Energieagentur Bergstraße plant neue Datenbank mit erfolgreich umgesetzten Energiespar-Maßnahmen / Erfolgsgeschichten werden auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Bergstraße veröffentlicht

Energiesparen ist nicht nur für das Klima wichtig, sondern kommt langfristig auch dem eigenen Geldbeutel zupass. Das gilt nicht zuletzt für Immobilien: Hier tragen Energiespar-Maßnahmen dazu bei, den Wert des Hauses zu erhalten und zu steigern. Mit der Veröffentlichung von erfolgreich umgesetzten Energiespar-Maßnahmen in einer neuen Datenbank möchte die Energieagentur Bergstraße, ein Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), weitere Hausbesitzer dazu animieren, ebenfalls energetisch sinnvolle und letztlich geldsparende Maßnahmen zu realisieren.

„Wir suchen Bürgerinnen und Bürger in der Wirtschaftsregion Bergstraße, die ihr Energieprojekt vorstellen möchten“, erklärt Philipp Meister, Projektleiter der Energieagentur Bergstraße. „In Frage kommen beispielsweise Hausbesitzer, die ihre Immobilie gedämmt haben und somit auch im Winter behagliche Temperaturen ohne großen Heizaufwand genießen können oder die nach dem Austausch ihrer Fenster kein Zuggefühl mehr bei geschlossenen Fenstern haben“, so der Energie-Experte. „Denkbar sind etwa auch Immobilienbesitzer, deren Haus sich nach einer erfolgreich durchgeführten Maßnahme auch im Hochsommer nicht mehr so stark aufheizt, die ihre alte Ölheizung gegen z. B. einen Pelletkessel getauscht haben und begeistert von den viel geringeren Brennstoffkosten sind oder deren Solarthermieanlage im Sommer die Heizung ersetzt oder die sich über den großen Komfortgewinn ihrer neuen Lüftungsanlage freuen.“

Gesucht werden Erfahrungen, die anderen Mut machen, ihre Energiespar-Maßnahmen ebenfalls anzugehen. Denn manchmal fehlt nur noch der letzte Anstoß, eine Maßnahme in Angriff zu nehmen.

Info: Wer Interesse hat sich an diesem Projekt zu beteiligten, findet den Link zu einem Online-Fragebogen auf der Homepage der WFB unter www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de/Energie. Klicken Sie auf den Button „Mein Energieprojekt“ – Fragebogen Energiegeschichte. Auf der oben genannten Seite hat die Energieagentur Bergstraße bereits erfolgreiche Vorhaben online gestellt.

Ihre Projektdaten mit einem Foto der abgeschlossenen Maßnahme, zum Beispiel neue Pelletheizung, Dämmung oder eine Photovoltaikanlage, werden wir auf unserer Homepage als eine erfolgreiche Energiegeschichte veröffentlichen. Ihre Kontaktdaten werden nicht bekanntgegeben und auch Ihr Name wird nur genannt, wenn Sie es wünschen.

Das Team der Energieagentur Bergstraße beantwortet gern alle Fragen zu den Themen Energie, erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz und gibt einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Vom passenden Heizsystem für Ihr Gebäude über Solarenergie bis zur Wärmedämmung erhalten Sie fachkundige Informationen, kostenlos und neutral. Zur telefonischen Terminvereinbarung ist die Energieagentur von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 13:00 Uhr unter der Rufnummer 06252/ 68929-88 zu erreichen.

Wirtschaftsregion Bergstraße
Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH
Wilhelmstraße 51
D-64646 Heppenheim/Bergstraße

Tel +49-6252 68929-90
Fax +49-6252 68929-29
www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de

 

Essensreste, Bauschutt, Windeln: Falsch entsorgte Abfälle in den Altkleider-Containern und auf den Sammelplätzen verursachen jährlich hohe Kosten für alle Gebührenzahler.

 

Fehlwürfe verursachen hohe Kosten

„Unsere Mitarbeiter müssen täglich Abfälle aus den Altkleider-Containern sortieren, die einfach achtlos hineingeworfen werden – von Säcken voll Restabfall über Bauschutt und Windeln bis hin zu Pfannen und Elektrogeräten ist alles dabei. Hinzu kommen große Mengen illegal abgeladener Materialien, die neben den Containern deponiert werden“, so Gerhard Goliasch, Geschäftsführer des ZAKB. „Diese Sorglosigkeit verursacht jedes Jahr immense Kosten, die letztlich von allen Gebührenzahlern getragen werden müssen. Zudem erschweren die verunreinigten Kleider den weiteren Verkauf auf dem ohnehin schon nahezu kollabierten Altkleidermarkt“.

„Fast Fashion“ mit minderer Qualität belastet Altkleidermarkt

Seit Monaten befindet sich der Altkleidermarkt in einem Abwärtsstrudel. Während zum einen die große Warenmenge die Preise auf dem Textilrecycling-Markt fallen lässt, trifft das sogenannte „Fast Fashion-Phänomen“ die Verwerter ebenfalls hart: Textildiscounter und große Modeketten bringen in einem immer zügigeren Rhythmus neue Kleidung in zunehmend schlechterer Qualität in die Läden, die immer schneller entsorgt werden muss. Der Gedanke vieler Verbraucher „Kleiderspenden unterstützen (weltweit) Bedürftige“ trifft für die meisten Kleidungsstücke seit Langem nicht mehr zu. Kleidung ist zu einem weltweiten Massenprodukt geworden.

„Wer sicherstellen möchte, dass ein ‚gutes Stück‘ einen Mitbürger erreicht, sollte es bei der Kleiderkammer oder im Second-Hand-Laden abgeben“, sagt Goliasch. Die günstigen Synthetik-Fasern und Mischstoffe hingegen sind selbst für die weitere Verwendung beispielsweise in der Putzlappen-Herstellung oder in der Faserrückgewinnung kaum nutzbar. „Der Verbraucher hat mit seiner Kaufentscheidung einen erheblichen Einfluss auf diese Entwicklung“.

In Deutschland beträgt das Altkleideraufkommen laut Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BSVE) etwa 1,01 Millionen Tonnen pro Jahr – mit stetig steigender Tendenz. Im Kreis Bergstraße sammelte der ZAKB im Jahr 2019 rund 685 Tonnen ein.

November 2020: ZAKB-Altkleider-Container verschwinden
Infolge der anhaltenden illegalen Müllablagerungen werden die Altkleider-Container des ZAKB im Kreis Bergstraße schrittweise auf die nächstgelegenen Wertstoffhöfe verlegt. Dort können weiterhin Altkleider und Schuhe zu den jeweiligen Öffnungszeiten kostenlos entsorgt werden.

Text und Fotos: ZAKB

Fehlende Materialkunde auch bei Altpapier

Fehlende Materialkunde - anscheinend fehlen einigen Menschen entsprechende Informationen über unterschiedliche Materialien. An den Papier-Sammel-Containern des TSV Reichenbach steht in großer Schrift, daß hier nur Altpapier eingeworfen werden soll. Kartonagen seien nicht erwünscht. Gerade aber diese findet man in allen Größen und überwiegender Anzahl in den Behältnissen. Oft sind sie nicht einmal zusammengefaltet. Noch schlechter für die Wiederverwertung des Altpapiers aber ist der immer wieder dort entsorgte Müll. Hier hat sich jemand gerade seiner alten Korbtruhe entledigt. Die Verantwortlichen des TSV-Reichenbach wird das wenig freuen, mindern Fremdstoff doch den Ertrag für ihren Verein. Walter Koepff, Foto TSV Reichenbach

Bequeme Müllentsorgung auf Kosten anderer

Man fragt sich, was sich manche Zeitgenossen so denken, wenn sie ihren Restmüll irgendwo deponieren. Neben der Hundeklostation im sog. Industriegebiet nahe der Lautertalhalle wurden zwei Müllsäcke abgelegt. Da macht man sich so seine Gedanken: Wohnt da jemand in einem Baumhaus im finsteren Tann, wo keine Müllabfuhr hinkommt? Oder wollte er seinen Abfall in die Hundeklostation stecken und bemerkte, daß die zu klein war, um ihn dann gefrustet daneben zu legen? Oder zahlt er so viel Steuer, daß er dafür von der Gemeinde eine Arbeitsleistung fordert….hmmm.
Immerhin wurde alles so sauber in 2 Säcke verpackt, daß es die Beschäftigten vom KMB einfach bequem auf ihren LKW laden und abtransportieren können. Fast schon ein " Umweltschutzbeauftragter Lautertals" - aber leider anonym. Text und Foto F. Krichbaum

Lesen Sie dazu auch: "Wohin mit Altpapier und Kartonagen?"

Immer wieder rufen Lautertaler Vereine, die Altpapier einsammeln, die Bürger dazu auf, keine Kartonagen zur Sammlung zu geben.

Hier stellt sich aber die Frage: wohin mit Kartons? Denn in den Haushalten fallen oft viele Kartons an - vor allem auch weil der lokale Handel immer mehr das Nachsehen zugunsten von Internetbestellungen hat.
Wo vor Ort Einkaufstaschen oder Klappkisten zum Einsatz kommen, versendet der Onlinehandel im Karton, oftmals sogar in viel zu großen Kartons. Diese Kartons fährt ein Paketdienst aus. "Bei Nichtgefallen retour" heißt es dann: 20% aller Onlinebestellungen gehen zurück. Die anderen Kartonagen müssen entsorgt werden. Vor Weihnachten wird die Kartonmenge sicher nochmal drastisch steigen, sofern die Verbraucher nicht schlau sind und ihre Geschäfte vor Ort unterstützen.

Wer eine Papiertonne hat, kann den Verpackungsmüll leicht entsorgen, wer aber die örtlichen Vereine unterstützen will und Altpapier sammelt, bündelt und zur Sammlung vor die Tür stellt, muß die lästigen Kartons irgendwie loswerden.

Eine Möglichkeit ist das Kompostieren: ein guter Kompost sollte zu 80% aus kohlenstoffhaltigen Materialien (Stroh, Zweige, Laub, Pappe, Papier, Hackschnitzel) bestehen. Aber: Pappe muß zerkleinert werden, damit sie auch verrottet. Es genügt nicht, einfach alles aufzuschichten und auf Blumenerde zu warten. Und: man sollte Pappe und Papier nur für Blumen-Kompost verwenden, nicht für den Lebensmittelanbau. Moderne Druckfarben sind zwar unbedenklich, doch oftmals bestehen Kartonagen - wie auch Zeitungspapier - aus Recyclingpapier, von dem man nicht weiß, was alles drinsteckt.
Zwischen die Kartonfetzen kommen Garten- oder Küchenabfälle, Kaffeesatz, Grasschnitt und Mist. Alles wird abwechselnd geschichtet und immer mal eine Schicht Urgesteinsmehl dazwischengestreut. Dabei entdeckt man vielleicht auch, welche Unmengen an Kartonagen im Haushalt ankommen und denkt über alternative Einkaufsmöglichkeiten nach.
Der Kartonage-Kompost kann im Frühjahr umgesetzt werden, bevor es warm wird und sich Tiere einnisten. Nach mehrmaligem Umsetzen kann der inzwischen feinkrümelige Kompost nach etwa 2 Jahren in die Blumenkästen und -töpfe.

Und man kann Kartonagen auch als Mulchdecke im Garten nutzen: Kartonstücke flächig auf den Beeten auslegen und mit Laub abdecken. Ihre Regenwürmer werden es lieben! Im Frühjahr kann die Mulchdecke dann auf den Kompost, und Sie werden feinkrümelige Pflanzerde vorfinden.

Woraus die Buchstaben im Zeitungsdruck bestehen

Zeitungsdruckfarben trocknen durch "Wegschlagen" der Druckfarbe in das Papier. Das wurde bis zur Mitte der 80er Jahre durch unhydrierte, hocharomatische Mineralöle gefördert, heute setzt man auf Sojaöl basierte Druckfarbe ein. Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO hatte festgestellt, daß Mineralöle mit ihren polyzyklischen Benz(a)pyren-Verbindungen auf der Haut von Lebewesen Krebsgeschwüre hervorrufen können. Alle Lieferungen mußten daraufhin, wie heute bei Zigarettenpackungen üblich, mit einem Warnungshinweis versehen werden. Da dies jedoch umständlich und unattraktiv war, suchte man, auch um keinen Leser zu verlieren, nach einer neuen Farbe. Diese Farbe besteht allerdings in den meisten Fällen nicht aus 100 % Sojaöl, sondern enthält je nach Farbtype einen unterschiedlichen Gewichtsanteil an Sojaöl zur Gesamtfarbe: Zeitungsschwarz mit 40 % und bunte Zeitungsfarben mit 30 % dürfen das Sojaöl-Logo tragen, das die Umweltfreundlichkeit als Pflanzenöldruckfarbe kennzeichnet.
Quelle: http://drucker.berufschule.com/?p=2441

20 Mio. Produkte für den Müll

2019 wurden geschätzt 500 Millionen online bestellte Artikel zurückgeschickt. Davon können 79% als A-Ware weiterverkauft werden, 13% als B-Ware, der Rest geht an industrielle Verwerter, an gemeinnützige Organisationen oder wird vernichtet.
Die Entsorgung ist oft billiger als die Aufbereitung, und Markenware darf oftmals nicht billiger verkauft werden. Retouren verstopfen die Lager oder dürfen aus hygienischen Gründen nicht weiterverkauft werden. Spitzenreiter bei der Vernichtung ist Kleidung mit ca 80% Anteil, wesentlich kleiner ist der Anteil bei Auto, Hobby, Spielzeug, Einrichtungsgegenständen, Lebensmitteln und Kosmetik.
Nach dem letzten Weihnachts-Bestellmarathon beschloß die Bundesregierung daher einen Gesetzentwurf zur Reduktion von Retouren-Müll.  Nur noch bei verdorbenen, kaputten oder gefährlichen Retouren oder weil es wirtschaftlich nicht anders geht, darf vernichtet werden. Bis alle Details in Verordnungen geregelt sind, dauert es jedoch. Eine Möglichkeit, die das Müllaufkommen und die Händler entlasten könnte, wäre eine saftige Rücksendegebühr auf Online-Bestellungen. Das würde auch für lokale Geschäfte einen Vorteil bedeuten.

mh, November 2020

Altpapier sinnvoll entsorgen

Immer wieder rufen Lautertaler Vereine, die Altpapier einsammeln, die Bürger dazu auf, keine Kartonagen zur Sammlung zu geben. Hier stellt sich aber die Frage: wohin mit Kartons? Denn in den Haushalten fallen oft viele Kartons an - vor allem auch weil der lokale Handel immer mehr das Nachsehen zugunsten von Internetbestellungen hat. Wo vor Ort Einkaufstaschen oder Klappkisten zum Einsatz kommen, versendet der Onlinehandel im Karton, oftmals sogar in viel zu großen Kartons. Diese Kartons fährt ein Paketdienst aus. "Bei Nichtgefallen retour" heißt es dann: 20% aller Onlinebestellungen gehen zurück. Die anderen Kartonagen müssen entsorgt werden. Vor Weihnachten wird die Kartonmenge sicher nochmal drastisch steigen, sofern die Verbraucher nicht schlau sind und ihre Geschäfte vor Ort unterstützen.
Wer eine Papiertonne hat, kann den Verpackungsmüll leicht entsorgen, wer aber die örtlichen Vereine unterstützen will und Altpapier sammelt, bündelt und zur Sammlung vor die Tür stellt, muß die lästigen Kartons irgendwie loswerden.
Eine Möglichkeit ist das Kompostieren: ein guter Kompost sollte zu 80% aus kohlenstoffhaltigen Materialien (Stroh, Zweige, Laub, Pappe, Papier, Hackschnitzel) bestehen. Aber: Pappe muß zerkleinert werden, damit sie auch verrottet. Es genügt nicht, einfach alles aufzuschichten und auf Blumenerde zu warten. Und: man sollte Pappe und Papier nur für Blumen-Kompost verwenden, nicht für den Lebensmittelanbau. Moderne Druckfarben sind zwar unbedenklich, doch oftmals bestehen Kartonagen - wie auch Zeitungspapier - aus Recyclingpapier, von dem man nicht weiß, was alles drinsteckt.
Zwischen die Kartonfetzen kommen Garten- oder Küchenabfälle, Kaffeesatz, Grasschnitt und Mist. Alles wird abwechselnd geschichtet und immer mal eine Schicht Urgesteinsmehl dazwischengestreut. Dabei entdeckt man vielleicht auch, welche Unmengen an Kartonagen im Haushalt ankommen und denkt über alternative Einkaufsmöglichkeiten nach.
Der Kartonage-Kompost kann im Frühjahr umgesetzt werden, bevor es warm wird und sich Tiere einnisten. Nach mehrmaligem Umsetzen kann der inzwischen feinkrümelige Kompost nach etwa 2 Jahren in die Blumenkästen und -töpfe. mh

Foto: koe

Fehlende Materialkunde - anscheinend fehlen einigen Menschen entsprechende Informationen über unterschiedliche Materialien. An den Papier-Sammel-Containern des TSV Reichenbach steht in großer Schrift, daß hier nur Altpapier eingeworfen werden soll. Kartonagen seien nicht erwünscht. Gerade aber diese findet man in allen Größen und überwiegender Anzahl in den Behältnissen. Oft sind sie nicht einmal zusammengefaltet. Noch schlechter für die Wiederverwertung des Altpapiers aber ist der immer wieder dort entsorgte Müll. Hier hat sich jemand gerade seiner alten Korbtruhe entledigt. Die Verantwortlichen des TSV-Reichenbach wird das wenig freuen, mindern Fremdstoff doch den Ertrag für ihren Verein. koe

Altpapiersammlung im Dezember 2020: 04.12. Container Reichenbach ABGESAGT! 12.12. Lautern, Knoden, Schannenbach und Breitenwiesen. Zeitungen, Zeitschriften  und anderes Papier gebündelt oder lose in K L E I N E N Kartons, auf keinen Fall größere Kartonagen oder Müll! Die Termine für 2021 folgen in den nächsten Tagen.

20 Mio. Produkte für den Müll

2019 wurden geschätzt 500 Millionen online bestellte Artikel zurückgeschickt. Davon können 79% als A-Ware weiterverkauft werden, 13% als B-Ware, der Rest geht an industrielle Verwerter, an gemeinnützige Organisationen oder wird vernichtet.
Die Entsorgung ist oft billiger als die Aufbereitung, und Markenware darf oftmals nicht billiger verkauft werden. Retouren verstopfen die Lager oder dürfen aus hygienischen Gründen nicht weiterverkauft werden. Spitzenreiter bei der Vernichtung ist Kleidung mit ca 80% Anteil, wesentlich kleiner ist der Anteil bei Auto, Hobby, Spielzeug, Einrichtungsgegenständen, Lebensmitteln und Kosmetik.
Nach dem letzten Weihnachts-Bestellmarathon beschloß die Bundesregierung daher einen Gesetzentwurf zur Reduktion von Retouren-Müll.  Nur noch bei verdorbenen, kaputten oder gefährlichen Retouren oder weil es wirtschaftlich nicht anders geht, darf vernichtet werden. Bis alle Details in Verordnungen geregelt sind, dauert es jedoch. Eine Möglichkeit, die das Müllaufkommen und die Händler entlasten könnte, wäre eine saftige Rücksendegebühr auf Online-Bestellungen. Das würde auch für lokale Geschäfte einen Vorteil bedeuten. mh

Woraus die Buchstaben im Zeitungsdruck bestehen

Zeitungsdruckfarben trocknen durch "Wegschlagen" der Druckfarbe in das Papier. Das wurde bis zur Mitte der 80er Jahre durch unhydrierte, hocharomatische Mineralöle gefördert, heute setzt man auf Sojaöl basierte Druckfarbe ein. Die Welt-Gesundheits-Organisation WHO hatte festgestellt, daß Mineralöle mit ihren polyzyklischen Benz(a)pyren-Verbindungen auf der Haut von Lebewesen Krebsgeschwüre hervorrufen können. Alle Lieferungen mußten daraufhin, wie heute bei Zigarettenpackungen üblich, mit einem Warnungshinweis versehen werden. Da dies jedoch umständlich und unattraktiv war, suchte man, auch um keinen Leser zu verlieren, nach einer neuen Farbe. Diese Farbe besteht allerdings in den meisten Fällen nicht aus 100 % Sojaöl, sondern enthält je nach Farbtype einen unterschiedlichen Gewichtsanteil an Sojaöl zur Gesamtfarbe: Zeitungsschwarz mit 40 % und bunte Zeitungsfarben mit 30 % dürfen das Sojaöl-Logo tragen, das die Umweltfreundlichkeit als Pflanzenöldruckfarbe kennzeichnet.
Quelle: http://drucker.berufschule.com/?p=2441

Glosse:  Wie teuer ist eigentlich das Internet?

In einem früheren Durchblickheft hatten wir schonmal die Frage gestellt: "Wie schwer ist eigentlich das Internet?" (siehe hier!).
So schwer wie eine Erdbeere oder ein Ei, sagen manche. Aber was es kostet, ist die wesentlich interessantere Frage. Fangen wir bei der Entsorgung an: regelmäßig müssen Sie Hausmüll zur Abholung rausstellen, Altpapier bündeln, gelbe Säcke mit säuberlich gespülten Joghurtbechern stapeln und die Spannungsabfälle unter den Steckdosen zusammenkehren. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie müßten Ihr Internet wegwerfen, weil es ein Besseres gibt. Gerade jetzt vor Weihnachten würden Sie sicher einem lieben Menschen ein neues Internet schenken, oder Ihr eigenes gefällt Ihnen nicht mehr. Gehört das Alte in den Restmüll, zum  Elektroschrott oder zum Sperrmüll? Doch halt! Bevor Sie Ihr Internet wegwerfen: vielleicht läßt sich einiges wiederverwerten, oder Sie streichen es einfach in einer neuen Farbe - gern auch mit stylischem Glitzereffekt.
50 Gramm wiegt das gesamte WeltWeite Wissen, aber auch der gesamte digitale Nonsens unseres Planeten. Nur leider können die puren Daten nicht alleine existieren, sondern sie sind dick und warm angezogen. Die niedlichen kleinen Viecher treiben sich in Servern rum, auf Festplatten, und das bringt natürlich Gewicht auf die Waage. Und das Internet wächst und wächst: 2012 umfaßte es 2,8 Zettabyte (2800.000.000 Terabyte), 2016 waren es schon 7,7 Zettabyte, die mit 26.500 Gigabyte pro Sekunde übertragen werden können und für deren Speicherung man über 4000 Mio.haushaltsübliche Terabyte-Festplatten bräuchte. Nur in Privathaushalten wurden 2003 in Deutschland 6,8 Mrd. Kilowattstunden ausschließlich für das Internet verbraucht, für den Betrieb des Internets (Server) werden weltweit 0,8% der Stromerzeugung benötigt. Im Raum Frankfurt lag 2015 der Stromverbrauch für Rechenzentren bei 20% des Gesamtverbrauchs. Nur scheinbar kostenlos ist das Versenden von SMS, Mails, Posts und das Surfen im Netz. Besonders das Streamen von Filmen ist teuer: Youtube, Netflix, Videokonferenzen u.a. verbrauchen laut EU-Wettbewerbskommissarin Vestager weltweit rund 200 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das Internet der Dinge (Alexa, Siri, shoppende Kühlschränke u.v.m.) kostet mehr als man glaubt, und natürlich trägt von denen keiner den Müll raus. M. Hiller

Tauschen statt Wegwerfen: die Durchblick-Verschenkbörse

Sie haben Dinge die Sie nie mehr brauchen, die aber noch gut sind? Sie suchen Flohmarktartikel, aber es findet kein Flohmarkt statt?
Auf unserer Verschenkbörse kann alles angeboten / gesucht werden, was Sie möchten (außer Waffen, Drogen, Alkohol und apothekenpfl. Arzneimitteln). Sie schreiben eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Betreff Verschenkbörse und Foto / Beschreibung  / Telefonnummer plus (nur für unsere interne Ablage) Ihre Adresse. Wir veröffentlichen Ihr Gesuch / Angebot vier Wochen lang ohne Angabe Ihrer Adresse.

Die Redaktion

Abfall vermeiden leicht gemacht: Broschüre „Einkaufsguide Verpackungen“ kostenlos erhältlich beim ZAKB

Wie sich Abfall vermeiden lässt und worauf Bürgerinnen und Bürger bei eingepackten Produkten achten können, erklärt der Einkaufratgeber des Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung – kostenfrei downloaden oder anfordern.

Foto: ZAKB

Rund 9.000 Tonnen Verpackungen sammelte der ZAKB im Jahr 2019 über die Gelben Säcke im Kreis Bergstraße ein – Tendenz steigend. Hinzu kommen noch jede Menge Kartonagen und weitere Materialien. Mit dem „Einkaufsguide Verpackungen“ gibt der Zweckverband den Bürgerinnen und Bürgern pünktlich zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung einen Kompass für den nächsten Einkauf an die Hand: Er bietet Orientierung im Verpackungsdschungel und zeigt anhand ausgewählter Produkte, worauf Verbraucher achten können, um Abfall im Alltag zu vermeiden und das Recycling zu verbessern. Erhältlich ist der Einkaufratgeber kostenlos als Download auf www.zakb.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0 62 56 / 851 881.

Abfall vermeiden hat viele Facetten und ist eine Gemeinschaftsaufgabe

Als kommunaler Entsorger lenkt der ZAKB die Abfälle und Wertstoffe im Kreis Bergstraße auf die richtigen Entsorgungswege. Wenn es darum geht, Abfall zu vermeiden, ist er jedoch wesentlich auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Mit fünf einfachen Tipps erklärt der Zweckverband, wie jeder einen Beitrag leisten kann:

Tipp 1: Trennen statt wegwerfen

Grundsätzlich ist erst einmal nur Restabfall echter „Müll“. Landet ein Gegenstand in der schwarzen Tonne, ist er verloren und wird im Müllheizkraftwerk verbrannt. Daher gilt: Trennen Sie Abfälle gründlich und entsorgen Sie nur Materialien im Hausmüll, die dort auch tatsächlich hineingehören. Um das Recycling von Verpackungen im Gelben Sack zu erleichtern, sollten Sie die Wertstoffe so gut es geht in ihre Einzelteile zerlegen – das heißt zum Beispiel beim Joghurtbecher: den Deckel und – falls möglich – das Etikett abziehen und separat entsorgen.

Foto: Pixabay

Tipp 2: Mehrweg statt Einweg

Thermotasse statt Einwegbecher, Brotdose statt Alufolie, Stoffbeutel statt Plastiktüte – das sind nur drei Beispiele, wie Sie im Handumdrehen Abfall vermeiden können. Greifen Sie beim Einkauf zudem auf Mehrweg-Verpackungen wie Glas zurück. Bei einigen Geschäften und Supermärkten können Sie Ihre Einkäufe wie Kaffee, Wurst oder Käse außerdem direkt in eigene Behältnisse einpacken lassen.

Tipp 3: Frisch statt verpackt

Der beste Weg, Müll zu vermeiden, ist verpackungsfreies Einkaufen. Wählen Sie zum Beispiel bei Obst und Gemüse stets lose Ware aus und meiden Sie „Fertigprodukte“. Wochenmärkte oder „Unverpackt-Läden“, die es mittlerweile auch im Kreis Bergstraße gibt, sind eine ideale Alternative zum Supermarkt.

Tipp 4: Second Hand statt neu kaufen

Was Sie nicht mehr benötigen, gefällt vielleicht noch einem Mitbürger. Verschenken oder verkaufen Sie gebrauchte Dinge auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden, „Kleiderkreiseln“, über Kleinanzeigen oder in den Sozialen Netzwerken.

Tipp 5: Bedarf statt Masse

Jahr für Jahr landen in Deutschland allein rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Planen Sie Ihre Einkäufe daher vorausschauend und kaufen Sie bewusst ein – nach der Devise: Benötige ich das wirklich?

Foto: karen Dörflinger

Über den Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB)

Als kommunaler Entsorger sammelt, verwertet und beseitigt der ZAKB alle Abfälle aus privaten Haushalten im Kreis Bergstraße. Gemeinsam mit den beiden Tochtergesellschaften, der ZAKB Service GmbH und der ZAKB Energie und Dienstleistungs GmbH, beschäftigt er rund 230 Mitarbeiter/innen und betreibt zahlreiche eigene Anlagen an mehreren Standorten in der Region – von einem Abfallwirtschaftszentrum über Wertstoffhöfe und Sammelstellen bis hin zu einem Energiepark. Durch die Nutzung von Sonne, Biomasse und Deponiegas versorgt der ZAKB jährlich mehrere hundert Haushalte mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern. So leistet der Zweckverband einen Beitrag zur Energiewende im Kreis Bergstraße.

Europäische Woche der Abfallvermeidung vom 21. bis 29. November 2020

infolge der anhaltenden illegalen Müllablagerungen werden die Altkleider-Container des ZAKB im Kreis Bergstraße ab nächster Woche schrittweise auf die nächstgelegenen Wertstoffhöfe verlegt. Dort können die Bürgerinnen und Bürger weiterhin ihre Altkleider und Schuhe zu den jeweiligen Öffnungszeiten kostenlos entsorgen.

www.zakb.de

Einige Fragen & Antworten zum Schornsteinfegerhandwerk und seinen wichtigen Diensten in Corona-Zeiten

Muss man derzeit den Schornsteinfeger ins Haus lassen? Nach der Vereinbarung der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten der Länder vom 16. März 2020 können Handwerker und andere Dienstleister grundsätzlich ihre Tätigkeiten weiterhin ausüben. Dies gilt auch für Schornsteinfeger, denn Sie arbeiten im Dienst der Gefahrenabwehr zum Schutz von Leib, Leben und Gesundheit (§ 1 Absatz 1 Schornsteinfegerhandwerksgesetz (SchfHwG)). Schornsteinfegertätigkeiten können deshalb nicht dauerhaft aufgeschoben werden. Für Kehren, Prüfen und Messen nach Feuerstättenbescheid gilt: Alle Arbeiten, die ohne Risiko durchgeführt werden können, sollten grundsätzlich - unter Berücksichtigung der bekannten Verhaltens- und Hygienemaßnahmen - auch durchgeführt werden. Abweichend davon gilt für die Feuerstättenschau: Die Feuerstättenschau ist 2x in 7 Jahren durchzuführen, frühestens nach Ablauf von 3 Jahren. Die Feuerstättenschau wäre demnach auch bis zum Ablauf des 4. Jahres fristgerecht.

Sie kann daher in diesem Rahmen angemessen verschoben werden, falls nachgenannte wichtige Gründe (Quarantäne; Risikogruppe) vorliegen. Für die Abnahme neuer oder wesentlich geänderter Feuerungsanlagen gilt: Der Eigentümer entscheidet, wann der zuständige bezirksbevollmächtigte Schornsteinfeger zum Abnahmetermin kommt. Zu beachten ist: Ohne Bescheinigung der sicheren Benutzbarkeit des zuständigen bezirksbevollmächtigten Schornsteinfegers darf die neue Anlage nicht in Betrieb genommen werden. Was ist, wenn ich nachweislich am Covid19-Virus erkrankt bin oder wenn ich zu einer der Risikogruppen laut Robert-Koch-Institut (RKI) gehöre? Die aktuelle Bedrohungslage durch das Corona-Virus erfordert jetzt praxisbezogene Lösungsansätze. Es gilt die Abwägung im Einzelfall. Ebenda kann es vorübergehende Einschränkungen geben, zum einen, weil Kunden unter Quarantäne stehen und die Sicherheit des Schornsteinfegers nicht gewährleistet ist. Zum anderen kann aus gesundheitlichen Erwägungen dem Schornsteinfeger der Zutritt zum Haus oder der Wohnung nicht gestattet werden, weil die dringend besonders zu schützende Person, die einer der vom Robert-Koch-Institut (RKI) benannten Risikogruppen angehört, nicht in einem Raum sicher separiert werden kann, der nicht von dem Schornsteinfeger begangen werden muss. In diesen Fällen und nur in diesen Fällen benachrichtigen Sie bitte Ihren Schornsteinfeger telefonisch, dass Sie die im Feuerstättenbescheid rechtsverbindlich festgesetzten Fristen nicht einhalten oder den angemeldeten Termin zur Feuerstättenschau nicht wahrnehmen können. Dies gilt auch und besonders dann, wenn Sie üblicherweise von einem anderen als dem bezirksbevollmächtigten Schonsteinfeger kehren, prüfen und messen lassen.

Ihr Schornsteinfeger wird Ihnen eine praxisnahe Lösung vorschlagen (z.B. unter Berücksichtigung, dass die Heizperiode jahreszeitbedingt beendet ist) und sich in Einzelfällen zusätzlich mit der Aufsichtsbehörde abstimmen. Sollte ein Schornsteinfeger seinen Betrieb schließen müssen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen oder weil er auch zur Hochrisikogruppe zählt, wird die zuständige Behörde für diese Zeit einen Vertreter bestellen.

Wie schützen sich die Schornsteinfeger selbst und ihre Kunden vor Ansteckung?

Schornsteinfeger halten sich an die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen, die laut Robert-Koch-Institut (RKI) als notwendig erachtet werden und nehmen zwischen jedem Kunden eine Handdesinfektion vor bzw. verwenden für jede Liegenschaft ein neues Paar Einweghandschuhe. Sie tragen einen Mundschutz und lassen die Türen der zu begehenden Räume ggf. vom Eigentümer öffnen, um mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand zu den kehr- und überprüfungspflichtigen Anlagen gehen zu können. Die Schornsteinfeger stellen dem Eigentümer per Post eine Rechnung, mit der ggf. auch Messberichte und Prüfprotokolle oder der neue Feuerstättenbescheid versandt werden, sodass Papier den Besitzer nicht direkt wechseln muss und nur auf Wunsch kann. (ladadi)

Die Wikingerstadt Haithabu ging um 1000 n. Chr. zugrunde, nicht nur durch Überfälle, sondern vor allem weil das Hafenbekken des wichtigen Handeshafens irgendwann nicht mehr von den großen Handelsschiffen befahren werden konnte: die Einwohner hatten jahrhuntertelang ihren Müll hineingekippt.

In Jakarta (Indonesien) können Müllsammler am Strand bis zu 1600 US-Dollar im Monat verdienen, indem sie den Müll verkaufen. Die Inselverwaltung beschäftigt 14 Vollzeit-Müllsammler und betreibt Banken, die die verwertbaren Abfälle kaufen.

Der gelbe Sack: liebevoll sauber gespülte Verpackungen werden nicht wiederverwertet (das Wort recycelt sieht einfach doof aus), sondern oft verbrannt, denn das Duale System muß laut Gesetz nur 36 % wertstofflich verwerten, der Rest darf - wesentlich gewinnbringender - an Müllverbrennungsanlagen verkauft werden, die das Zeug brauchen, damit ihr Müll überhaupt brennt. Thermisches Recycling nennt man das.

Und wo ich meine kaputten Energiesparlampe entsorgen soll, weiß ich noch immer nicht. Auf jeden Fall werde ich die Lampe nicht zu einem der Wertstoffhöfe des ZAKB fahren. So bleibt mir die Wahl: entweder für 30 km Sprit verfahren oder pro Lampe 5 Milligramm Quecksilber in den Restmüll werfen.

Lesen Sie dazu auch: Was wäre Archäologie ohne Müll!!!

M. Hiller

In etwas alarmistischem Stil, der Inhalte schon rein optisch schlecht erfassen läßt, die Texte lassen sich nicht leicht lesen; wenn man an sachliche wissenschaftliche Kommunikation gewöhnt ist insgesamt schwierig: 5Gfrei.de

Hier einige Ängste und Gegenargumente gegen Mobilfunk im Allgemeinen und 5G im Speziellen:

Der Stromversorger EON ließ 2019 eine Studie erstellen, deren Ergebnis zeigt, daß der superschnelle Mobilfunkstandard 5G den Stromverbrauch von Rechenzentren kräftig nach oben treiben wird. Der ohnehin stark wachsende Energiebedarf der Rechenzentren werde durch 5G bis zum Jahr 2025 im Vergleich zu heute um bis zu 3,8 Milliarden Kilowattstunden steigen - genug Strom, um alle 2,5 Millionen Einwohner der NRW-Großstädte Köln, Düsseldorf und Dortmund ein Jahr lang zu versorgen. 

Die rund 53.000 Rechenzentren in Deutschland haben im Jahr 2017 etwa 13,2 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht.
Aber: 5G-Mobilfunksender sind stromsparender als 4G-Sender; bezogen auf die übertragene Datenmenge verbraucht 5G nur ein Zehntel des Stroms von 4G (LTE). Aber es werden für 5G zusätzliche Kapazitäten in den vernetzten Rechenzentren benötigt.

Worauf Bürgerinnen und Bürger, die am Corona-Virus erkrankt sind, bei der Abfallentsorgung achten müssen:

02. April 2020 Infizieren sich Menschen mit dem Corona-Virus, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Welche Regeln Bürgerinnen und Bürger bei der Abfallentsorgung auf Anraten des hessischen Umweltministeriums (HMUKLV) in diesem Fall einhalten sollten, darüber informiert der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB). Das Bundesumweltministerium hat die Empfehlungen erweitert: Neu ist insbesondere der Punkt, dass erkrankte Personen in Quarantäne-Haushalten alle Abfallarten über den Restabfall entsorgen können. Dies gilt jedoch ausdrücklich nur für Quarantäne-Haushalte. Die übliche getrennte Sammlung von Abfällen für alle Haushalte ohne infizierte Personen ist keinesfalls aufgehoben.

Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt:

  • Neben Restabfall werden auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), Altpapier und Bioabfall über die Restabfalltonne entsorgt.

  • Sämtliche dieser Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen.

  • Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Abfallsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Säcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.

  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausabfll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Bürgerinnen und Bürger finden diese Vorgaben auch noch einmal auf der Webseite des ZAKB unter www.zakb.de oder über die kostenfreie ZAKB-App für Android- oder Apple-Geräte.

Ursprüngliche Mitteilung vom 25. März 2020:

  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcken entsorgt werden. Das Einwerfen von z.B. losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist zu unterlassen.

  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen.

  • Es ist darauf zu achten, dass mindestens 3 Tage vor dem Abholtermin keine Abfälle mehr in die jeweiligen Behälter bzw. in den Gelben Sack geworfen werden.

  • Für Glasabfälle und Pfandverpackungen wird empfohlen, diese nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren. Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

 

 

5G ist ein reines Transportmittel. Mit mehr Ladekapazität und schnellerem Fahrplan und dichterem Tankstellennetz. Damit kann man Giftgas oder Blutkonserven transportieren. Aufpassen muß man vielmehr, wer dieses Transportmittel kontrolliert. Chinesische und US-Betreiber haben kein Interesse dran, daß es uns hier gut geht. Sie können bestimmen ob und WAS transportiert wird. Darin liegt die Gefahr, nicht in irgendwelchen Mikrowellen.

  • 5G schafft lückenlose flächendeckende Überwachungsmöglichkeiten
  • 5G verbraucht immens viel Energie: Stromverbrauch wächst durch 5G um 3,8 Milliarden kWh
  • 5G erfordert neue Mobilfunkgeräte, Ihr bisheriges Handy wird zu (Sonder)müll
  • 5G ist erforderlich für das vielgelobte Internet of things IOT, über das Ihre Krankenkasse feststellen kann, daß Sie heute a) noch keine 1000 Schritte gegangen sind und b) nocch keinen Apfel gegessen haben (an apple a day keeps the doctor away). Prompt meldet Ihr Kühlschrank, daß keine Äpfel mehr da sind, und Google maps leuchtet auf: es sind genau 1000 Schritte bis zum nächsten Obstladen. Die Haustür springt auf, Ihre Schuhe materialisieren an Ihren Füßen, Ihr Lieblingssessel simuliert eine störende Sprungfeder und kippt Sie in die Vertikale. Alexa (oder Siri, Vera oder wie unsere hilfsbereiten Alltagsbetreuer auch heißen) informiert uns über das Wetter und wünscht einen angenehmen Spaziergang. Natürlich sind die Zigaretten vorher in den Safe getunnelt, zu dem uns die Kombination fehlt... Schöne neue Welt!

Seinen dritten Geburtstag feierte das Repair Café Bergstraße im November 2017. 10-12 Termine jährlich gibt es dafür an jeweils wechselnden Orten, mit Kaffee und Kuchen, während man auf die Begutachtung durch die ehrenamtlichen Fachleute wartet und vielleicht sogar ein repariertes funktionstüchtiges Gerät wieder mit nach Hause nehmen kann.

Im Oktober 2017 konnten in Rimbach von 30 Geräten immerhin 10 repariert werden, für 12 gab es Empfehlungen und 8 Besuchern konnte nicht geholfen werden. Im November wurden 51 Geräte gebracht, wovon 22 repariert wurden, für 6 gab es Empfehlungen und 23 waren nicht zu retten.

Die hohe Zahl der irreparablen Teile liegt an der Betriebspolitik der Hersteller. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen befragte kürzlich 31 Hersteller und bekam von diesen freimütig zu hören, daß viele Markenhersteller massive Hindernisse einbauen, zudem wird in den seltensten Fällen eine Anleitung oder Serviceunterlagen mitgeliefert, oft müssen diese teuer hinzugekauft werden. Oder die Gehäuse zerstören sich selbst bei Öffnungsversuchen, Spezialwerkzeuge halten die Hersteller unter Verschluß.