Klostermedizin: Fit in den Sommer

Wer auf der Suche nach einem gesunden und erfrischenden Sommergetränk ist, für den hält die mittelalterliche Klostermedizin und Kräuterkunde so manche Überraschung bereit. Ein Geheimtipp sind die sogenannten „Lautertränke“ aus dem Lorscher Arzneibuch. Die Handschrift ist eines der ältesten Arzneibücher des nachantiken Abendlands und zählt zum UNESCO Weltdokumentenerbe. Sie wurde zur Zeit Karls des Großen, um 780/800, von Benediktinermönchen im Kloster Lorsch verfasst und umfasst antike und frühmittelalterliche Rezepturen gegen allerlei Beschwerden und jahreszeitliche Tipps zur Prävention.

Kreis Bergstraße informiert über das Thema Organspende / Gesundheitsdezernentin Diana Stolz plädiert dafür, dass jede(r) eine Entscheidung trifft

9004 Personen standen laut Eurotransplant Anfang Januar 2020 in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Doch viele von ihnen werden kein Organ erhalten können. Unter anderem, da die Zahl der Organspenden im vergangenen Jahr noch einmal zurückgegangen ist: Hatten 2018 in Deutschland noch 3113 Spenden stattgefunden, wurden 2019 nur noch 2995 Organe postmortal transplantiert. Die Kreisverwaltung nutzt daher abermals den diesjährigen bundesweiten Tag der Organspende am 6. Juni, um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger über Organ- und Gewebespenden zu informieren. „Es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten bei der Organspende. Das ist nur den wenigsten Menschen bewusst“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz. „Ich sehe es daher als unsere Aufgabe an, die Menschen über diese Möglichkeiten zu informieren. Ziel muss es sein, dass jeder und jede die wichtige Frage ‚Möchte ich Spender werden?‘ für sich selbst fundiert beantworten kann.“ Denn: Auch in Zeiten der Corona-Pandemie und auch darüber hinaus gibt es weiterhin Menschen, die dringend auf eine Organspende angewiesen sind.

Aktuell (Corona-Pandemie) formiert sich Widerstand gegen die Impfpflicht. Diese wird von manchen als "Impfterror" bezeichnet.

Alle wichtigen Fragen zu diesem Thema hat Vivian Pasquet in GEO Heft 3 / 2019 erläutert. Besonders empfehlenswert ist Absatz V. Impfgegner: der Wunsch nach 100-prozentiger Sicherheit.

Grüne Paprika ist einer der besten Vitamin-C-Lieferanten. Seit Herbst 2019 aber findet man sie nicht mehr im Bio-Regal. Auf Nachfragen hört man nur "ausgelistet".

In den Medien war es kein Thema. Nachgeforscht: es wurde ein giftiges Pestizid namens Ethephon gefunden, das der Reifebeschleunigung dient, obwohl der Einsatz von Ethephon im Paprikaanbau in Spanien bereits seit Mitte 2010 unzulässig ist. Das systemische Pestizid wird auf die unreifen Früchte gesprüht und dringt tief ins Fruchtfleisch ein. Nach der Ernte kann die Chemikalie nicht mehr abgewaschen werden.

Das Pestizid ist gesundheitsschädlich, speziell bei Kindern. Ethephon kann Haut- und Schleimhautreizungen hervorrufen, schlimmstenfalls wirkt es als Nervengift.

Alle betroffenen Supermarktketten riefen die belastete Ware zurück, sperrten ihre Lieferanten oder kündigten Verbesserungen ihrer Kontrollen an. Die Medien griffen den Paprikaskandal kaum auf, weil zur gleichen Zeit Dioxinfunde in Tierfutter der Aufreger des Tages waren. Schade, daß man diese Information nicht vom Frischgemüse-Fachverkaufspersonal bekommt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsi-cherheit (BVL) gab den Bericht „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2018“ haraus, in dem es lapidar heißt "Eine hohe Beanstandungsquote (Probenzahlen je Lebensmittel ≥10) weisen (u.a.) vor allem Reis (20,0%) und Gemüsepaprika bzw. Chilis (18,8%), auf. Ethephon wird nicht genannt. Infos: www.bvl.bund.de, Suchwort Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2018.

mh, Februar 2020

Jan Rähm, Technikjournalist, erläutert diese Frage in einem Interview des Deutschlandfunks vom 19. März 2019. Hier seine Ergebnisse in Stichpunkten:  
Tendenziell wird die Strahlenbelastung sogar abnehmen: Basisstationen und Endgeräte arbeiten mit geringerer Sendeleistung, weil das Netz dichter und die Entfernungen für die Funksignale geringer geworden sind.
Höhere Datenübertragungsraten (mehr Daten in kürzerer Zeit) hält Rähm für unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, da grundsätzliche Verfahren wie Frequenzmodulation ähnlich sind wie bei LTE (4G)

Unser Gesundheitssystem lebt nicht von Gesunden, sondern von Kranken. In einigen Kulturen der Vergangenheit wurden Ärzte nur bezahlt, solange der „Patient“ gesund blieb.

Bei uns aber müssen Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen immer stärker betriebswirtschaftlich arbeiten, was dem Gesundheitsgedanken abträglich ist. Vom „Apple a day“, der ja bekanntlich die Gesundheit erhält, kann das System nicht leben.

Lesen Sie bei den Felsenmeerdrachen von einem der unzähligen Diätvorschlägen einer völlig übersättigten Gesellschaft:

Direktlink:

https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/tagwerk-der-odenwaelder/aus-kueche-und-keller-im-odenwald/die-steinzeit-diaet/

und https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/natur-wir-haben-nur-eine/weidehaltung-fuer-tiere-ausgewogene-ernaehrung/

 

In der Steinzeit sorgten 98% der Menschen für die Ernährung aller. Heute ernähren 2% in der Landwirtschaft alle Menschen. Aber einer von neun Menschen geht noch immer abends hungrig zu Bett.

 

Autorin: Marieta Hiller

 

 

Lesen Sie bei www.felsenmeerdrachen.de über Kräuter, über Hildegard von Bingen und über das Anzeigen der Kräuter von Krankheiten, Bedürfnissen ...

Direktlinks:

Kräuter Frühlingszeichen: https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/natur-wir-haben-nur-eine/kraeuter-zeichen-des-fruehlings/

Hildegard: https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/tagwerk-der-odenwaelder/das-kraeuterweib/gesundheit-kraeuter-fruehling-und-hildegard/

Autorin M. Hiller

Das Ackergift Glyphosat, z.B. in Roundup, ist noch immer nicht außer Verdacht krebserregend zu sein. Die Besonderheit dieses Giftes ist, daß es sich im Körper anreichert und nicht mehr abgebaut wird. Deshalb gab es die Aktion »Urinale 2015« der Kampagne »Ackergifte? Nein danke!«.

"Wer seinen Körper gut bewahrt,  trägt den Pelz bis Himmelfahrt" - Diese alte Volksweisheit hörte ich kürzlich von Ilse Bonn aus Lindenfels, anläßlich der kalten Tage im Mai. Volksweisheiten und Bauernregeln sind nicht das Verkehrteste, wenn es um die Gesundheit geht. Generationenlange Beobachtungen sind in die Sprüche eingegangen, manche werden zum geflügelten Wort, z.B. „an apple a day keeps the doctor away". Worauf der gute Schulmediziner kontert: „es gibt keine gesunden Menschen, nur schlecht untersuchte."

„100 Bürstenstriche am Tag", das Geheimnis kannten schon unsere Großmütter. Seit dieser Zeit hat sich vieles verändert, und das ist bei manchen Dingen auch gut so.

Für Haar und Kopfhaut jedoch wurde die Welt zusehends rauher. Bürsten werden heute überwiegend aus Kunststoffen hergestellt, sie haben oft harte Kanten, die die feine Haarstruktur beim Bürsten verletzen und somit das Haar schädigen.
Viel Pflege versprechen jede Menge chemische Zusätze in Shampoos, Spülung, Festigern, Haarsprays, usw.. Dies mag teilweise zutreffen, ist jedoch oft für die Kopfhaut problematisch.

Dabei ist es so einfach durch richtiges Bürsten das Haar und die Kopfhaut ohne chemische Zusätze zu pflegen.

Voraussetzung für eine schonende Behandlung ist eine Bürste mit Wildschweinborsten. Sie verletzt weder Haar noch Kopfhaut, und reinigt bei richtiger Handhabung von Talg und Staub sowie Zusätzen wie z.B. Festiger.

Beginnen Sie beim Bürsten immer vom Haaransatz in Richtung Wirbel, dieser ist an der höchsten Stelle am Hinterkopf. Bürsten Sie nun sternförmig um den ganzen Kopf herum immer vom Ansatz zum Wirbel. Das Ganze wiederholen Sie etwa 5 Mal, dann 1 Mal in die andere Richtung bürsten. Auf diese Weise stimulieren Sie Meridiane, die mit den einzelnen Organen verbunden sind. Diese Kopfmassage ist sehr wohltuend und sollte als Ritual jeden Morgen zum Start in den Tag stattfinden.
Danach Kopf nach unten, mit den Händen durchfahren, Kopf hoch, kräftig schütteln, schon ist die Frisur fertig. Natürlich können Sie einzelne Strähnen nun noch mit Gel, Festiger oder Haarspray fixieren.

Ihr Haar ist von Natur aus schön, behandeln Sie es gut!

 

Text mit freundlicher Genehmigung von Bonarei

Das Problem mit den neuen (Supermarkt-) Apfelsorten

Bereits 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung in westlichen Ländern leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit - Tendenz steigend. Auch Äpfel lösen Aller­gien aus. Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medi­zi­nern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interes­san­ten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflan­zen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen.

Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

Die Sortenliste wird regelmäßig aktualisiert. Die Liste vom Februar 2019 ist unten als Download verlinkt.

Das Projekt finden Sie unter: www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html Dort finden Sie auch immer die aktuellste Sortenliste.

 

Wirkung auf den Menschen bei regelmäßigem Verzehr erforscht

Athens/London (pte/26.05.2010/15:25) - Wer täglich etwas rohen oder hitzebehandelten Ingwer zu sich nimmt, spürt Muskelschmerzen in Folge von Überanstrengungen weniger stark. Das behauptet eine Forschergruppe um Patrick O'Connor von der University of Georgia http://www.uga.edu in der Zeitschrift "Journal of Pain". Ingwer kennt man schon lange als Erkältungs- oder Magenmittel. Bisher wusste man auch, dass Ingwer bei Mäusen Entzündungen hemmt und Schmerzen lindert. Nun wurde dieser Effekt beim Menschen getestet.