Wissenstest von Zu gut für die Tonne!

Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund zwölf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. Einen großen Teil davon könnten wir vermeiden. Nur wie? Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten.

Abfallmengenbilanz 2020: LaDaDi beweist trotz Corona eine gute Trennbereitschaft

Darmstadt-Dieburg – Entgegen dem allgemeinen landes- und bundesweiten Trend während der Corona-Pandemie gingen die Restmüllmengen im LaDaDi von durchschnittlich 71 kg pro Einwohner im Jahr 2019 auf 69,8 kg im Jahr 2020 zurück.

VGG fährt Elektrobus im Kreis Bergstraße Probe / Landrat Engelhardt überzeugt sich persönlich vom Elektrobus

Ein unscheinbarer weißer Bus, der durch den Kreis Bergstraße fährt. Nur die Aufschrift auf den Fenstern zeigt, dass der es aber in sich hat: Es ist der erste Elektrobus, den die Verkehrsgesellschaft Gersprenztal mbH (kurz VGG) im Kreis Bergstraße Probe fährt. „Im Kreis Bergstraße erarbeiten wir nicht nur Konzepte, wie unser neues Klimaschutzkonzept, sondern wir setzen diese auch zupackend um. Ich freue mich sehr, dass der Einsatz von Bussen mit alternativen, klimafreundlichen Antrieben noch in diesem Jahr getestet werden kann“, so Landrat Christian Engelhardt. Gemeinsam mit Reinhold Bickelhaupt, Leiter der Abteilung Mobilität des Kreises Bergstraße, machte er sich selbst ein Bild vom Bus der Zukunft, den VGG-Geschäftsführer Rainer Sauter die nächsten Tage auf den Straßen im Kreisgebiet auf Herz und Nieren prüft. Der Einsatz von Elektrobussen ist ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende, die der Kreis mit seinem jüngst verabschiedeten Klimaschutzkonzept anstrebt.

Jahresrückblick zum Internationaler Tag der Böden am 5. Dezember 2021: Erholung der Grundwasservorräte in Hessens Waldböden zu erkennen

Noch gibt es keine Entwarnung für den Wald in Hessen, jedoch hat der relativ niederschlagreiche Sommer des Jahres 2021 dazu beigetragen, dass sich die Grundwasserstände leicht erholen konnten. 2018 betrug der Gesamtjahresniederschlag in Hessen nur rund 526 Liter pro Quadratmeter. In den Monaten Januar bis Oktober dieses Jahres wurde eine Gesamtniederschlagsmenge von rund 650 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Hessen Mobil: Neuer LKW im Einsatz gegen Schnee und Eis

Gut gerüstet für die kommende Wintersaison ist die Straßenmeisterei Bensheim, denn der Fuhrpark in der Amperestraße hat vor kurzem schwergewichtigen Zuwachs bekommen: Ein neuer Dreiachser des Herstellers MAN ist ab sofort im Kampf gegen Schnee und Eis im Einsatz. „Unser neuer LKW befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und hat für den Winterdienst für uns den Vorteil größere Salzmengen laden zu können. Etwa 1 bis 2 Tonnen mehr Salz können mit ihm, im Verglich zu unseren anderen LKWs, transportiert werden. Damit sind mit einer Fahrt mehr Kilometer möglich.“ freut sich der Leiter der Straßenmeisterei Wolfgang Lorentz.

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft informiert:

Starkregenereignisse sind nicht nur eine Gefahr für Städte und Siedlungen, auch in der Landwirtschaft können große Schäden entstehen. Klimafachleute gehen davon aus, dass im Zuge des Klimawandels auch in Deutschland häufiger Starkregen auftreten wird. Grundsätzlich können alle Regionen in Deutschland betroffen sein. Starkregen ist nicht nur für Städte und Siedlungen problematisch, sondern auch für die Landwirtschaft, und hier vor allem für Ackerbaubetriebe.

Dass das Motto „viel hilft viel“ nicht immer zutrifft, zeigt sich bei Trockenheit: Pflanzen benötigen dann dringend Wasser, stark ausgetrocknete Böden können aber die großen Niederschlagsmengen eines Starkregens in kurzer Zeit kaum aufnehmen. Ein Großteil des Wassers fließt oberflächlich ab und geht für die Pflanzen verloren. Für eine ausreichende Wasserversorgung ist deshalb ein schwächerer und dafür länger anhaltender Niederschlag viel günstiger.

Bauteilkreisel für Darmstadt-Dieburg: Forschungsprojektes WieBauin 

Als zentrales Element der Umsetzungsphase des Forschungsprojektes WieBauin wird am 29. Oktober 2021 um 10 Uhr die Internetplattform Bauteilkreisel mit einem digitalen Event eröffnet. 

Auf dem Bauteilkreisel haben Bürger*innen die Möglichkeit, Bauteile und andere Baumaterialien, die bei einem (Teil-)Abbruch, einem Neubau oder einer Umnutzung eines Gebäudes anfallen, anzubieten und zu erwerben. Darüber hinaus werden weitere Informationen zum Thema vermittelt. So erhalten Interessierte z. B. die Möglichkeit das eigene CO2-Einsparpotential, erzielbare Preise oder potentielle Schadstoffgefährdungen ihrer Bauteile zu ermitteln. „Viele dieser alten Bauteile haben noch eine Zukunft, da sie auch neue Gebäude charmant aufwerten“, sagt Baudezernent und Vizelandrat Lutz Köhler. „Die neue Plattform wird helfen, das Material länger im Kreislauf zu halten und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen.“

Die Gefahr im Wald nimmt zu. Durch die Klimakrise sterben Bäume und brechen leichter ab.

Die ersten Herbststürme haben in Deutschland einen noch nicht bezifferbaren Schaden angerichtet. Das gilt auch für den Wald in Hessen. „Noch ist keine genaue Bilanz nach dem Sturm der letzten Tage möglich. Doch jeder umfallende Baum und abbrechende Aste birgt eine Gefahr für Leib und Leben sowie Hab und Gut“, darum geht Sicherheit in unseren Wäldern für die Besucher und unsere Mitarbeiter vor“, sagt Michael Gerst, Landesbetriebsleiter von HessenForst, und warnt vor Spaziergängen im Wald während und nach Stürmen: „Bitte gehen Sie während und nach einem Sturm nicht in den Wald und respektieren sie stets die Absperrungen, die wir zu Ihrer Sicherheit und der unserer Mitarbeiter errichten.“

Seit Herbst 2020 besucht Katharina Schuch den Fachwartkurs des Fördervereins Odenwälder Apfel e.V., durch die Pandemie hat sich alles etwas nach hinten verschoben. Ursprünglich war der Beginn der Ausbildung in zehn Blöcken für Februar 2020 geplant und sollte im Spätherbst 2020 enden. Nun wird es in diesem Jahr noch einen letzten Unterrichtsblock geben, bevor der Abschluß mit Zertifikat stattfinden kann. Marieta Hiller sprach mit der frischgebackenen Fachwartin, die von Kindesbeinen an mit Streuobstwiesen zu tun hatte.

Landidylle: auf dem Feld arbeiten Bauern und grüßen die vorüberzuckelnde Postkutsche. Lerchen zwitschern zur Vesper. Jetzt hätte ich gern fünf Euro für Ihre Gedanken... Autsch! So ist Landwirtschaft und ländliches Leben noch nie gewesen, hatte  nie etwas Romantisches.
Vor knapp 200 Jahren haben wir begonnen, das landwirtschaftlichen Leben  aufzugeben und uns als industrialisierte Gesellschaft zu organisieren. Die Städte wuchsen, das Land kümmerte. Das Industriezeitalter war angebrochen. Die Eisenbahn schuf schnelle Verbindungen und sorgte für das Wachstum der Städte, für ehemalige Knechte und Mägde, für Industriezentren mit Fließbandarbeit. Überall rauchten Schlote, niemand fragte nach Feinstaubemission. Der weltberühmte "London Fog" (Nebel) hat darin seinen Grund. Die Eisenbahn brauchte Kohle, die Kohle brauchte die Eisenbahn. Das klappte gut 160 Jahre lang. Alles war gut...
Dann aber verlor die Eisenbahn ihre Attraktivität, jeder mußte ein Auto haben. Das "heilig Blechle" entwickelte sich vom 6-Volt-Käfer zu "mothers urban tank", dem SUV. Wer in ländlichen Regionen kein Auto hatte, der kam nicht mehr vom Fleck, der ÖPNV war - auch durch die Privatisierung der Öffentlichen - vielfach einfach wegrationalisiert worden.

Termin für 2. Bürgerversammlung:

Sie werden den Termin hier lesen sobald er feststeht

1. Bürgerversammlung am Rückhaltebecken Reichenbach am 19.09.2021: Ergebnisse

Es gibt vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie HLNUG eine Beratung für Gemeinden, und es können Fließpfadkarten erstellt werden. Diese zeigen die Wege, die das Wasser bei Starkregen außerhalb des normalen Bachbettes nimmt. Oft sind es Straßen, die dem Wasser freie Bahn bieten. Besser wären Retentionsräume, also Flächen in denen sich das Zuviel an Wasser zunächst ausbreiten kann, um dann langsam in den Boden einzusickern so daß es dem Grundwasser zugute kommt. Schnell fließende große Wassermengen nehmen auf ihrem unerwünschten Weg Schadstoffe, Gifte und andere Verschmutzungen auf, Öltanks in Kellern sind gefährlich, und so müßte man abfließendes Hochwasser eigentlich als Sondermüll entsorgen.

Nach offiziellen Verlautbarungen werden 65% unserer Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt: Glas, Papier und Pappe, Kunststoff Aludosen und Weißblech, Kork und Batterien. Tatsächlich sind es 27-32%. Denn man rechnet die 65% aus denjenigen Abfällen, die getrennt und in Aufbereitungsanlagen verarbeitet werden. Richtig müßte die Quote aus den tatsächlich aus wiederverwerteten Rohstoffen erzeugten Produkten errechnet werden. So aber werden Schmutz, Restflüssigkeiten und Fehlsortierungen mit einbezogen, das bringt allein schon bis zu 30% Gewicht - sogar Biomüll fließt in die Rechnung ein. Und es sind gerade mal 20% aller hochwertigen Kunststoffe, die zu etwas Neuem verarbeitet werden.