Am Montag, den 28.09.2020 wird unser Landrat, Christian Engelhardt, die CDU Lautertal besuchen. Um 19.00 Uhr treffen sich die Christdemokraten auf der Kuralpe und haben die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch. Auf Grund der Corona Situation fand in den letzten Monaten der traditionelle offene Stammtisch nicht statt. Daher bietet sich nun endlich wieder die Möglichkeit, sich direkt vor Ort auszutauschen. Gegen 20.00 Uhr wird dann der Besuch des Landrats erwartet. Im Vorfeld hatte man sich schon einmal Gedanken gemacht, welche Themen man mit Christian Engelhardt besprechen möchte, bzw. zu welchen Themen man sich zusätzliche Informationen wünscht. Angedacht sind ca. zwei Stunden an direktem Austausch.

Carsten Stephan, Vorsitzender der CDU Lautertal, freut sich insbesondere auf den intensiven Austausch und Diskussionsabend zwischen der CDU Lautertal, ihrem Parteikollegen und Landrat Christian Engelhardt.

Am 20. August hatten sich bereits die besonderen Delegierten der Lautertaler Christdemokraten in Einhausen auf dem Kreisparteitag getroffen und für eine erneute Kandidatur des Landrats für die Landratswahl am 14. März 2021 gestimmt.

Mit viel Engagement und Empathie setzt sich unser Landrat für die Belange der Bergstraße ein. Gemeinsam mit der ersten Kreisbeigeordneten, Diana Stolz, leisten sie vorbildhafte Arbeit im Kreis und zeigen auch, dass sie sich gerade in der schwierigen Zeit durch Corona für die Bürgerinnen und Bürger einsetzten, so die Christdemokraten vor Ort.

Eingeladen sind an diesem Abend auch die Junge Union Bensheim und Mitstreiter der Partei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Für die entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln ist gesorgt.

Zu einem Informationsaustausch trafen sich Mitglieder der SPD Lautertal auf dem Europaplatz und am Rande des DESTAG-Geländes in Reichenbach mit Bürgermeister Andreas Heun. Auf den Grundstücken sollen nach derzeitiger Planung eines Investors mehrere Wohnhäuser entstehen. Das Gelände ist bereits in einem seit den 80er Jahren beschlossenen Bebauungsplan erfasst, so der Bürgermeister. „Man hätte hier schon lange vorher Weichen stellen müssen“. Dennoch will er in den nächsten Tagen das Gespräch mit dem Investor suchen und hierzu unter anderem auch weitere Gemeindevertreter einladen.

Inzwischen liegt für den Europaplatz auch eine Bauvoranfrage bei der Gemeinde Lautertal vor, wie Heun weiter berichtete. Sicher ist das auch eine Folge der öffentlichen Diskussion, kritisiert die SPD. „Jetzt soll der Bürgermeister mal wieder die Kohlen aus dem Feuer hohlen, ohne dass es hierfür klare Beschlüsse aus der Gemeindevertretung gibt“, meint Tobias Pöselt, Fraktionsvorsitzender der SPD.

„Der Bürgermeister kann in der aktuellen Beschlusslage, mit dem Investor zwar Gepräche führen, aber letztlich bisher nur als Bittsteller auftreten. Hier muss sich die mehrheitlich von LBL und CDU besetzte Gemeindevertretung klar dazu bekennen, ob sie für den Erhalt des Europaplatzes Geld in die Hand nehmen will oder nicht. Denn die Rechtslage ist klar“, so Pöselt weiter.

Das sieht auch SPD-Baufachmann Wolfgang Hechler so. „Der Investor müsste der Gemeinde den Europaplatz schenken. Denn für einen Kauf des Platzes, der die Gemeinde rund 220.000 Euro kosten würde, dürfte sich kaum eine Mehrheit finden“, ist Hechler überzeugt. Derzeit liege aber noch kein rechtskräftiger Bebauungsplan vor und die Planungshoheit nach wie vor bei der Gemeinde. Deshalb könnte sich die Gemeinde im Zuge des Baulandumlegungsverfahrens für das gesamte Gebiet immer noch Flächen für den Allgemeinbedarf sichern, was etwa 25 Prozent der Fläche entsprichen würde. „Doch auch hierfür bedarf es klarer Beschlüsse der Mehrheit in der Gemeindevertretung, wie und ob man diese Planänderungen finanzieren will. Das gehört zur zur Wahrheit auch dazu“, so Hechler abschließend.

„Es tut gut zu sehen, dass das wichtige Thema ´Verkehrssicherheit in Staffel´ nun auch von den parlamentarischen Kollegen erkannt wird“, freut sich Frank Maus, Fraktionsvorsitzender der Lautertaler Grünen. „Nachdem wir das Thema vor einem halben Jahr in der Öffentlichkeit benannt und angeschoben haben, wurde es kürzlich auch von der CDU-Fraktion als relevant eingestuft. In wenigen Tagen wird sich nun auch der Ortsbeirat Beedenkirchen damit beschäftigen. So kommt nun hoffentlich Schwung in dieses Thema von dem wir überzeugt sind, dass sich einiges zum Schutz der kleinen und großen Staffelaner aber auch der vielen Pferde bewegen muss.“ Die Grünen hätten sich seit Monaten mit der Thematik beschäftigt und möchten ihre Vorschläge dazu im Ortsbeirat präsentieren.

Als einen der neuralgischsten Punkte sehen die Grünen nach wie vor den Ortseingang aus Richtung Kuralpe an. „Man muss nicht selbst in Staffel wohnen, um zu sehen, welches Gefahrenpotential von dieser ´Rennstrecke´ ausgeht, die von Balkhausen über eine lange abschüssige Gerade nach Staffel hineinführt. Aufmerksame Fahrer können beobachten, wie sehr sich PKW- und Motorradfahrer von dieser Straße verführen lassen. Nicht wenige fliegen nach Staffel hinein, statt angemessen zu fahren“, so die Grünen in ihrer Pressemitteilung. In der häufig überhöhten Geschwindigkeit sehen sie denn auch die größte Gefahr welche in Staffel zu beobachten ist.

Leider sei das aber nicht der einzige Stein, der dem kritischen Beobachter dort schwer im Magen liegt, merken die Grünen an. Die Durchgangsstraße weise in mehreren Punkten problematische Züge auf. Artan Oseku, ebenfalls Mitarbeiter der grünen Ortsgruppe, bringt weiteres auf den Punkt: „Wer sich an verschiedenen Tageszeiten zu Fuß durch Staffel bewegt, bemerkt, zum Beispiel, dass sich die Fußgänger entlang der Durchfahrtstraße quasi ohne Gehweg bewegen müssen. Der Untergrund ist ohne Befestigung und entwickelt gerade in der nassen und frostigen Jahreszeit ein „rutschiges“ Gefahrenpotential. Vor dieser Situation sollten wir nicht länger die Augen verschließen.“ Die zugesagte Erstellung einer Bushaltestelle auf der Südseite Staffels solle nach Meinung der Grünen ebenfalls zügigst realisiert werden. Manchmal gleiche es fast einem Horrorfilm, wenn man dort beobachte, wie Schulbuskinder auf der Fahrbahnmitte einsteigen müssen, weil auf der anderen Seite keine Haltestelle vorhanden ist. Da müsse man stets erst einmal durchatmen, wenn der Bus weiterfahren könne, ohne dass ein ungeduldiger Autofahrer dort zum Überholen angesetzt und damit die Kinder gefährdet habe.

„Es mag vielleicht auf den ersten Blick unpopulär sein, wenn man sich für Tiere als Verkehrsteilnehmer einsetzt“, so Fraktionsmitglied Olaf Harjes. „Wer Staffel jedoch kennt, weiß, welchen großen Anteil die Pferde dort am Dorfgeschehen haben. Sie sind einfach typisch für Staffel und müssten natürlich die Möglichkeit haben, unbeschadet mit ihren Reitern und Pferdewirten morgens zu ihren Weiden und abends zurück in den Stall zu gelangen.“ Hier gelte es ebenfalls eine tragfähige Lösung zu identifizieren. Die Grünen hätten hier beobachtet, dass es mindestens zwei Knackpunkte im Kontext der Pferde gibt. Zum einen müsse die Fahrbahnüberquerung sicherer und zum anderen auch das Laufen an der Straße möglich werden, ohne dass man ständig Angst haben müsse, dass das Pferd einen Ausreißversuch unternimmt, weil die PKW fast hautnah vorbeifahren.

Die Grünen hoffen nun auf einen regen und konstruktiven Austausch im Ortsbeirat. Man werde konkrete Ideen vorschlagen, welche sich eignen, um die Probleme spürbar zu entschärfen. Rechtliche Expertise habe man sich ebenfalls eingeholt. „Wir möchten gerne im Schulterschluss mit den Kollegen anderer Gruppierungen Lösungen finden“, so die Grünen. Aus diesem Grunde habe man Ortsvorsteher Hartmut Krämer auch schon vorab signalisiert, dass man „einen Korb voll konstruktiver Projektideen“ mitbringe, die es dann zu beraten gelte.

 

Die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung Lautertal hat sich im Rahmen ihrer Informationsreihe in bei der Feuerwehr Reichenbach über die Ausbaustand des Anbaus des Gerätehauses informiert. Wehrführer Peter Karn und sein Stellvertreter Jan-Hendrik Humpert standen hier als Ansprechpartner zur Verfügung und informierten über den Stand der Arbeiten. In einer Fotopräsentation im Gerätehaus wurde über die einzelnen Arbeitsphasen informiert. Die Außenarbeiten wurden durch die Feuerwehr selbst vorgenommen. Mit Unterstützung verschiedener Sponsoren innerhalb und außerhalb Lautertals wurden nicht nur die Pflasterarbeiten vor der neuen Fahrzeugbox sondern auch der vordere Bereich als Pflanzbereich vorbereitet. Auch im Innenbereich der neuen Fahrzeugbox sind weitere Arbeiten in Selbsthilfe vorgesehen. Hier werden sich die eingesetzten Helfer weiterhin einbringen. Durch die Eigenleistung der Wehr wurden der Gemeinde erhebliche Summen eingespart. Die Mitglieder der CDU-Fraktion waren beeindruckt von dem vielfältigen Engagement der Arbeitstrupps. Fraktionsvorsitzender Peter Hannewald dankte der Wehrführung und den beteiligten Helfern für den enormen Einsatz, der nicht selbstverständlich sei.

Wehrführer Peter Karn dankte der CDU-Fraktion für das Interesse an der Arbeit der Wehr und informierte auch über das aktuelle Einsatzgeschehen, das Corona bedingt speziell im Bereich von Hilfeleistungseinsätzen im Felsenmeer sprunghaft angestiegen ist. Übungsbetrieb sei zur Zeit nicht möglich, dennoch sei die Wehr gut aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeindevertretung unterstützt das Ansinnen von APEG-Lautertal: „Europaplatz soll dauerhaft erhalten werden“

Die Arbeitsgemeinschaft zur Partnerschaft europäischer Gemeinden – Lautertal (APEG) hat sich auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung mit der drohenden Nutzung des Europaplatzes als Baugrundstück auseinandergesetzt. Eingebracht wurde dieser Tagungsordnungspunkt durch den Ehrenvorsitzenden von APEG, Helmut Lechner. Anlass waren jüngste Presseberichte, welche über den Entwicklungsstand des innerdörflichen Baugebietes „DESTAG/Östlich der Steinaue“ informierten. Den Bürgern werde zunehmend bewusst, dass hierbei die Grünfläche ein für allemal verloren geht. Nach ausführlicher Erörterung der Thematik, incl. baurechtlicher Hintergründe wurde eine Resolution verabschiedet, welche sich unter anderem an die Lautertaler Gemeindevertretung richtet. In dieser wird den Verantwortlichen Lautertals angetragen, sich für den dauerhaften Erhalt der Grünfläche einzusetzen. Der Beschluss für den ein eigener Tagesordnungspunkt beantragt wurde, erging schließlich einstimmig.

Neuer Vorstand der SPD Lautertal – Jürgen Machleid zum Vorsitzenden gewählt - Mitgliederversammlung fand unter Corona-Bedingungen in Lautern statt

Die SPD Lautertal hat einen neuen Vorstand. Bei der wegen der Corona-Pandemie vertagten Mitgliederversammlung in der Festhalle in Lautern gab es einige Wechsel im Vorstandsteam des aktuell 98 Mitglieder starken Ortsvereins. In geheimer Wahl wurde der bisherige Stellvertreter Jürgen Machleid aus Gadernheim zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er hatte die Interessen seiner Partei seit dem Rückzug von Wolfgang Hechler bereits in den letzten Monaten kommissarisch wahrgenommen. Jürgen ist schon seit den 80er Jahren im SPD-Ortsverein aktiv. Aktuell ist er Mandatsträger im Ortsbeirat Gadernheim sowie in der Lautertaler Gemeindevertretung.

Die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen, wie auch in den Jahren zuvor, führt erneut bei uns im Lautertal zu einer Knappheit der Wasserreserven. Auch die Trinkwasserversorgung wird somit immer schwieriger. Je trockener die Böden und heißer die Luft, desto höher ist der Wasserverbrauch. Die CDU-Fraktion hatte deshalb schon länger einen Besuch im Rathaus vor, der nun auch verwirklicht werden konnte.

Seit Ausbruch der Corona Pandemie hatte es bisher keine persönliche CDU Fraktionssitzung mehr gegeben. Diese fanden in den letzten Monate per Telekonferenzen statt. Umso mehr freute man sich, sich wieder einmal persönlich zu sehen und auszutauschen, wenn auch mit gebührendem Abstand. Man traf sich deshalb im großen Sitzungssaal des Lautertaler Rathauses in Reichenbach, wo auch die Abstandsregeln für die Fraktionskolleginnen und Fraktionskollegen der CDU eingehalten werden konnten.