5G ist ein reines Transportmittel. Mit mehr Ladekapazität und schnellerem Fahrplan und dichterem Tankstellennetz. Damit kann man Giftgas oder Blutkonserven transportieren. Aufpassen muß man vielmehr, wer dieses Transportmittel kontrolliert. Chinesische und US-Betreiber haben kein Interesse dran, daß es uns hier gut geht. Sie können bestimmen ob und WAS transportiert wird. Darin liegt die Gefahr, nicht in irgendwelchen Mikrowellen.

  • 5G schafft lückenlose flächendeckende Überwachungsmöglichkeiten
  • 5G verbraucht immens viel Energie: Stromverbrauch wächst durch 5G um 3,8 Milliarden kWh
  • 5G erfordert neue Mobilfunkgeräte, Ihr bisheriges Handy wird zu (Sonder)müll
  • 5G ist erforderlich für das vielgelobte Internet of things IOT, über das Ihre Krankenkasse feststellen kann, daß Sie heute a) noch keine 1000 Schritte gegangen sind und b) nocch keinen Apfel gegessen haben (an apple a day keeps the doctor away). Prompt meldet Ihr Kühlschrank, daß keine Äpfel mehr da sind, und Google maps leuchtet auf: es sind genau 1000 Schritte bis zum nächsten Obstladen. Die Haustür springt auf, Ihre Schuhe materialisieren an Ihren Füßen, Ihr Lieblingssessel simuliert eine störende Sprungfeder und kippt Sie in die Vertikale. Alexa (oder Siri, Vera oder wie unsere hilfsbereiten Alltagsbetreuer auch heißen) informiert uns über das Wetter und wünscht einen angenehmen Spaziergang. Natürlich sind die Zigaretten vorher in den Safe getunnelt, zu dem uns die Kombination fehlt... Schöne neue Welt!

Wer jetzt Beete, Kübel oder Balkonkästen frisch füllen möchte, sollte torffreie Erde verwenden. Handelsübliche Gartenerde besteht bis zu 90 Prozent aus Torf, dieser wird aus Mooren abgebaut, die damit unwiederbringlich zerstört werden. In Deutschland werden ca 6 Millionen Kubikmeter Torf im Jahr abgebaut, die Hälfte davon für den Hobbygartenbau. Hochmoore sind wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen und speichern viel Kohlenstoff, der durch Abbau in die Atmosphäre gelangt und den Treibhauseffekt verstärkt.

Seinen dritten Geburtstag feierte das Repair Café Bergstraße im November 2017. 10-12 Termine jährlich gibt es dafür an jeweils wechselnden Orten, mit Kaffee und Kuchen, während man auf die Begutachtung durch die ehrenamtlichen Fachleute wartet und vielleicht sogar ein repariertes funktionstüchtiges Gerät wieder mit nach Hause nehmen kann.

Im Oktober 2017 konnten in Rimbach von 30 Geräten immerhin 10 repariert werden, für 12 gab es Empfehlungen und 8 Besuchern konnte nicht geholfen werden. Im November wurden 51 Geräte gebracht, wovon 22 repariert wurden, für 6 gab es Empfehlungen und 23 waren nicht zu retten.

Die hohe Zahl der irreparablen Teile liegt an der Betriebspolitik der Hersteller. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen befragte kürzlich 31 Hersteller und bekam von diesen freimütig zu hören, daß viele Markenhersteller massive Hindernisse einbauen, zudem wird in den seltensten Fällen eine Anleitung oder Serviceunterlagen mitgeliefert, oft müssen diese teuer hinzugekauft werden. Oder die Gehäuse zerstören sich selbst bei Öffnungsversuchen, Spezialwerkzeuge halten die Hersteller unter Verschluß.

Das ganze Jahr über können Lautertaler Bürger Umweltbewusstsein zeigen. Die trotz anderer Verschlüsse anfallenden Korken von Wein- und Sektflaschen kann man bei den in Lautertal bestehenden Sammelstellen abgeben. In Gadernheim ist das die Bäckerei Knapp, in Reichenbach „Der Blumenladen" (Falltorbrücke) und das Fotostudio Hogen. In Elmshausen kann man die Flaschenverschlüsse bei der Firma Elektro Rettig, in Lautern im Edeka-Markt (Flaschenrücknahme Getränkeabteilung), in Schannenbach bei der Familie Kosch, Krehbergstraße 520 und in Beedenkirchen bei Familie Mayer (Reichenbacher Str. 21a) abliefern.

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute eine Datenbank veröffentlicht, in der über 200 (mittlerweile sind es ca. 1000) Produkte mit Nano-Materialien aufgelistet sind. Mit der Datenbank will der Umweltverband auf eine fehlende Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte aufmerksam machen sowie zur Verbraucheraufklärung beitragen. Denn obwohl die Risiken für Gesundheit und Umwelt durch Nano-Partikel bisher nicht geklärt seien, kämen Nano-Partikel in Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien versteckt zum Einsatz. In der Datenbank befinden sich Artikel wie Zahnpasten, Wandfarben, Tierpflegemittel und Bettwäsche. Der BUND forderte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, eine Melde- und Kennzeichnungspflicht für Nano-Produkte zu erlassen.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel beabsichtigt, die von dem Atomkonzern RWE beantragte Übertragung von Strommengen des stillgelegten Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich auf das Atomkraftwerk Biblis A abzulehnen. Der vom BMU erarbeitete Ablehnungsbescheid wurde dem Antragsteller zur Anhörung zugestellt. RWE hat jetzt vier Wochen Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Danach wird das BMU unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Antragstellers seinen endgültigen Bescheid erlassen.

Dies teilte das Bundesumweltministerium heute morgen mit.