Jahreshauptversammlung des VVR 2022

Seit der letzten Mitgliederversammlung im September vergangenen Jahres hat der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) trotz Beschränkungen durch Corona einiges erreicht. So konnte die Vorsitzende Simone Meister der diesjährigen Mitgliederversammlung im Geflügelzüchterheim berichten, dass man nach der Lockerung der Hygienebestimmungen zwei „normale“ Vorstandsitzungen im angelaufenen Geschäftsjahr habe abhalten können. Für die Anfertigung der notwendigen Einladungen, Protokolle und Rundschreiben dankte sie Schriftführerin Gertrud Marquardt. Zu Ehren der verstorbenen Mitglieder Walter Lampert und Hans Peter Padutsch hatte sich die Versammlung von den Plätzen erhoben.

Meister berichtete ferner, dass der Verschönerungsverein mit den Trachtenträgern an der akademischen Feier zu „50 Jahre Lautertal“ teilgenommen habe. In Tracht hatte man beim Erntedankfest im Gottesdienst der Evangelischen Kirche in Reichenbach und am Tag der deutschen Einheit am Striehteich in Elmshausen mitgewirkt. Im April 2022 waren zwei Trachtenträgerinnen beim Deutschen Kinder- und Jugendtrachtentag in Wendlingen und hatten an den Feierlichkeiten zur Tracht des Jahres teilgenommen. Immer wieder waren Mitglieder des VVR bei anderen Vereinen im Rahmen von 50-Jahre-Lautertal vertreten, so bei APEGs internationalem Frühstück, beim Kaiserturmfest Gadernheim und dem Striehteich-Fest des Verschönerungsvereins Elmshausen (VVE). Darüber hinaus engagierten sich die VVR-Mitglieder Heinz Eichhorn, Walter Koepff, Heidi Adam und Thorsten Matzner bei der Erstellung des Festbuches zum 50-jährigen Gemeindejubiläum.

Teilgenommen hatte der VVR auch an der Winterwanderung des VVE und der Einweihung des neu gestalteten Kirchpfades nach Knoden. Für den Einsatz bei dieser gemeinschaftlichen Aktion von VVR, Reichenbacher Vogelschützern, KMB und der Firma Werner sowie Ortsbeirat Knoden dankte Meister ganz besonders. Die schnelle Verbindung nach Knoden erfreue sich großer Beliebtheit. Dieser Pfad, so die Vorsitzende, sei als stiller Weg gedacht, zum Natur genießen, zum Innehalten und zum Tiere beobachten, aber nicht zum Stören. Dies sei auch dem Förster und den Jägern wichtig, deshalb seien Fahrräder nicht erlaubt. Diese hätten genug Platz auf dem fast parallel verlaufenden, gut ausgebauten Nibelungensteig.

Ein besonderer Blickfang sei der neu gestaltete Osterbrunnen auf dem Marktplatz in diesem Jahr gewesen. Simone Meister dankte Klaus Essinger und Helmut Fassinger, die die Gestänge für den neuen Brunnen umgebaut hatten. Ihr Dank ging auch an den Spinnkreis für das Wickeln der Girlanden. Zum ersten Mal hatten zukünftigen Schulkinder des Kindergartens Reichenbach dazu beigetragen, den Brunnen mit selbstbemalten Ostereiern zu verschönern. Auch hierfür wurde allen Helfern gedankt, besonders den Kindergartenkindern. Dass der Marktplatzbrunnen immer gut aussieht, darum kümmert sich dankenswerterweise Ruth Eckel.

Dankesworte gab es für alle Spender und Helfer. Neue Bänke hätten vor allem Helmut Fassinger, Wolfgang Meister und Hans Peter Förster aufgebaut. Für das Anschrauben von Spenderschildern ist seit langem Philipp Degenhardt zuständig, dem ebenso gedankt wurde, wie den Helfern, die zusätzlich Mäharbeiten übernehmen, wie Siggi Oettmeier, Klaus Essinger, Hans Meier, Gerhard Kollmer und Albrecht Kaffenberger. Margret Kaffenberger ist für die Reinigung der eingeweihten Bänke zuständig. Nur eine saubere Bank, so die Vorsitzende, lade zum Hinsetzen ein. Dank galt auch den Eheleuten Christina und Eberhard Mößinger und ihrem Helferteam, die die von ihnen eingepflanzten Beete im Dorf ständig pflegten, was viel Arbeit sei, bis es schön aussehe. Das Engagement all dieser Helfer wisse der VVR zu würdigen, betonte Meister.

Ferner machte die Vorsitzende darauf aufmerksam, dass die älteren Helfer ihren Dienst für die Allgemeinheit in absehbarer Zeit beenden würden, daher suche der Verein dringend Mitbürger, die sich beim VVR engagieren und einarbeiten wollen, damit die Arbeit weitergehen könne. Fritz Becker, bisher zuständig für die Blumenkästen an den Brückengeländern im Dorf, suche ebenfalls einen Nachfolger, den er noch in diesem Jahr einarbeiten möchte. Er werde zeigen, was dabei alles zu tun sei, damit seine Arbeit erfolgreich weitergeführt werde. Der entsprechende Ansprechpartner für Interessenten zur Mitarbeit sei laut Simone Meister der Ehrenvorsitzende Albrecht Kaffenberger.

Für die Leiterin des Spinnkreises, Petra Baumbach, wusste die Vorsitzende zu berichten, dass man „Demenz-Decken“ für das Seniorenheim in Hoxhohl angefertigt und diese in Tracht dort übergeben habe. Als nächstes Projekt sollen Sitzkissen gehäkelt werden. Mit dem Neun-Euro-Ticket im Zug nach Darmstadt zur Mathildenhöhe mit Hochzeitsturm und Russischer Kapelle unterwegs war der Spinnkreis. Ein weiterer Ausflug führte zu den Gassensensationen in Heppenheim. Jeder, der möchte, könne gerne beim Spinnkreis mitmachen, der sich jeweils donnerstags ab 19 Uhr im alten Rathaus in Reichenbach treffe.

Ihren Bericht schloss die VVR-Vorsitzende Simone Meister mit weiterem Dank an Friedel Krichbaum für die zuverlässige Erstellung von Berichten und Bildern und der Erstellung der Online-Briefe, die jeder abonnieren könne. Ihr Dank galt auch den Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit unter den erschwerten Bedingungen durch die Pandemie. Man habe gemeinsam immer Ideen und Konzepte entwickelt, um unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen doch das eine oder andere realisieren zu können.

Dank verschiedener Quellen, die den VVR unterstützten, stehe der Verein, so Rechner Albrecht Kaffenberger in seinem Kurzbericht, gut da. Lieselotte Knapp und Manfred Preuß hatten dem Rechner auf die Finger geschaut. Letzterer stellte fest, dass keine „Ungereimtheiten“ festzustellen waren - „besser könne es nicht gemacht werden“. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. koe

Verschönerungsverein plant für die kommenden Monate

Trotz des weiteren Vorhandenseins von Corona plant der Verschönerungsverein Reichenbach (VVR) einiges für die kommenden Monate, wie die Vorsitzende Simone Meister bei der Jahreshauptversammlung im Haus der Geflügelzüchter bekannt gab.

So sei für den Herbst eine gemeinsame Wanderung aller Lautertaler Verschönerungsvereine über den Knodener-Kirch-Pfad von Reichenbach nach Schannenbach geplant. Ein Abschluss sei im Dorfgemeinschaftshaus in Schannenbach vorgesehen. Ferner veranstalte die Deutsche Trachtenjugend auf Bundesebene eine Brüssel-Fahrt, an der verschiedene Gruppenmitglieder teilnehmen werden. Eine Beteiligung der Trachtenträger werde es erneut bei den Kerwe-Umzügen in Reichenbach und Beedenkirchen sowie dem Burgfest in Lindenfels geben. Im Sommer soll ein weiterer Ausflug mit dem Neun-Euro-Ticket erfolgen. Das Ziel könne von den Interessenten noch festgelegt werden. Auf Anregung des Regionallabors „HeimatLeben 4.0“ könnte ein „Markt der Möglichkeiten“ in der Lautertalhalle bei entsprechendem Interesse von Vereinen oder einzelnen Bürgern veranstaltet werden.

Den neue Brunnen auf dem Marktplatz will man zur Adventszeit wieder weihnachtlich schmücken. Da der Weihnachtsmarkt des TSV Reichenbach voraussichtlich nicht stattfinden werde, gibt es die Idee rund um den Marktplatz z.B. mit dem Reichenbacher Kerwe-Verein Weihnachtliches zu bieten. Schließlich wies Meister noch auf den neuen Rastplatz mit der roten Bank an der Sparkasse im Oberdorf hin, der dieser Tage eingeweiht wurde.

Auch in diesem Jahr soll es wieder eine Baumbestellaktion mit Martin Schaarschmidt geben. Darüber werde man noch in der Presse berichten.

Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung ließ Friedrich Krichbaum in einer Bilderschau das Vereinsjahr nochmals vorüberziehen. Als Zugabe servierte er Aufnahmen vom Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde Lautertal in der Lautertalhalle. Friedrich Krichbaum berichtet nicht nur regelmäßig über alle Aktivitäten des Vereins in den Online-Briefen, die bei ihm abonniert werden können, sondern führt bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder Fotos von Aktivitäten des Vereins vor. Für dieses Engagement erhielt Krichbaum ein dickes Lob bei der Jahreshauptversammlung ausgesprochen. koe

Neues Reiseziel der Spinngruppe: Die Gassensensationen in Heppenheim

Von ihrem Ausflug mit der neuen Odenwaldbuslinie nach Darmstadt war die Spinnkreisgruppe so begeistert, dass sie spontan beschloss mit dem 9€-Ticket nach Heppenheim zu fahren und die Gassensensationen zu besuchen. Petra Baumbach und Lieselotte Knapp kümmerten sich um die Busverbindungen. An einem Donnerstag Anfang Juli war es soweit. Für die Gassensensationen in Heppenheim stand ein Jubiläum an. Seit 30 Jahren werden sie veranstaltet. Auch sie hatten unter Corona gelitten. Endlich konnte Kleinkunst in den malerischen Gassen der Altstadt oder auf der Freilichtbühne wieder stattfinden. Für die Besucher sind die Aufführungen kostenlos. Sponsoren und Mitglieder tragen die Hauptlast der Finanzierung, ergänzt durch Publikumspenden. Für die vier Tage waren wieder Akrobatik, Musik, Jonglage, kleine Zirkusnummern, Schattenspiele, Führungen u.a. geplant.

Die Gruppe schaute sich zunächst „Wunder-Tüt“ gegenüber dem Amtshof an. Dort präsentierten Frascatelli und seine Mitstreiter eine unterhaltsame Zaubershow sowie Akrobatik. Gegen Ende der Schau verschwand die Sonne und die Temperaturen wurden angenehmer. Ideal für diese Freiluftveranstaltungen. Nächstes Ziel war die Freilichtbühne. Durch die Marktgasse ging es hoch zum Marktplatz. Es blieb noch Zeit zum Verweilen und Schauen. Straßenmusikanten unterhielten die Gäste. Die Außengastronomie war sehr gut besucht und es herrschte gleichsam Italienisches Flair.

Mit dem Einbruch der Dunkelheit startete auf der Freilichtbühne die Schau „Whisper & Shout“. Die Absolventen der Staatlichen Artistenschule Berlin hatten diese Aufführung einstudiert. Die elf jungen Leute zeigten in unterschiedlicher Besetzung ihr artistisches Können mit Reifen, Bällen, an Ringen in der Luft, Sprüngen und Choreographien zur Musik. Die Körperbeherrschung war beeindruckend. Ebenso das Gesamtbild, denn hinter der Bühne, auf dem gegenüberliegenden Schlossberg, war die Starkenburg in unterschiedlichen Farben angestrahlt. Nahezu zwei Stunden dauerte die Aufführung. Nach der Pause zogen es einige vor den Heimweg anzutreten. Leider verlief die Rückfahrt mit der Kombination Zug/Bus nicht so reibungslos wie die Hinfahrt. Auch das war wieder ein erlebnisreicher Abend.

 

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30. Mai 2022: Achtung neu! Alle Online-Briefe ab Nr 1 ab 2011 sind ab sofort wieder unter folgendem Link erreichbar: https://www.reichenbacher-online-briefe.de/

Ältere Online-Briefe, wie gehabt, finden Sie HIER beim Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V. oder auch beim Durchblick: wir hatten die Onlinebriefe des Verschönerungsvereins Reichenbach getreulich seit vielen Jahren hier für Sie hinterlegt.

Der Online-Brief Nr. 376 ist somit der erste, der nicht bei uns hinterlegt ist, sondern unter folgendem Link https://magentacloud.de/s/JxDfEJoTkKBgD5z zu finden ist.

Sie erreichen das Redaktionsteam des Verschönerungsverein Reichenbach 1974 e.V. so: Friedrich Krichbaum, Am Kernberg 2, 64686 Lautertal, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!