinbar kostenlos ist das Versenden von SMS, Mails, Posts und das Surfen im Netz. Tatsächlich hat das Internet und alle seine Funktionen einen enormen Energieverbrauch, der mit fortschreitender Digitalisierung stetig zunimmt. Laut der für Digitalisierung zuständigen EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager werden für Filme im Internet-Streaming, z. B. über Youtube oder Netflix sowie Videokonferenzen weltweit rund 200 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr verbraucht, das ist so viel wie alle Haushalte in Deutschland, Italien und Polen 2018 verbraucht haben. Für das Ziel der EU, den Kontinent bis 2050 klimaneutral zu machen, sei dies eine große Herausforderung, so Vestager, die in der EUKommission für das Thema Digitalisierung zuständig ist.

März 2018 und Februar 2020 M. Hiller

am 30. September endet die Frist zur Unterschriftensammlung für die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“, mit der ein europaweites Komplettverbot für die gefährlichen Ackergifte gefordert wird. Erst wenn eine Million Unterschriften die Forderung stützen, müssen EU-Kommission und Euroaparlament sie auf die Tagesordnung setzen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Zeitraum zum Sammeln von Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative (EBI)  von der EU-Kommission bis zum 30. September 2021 verlängert.

Ein Fachwerkstädtchen am Main, mitten im Buntsandstein-Odenwald: hier in Miltenberg entdeckte man unter dem Keller des heutigen Stadtmuseums eine Latrine mit Zu- und Abfluß, ein mittelalterliches Wasserklosett. Direkt am Schnatterloch mit dem Stadtbrunnen, aus dem sich alle Bürger ihr Trinkwasser holten, gab es eine Kellergrube, die im Winter voll Wasser lief und sich dann über den Sommer wieder leerte. So entstand rund um den Brunnen ein großer unterirdischer Verjauchungskreis. Über die Probleme der modernen Domestoskultur hätten die Menschen des 14. Jahrhunderts wohl herzhaft gelacht...

Die Flutkatastrophe, die ab 14. Juli 2021 ganze Landstriche Deutschlands und Europas verwüstete, führte zum Nachdenken über jeweils sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen. Mindestens 230 Menschen kamen zum Tode. "Das Hochwasser ist gemessen an der Opferzahl die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut 1962." Der Versicherungskonzern Aon geht von einer Schadenshöhe von mehr als zehn Milliarden US-Dollar aus," schreibt Wikipedia. Wie schnell es im Katastrophenfall gehen muß, und wie man dafür vorbereitet sein kann, erläutern wir in unserem Beitrag Was tun bei einer Katastrophe?

Am 15. Juli 2021 veröffentlichte der Kreis Bergstraße diese Meldung:

Zunehmende Starkregen-Ereignisse an der Bergstraße: Ohne Rückstau-Sicherung drohen Hausbesitzern überflutete Keller

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Das Umweltmobil kommt nach Lautertal: Sondermüll richtig entsorgen

Am 14. Dezember 2021 macht das Umweltmobil des ZAKB Station in der Gemeinde Lautertal. Privatpersonen und Gewerbebetriebe haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle kostenfrei zu entsorgen. Diese dürfen nicht in der Restmülltonne, der Biotonne, auf der Müllsammelstelle oder über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

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So! Jetzt setze ich auch mal plakative und unkorrekte Überschriften in die Welt. Allerdings sind sie weder fett und rot noch 15cm hoch. Aber das war mir ein Bedürfnis.

Natürlich wird die Energiewende nicht DADURCH verhindert oder behindert, daß die Bevölkerung aufgrund eines winzigen Meßfehlers vor lauter Infraschall-Panik nicht mehr schlafen kann. Das weiß jeder: wie Politik funktioniert und warum es keine unliebsamen Entscheidungen gibt, wer dahinter steckt etc. etc...

Hier aber geht es um einen wissenschaftlichen Fehler: 2005 veröffentlichte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ihre Studie „Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“ - und überall im Land heulten die Windkraftgegner auf! Infraschall - dieses Schreckgespenst geisterte durch aller Ohren.

Drei Tipps, damit die braune Tonne ohne ungebetene Gäste durch die warme Jahreszeit kommt.

Wenn die Temperaturen draußen steigen, kommen auch die Biotonnen ins Schwitzen. Das freut vor allem unliebsame Fliegenlarven, die es gerne warm, feucht und dunkel mögen. Damit Ihre braune Tonne in der heißen Jahreszeit möglichst frei von den ungebetenen Gästen bleibt, hat der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) drei Tipps parat:

Start des Aktionsbündnisses #kijufoesfuerklimaschutz: „Nichts weniger als jetzt die Welt retten“

(kijufoesfuerklimaschutz bedeutet: kommunale Kinder- und Jugendförderungen - Anm. d. Red) Klimaschutz ist trotz Corona aktuell eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft. Es ist ein breites und vielschichtiges Anliegen, welches generationenübergreifend alle Menschen in alltäglichen Situationen, aber auch bei langfristigen Themen und Planungen begleitet. Klimaschutz ist dabei nicht nur utopisch und groß gedacht, sondern kann von allen auch schon mit kleinen Dingen betrieben bzw. unterstützt werden. Klimaschutz ist vor allem auch ein Thema von Kindern und Jugendlichen, wie beispielsweise die Fridays for Future Bewegung deutlich macht.