Jan Rähm, Technikjournalist, erläutert diese Frage in einem Interview des Deutschlandfunks vom 19. März 2019. Hier seine Ergebnisse in Stichpunkten:  
Tendenziell wird die Strahlenbelastung sogar abnehmen: Basisstationen und Endgeräte arbeiten mit geringerer Sendeleistung, weil das Netz dichter und die Entfernungen für die Funksignale geringer geworden sind.
Höhere Datenübertragungsraten (mehr Daten in kürzerer Zeit) hält Rähm für unwahrscheinlich bis ausgeschlossen, da grundsätzliche Verfahren wie Frequenzmodulation ähnlich sind wie bei LTE (4G)
Zwei Frequenzbereiche für 5G müssen betrachtet werden:
1. 700 MHz bis rund 5 GHz
2. 30 bis 100 GHz


Wie tief dringen die elektromagnetischen Wellen ins Gewebe des Körpers ein? Im ersten Frequenbereich ist diese Eindringtiefe größer als im zweiten. Funkwellen mit höherer Frequenz dringen weniger tief in den Körper ein. Die gefürchtete Erwärmung im Gewebe ist selbst beim gut erforschten ersten Bereich sehr schwach, bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte kaum messbar.
Die höherfrequenten elektromagnetischen Wellen ab 30 GHz werden weit weniger tief in den Körper eindringen, ihre Energie wird an der Körperoberfläche freigesetzt, also in der Haut. Die Energie ist um den Faktor 100.000 – 1.000.000 zu gering, um biologische Effekte wie zum Beispiel Genmutationen zu verursachen. Forscher rechnen lediglich mit einer minimalen Erwärmung.

Wenn Sie Bestände an Infektionsschutzmaterial, die Sie in Ihrem Unternehmen derzeit nicht dringend benötigen, dem Land Hessen zum Kauf anbieten. Kurzfristig relevantes Material: Atemschutzmasken der Klasse FFP2 und FFP3, chirurgischer Mundnasenschutz sowie weitere Persönliche Schutzausrüstung wie Schutzbrillen, Vollgesichtsmasken, Schutzkittel, Ganzkörperschutzanzüge und Einmalhandschuhe.

Können Sie in Ihren Betrieben Produktionslinien, die derzeit stillstehen oder ihre Kapazität nicht ausschöpfen, auf die Herstellung dieser dringend benötigten Artikel umstellen?

Stab Beschaffung im Krisenstab der Landesregierung
65185 Wiesbaden • Kaiser-Friedrich-Ring 75 (Landeshaus) Telefon: 0611 815-2000 Telefax: 0611 327172001 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: https://wirtschaft.hessen.de

In Zeiten der Corona-Pandemie erweitern der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz das Angebot zur Sprach- und Integrationsmittlung. Da viele Sprachmittlerinnen und Sprachmittler des DRK derzeit nicht persönlich vor Ort unterstützen können, haben viele Beratungsstellen und Behörden in der Region ihr Angebot auf Telefon- und Onlinedienste umgestellt. So haben Menschen mit geringen Deutschkenntnissen auch weiterhin Zugang zu den Informations- und Beratungsangeboten im Bereich Gesundheit, Bildung und Soziales. „Der Informations- und Beratungsbedarf in der Bevölkerung ist sehr hoch. Es ist uns wichtig, die Kommunikation gerade auch in dieser Zeit bestmöglich zu unterstützen“, so Rosemarie Lück, Sozial- und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg. „Wir freuen uns sehr, dass wir hierfür gemeinsam mit dem DRK und den Kolleginnen und Kollegen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt so schnell eine Lösung finden konnten.“ Auch Oberbürgermeister und Integrationsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Jochen Partsch, begrüßt die schnelle und flexible Anpassung dieses seit Jahren etablierten Unterstützungssystems: „Gerade in dieser für uns alle kritischen Phase ist es unerlässlich, dass der Zugang zu integrationspolitisch wichtigen Maßnahmen aufrecht erhalten bleibt. Die unkomplizierte Umstellung dieses Angebots spricht für die gute Zusammenarbeit von Stadt, Kreis und DRK in der Integrationsarbeit.“ Die Unterstützung durch die Honorarkräfte des DRK steht mittlerweile in über 25 Sprachen zur Verfügung. Das Angebot wird aus Mitteln des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam finanziert und kann von allen öffentlichen Stellen im Bereich Gesundheit, Bildung und Soziales in der Region kostenlos in Anspruch genommen werden. Alle Informationen zum Projekt und zu den Möglichkeiten der neuen telefonischen Sprach- und Integrationsmittlung finden Sie auf der Seite des DRK: https://www.drk-darmstadt.de/angebote/sozialarbeit/muttersprachliche-beratungshilfe-fuer-institutionen.html (ladadi)

Weniger Arbeitslose und Langzeitarbeitslose / Landrat Engelhardt zu Folgen der Corona-Krise: Im März waren im Kreis Bergstraße 5.033 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen damit um 91 Personen beziehungsweise -1,8 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosenzahl um 187 Personen (-3,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag im Kreis bei 3,4 Prozent (Vorjahr 3,6 Prozent). Für ganz Hessen lag die Arbeitslosenquote im März bei 4,2 Prozent, für Deutschland bei 5,1 Prozent. „Die Arbeitslosenquote im Kreis Bergstraße befindet sich erneut deutlich unter dem bundesdeutschen und auch unter dem hessischen Schnitt. Dies ist erfreulich“, so Landrat Christian Engelhardt zu den aktuellen Zahlen.
Allerdings seien die Daten für die nun veröffentlichten Arbeitslosenzahlen bereits zum 12.03.2020 erhoben worden. Sie spiegelten damit nicht die momentane Situation wieder, so der Bergsträßer Landrat. „Ich bin mir sicher, dass die Zahlen in den nächsten Monaten eine deutlich negative Wende zeigen werden, denn eine weltweite Rezession und damit ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist leider absehbar. Auch der Kreis wird dem nicht entgehen können.“
Allerdings könne man bereits jetzt die Weichen stellen und dafür sorgen, dass der Abschwung in der Region so milde wie möglich ausfiele, so das Verwaltungsoberhaupt. „Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Bergstraße konzentriere ich mich bereits jetzt, in der Krise, darauf, Unternehmer und Arbeitnehmer über Fördermöglichkeiten zu informieren und zu unterstützen.“ Beispielsweise sei die Plattform www.lieferservice-kreis-bergstrasse.de aufgebaut worden, um Einzelhändlern und Gastronomen die Möglichkeit zu geben, auch weiterhin geschäftlich aktiv zu bleiben.
Dennoch: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus würden zu massiven negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt führen. Unter anderem hätten bereits zahlreiche Unternehmen Stellenbesetzungen ausgesetzt. Auch regional sei mit einem Einbruch der Wirtschaft zu rechnen, so Engelhardt, und damit mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen sowie der Anzahl der SGB-II-Empfänger.
„Unser Eigenbetrieb ‚Neue Wege‘, der für die Vermittlung von SGB-II-Empfängern in den Arbeitsmarkt zuständig ist, wird hier in gewohnt innovativer, kundenorientierter und effektiver Weise agieren“, hob die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, die für das kommunale Jobcenter zuständig ist, angesichts der erwartbaren Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt hervor. Auch unter den nun schwierigeren Rahmenbedingungen treffe man Vorbereitungen, um zielgerichtete Maßnahmen zum Abbau von Arbeitslosigkeit zu entwickeln.

Darmstadt-Dieburg – Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus bietet der Pflegestützpunkt des Landkreis Darmstadt-Dieburg derzeit keine persönlichen Beratungen und Hausbesuche an. Der Pflegestützpunkt ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege. Gleichzeitig werden pflegerische, medizinische und soziale Hilfs- und Unterstützungsangebote vermittelt und koordiniert und das auch weiterhin. Kontakte Bernd Köhler, Telefon 06071 / 881- 2172 Fatma Yilmaz, Telefon 06071 / 881-2173 Cornelia Eggert, Telefon 06071 / 881-2156 Miriam Stuckert, Telefon 06071 / 881-2157 Auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) hat zum Schutz der Pflegebedürftigen und deren Angehörige entschieden, bis Ende Mai keine Begutachtungen mehr durchzuführen. Die Einstufung in die Pflegegrade wird seitens des MDK stattdessen auf der Basis der bereits vorliegenden Unterlagen und eines ergänzenden Telefoninterwies mit dem Pflegebedürftigen und/oder der Pflegenden/Angehörigen vorgenommen. Einkaufshilfen für Seniorinnen und Senioren in den Kreiskommunen In den Städten und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich verschiedene kostenlose Einkaufshilfen und Unterstützungsangebote für ältere Menschen und Risikopatienten gegründet.

Modautal:
Für Allertshofen und Hoxhohl Ansprechpartner: Markus Weiß 06167 / 913906
Für Neunkirchen Ansprechpartnerin: Sabrina Bormuth 0173 / 3234961

Der Pflegestützpunkt ist erreichbar unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06071 / 881-2173

Foodwatch schreibt dazu: Expertinnen und Experten halten eine Corona-Infektion Lebensmittel nach derzeitigem Kenntnisstand für unwahrscheinlich. Dennoch gibt es beim Kochen und der Küchenhygiene einiges zu beachten. Und das Selberkochen hat für viele in diesen Tagen einen höheren Stellenwert erhalten. Auch für diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten oder lernen und die nicht wie gewohnt mittags in eine Kantine, ins Restaurant oder in die Schulmensa gehen.
Infos: https://www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2020/lebensmittel-und-das-coronavirus/ Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
Newsletter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Info-Telefon: 030 - 28 09 39 95

Obwohl eine Übertragung des Virus über kontaminierte Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich ist, sollten beim Umgang mit diesen die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln beachtet werden. Da die Viren hitzeempfindlich sind, kann das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden. https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html

 

Die 4. Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Coronavirus wurde am Sonntagabend (22.) geändert. Darin sind die von der Bundesregierung und den Regierungschefs der Länder vereinbarten Leitlinien präzisiert. Erklärtes Ziel ist es, durch konsequente Reduzierung der sozialen Kontakte der Bürgerinnen und Bürger die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und die Gesundheit der Menschen zu schützen. Aus diesem Grund gelten die nachfolgenden Einschränkungen. Geschlossen sind: Gewerbebetriebe im Sinne der Gewerbeordnung: Tanzveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Spezial- und Jahrmärkte, Spielhallen, Spielbanken sowie Wettannahmestellen Vergnügungsstätten im Sinne der Baunutzungsverordnung: Bars, Clubs Diskotheken und KneipenFreizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußenKultureinrichtungen jeglicher Art – unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen: Museen, Theater, Freilichttheater, Opern, Schauspiel- und Konzerthäuser, Schlösser sowie Bibliotheken u. ä.Kinosder Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, öffentliche und private Schwimm- und Spaßbäder, Thermalbäder, Fitnessstudios und ähnliche EinrichtungenSpielplätzeProstitutionsstätten und -veranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes, Bordelle u. ä.Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufszentren

Seit Sonntag, 22. März, gelten weitere Einschränkungen und Verbote: Geschlossen bleiben alle körpernahen Dienstleistungsbetriebe. Darunter fallen Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios sowie Massagepraxen und Tattoo-Studios. Untersagt sind: Ansammlungen von mehr als zwei Menschen für die kommenden zwei Wochen (ausgenommen sind Familien, in einem Haushalt lebende Menschen sowie eine Begleitperson)Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und ähnliches Erlaubt bleiben: Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, sowie Sitzungen und Gerichtsverhandlungen, Die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger PersonenSpaziergänge und Individualsport (Joggen, Radfahren)Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt, zur Apotheke, zu medizinisch notwendigen Behandlungen (Physiotherapie)den öffentlichen Personennahverkehr und vergleichbare Betriebe und Einrichtungen, in denen ein bestimmungsgemäßes Zusammentreffen für kurze Zeit unvermeidbar ist, die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen, Blutspenden Das Land weist ausdrücklich darauf hin, dass die Empfehlungen zur Hygiene des Robert-Koch-Instituts einzuhalten sind. Weiterhin geöffnet sind: Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Poststellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsstellen, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der GroßhandelAlle Einrichtungen des Gesundheitswesens Eine Öffnung der Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene.

Es gilt weiterhin einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten, sich regelmäßig die Hände zu waschen sowie das Einhalten der Husten- und Niesetikette. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

Restaurants und Gaststätten sind seit Samstag, 21. März, 12 Uhr geschlossen. Die Lieferung sowie die Abholung von Speisen bleibt erlaubt. Auch hier gilt die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie das Einhalten der Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts. Übernachtungsangebote sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt, zu touristischen Zwecken sind sie untersagt. Landrat Klaus Peter Schellhaas appelliert an die Bevölkerung, sich an die Verordnung zu halten. „Zuhause bleiben kann Leben retten. Wer nicht zwingend zur Arbeit, zum Arzt oder einkaufen gehen muss, bleibt bitte Zuhause, um sich und andere zu schützen. Insbesondere die Risikogruppen, zu denen nicht nur ältere Menschen gehören, sondern Menschen jeden Alters mit einer Vorerkrankung oder einem geschwächten Immunsystem, gelte es zu schützen." (ladadi)

In der aktuellen Coronakrise rufen Landrat Christian Engelhardt und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aller 22 Bergsträßer Städte und Gemeinden die Bevölkerung auf, die derzeit geltenden Regeln und Empfehlungen zur Abwehr des Coronavirus einzuhalten.
„Viele Menschen sehen für sich selbst keine große gesundheitliche Gefahr und verhalten sich deshalb falsch. Viele der harten Maßnahmen und Einschränkungen, die durch den Staat derzeit getroffen werden, wären vermeidbar, wenn sich alle an die Regeln halten würden,“ erklärte Landrat Christian Engelhardt mit deutlichen Worten.
„Die Aufgabe unseres Staates, unserer Gemeinschaft ist es, die Schwachen zu schützen. Das sind im Moment vor allem die Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen. Sie sind durch das Coronavirus einer besonderen Gefahr ausgesetzt. Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass unser Gesundheitssystem, das als eines der besten der Welt angesehen kann, arbeitsfähig bleibt. Das kann aber nur gelingen, wenn wir die Ausbreitung des Virus bremsen!“
Dafür, so Landrat Engelhardt, sei eigentlich nichts weiter erforderlich, als dass die Menschen die Empfehlungen der Behörden und Fachleute, wie dem Robert-Koch-Institut einhalten und vor allem Abstand zueinander halten.
Weil es aber noch viel zu viele Menschen gäbe, die nicht bereit sind, sich daran zu halten und sich stattdessen in Cafés, Bars, Gaststätten, Eisdielen oder in öffentlichen Räumen träfen, um in großer Gruppe unterwegs zu sein, sei der Staat zu den derzeit drastischen Maßnahmen und Einschränkungen der persönlichen Freiheit gezwungen.
„Wenn ich höre, dass manche Leute sogar noch ‚Coronapartys‘ feiern, fehlt mir dafür jedes Verständnis! Mit so einem Verhalten machen die Leute die Anstrengungen der Ämter und deren Mitarbeiter zunichte“, sagte Bensheims Bürgermeister Rolf Richter. Matthias Baaß, Bürgermeister von Viernheim, ergänzte: „Wir könnten auf viele Einschränkungen verzichten, wenn die Leute sich einfach vernünftig verhalten würden. Denn auch wer für sich selbst keine Gefahr durch das Coronavirus sieht, gefährdet mit seinem falschen Verhalten andere.“
Alle Bürgermeister des Kreises fordern deshalb gemeinsam mit Landrat Christian Engelhardt die Bürgerinnen und Bürger auf: „Schützen Sie mit Ihrem Verhalten die Menschen um Sie herum! Halten Sie sich an die Regeln. Nur so kann es uns gelingen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit unser Gesundheitssystem funktionsfähig zu halten! Wenn uns dies gelingt, so profitiert auch jeder Einzelne davon, indem die Maßnahmen umso schneller wieder gelockert werden können. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bereits jetzt an die Regeln hielten, und damit entscheidend dazu beitragen, die Krise zu meistern!“

Eine sich sehr dynamisch verändernde Situation: innerhalb von wenigen Tagen hat sich die Zahl der Infizierten rasant vervielfacht.  Und was tun die Menschen? Manche begegneten anfangs jedem asiatisch aussehenden Mitmenschen mit Ablehnung, andere feiern heute noch Party und finden nichts dabei. Ein vernünftiger Umgang ist offenbar schwierig...
Am 27. Februar schrieb die Pressestelle des Kreises Bergstraße: "Es gibt im Kreis Bergstraße glücklicherweise derzeit keinen bestätigten Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus. Landrat Christian Engelhardt ruft die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und auch keine Gerüchte über die Sozialen Medien zu verbreiten."
Am 29. Februar hieß es noch: "viele Menschen sind derzeit stark verunsichert, welche gesundheitliche Gefahr das Corona-Virus darstellt und wie sie damit umgehen sollen. Aus gegebenem Anlaß möchten wir Sie bitten, durch unzutreffende Berichterstattung nicht zu dieser Verunsicherung beizutragen. Ich weiß, daß dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist. Die Mitarbeiter im Gesundheitsamt arbeiten rund um die Uhr, um eine gute Informationslage herzustellen und den Kreis bestmöglich auf das Corona-Virus vorzubereiten. Und auch wir als Pressestelle des Kreises sind bemüht, alle Presseanfragen zum Thema schnellstmöglich zu beantworten und Sie mit aktuellen Informationen zu versorgen. Trotz der Vielzahl der Anfragen konnten wir bislang die meisten innerhalb von zwei Stunden beantworten. Wir möchten Sie deshalb bitten, unterstützen Sie uns, indem Sie uns Ihre Fragen senden! Vielen Dank!"
Am 1. März wurde der erste Fall im Kreis Bergstraße bekannt, dann kam der "Fall MLS Rimbach" mit häuslicher Quarantäne für Schüler, Lehrer, Eltern und Geschwister sowie ein Corona-Fall in Lautertal.
Am 8. März wurden der Kindergarten Beedenkirchen geschlossen und drei Schüler der Felsenmeerschule kamen in vorbeugende Quarantäne.
Am 11. März hatte der Kreis Bergstraße insgesamt vier bestätigte Corona-Infizierte, hat sich jedoch bereits um eine Verdachtsambulanz bemüht.
13. März: Schulschließung in Lampertheim, insgesamt acht Erkrankte im Kreis Bergstraße. Erste Aktivitäten zur Stützung der regionalen Wirtschaft wurden besprochen. Am 14. März stieg die Zahl der Erkrankten auf 15, die Bürgermeister des Kreises trafen sich zu einer außerordentlichen Sitzung.  Einen Tag später gab es bereits 19 Erkrankte.
Im Kreis Darmstadt-Dieburg wurden am 13. März Veranstaltungen über 1000 Personen verboten, am 15. März wurden Sportstätten geschlossen sowie Behördenpräsenz stark eingeschränkt. Der Kreis macht keine Angaben über die Zahl der Erkrankten. Eine kurzfristig angesetzte Bürgermeisterdienstversammlung unter Leitung von Landrat Klaus Peter Schellhaas hat am 15. März mehrere Maßnahmen beschlossen, um der dynamischen Lage im #LaDaDi zu begegnen. Der Verwaltungsstab des Landkreises tagt bereits seit dem 6. März mit insgesamt 18 Personen.
Im Odenwaldkreis stieg die Zahl der Erkrankten von 0 am 13. März auf zwei am 15. März.
Ab 15. März greifen die Verordnungen des Landes Hessen: keine Veranstaltungen über 100 Personen, entsprechende Weisungen an Funktionspersonal, Besuchsverbote für Seniorenheime, Schließung der Schulen und Kindergärten. mh

Ab Mittwoch den 18.3.2020 treten Regelungen der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer in Kraft, die dazu dienen, die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich einzuschränken und die Ausbreitung der Corona-Epidemie in Deutschland zu verlangsamen.
So werden etwa vorerst Einzelhandelsgeschäfte geschlossen. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.
Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet. Restaurants und Speisegaststätten dürfen generell frühestens ab 6 Uhr geöffnet werden und müssen spätestens ab 18 Uhr schließen. (Anmerkung: seit Samstag 21. März 2020 um 12 Uhr sind Gaststätten komplett geschlossen, es darf nur noch außer Haus verkauft werden).
Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sowie Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen sowie Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen werden ab Mittwoch (18.3.2020) bis auf Weiteres geschlossen sein. Ebenso ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen ab dann untersagt.
Übernachtungsangebote im Inland dürfen nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden.
Zudem gibt es Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, um das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und -hinweise.
Des Weiteren sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen untersagt, ebenso Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, gelten Besuchsregeln, um den Besuch zu beschränken. In den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, gilt ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben.

Hier noch ein paar Zahlen:

23. Februar: 2 Fälle in Europa, knapp 80.000 weltweit
8. März: ca. 108.000 weltweit, knapp 30.000 außerhalb China, gut 1000 in Deutschland
15. März 150.000 weltweit, über 70.000 außerhalb China, knapp 5000 in Deutschland
18. März über 180.000 weltweit, über 100.000 außerhalb China
In Hessen sind derzeit 740 bestätigte Corona-Fälle bekannt (Stand: 19.03.20, 14 Uhr). Geheilte Fälle sind in Hessen derzeit noch nicht gemeldet, allerdings ein Todesfall.

Die HEAG mobilo setzt beim Thema Corona-Virus auf aktiven Gesundheitsschutz von Fahrpersonal und Fahrgästen. Ein unternehmensinterner Pandemie-Ausschuß bewertet regelmäßig die aktuellen Entwicklungen und berät im engen Austausch mit den Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Bereits seit 2009 verfügt der Verkehrskonzern über einen Pandemieplan, der ständig fortgeschrieben und angepaßt wird. Aktuell wurde beschlossen, daß in den Bussen und in den Hochflur-Straßenbahnen der Baureihe ST12  sowie im AirLiner die vordere Tür bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Der Fahrerarbeitsplatz wird zusätzlich durch ein Absperrband gesichert. Fahrgäste werden deshalb gebeten, bis auf Weiteres die hinteren Türen für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. In den Bussen der HEAG mobiBus sowie im AirLiner wird es aus diesem Grund keinen Fahrkartenverkauf geben. Es gilt aber weiterhin die Fahrkartenpflicht. Die HEAG mobilo bittet die Fahrgäste, vor Fahrtantritt eine gültige Fahrkarte zu erwerben oder an der nächstmöglichen Haltestelle mit Automaten eine Fahrkarte nachzulösen.  Zusätzlich werden Haltestangen, Stopp-Knöpfe und Fahrerarbeitsplätze in den Fahrzeugen noch häufiger vom Servicepersonal gereinigt und desinfiziert. Auch werden die Fahrzeuge noch häufiger und intensiver gelüftet. Auf den Bildschirmen des Fahrgastfernsehens sind die wichtigsten Verhaltensregeln bei Ansteckungskrankheiten zu sehen.  
Die HEAG mobilo dankt allen Fahrgästen für ihr Verständnis für diese vorsorgende Maßnahmen, die dem Gesundheitsschutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste dienen.  r

„100 Bürstenstriche am Tag", das Geheimnis kannten schon unsere Großmütter. Seit dieser Zeit hat sich vieles verändert, und das ist bei manchen Dingen auch gut so.

Für Haar und Kopfhaut jedoch wurde die Welt zusehends rauher. Bürsten werden heute überwiegend aus Kunststoffen hergestellt, sie haben oft harte Kanten, die die feine Haarstruktur beim Bürsten verletzen und somit das Haar schädigen.
Viel Pflege versprechen jede Menge chemische Zusätze in Shampoos, Spülung, Festigern, Haarsprays, usw.. Dies mag teilweise zutreffen, ist jedoch oft für die Kopfhaut problematisch.

Dabei ist es so einfach durch richtiges Bürsten das Haar und die Kopfhaut ohne chemische Zusätze zu pflegen.

Voraussetzung für eine schonende Behandlung ist eine Bürste mit Wildschweinborsten. Sie verletzt weder Haar noch Kopfhaut, und reinigt bei richtiger Handhabung von Talg und Staub sowie Zusätzen wie z.B. Festiger.

Beginnen Sie beim Bürsten immer vom Haaransatz in Richtung Wirbel, dieser ist an der höchsten Stelle am Hinterkopf. Bürsten Sie nun sternförmig um den ganzen Kopf herum immer vom Ansatz zum Wirbel. Das Ganze wiederholen Sie etwa 5 Mal, dann 1 Mal in die andere Richtung bürsten. Auf diese Weise stimulieren Sie Meridiane, die mit den einzelnen Organen verbunden sind. Diese Kopfmassage ist sehr wohltuend und sollte als Ritual jeden Morgen zum Start in den Tag stattfinden.
Danach Kopf nach unten, mit den Händen durchfahren, Kopf hoch, kräftig schütteln, schon ist die Frisur fertig. Natürlich können Sie einzelne Strähnen nun noch mit Gel, Festiger oder Haarspray fixieren.

Ihr Haar ist von Natur aus schön, behandeln Sie es gut!

 

Text mit freundlicher Genehmigung von Bonarei

Das Problem mit den neuen (Supermarkt-) Apfelsorten

Bereits 20 Prozent der Allgemeinbevölkerung in westlichen Ländern leiden unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit - Tendenz steigend. Auch Äpfel lösen Aller­gien aus. Lebensmitteltechniker untersuchten gemeinsam mit Medi­zi­nern der Uni Hamburg alte und neu gezüchtete Apfelsorten und kamen zu einem interes­san­ten Ergebnis: Eine Schlüsselrolle spielen die so genannten Polyphenole, die in Pflan­zen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen.

Sie sind vor allem in den alten Apfelsorten wie etwa Boskoop enthalten. Die neuen Apfelsorten weisen dagegen nur geringe Mengen von Polyphenolen auf - sie wurden wegen des säuerlichen Geschmacks weitestgehend herausgezüchtet. Welche alten Sorten verträglich sind oder nicht, wurde bisher kaum untersucht. Hilfe bietet ein Projekt des BUND Lemgo. Dort sammelt man die Erfahrungen, welche Allergiker selbst mit Apfelsorten gemacht haben.

Die Sortenliste wird regelmäßig aktualisiert. Die Liste vom Februar 2019 ist unten als Download verlinkt.

Das Projekt finden Sie unter: www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html Dort finden Sie auch immer die aktuellste Sortenliste.

 

Wirkung auf den Menschen bei regelmäßigem Verzehr erforscht

Athens/London (pte/26.05.2010/15:25) - Wer täglich etwas rohen oder hitzebehandelten Ingwer zu sich nimmt, spürt Muskelschmerzen in Folge von Überanstrengungen weniger stark. Das behauptet eine Forschergruppe um Patrick O'Connor von der University of Georgia http://www.uga.edu in der Zeitschrift "Journal of Pain". Ingwer kennt man schon lange als Erkältungs- oder Magenmittel. Bisher wusste man auch, dass Ingwer bei Mäusen Entzündungen hemmt und Schmerzen lindert. Nun wurde dieser Effekt beim Menschen getestet.