Hessen Mobil: Neuer LKW im Einsatz gegen Schnee und Eis

Gut gerüstet für die kommende Wintersaison ist die Straßenmeisterei Bensheim, denn der Fuhrpark in der Amperestraße hat vor kurzem schwergewichtigen Zuwachs bekommen: Ein neuer Dreiachser des Herstellers MAN ist ab sofort im Kampf gegen Schnee und Eis im Einsatz. „Unser neuer LKW befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und hat für den Winterdienst für uns den Vorteil größere Salzmengen laden zu können. Etwa 1 bis 2 Tonnen mehr Salz können mit ihm, im Verglich zu unseren anderen LKWs, transportiert werden. Damit sind mit einer Fahrt mehr Kilometer möglich.“ freut sich der Leiter der Straßenmeisterei Wolfgang Lorentz.

Bei den Herbstsitzungen der Lautertaler Gremien ging es um den Beitritt zum Landschaftspflegeverband. Volker Knaup von der Arbeitsgruppe Landschaftspflegeverband des Kreises Bergstraße war zu Gast bei und warb für den Beitritt der Gemeinde zum Verband: dies schaffe eine win-win-win-Situation: die Artenvielfalt in der Kulturlandschaft wird gefördert, Arbeiten werden per Auftrag an Landwirte und Betriebe vor Ort vergeben, Fördermittel werden aquiriert.

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft informiert:

Starkregenereignisse sind nicht nur eine Gefahr für Städte und Siedlungen, auch in der Landwirtschaft können große Schäden entstehen. Klimafachleute gehen davon aus, dass im Zuge des Klimawandels auch in Deutschland häufiger Starkregen auftreten wird. Grundsätzlich können alle Regionen in Deutschland betroffen sein. Starkregen ist nicht nur für Städte und Siedlungen problematisch, sondern auch für die Landwirtschaft, und hier vor allem für Ackerbaubetriebe.

Dass das Motto „viel hilft viel“ nicht immer zutrifft, zeigt sich bei Trockenheit: Pflanzen benötigen dann dringend Wasser, stark ausgetrocknete Böden können aber die großen Niederschlagsmengen eines Starkregens in kurzer Zeit kaum aufnehmen. Ein Großteil des Wassers fließt oberflächlich ab und geht für die Pflanzen verloren. Für eine ausreichende Wasserversorgung ist deshalb ein schwächerer und dafür länger anhaltender Niederschlag viel günstiger.

Als mobile Anlaufstelle ermöglicht das Umweltmobil den Bürgerinnen und Bürgern an über 80 Standorten eine wohnortnahe Entsorgung von „Sondermüll“. Sogenannte gefährliche Abfälle wie Verdünner, Frostschutzmittel oder Lacke werden an über 80 Standorten im ganzen Kreis Bergstraße eingesammelt. Für Privatpersonen ist die Abgabe der Chemikalien dort kostenlos.Termine und Infos:

Bauteilkreisel für Darmstadt-Dieburg: Forschungsprojektes WieBauin 

Als zentrales Element der Umsetzungsphase des Forschungsprojektes WieBauin wird am 29. Oktober 2021 um 10 Uhr die Internetplattform Bauteilkreisel mit einem digitalen Event eröffnet. 

Auf dem Bauteilkreisel haben Bürger*innen die Möglichkeit, Bauteile und andere Baumaterialien, die bei einem (Teil-)Abbruch, einem Neubau oder einer Umnutzung eines Gebäudes anfallen, anzubieten und zu erwerben. Darüber hinaus werden weitere Informationen zum Thema vermittelt. So erhalten Interessierte z. B. die Möglichkeit das eigene CO2-Einsparpotential, erzielbare Preise oder potentielle Schadstoffgefährdungen ihrer Bauteile zu ermitteln. „Viele dieser alten Bauteile haben noch eine Zukunft, da sie auch neue Gebäude charmant aufwerten“, sagt Baudezernent und Vizelandrat Lutz Köhler. „Die neue Plattform wird helfen, das Material länger im Kreislauf zu halten und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen.“

Die Gefahr im Wald nimmt zu. Durch die Klimakrise sterben Bäume und brechen leichter ab.

Die ersten Herbststürme haben in Deutschland einen noch nicht bezifferbaren Schaden angerichtet. Das gilt auch für den Wald in Hessen. „Noch ist keine genaue Bilanz nach dem Sturm der letzten Tage möglich. Doch jeder umfallende Baum und abbrechende Aste birgt eine Gefahr für Leib und Leben sowie Hab und Gut“, darum geht Sicherheit in unseren Wäldern für die Besucher und unsere Mitarbeiter vor“, sagt Michael Gerst, Landesbetriebsleiter von HessenForst, und warnt vor Spaziergängen im Wald während und nach Stürmen: „Bitte gehen Sie während und nach einem Sturm nicht in den Wald und respektieren sie stets die Absperrungen, die wir zu Ihrer Sicherheit und der unserer Mitarbeiter errichten.“

Seit Herbst 2020 besucht Katharina Schuch den Fachwartkurs des Fördervereins Odenwälder Apfel e.V., durch die Pandemie hat sich alles etwas nach hinten verschoben. Ursprünglich war der Beginn der Ausbildung in zehn Blöcken für Februar 2020 geplant und sollte im Spätherbst 2020 enden. Nun wird es in diesem Jahr noch einen letzten Unterrichtsblock geben, bevor der Abschluß mit Zertifikat stattfinden kann. Marieta Hiller sprach mit der frischgebackenen Fachwartin, die von Kindesbeinen an mit Streuobstwiesen zu tun hatte.

Termin für 2. Bürgerversammlung:

Sie werden den Termin hier lesen sobald er feststeht

1. Bürgerversammlung am Rückhaltebecken Reichenbach am 19.09.2021: Ergebnisse

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Projekt „Aktivcenter U25“ des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e. V. informieren sich über die Kompost- und Biogaserzeugung des ZAKB in Heppenheim. Ob Bananenschalen, Kaffeesatz oder Fischgräten – was vom Esstisch in die braune Tonne wandert, ist für winzige Bakterien noch ein gefundenes Fressen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) macht sich das zu Nutze und produziert in seiner Biogasanlage in Heppenheim aus den Bioabfällen der Bergsträßerinnen und Bergsträßer grüne Energie und Kompost. Wie das funktioniert? Dieser Frage gingen die Besucherinnen und Besucher des Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. bei einer Führung durch die Biogasanlage in Heppenheim nach.

Es gibt vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie HLNUG eine Beratung für Gemeinden, und es können Fließpfadkarten erstellt werden. Diese zeigen die Wege, die das Wasser bei Starkregen außerhalb des normalen Bachbettes nimmt. Oft sind es Straßen, die dem Wasser freie Bahn bieten. Besser wären Retentionsräume, also Flächen in denen sich das Zuviel an Wasser zunächst ausbreiten kann, um dann langsam in den Boden einzusickern so daß es dem Grundwasser zugute kommt. Schnell fließende große Wassermengen nehmen auf ihrem unerwünschten Weg Schadstoffe, Gifte und andere Verschmutzungen auf, Öltanks in Kellern sind gefährlich, und so müßte man abfließendes Hochwasser eigentlich als Sondermüll entsorgen.

Hier erfahren Sie, wie wir mit Papier umgehen, und es gibt zwei Rätselfragen...

Papier braucht man für alles, und was dann?

Deutschland verbraucht so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. Jährlicher Papierverbrauch pro Einwohner in Deutschland: etwa 250 kg.
Für 500 Blatt A4-Papier braucht man 5,5 kg Holz, 130 Liter Wasser und 13 kWh Energie -  insgesamt 1.300 kWh pro Person, das ist soviel wie ein Drei-Personen-Haushalt pro Jahr verbraucht.

Nach offiziellen Verlautbarungen werden 65% unserer Abfälle einer Wiederverwendung zugeführt: Glas, Papier und Pappe, Kunststoff Aludosen und Weißblech, Kork und Batterien. Tatsächlich sind es 27-32%. Denn man rechnet die 65% aus denjenigen Abfällen, die getrennt und in Aufbereitungsanlagen verarbeitet werden. Richtig müßte die Quote aus den tatsächlich aus wiederverwerteten Rohstoffen erzeugten Produkten errechnet werden. So aber werden Schmutz, Restflüssigkeiten und Fehlsortierungen mit einbezogen, das bringt allein schon bis zu 30% Gewicht - sogar Biomüll fließt in die Rechnung ein. Und es sind gerade mal 20% aller hochwertigen Kunststoffe, die zu etwas Neuem verarbeitet werden.

Regelmäßig müssen wir unseren Hausmüll zur Abholung rausstellen, Altpapier bündeln, gelbe Säcke mit säuberlich gespülten Joghurtbechern stapeln und die Spannungsabfälle unter den Steckdosen zusammenkehren. Nun stellen Sie sich mal vor, Sie müßten Ihr Internet wegwerfen, weil es ein Besseres gibt. Was würde das wiegen, wie sperrig wäre es, und darf es in den Restmüll oder gehört es zum Elektroschrott?