Umfangreiches Programm stößt bei Mitgliedskommunen auf große Resonanz

Über 40 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen reisten am vergangenen Donnerstag zur ersten Mitgliederversammlung im Jahr 2025 des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald ins Mossautal. Der solide Haushaltsplan, die Aktivitäten zum 10-jährigen Jubiläum der Auszeichnung als UNESCO Global Geopark und der Überblick über die anstehenden Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2025 stießen bei allen Beteiligten auf große Resonanz.

Nachdem der Vorsitzende, Landrat Christian Engelhardt, die Sitzung eröffnet hatte, begrüßte Mossautals Bürgermeister Dietmar Bareis die Anwesenden und schilderte eindrücklich die liebenswerten Seiten seiner 2.400 Seelen zählenden Gemeinde.

Anschließend informierte Larissa Arras, stellvertretende Geschäftsführerin des Geo-Naturparks über aktuelle Entwicklungen in der Geschäftsstelle. Neu im Team ist seit Januar 2025 Petra Habeck als Abgeordnete von Hessen Forst und Projektleiterin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit Habeck erhält das Thema BNE, das sie gemeinsam mit Jochen Babist, Leitung Fachbereich Geowissenschaften, Pia Mack-Gnirss, Projektleitung Wanderinfrastruktur und der Rangerin Laura Fracella weiterentwickeln soll, einen noch höheren Stellenwert.

Danach präsentierte Arras den Entwurf für den Haushaltsplan 2025, der von allen Anwesenden einstimmig verabschiedet wurde. Welche Fördermittel der Geo-Naturpark aus den drei Bundesländern Hessen, Bayern und Baden-Württemberg bezieht und wie er sie einsetzt, um die Region nachhaltig weiterzuentwickeln, war der nächste Punkt auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Arras hob hier exemplarisch die Bodenprofilstelen und ein Quartett zur Biodiversität vor.

Seit 2020 liegt der Arbeit des Geo-Naturparks der aktuelle Managementplan zugrunde, in dem Handlungsfelder, Kernbotschaften, Ziele und Visionen bis 2030 beschrieben sind. Wie sieht es nun zur Halbzeit aus? Welche Ziele wurden bereits erreicht? Welche Rahmenbedingungen haben sich verändert? Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald hat das Institut für ländliche Strukturforschung in Frankfurt (IflS) mit einem Zwischenbericht beauftragt, dessen Ergebnisse auf der nächsten Mitgliederversammlung präsentiert werden. Wer Interesse am Managementplan des Geo-Naturparks hat, kann ihn online unter www.geo-naturpark.de/bewahren/managementplan einsehen.
2025 steht im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald ganz im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums. Der Tagesordnung folgend stellte Arras die Aktivitäten, die zu diesem besonderen Ereignis geplant sind, vor. Neben dem Dreh- und Angelpunkt, dem Welterbe- und Geoparktag am 1. Juni in Lorsch, trägt der Geo-Naturpark das Jubiläum in die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte und begeht es dort anlässlich bestehender Events oder geplanter Einweihung. Der aktuelle Kalender für alle Jubiläumsveranstaltungen ist auf der Internetseite des Geo-Naturparks veröffentlicht unter www.geo-
naturpark.net/vernetzen/10-jahre-global-geopark.

Wie wichtig dem Geo-Naturpark die Bildung für nachhaltige Entwicklung ist, zeigt das umfangreiche Programm der BNE-Akademie, an der Ranger, Vor-Ort-Begleiter und Mitarbeitende der Informationseinrichtungen teilnehmen können. Biologische, geologische und kulturgeschichtliche für den Odenwald und die Bergstraße typische Themen wechseln bei den monatlich stattfindenden Veranstaltungen ab.

Zum Abschluss gab Projektleiter Roland Mayer den Anwesenden in einem kurzweiligen Vortrag einen Überblick über Highlights im Frühjahr 2025. Neben dem Claus-Kröncke-Weg, der bereits eingeweiht wurde, hob er wichtige Events wie die große Weinwanderung in Heidelberg, die Europäische Geopark-Woche, die Obstsorte des Jahres sowie die Eröffnung des überarbeiteten Waldlehrpfads in Höchst-Hassenroth hervor. Sitzungsleiter Christian Engelhardt beendete die Versammlung und dankte dem gesamten Team für die großartige Vorbereitung und das hervorragende Engagement und freute sich über das
durchweg sehr positive Feedback der Teilnehmenden.