ZAW-Abfall-App mit Meldefunktion für illegale Ablagerungen ausgestattet

Die Sonne lacht und die Menschen zieht es in die freie Natur. Leider bleiben dabei immer wieder unschöne Abfallhaufen auf Waldparkplätzen oder Feldwegen zurück. Für solche Hinterlassenschaften hält die ZAW-App jetzt eine spezielle Funktion bereit, mit der illegale Müllablagerungen gemeldet werden können.

Mist, Kompost und Gülle sind wertvolle, organische Dünger, die wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium und Schwefel sowie verschiedene Spurenelemente enthalten. Mit der Ausbringung von Mist, Kompost und Gülle werden Nährstoffkreisläufe geschlossen.

Endlich steht der lang ersehnte Frühling vor der Tür und die ersten Bienen sind auf der Suche nach Nahrung. Häufig bleibt diese Suche jedoch vergebens: Nicht nur die intensive Landwirtschaft und der damit verbundene Einsatz von Pestiziden bedroht Hummeln, Schmetterlinge und Käfer. Auch Privatgärten bieten vielerorts nur wenig Nahrung und Rückzugsorte für Insekten. Dabei ist es gar nicht so schwer, Gärten, Balkone und Terrassen in ein Paradies für Bienen und Co. zu verwandeln. Wie das geht, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber „Dein Bienengarten“. Darin erfahren Sie unter anderem, welche Pflanzen sich besonders als Nektar- und Futterspender eignen, wie man durstigen Insekten hilft und wie man beim Gärtnern ohne giftige Chemie auskommt.

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Corona beeinflusst Jagd / vermehrt Wildschäden in Weinbergen / Bergstraße engagiert bei Tierseuchenbekämpfung

Vor kurzem fand das jährliche Gespräch des Kreisbeigeordneten Karsten Krug mit dem Vorsitzenden des Jagdklubs Sankt Hubertus Prof. Joachim Kilian und dessen Geschäftsführer Roland Lulay statt, um eine Bilanz zum Coronajahr 2020 zu ziehen. Thema der Zusammenkunft waren unter anderem die Afrikanischen Schweinpest (ASP), der Wolf im Kreis und es wurde erörtert, welchen Einfluss Corona auf die Arbeit der Bergsträßer Jägerinnen und Jäger in den letzten 12 Monate hatte.

In vielen Gärten ist der Rasen ein fester Bestandteil und der Stolz des Gartenbesitzers. Doch in den letzten Jahren gibt es zunehmend Probleme damit. Muss er im Sommer reichlich gewässert werden, dann treten Pilzerkrankungen auf, bekommt er zu wenig Wasser, vertrocknet er. In diesem Frühjahr wird nun verstärkt von zerstörten Rasenflächen durch Tipulalarven berichtet.

Gefräßige Larven: Als Verursacher werden eine Vielzahl von graubraunen „Würmern“ ausgemacht, häufig im Verbund mit Vögeln, die den Rasen zerhacken. Es handelt sich hier um die Larven der Wiesenschnake (Tipula paludosa). Die Hauptschäden richten sie im Frühjahr an. Bekämpfen kann man sie mit Nematoden, jedoch nur während der ersten beiden Larvenstadien. Das bedeutet, dass sie ca. 2 Wochen nach dem Flughöhepunkt der Schnaken (Mitte August und Anfang Oktober) ausgebracht werden müssen. Jetzt bleibt nur noch das Absammeln der Larven. Dazu kann man Teile des Rasens mit schwarzer Folie oder Pappe über Nacht abdecken und morgens die darunter befindlichen Larven absammeln.

Ein zentraler Wunsch der Teilnehmenden der ersten Biodiversitätskonferenz des Kreises Bergstraße Anfang Januar 2020 war die Gründung eines Landschaftspflegeverbandes für den Kreis. Seither arbeitet eine Arbeitsgruppe an der Umsetzung dieses Wunsches. In der Gruppe vertreten sind neben aktiven Naturschützern der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. sowie der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auch Landwirte. Kürzlich informierte diese Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Karsten Krug per Videokonferenz über den aktuellen Stand und die Vorteile eines Landschaftspflegeverbandes.

Auch dieses Jahr wird der Umweltschutzpreis des Landkreises Darmstadt-Dieburg verliehen. Hierfür werden Gemeinden und Verbände angeschrieben und gebeten, entsprechende Vorschläge einzureichen. Mit dem Preis sollen beispielhafte Leistungen auf den Gebieten des Naturschutzes und des allgemeinen Umweltschutzes gewürdigt werden. Preisträger können demzufolge Einzelpersonen, Personengruppen, Organisationen, Verbände, Arbeitsgemeinschaften oder Firmen sein, die ein besonderes Engagement bewiesen und beispielhafte Leistungen in den oben genannten Sachgebieten erbracht haben.
Die Frist für Vorschläge endet am 30. April 2021.

Darmstadt-Dieburg – Ökomodell-Region Süd – hinter diesem Projekttitel verbirgt sich eine Fläche von der Mainspitze bis zum Neckar, vom Ried bis zur Burg Breuberg. Die Region Süd, eine der größten Modellregionen im Ökomodell-Land Hessen, wurde bereits 2019 vom Hessischen Umweltministerium anerkannt. Jetzt, 2021 hat sich dem Gebiet um Darmstadt-Dieburg, dem Odenwaldkreis, der Stadt Darmstadt und dem Kreis Groß-Gerau noch der Kreis Bergstraße angeschlossen. Zwei Jahre hat das bis dato eingesetzte Projektteam aus drei Köpfen bereits Arbeit und Ideen in das Projekt gesteckt. Sieben Projektgruppen haben dem Konstrukt ein Profil gegeben und viele Menschen aus der gesamten Region haben an der Ökomodell-Region mitgearbeitet. Allen voran sind es aber die Landwirte und Erzeuger, die schließlich dafür sorgen, dass bio-regionale Lebensmittel auf die Teller der Menschen rund um Darmstadt und Umgebung kommen.

Werde auch du Klimaheldin und Klimaheld: Klima-App geht an den Start

Das Thema Klima ist eines der gesellschaftlichen Themen, das in den zurückliegenden Jahren immer mehr in den Fokus gerückt ist. Begriffe wie Klimakatastrophe, Klimakrise und Klimanotstand sind in aller Munde. Junge Menschen gehen für das Klima auf die Straße, um aufzurütteln, um klar zu machen, dass es kurz nach 12 ist und um auch zu verdeutlichen, dass jetzt gehandelt werden muss, um das Klima zu schützen.

Frühlingszeit ist Gartenzeit. Die Tage sind wieder länger und es ist wärmer. Höchste Zeit, den heimischen Garten in Schuss zu bringen, damit die ganze Familie hier bald gemeinsam schöne Stunden verbringen kann. Wenn wir Menschen wieder mehr draußen sind, sind unsere Vierbeiner natürlich nicht weit. Schließlich gibt es kaum etwas Schöneres, als sich gemeinsam die Sonne auf den „Pelz“ scheinen zu lassen und das gute Wetter zu genießen.

Achtung!

Laut Duden bedeutet es Wertschätzung und Respekt - das wünschen sich alle und das wünscht sich auch unsere Umwelt. Respekt und Wertschätzung bereichern das Miteinander und fördern einen achtsamen Umgang mit Allem was uns umgibt. Wer zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto unterwegs ist – egal ob innerorts, auf Landstraßen, im Feld oder im Wald stellt regelmäßig fest, dass Achtung vor der Umwelt und dem was uns umgibt nicht überall gelebt wird.

Der Landesbetrieb HessenForst arbeitet an einem Wald mit Zukunft. Allein 2020 hat HessenForst fünf Millionen Bäume gepflanzt. Die Fachleute entscheiden im Fall jeder Schadfläche individuell, welche Mischung von Baumarten in der besten Kombination von aktiver Nachpflanzung und natürlicher Aussaat am sichersten und schnellsten zu einem zukunftsfähigen Wald führt.

Bundesförderung für effiziente Gebäude ist am 1. Januar mit Einzelmaßnahmen gestartet / Energieagentur Bergstraße hat Übersichtstabellen aktualisiert / Förderungen für Wohngebäude im Kreis Bergstraße aufgelistet

Mit dem Start der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) am 1. Januar 2021 haben sich die Angebote für den Bereich energetische Sanierung grundlegend geändert. Einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten für Energiesparmaßnahmen sowohl für Bestandsgebäude als auch Neubauten im Kreis Bergstraße bieten die Fördertabellen der Energieagentur Bergstraße, einem Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB).