Aktuelle Mitteilung:

Der Kreis Bergstraße stellt gemeinsam mit dem Kreiskrankenhaus Bergstraße und der Gewaltambulanz Heidelberg mit dem Projekt „Schnelle Hilfe nach Vergewaltigung“ ein wichtiges Hilfsangebot für Menschen bereit, denen sexualisierte Gewalt widerfahren ist. Hier können sich Opfer einer Vergewaltigung medizinisch versorgen und Spuren für eine eventuelle spätere polizeiliche Anzeige sichern lassen. Dadurch kann Klarheit über das Geschehene geschaffen werden, ebenso wie Rechtssicherheit, falls es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt.
„Schnelle Hilfe nach Vergewaltigung“ erhalten Sie rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche im Kreiskrankenhaus Bergstraße. Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.kreis-bergstrasse.de/hilfenachvergewaltigung

Alte und neue Sorten im Vergleich

(BZfE) – Weizenkörner bestehen zu etwa 70 Prozent aus Stärke. Ihr Eiweißanteil liegt in der Regel bei 10 bis 12 Prozent. Gluten, das sogenannte Klebereiweiß, macht davon mit etwa 75 bis 80 Prozent den Löwenanteil aus. Es handelt sich bei Gluten um ein Stoffgemisch aus verschiedenen Eiweißmolekülen. Diese lassen sich grob in zwei Untergruppen einteilen: die „Gliadine“ und die „Glutenine“. Insbesondere die Eiweißgruppe der Gliadine steht im Verdacht, unerwünschte Immunreaktionen hervorzurufen.

Eine glutenfreie Ernährung ist in den vergangenen zehn Jahren zunehmen populär geworden, obwohl sie für viele Menschen nicht notwendig wäre.

Projekt Landpartie 2.0 verlängert

Kreis Bergstraße (kb). Der Kreis Bergstraße nimmt bereits seit 2016 gemeinsam mit dem Landkreis Fulda und dem Hochtaunuskreis am deutschlandweit einmaligen Modell „Landpartie 2.0.“ des Instituts für Allgemeinmedizin der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main teil. Frühzeitiger Patientenkontakt und regelmäßige Praxisphasen in einer Eins-zu-Eins-Betreuung sind das Markenzeichen der "Landpartie 2.0“ und zugleich der Wunsch vieler Medizinstudierender. Bei diesem Angebot verbringen die Studierenden ihr Blockpraktikum „Allgemeinmedizin“ in einer Hausarztpraxis – zum Beispiel im Kreis Bergstraße. Ziel ist es, angehenden Medizinerinnen und Medizinern bereits während dieses Praktikums die Möglichkeit zu geben, mehr praktische Erfahrungen zu sammeln, die hausärztliche Tätigkeit in ländlichen Regionen kennenzulernen und damit für medizinischen Nachwuchs für die Hausarztpraxen zu sorgen.

Im Sommer 2020 habe ich eine Durchblick-Umfrage unter ortsansässigen Metzgern und Landwirten durchgeführt, diese ergab, gibt es verschiedene Wege zur Verarbeitung von Schlachtvieh. Lesen Sie hier über die unterschiedlichen Konzepte der Metzger Gunther Hornung, Dieter Rossmann, Karl-Heinz Hechler sowie von Landwirt Björn Reinig und was sie über manche Regelungen denken. Ihre Marieta Hiller

Woher kommt das Fleisch?

Bei Schweinefleisch ist die Herkunft für Verbraucher und für Metzger nur bis zum Zerlegebetrieb zurückverfolgbar. Bei Rindfleisch gibt es eine Etikettierung, jedoch bestimmt der Zerleger, was draufsteht. "Deutschland" ist ausreichend, jede nähere Bezeichnung ist freiwillig, muß dann aber belegbar sein.

Klostermedizin: Fit in den Sommer

Wer auf der Suche nach einem gesunden und erfrischenden Sommergetränk ist, für den hält die mittelalterliche Klostermedizin und Kräuterkunde so manche Überraschung bereit. Ein Geheimtipp sind die sogenannten „Lautertränke“ aus dem Lorscher Arzneibuch. Die Handschrift ist eines der ältesten Arzneibücher des nachantiken Abendlands und zählt zum UNESCO Weltdokumentenerbe. Sie wurde zur Zeit Karls des Großen, um 780/800, von Benediktinermönchen im Kloster Lorsch verfasst und umfasst antike und frühmittelalterliche Rezepturen gegen allerlei Beschwerden und jahreszeitliche Tipps zur Prävention.

Kreis Bergstraße informiert über das Thema Organspende / Gesundheitsdezernentin Diana Stolz plädiert dafür, dass jede(r) eine Entscheidung trifft

9004 Personen standen laut Eurotransplant Anfang Januar 2020 in Deutschland auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Doch viele von ihnen werden kein Organ erhalten können. Unter anderem, da die Zahl der Organspenden im vergangenen Jahr noch einmal zurückgegangen ist: Hatten 2018 in Deutschland noch 3113 Spenden stattgefunden, wurden 2019 nur noch 2995 Organe postmortal transplantiert. Die Kreisverwaltung nutzt daher abermals den diesjährigen bundesweiten Tag der Organspende am 6. Juni, um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Bürgerinnen und Bürger über Organ- und Gewebespenden zu informieren. „Es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten bei der Organspende. Das ist nur den wenigsten Menschen bewusst“, betont die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz. „Ich sehe es daher als unsere Aufgabe an, die Menschen über diese Möglichkeiten zu informieren. Ziel muss es sein, dass jeder und jede die wichtige Frage ‚Möchte ich Spender werden?‘ für sich selbst fundiert beantworten kann.“ Denn: Auch in Zeiten der Corona-Pandemie und auch darüber hinaus gibt es weiterhin Menschen, die dringend auf eine Organspende angewiesen sind.

Aktuell (Corona-Pandemie) formiert sich Widerstand gegen die Impfpflicht. Diese wird von manchen als "Impfterror" bezeichnet.

Alle wichtigen Fragen zu diesem Thema hat Vivian Pasquet in GEO Heft 3 / 2019 erläutert. Besonders empfehlenswert ist Absatz V. Impfgegner: der Wunsch nach 100-prozentiger Sicherheit.

Grüne Paprika ist einer der besten Vitamin-C-Lieferanten. Seit Herbst 2019 aber findet man sie nicht mehr im Bio-Regal. Auf Nachfragen hört man nur "ausgelistet".

In den Medien war es kein Thema. Nachgeforscht: es wurde ein giftiges Pestizid namens Ethephon gefunden, das der Reifebeschleunigung dient, obwohl der Einsatz von Ethephon im Paprikaanbau in Spanien bereits seit Mitte 2010 unzulässig ist. Das systemische Pestizid wird auf die unreifen Früchte gesprüht und dringt tief ins Fruchtfleisch ein. Nach der Ernte kann die Chemikalie nicht mehr abgewaschen werden.

Das Pestizid ist gesundheitsschädlich, speziell bei Kindern. Ethephon kann Haut- und Schleimhautreizungen hervorrufen, schlimmstenfalls wirkt es als Nervengift.

Alle betroffenen Supermarktketten riefen die belastete Ware zurück, sperrten ihre Lieferanten oder kündigten Verbesserungen ihrer Kontrollen an. Die Medien griffen den Paprikaskandal kaum auf, weil zur gleichen Zeit Dioxinfunde in Tierfutter der Aufreger des Tages waren. Schade, daß man diese Information nicht vom Frischgemüse-Fachverkaufspersonal bekommt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsi-cherheit (BVL) gab den Bericht „Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2018“ haraus, in dem es lapidar heißt "Eine hohe Beanstandungsquote (Probenzahlen je Lebensmittel ≥10) weisen (u.a.) vor allem Reis (20,0%) und Gemüsepaprika bzw. Chilis (18,8%), auf. Ethephon wird nicht genannt. Infos: www.bvl.bund.de, Suchwort Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2018.

mh, Februar 2020

Jan Rähm, Technikjournalist, erläutert diese Frage in einem Interview des Deutschlandfunks vom 19. März 2019. Hier seine Ergebnisse in Stichpunkten:  
Tendenziell wird die Strahlenbelastung sogar abnehmen: Basisstationen und Endgeräte arbeiten mit geringerer Sendeleistung, weil das Netz dichter und die Entfernungen für die Funksignale geringer geworden sind.
Höhere Datenübertragungsraten (mehr Daten in kürzerer Zeit) hält Rähm für unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, da grundsätzliche Verfahren wie Frequenzmodulation ähnlich sind wie bei LTE (4G)

Unser Gesundheitssystem lebt nicht von Gesunden, sondern von Kranken. In einigen Kulturen der Vergangenheit wurden Ärzte nur bezahlt, solange der „Patient“ gesund blieb.

Bei uns aber müssen Ärzte, Krankenhäuser, Krankenkassen immer stärker betriebswirtschaftlich arbeiten, was dem Gesundheitsgedanken abträglich ist. Vom „Apple a day“, der ja bekanntlich die Gesundheit erhält, kann das System nicht leben.

Lesen Sie bei den Felsenmeerdrachen von einem der unzähligen Diätvorschlägen einer völlig übersättigten Gesellschaft:

Direktlink:

https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/tagwerk-der-odenwaelder/aus-kueche-und-keller-im-odenwald/die-steinzeit-diaet/

und https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/natur-wir-haben-nur-eine/weidehaltung-fuer-tiere-ausgewogene-ernaehrung/

 

In der Steinzeit sorgten 98% der Menschen für die Ernährung aller. Heute ernähren 2% in der Landwirtschaft alle Menschen. Aber einer von neun Menschen geht noch immer abends hungrig zu Bett.

 

Autorin: Marieta Hiller

 

 

Lesen Sie bei www.felsenmeerdrachen.de über Kräuter, über Hildegard von Bingen und über das Anzeigen der Kräuter von Krankheiten, Bedürfnissen ...

Direktlinks:

Kräuter Frühlingszeichen: https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/natur-wir-haben-nur-eine/kraeuter-zeichen-des-fruehlings/

Hildegard: https://www.felsenmeerdrachen.de/felsenmeer-steinindustrie/tagwerk-der-odenwaelder/das-kraeuterweib/gesundheit-kraeuter-fruehling-und-hildegard/

Autorin M. Hiller

Das Ackergift Glyphosat, z.B. in Roundup, ist noch immer nicht außer Verdacht krebserregend zu sein. Die Besonderheit dieses Giftes ist, daß es sich im Körper anreichert und nicht mehr abgebaut wird. Deshalb gab es die Aktion »Urinale 2015« der Kampagne »Ackergifte? Nein danke!«.