26.10. Bau- und Umweltausschuß, 27.10. Haupt- und Finanzausschuß, 8.11. Gemeindeparlament - siehe unten

Die LBL hatte zu ihrem Fest am Freitag, den 3.9.2021 ins Gasthaus zur Traube eingeladen.Peter Rohlfs und Silvia Bellmann begrüßten die erschienenen Gäste und führten aus: “Mit dem Fest wollen wir uns bei allen Freunden, Mitgliedern und Unterstützern, die in unserem Kommunalwahlkampf mitgeholfen - und maßgeblich zu unserem Wahlerfolg beigetragen haben – bedanken. Weiterhin wollen wir unsere nicht mehr aktiven Kolleginnen und Kollegen aus der ersten Legislatur verabschieden und uns für ihren Einsatz und ihre Leistungen bedanken. Und schließlich unsere neuen Aktiven in ihren Funktionen vorstellen.”

Die zahlreich erschienenen LBLer genossen nach langer Coronapause wieder einmal einen schönen gemeinsamen Abend mit persönlichem Austausch und gemütlichem Beisammensein miteinander. Eingangs wurde in 2 Vorträgen von Friedel Mink und Dr. Günter Haas zu den Themen Steuersenkung? und der Problematik der Bauleitplanung Destag/Steinaue referiert. Die wichtigsten Meilensteine der LBL für die angelaufene Legislatur wurden vorgestellt es wurde rege über aktuelle lokalpolitische Themen diskutiert. Für tolle Unterhaltung und einen rundum gelungenen Abend sorgten anschließend die Bänkelsänger Alfred Hogen und Jürgen Röhrig mit ihren Hits.

V.i.S.d.P. Peter Rohlfs, 1. Vorsitzender LBL e.V.


 

 

Die Lauter gab 1972 dem Lautertal seinen Namen, als sich zwölf Ortschaften zur Großgemeinde mit inzwischen über 7600 Einwohnern zusammenschlossen. 1972 wurden die Ortschaften zur Gemeinde Lautertal zusammengeschlossen. Die Ideensammlung zur Gestatung einer Feier ist in vollem Gange, der Zeitpunkt der Feier steht noch nicht fest. Im Juni 21 fand das erste Treffen der Vereine und Ortsvorsteher zur 50-Jahr-Feier im nächsten Jahr statt. Es gab erste Anregungen und Rückmeldungen.

Die Vorbereitung zur Chronik läuft auf Hochtouren, Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Heidi Adam.

Unter Anderem sind ein Liederabend (GV Lautern, E. Götz), ein gemeinsamer Gottesdienst (OV Krämer), Feierlichkeiten zum Vatertag am Striethteich (Versch.V. Elmshausen, H. Scheppers), (Rundwanderweg mit Rallye für Kinder, Jagdpächter U. Rutkowski), gemeinsame Veranstaltung in der Lautertalhalle (OV Hogen), angedacht.

Aus dem Kerweverein Reichenbach kam die Anregung, eine gemeinsame Veranstaltung aller Kerwevereine auf die Beine zu stellen. Der Jugendrat wurde bereits gebeten einen Mottowagen herzustellen. ein gemeinsamer Festausschuss kann gebildet werden.

Sämtliche Ideen und Anregungen werden bis zum 31.08.2021 bei der Gemeinde gesammelt. Fördermittel können ebenso, mit Verwendungsnachweis, bei der Gemeinde Lautertal beantragt werden.

Bitte als Email Adresse immer über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kommunizieren.

Am Mittwoch, dem 15. September, um 17:30 Uhr, in das Rathaus im OT Reichenbach, Raum Nr. 104, findet ein ein weiteres Treffen statt

Was hat die Europäische Union mit dem neuen Info-Punkt an unserer Burg Lindenfels gemeinsam? Oder mit dem „Streetworkout-Park“ in der Mitte von Rimbach? Ganz einfach! Diese beiden und einige andere Projekte sind mit Hilfe von EU-Fördermitteln entstanden.

Ab 2023 können die Odenwaldkommunen wieder Förderanträge für die neue EU-Förderperiode im Rahmen des EU-kofinanzierten LEADER-Programms stellen. Das Land Hessen beabsichtigt, das Programm wieder zu unterstützen. Wem 2023 jetzt noch ein bisschen zu sehr nach Zukunft klingt: Ein guter Antrag will gut vorbereitet sein! Und alles fängt zunächst einmal an mit einer guten Idee… Hier sind nicht nur die Kommunen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt im Rahmen eines partizipativen Beteiligungsverfahrens als Vertreter der Wirtschafts- und Sozialpartner bzw. weiterer relevanter gesellschaftlicher Vereinigungen bei der Gestaltung der Förderinhalte mitzuwirken.

Wer meint, eine gute Idee für eine Fördermaßnahme zu haben, der kann sich engagieren. Ansprechpartner ist die „Interessensgemeinschaft Odenwald e.V. (IGO)“. Kontaktdaten: Interessengemeinschaft Odenwald e.V., Marktplatz 3, 64711 Erbach, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.region-odenwald.de

 

Das neue Infopoint des Geo-Naturparks direkt an der Burg Lindenfels konnte mit dem LEADER-Programm finanziert werden.

Darmstadt-Dieburg – Das Jahr 2021 ist aus Sicht des Landkreises Darmstadt-Dieburg aus zwei Gründen ein besonderes: Zum einen fiel die Wahl von Kreistag und Landrat trotz unterschiedlicher Länge der Legislaturperiode und der Amtszeit auf dasselbe Jahr und zum anderen wurde vor 200 Jahren das Amt des Landrats und seine Behörde überhaupt erst geschaffen. Während die Kommunalwahlen vielen noch frisch im Gedächtnis sind, dürfte dies auf die Ereignisse des Jahres 1821 weit weniger zutreffen.

Am 14. Juli 1821 erließ Großherzog Ludwig II. von Hessen-Darmstadt eine Verordnung zur „Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke“. Die bis dahin bestehenden Ämter, welche für die kommunale Verwaltung zuständig gewesen waren, wurden nun zu größeren Gebietskörperschaften den sogenannten Landratsbezirken zusammengefasst. Im Zuge dieser Neuordnung wurde auch erstmals eine Trennung von Justiz und Verwaltung vollzogen; ein Prinzip, das in der am 17. Dezember 1820 verkündeten Verfassung des Großherzogtums Hessen festgelegt worden war. Die gebietsmäßige Zuständigkeit der Landesgerichtsbezirke deckte sich dabei mit den Landratsbezirken.

Aus den 50 Ämtern entstanden in den Provinzen des Großherzogtums so 24 Landrats- und 27 Landesgerichtsbezirke. Die Städte und Gemeinden des heutigen Landkreises Darmstadt-Dieburg waren gemäß der Verordnung auf sieben Landratsbezirke verteilt: Bensheim, Darmstadt, Dieburg, Dornberg, Langen, Reinheim und Seligenstadt. Erster Landrat in Darmstadt war Friedrich Hallwachs (1779-1836), während in Dieburg Ferdinand Beck (1762-1834) dieses Amt übernahm. Ein Erlass regelte ihren Rang im Verhältnis zu den Regierungs-, Kirchen- und Schulräten. Die Landräte waren diesen in sämtlichen Amtsbeziehungen gleichgestellt. Zwischen allen wurde nach Dienst- beziehungsweise Lebensjahren unterschieden.

Die neuen Landräte wurden beauftragt, die organisatorischen Voraussetzungen für ihre Dienstübernahme zu schaffen, während für die Bediensteten genaue Kleidungsvorschriften erlassen wurden. Diese recht feingliedrige Einteilung der Landkreisbezirke erwies sich alsbald als zu ineffizient und hatte nur bis zum 5. September 1832 Bestand. Mit diesem Datum wurden die Landratsbezirke in Kreise umbenannt und es kam zu einigen Zusammenlegungen. Der Landratsbezirk Darmstadt bildete fortan den Kreis Darmstadt während die Landratsbezirke Dieburg und Reinheim zum Kreis Dieburg fusionierten.

In den nächsten 100 Jahren blieb diese Einteilung weitestgehend bestehen, wenngleich hin und wieder einzelne Kommunen anderen Kreisen zugeteilt oder Neue in die Kreise aufgenommen wurden. Im Zuge der Revolution von 1848 wurden die Kreise kurzzeitig aufgehoben und in größere Regierungsbezirke umgewandelt. Dies wurde bereits 1852 wieder rückgängig gemacht.

Den heutigen Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es seit dem 1. Januar 1977. Im Zuge der damaligen Gebietsreform wurde aus dem Kreis Dieburg und dem Kreis Darmstadt der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der geographisch die Wissenschaftsstadt Darmstadt (kreisfrei) umschließt. Insgesamt gibt es in Hessen 21 Landkreise und fünf kreisfreie Städte. In den 21 hessischen Landkreisen gibt es 422 Gemeinden und Städte. (ladadi)

Im Rückblick auf eine gute und vertrauensvolle kommunalpolitische Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren entschließen sich die Fraktionen von CDU und LBL, diese auch für die kommenden Jahre fortzuführen. Hauptziel ist weiterhin die Stabilisierung der gemeindlichen Finanzen und die positive Entwicklung der Gemeinde Lautertal. Die CDU war mit 30,87 % als stärkste Fraktion aus der Kommunalwahl am 14.3.2021 hervorgegangen, und die LBL hatte mit 25,23% ein gutes Ergebnis erzielt. Unsere Wählerinnen und Wähler haben uns damit ein Votum für die weitere Zusammenarbeit mit zusammen 56,10% aller Stimmen gegeben.
Wir freuen uns, dass Helmut Adam (CDU) nach seinem ehrenvollen Einsatz als 1. Beigeordneter nun neuer Vorsitzender der Gemeindevertretung und Friedrich Mink (LBL) nach seiner bewährten Tätigkeit als Beigeordneter nun 1. Beigeordneter der Gemeinde Lautertal werden. Ebenso freuen wir uns, dass Dr. Günter Haas als zukünftiger 1. Stellvertreter Helmut Adam in den nächsten Jahren in der Gemeindevertretung unterstützen wird. Auch bei einer grundlegenden Zusammenarbeit zwischen zwei Fraktionen ist es durchaus möglich, in Sachthemen gemeinsame Lösungen mit allen Fraktionen zu erarbeiten, wie dies auch bereits in den letzten Jahren der Fall war.
CDU und LBL freuen sich jedenfalls auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den nächsten Jahren und sind offen für gemeinsame Sacharbeit mit SPD und Die Grünen/Bündnis90.

V.i.S.d.P. Uwe Volk und Silvia Bellmann

Die SPD-Fraktion in der Lautertaler Gemeindevertretung hat sich in ihren letzten Zusammenkünften eingehend mit den leider durch Trockenheit und Borkenkäferbefall festzustellenden Waldschäden im Gemeindegebiet und dem damit auch in Zusammenhang stehenden Preisverfall auf dem Holzmarkt befasst. „Die Fraktion ist sich einig, dass wir hier initiativ werden müssen“, sagt Albrecht Kaffenberger, Ehrenvorsitzender des Reichenbacher Verschönerungsvereins und Mitglied der SPD-Fraktion.

Die Coronapandemie verursacht gravierende Umwälzungen in der Gesellschaft: Wirtschaftszweige verhungern, während andere aufblühen. Zum Nachteil vieler Ladengeschäfte in unserer kleinräumigen Infrastruktur expandieren global aufgestellte Internetshops. Diese verursachen einen regen Lieferverkehr der verschiedenen Paketdienste, die sich weitgehend durch recht unsoziale Arbeitsbedingungen auszeichnen. Sie beschäftigen nämlich kein Personal, sondern haben Verträge mit Subunternehmern. Durch diesen Trick gibt es keine tariflichen Regelungen für die Fahrer. Überstunden? Privatsache...