Wenn Verbraucher Äpfel kaufen, ist eine makellose Schale offenbar weniger wichtig als Geschmack oder regionale Erzeugung. Viele verbinden kleine Schönheitsfehler mit mehr Natürlichkeit. Das hat eine Untersuchung der Universität Kassel zur Akzeptanz von Äpfeln mit unterschiedlichen Schalenqualitäten gezeigt. 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher wurden online befragt. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Arbeiten als Projektträger begleitet.

Wo die gelben Bänder wehen - …darf man an fremden Bäumen ernten gehen

Ein Projekt, das z.B. in Aiblingen, Pirmasens und Oldenburg schon stattfindet - zur Nachahmung dringend empfohlen...
Die Bundespreis-Jury schreibt auf den Seiten von "zu gut für die Tonne": „Heimisches Obst und Gemüse ist viel zu schade, um ungenutzt zu verrotten. Der Landkreis Esslingen hat das erkannt und etabliert mit seinem Projekt „Gelbes Band“ eine einfache und effektive Lösung, um dem entgegenzuwirken. Dies sollte in allen Kommunen in Deutschland umgesetzt werden!“

(BZfE) – Obstbäume voller Früchte, Sträucher voller Beeren – jeder Garten- und Streuobstwiesenbesitzer freut sich über eine reichliche Ernte. Doch oft ist es zu viel für den eigenen Haushalt. Und selbst die Vögel schaffen es nicht, alles abzufressen. Schade, wenn das Obst als Fallobst auf dem Boden landet und verdirbt. Andererseits gibt es viele Menschen ohne Garten, ohne die Möglichkeit Obst frisch von Baum und Strauch zu essen. Wobei es doch besonders lecker ist und so manches Mal besser schmeckt als die Einheitssorten aus dem Supermarkt. Denn häufig stehen auf Wiesen noch Streuobstbäume mit längst vergessenen Sorten.

Damit übrige Früchte nicht verderben, sondern verwertet werden, setzen deutschlandweit immer mehr Bundesländer, Kommunen und Initiativen auf das Ernteprojekt „Gelbes Band“. Sie stellen Obstbaum- und Strauchbesitzern gelbe Bänder zur Verfügung, mit denen diese ihre Bäume und Sträucher markieren. Das ist das Zeichen, dass davon jedermann ohne Rücksprache z. B. Äpfel, Birnen, Kirschen oder Beeren in haushaltsüblichen Mengen pflücken darf. Damit setzen sie ein deutliches Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.

Im Landkreis Esslingen wurde das Projekt in 2019 eingeführt und 2020 dafür mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ ausgezeichnet. Von Baden-Württemberg aus hat sich das Projekt inzwischen auch in vielen anderen Bundesländern verbreitet. Landesweit oder auf kommunaler Ebene werden Obstbäume und Sträucher z. B. in Hessen, im Saarland, in Bayern, Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen gekennzeichnet. Wer also beim Spaziergang oder auf der Radtour ein gelbes Band sieht, kann ohne weiteres von diesem Baum oder Strauch Früchte pflücken, genießen und ganz nebenbei „vor der Tonne“ retten.

Renate Kessen, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

www.zugutfuerdietonne.de/unsere-aktivitaeten/der-bundespreis/2020/gelbes-band-das-ernteprojekt/

www.zehn-niedersachsen.de/thema/271_Gelbes_Band

www.saarland.de/muv/DE/portale/landwirtschaft/informationen/obstundgartenbau/gelbesband/gelbesband.html

www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/staedte-essbar-machen/ernten-auf-oeffentlichen-flaechen/

Eine Informationsschrift der Kommunalwirtschaft Mittlere Bergstraße (KMB) erläutert die Anlagen der Abwasserentsorgung im Verbandsgebiet: Kläranlagen, Pumpwerke, Regenüberlaufbecken bzw. -bauwerke, Kanäle und Druckleitungen.

Hühner lassen sich problemlos auch in einem kleinen Garten halten, wenn man einige grundlegende Dinge beachtet. Die Hühnerhaltung im eigenen Garten erlebt gerade eine Renaissance. Besonders Familien mit Kindern finden es äußerst spannend, diese lebhaften Tiere zu beobachten. Und belohnt wird man noch dazu mit frischen Eiern von den eigenen Hühnern.
Wer noch nie mit Hühnern zu tun hatte, für den stellen sich anfangs jedoch sehr viele Fragen, wie zum Beispiel: Darf überhaupt jeder und jede Hühner halten und wie viele? Welche Rasse ist besonders geeignet für mich und woher bekommt man Tiere? Muss ich das Federvieh irgendwo anmelden und was ist mit Impfen? Wie kommt man an einen Stall und wie richte ich diesen am besten ein? Was ist mit dem Auslauf: Wie viel Rasen muss ich an meine Hühner abtreten?

Bevor der Mensch sesshaft wurde, war Mitteleuropa überwiegend von Wald bedeckt. Erst durch Rodung entstanden Acker, Wiesen und Weideflächen. Letztere gehören zu den artenreichsten Biotopen weltweit. Allein in Mitteleuropa kommen mehr als 400 Pflanzenarten hauptsächlich im Grünland vor.

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz schreibt: "Starten Sie mit uns in den Mähfreien Mai - die neuen Mitmach-Aktionen der Gartenakademie RLP und der DGG 1822 e. V. Der Frühling hält endlich Einzug, der Rasen beginnt zu wachsen und eine neue Kampagne der Gartenakademie RLP und der Deutschen Gartenbaugesellschaft (DGG) 1822 e.V. steht vor der Tür.

Die Weidehaltung von Kühen ist heute eher die Ausnahme. Welche Gründe haben Milchviehbetriebe, ihre Tiere im Stall zu lassen?

Dass immer weniger Milchkühe auf die Weide dürfen, ist ein Trend, der bereits vor vielen Jahren eingesetzt hat. Schon im Jahr 2010, aus dem die letzten Erhebungen zur Weidehaltung stammen, ermöglichten nur 42 Prozent der Betriebe ihrer Herde einen regelmäßigen Weidegang.

Kostenfreier Kompost für Balkon und Garten: ZAKB bietet Bürgerinnen und Bürgern auf vielen Wertstoffhöfen ökologischen Dünger zur Abholung an

(Lampertheim-Hüttenfeld, 15.04.2021) Die Gärtnersaison im Kreis Bergstraße ist in vollem Gange. Damit es den Pflanzen an nichts fehlt, bietet der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei Kompost an. Den ökologischen Dünger können Privatkunden in loser Form zu den üblichen Öffnungszeiten auf vielen Wertstoffhöfen abholen. Der Clou: Der hochwertige Naturdünger stammt aus dem Grünschnitt der Bergsträßer. Der Kompost, den der ZAKB für die Landwirtschaft herstellt, besteht aus dem Inhalt der Biotonnen der Bürgerinnen und Bürger.

Mist, Kompost und Gülle sind wertvolle, organische Dünger, die wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium und Schwefel sowie verschiedene Spurenelemente enthalten. Mit der Ausbringung von Mist, Kompost und Gülle werden Nährstoffkreisläufe geschlossen.

Endlich steht der lang ersehnte Frühling vor der Tür und die ersten Bienen sind auf der Suche nach Nahrung. Häufig bleibt diese Suche jedoch vergebens: Nicht nur die intensive Landwirtschaft und der damit verbundene Einsatz von Pestiziden bedroht Hummeln, Schmetterlinge und Käfer. Auch Privatgärten bieten vielerorts nur wenig Nahrung und Rückzugsorte für Insekten. Dabei ist es gar nicht so schwer, Gärten, Balkone und Terrassen in ein Paradies für Bienen und Co. zu verwandeln. Wie das geht, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber „Dein Bienengarten“. Darin erfahren Sie unter anderem, welche Pflanzen sich besonders als Nektar- und Futterspender eignen, wie man durstigen Insekten hilft und wie man beim Gärtnern ohne giftige Chemie auskommt.

Lesen Sie dazu auch: Sorgenkind Rasen – es geht auch ohne!

Lesen Sie dazu auch: Start in den Mähfreien Mai

In vielen Gärten ist der Rasen ein fester Bestandteil und der Stolz des Gartenbesitzers. Doch in den letzten Jahren gibt es zunehmend Probleme damit. Muss er im Sommer reichlich gewässert werden, dann treten Pilzerkrankungen auf, bekommt er zu wenig Wasser, vertrocknet er. In diesem Frühjahr wird nun verstärkt von zerstörten Rasenflächen durch Tipulalarven berichtet.

Gefräßige Larven: Als Verursacher werden eine Vielzahl von graubraunen „Würmern“ ausgemacht, häufig im Verbund mit Vögeln, die den Rasen zerhacken. Es handelt sich hier um die Larven der Wiesenschnake (Tipula paludosa). Die Hauptschäden richten sie im Frühjahr an. Bekämpfen kann man sie mit Nematoden, jedoch nur während der ersten beiden Larvenstadien. Das bedeutet, dass sie ca. 2 Wochen nach dem Flughöhepunkt der Schnaken (Mitte August und Anfang Oktober) ausgebracht werden müssen. Jetzt bleibt nur noch das Absammeln der Larven. Dazu kann man Teile des Rasens mit schwarzer Folie oder Pappe über Nacht abdecken und morgens die darunter befindlichen Larven absammeln.