Die Flutkatastrophe, die ab 14. Juli 2021 ganze Landstriche Deutschlands und Europas verwüstete, führte zum Nachdenken über jeweils sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen. Mindestens 230 Menschen kamen zum Tode. "Das Hochwasser ist gemessen an der Opferzahl die schwerste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut 1962." Der Versicherungskonzern Aon geht von einer Schadenshöhe von mehr als zehn Milliarden US-Dollar aus," schreibt Wikipedia. Wie schnell es im Katastrophenfall gehen muß, und wie man dafür vorbereitet sein kann, erläutern wir in unserem Beitrag Was tun bei einer Katastrophe?

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So! Jetzt setze ich auch mal plakative und unkorrekte Überschriften in die Welt. Allerdings sind sie weder fett und rot noch 15cm hoch. Aber das war mir ein Bedürfnis.

Natürlich wird die Energiewende nicht DADURCH verhindert oder behindert, daß die Bevölkerung aufgrund eines winzigen Meßfehlers vor lauter Infraschall-Panik nicht mehr schlafen kann. Das weiß jeder: wie Politik funktioniert und warum es keine unliebsamen Entscheidungen gibt, wer dahinter steckt etc. etc...

Hier aber geht es um einen wissenschaftlichen Fehler: 2005 veröffentlichte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ihre Studie „Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“ - und überall im Land heulten die Windkraftgegner auf! Infraschall - dieses Schreckgespenst geisterte durch aller Ohren.

Start des Aktionsbündnisses #kijufoesfuerklimaschutz: „Nichts weniger als jetzt die Welt retten“

(kijufoesfuerklimaschutz bedeutet: kommunale Kinder- und Jugendförderungen - Anm. d. Red) Klimaschutz ist trotz Corona aktuell eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft. Es ist ein breites und vielschichtiges Anliegen, welches generationenübergreifend alle Menschen in alltäglichen Situationen, aber auch bei langfristigen Themen und Planungen begleitet. Klimaschutz ist dabei nicht nur utopisch und groß gedacht, sondern kann von allen auch schon mit kleinen Dingen betrieben bzw. unterstützt werden. Klimaschutz ist vor allem auch ein Thema von Kindern und Jugendlichen, wie beispielsweise die Fridays for Future Bewegung deutlich macht.

Den Beitrag zum Wetter schrieb ich am 15. April bei knapp 6 Grad Kälte. Blick aus dem Fenster: Hummeln und Wildbienen fliegen erst ab ca 7°C, Honigbienen sogar erst ab ca 12 °C. Damit gehen viele Pflanzen, die schon früh im Jahr auf Bestäubung warten, diesmal wohl leer aus. Anders ergeht es dem "Sorgenkind Rasen":  wer noch einen gepflegten englischen Rasen hat (ich nicht, ich habe einen Schäferhund!), wird sich im Laufe des Sommers über eine neue Haustierart freuen: die Larven der Wiesenschnake (Tipula paludosa) zerstören ihn. Die Abhilfe ist schwierig und aufwändig - siehe www.dblt.de Rubrik Umwelt "Sorgenkind Rasen". Wer wie ich einen Truppenübungsplatz vor dem Haus hat, muß sich keine Gedanken machen. Wer aber gerne auf frisches gesundes Grün blickt, der sollte längerfristig auf Alternativen umstellen: Blühwiesen oder mehr Stauden und Sträucher sind sowieso viel insektenfreundlicher und unterstützen damit auch unsere Singvögel.

Das Umweltinstitut München schreibt dazu: "die Bundesregierung feiert sich dafür, endlich das lang diskutierte  'Insektenschutzgesetz' auf den Weg gebracht zu haben. Doch der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium erweist sich bei genauerem Hinsehen an vielen Stellen leider als Luftnummer.

Ein oft gehörtes Argument - jedoch nach Recherchen von GEO (Heft 0321) unwahr: 2019 gab es 284800 Jobs in Branchen erneuerbarer Energie, dagegen 20800 im Braunkohlebergbau und Kohlekraftwerken, das sind weniger als 10%.

„Wolln‘se ne Tüte?“ Die Plastiktüte in unserer Welt

So eine Plastiktüte bekommt man ja kostenlos dazu beim Einkauf. Wozu also sich die Mühe machen und an Stoffbeutel denken?
Die Plastiktüte macht fast ein Drittel der gesamten weltweiten Kunststoffproduktion aus und ist uns nullkommanichts wert.
Deshalb werfen wir sie nach spätestens einem halben Jahr weg. Wäre sie uns etwas wert, würden wir anders damit umgehen. Allein der wissenschaftliche Grips, der in den letzten 120 Jahren in PE, PVC, PET, PU, PP und wie sie alle heißen gesteckt wurde!
Ein Stück Kunststoff ist ein erstaunliches Produkt: als künstliche Herzklappe rettet es sogar Leben. Aber als Plastiktüte: weg damit!

Wann hat das eigentlich angefangen, daß jeder bei jedem Schritt einen dampfenden Kaffee dabeihaben muß? Einweg-Kaffeebecher prägen unser Straßenbild - sei es in der Hand eines müden Kriegers, der es anders nicht durch den Tag schafft, sei es leer und weggeworfen am Straßenrand.

Noch heute können Klimamodelle aufgrund zu schwacher Rechenleistung nicht genau genug berechnet werden. Dies versuchte bereits in den 1920er Jahren - vor Erfindung der modernen Elektronenhirne - der Mathematiker Lewis Richardson. Er wollte die seit 1895 nicht gelösten Gleichungen aus Svante Arrhenius‘ Klimamodell mit Hilfe von Menschen lösen und  dazu eine große Zahl Menschen in ein Amphitheater setzen, deren jeder einzelne einen Teil dieser Gleichungen berechnen sollte, koordiniert durch einen Dirigenten.

ZAW-Abfall-App mit Meldefunktion für illegale Ablagerungen ausgestattet

Die Sonne lacht und die Menschen zieht es in die freie Natur. Leider bleiben dabei immer wieder unschöne Abfallhaufen auf Waldparkplätzen oder Feldwegen zurück. Für solche Hinterlassenschaften hält die ZAW-App jetzt eine spezielle Funktion bereit, mit der illegale Müllablagerungen gemeldet werden können.

Bundesförderung für effiziente Gebäude ist am 1. Januar mit Einzelmaßnahmen gestartet / Energieagentur Bergstraße hat Übersichtstabellen aktualisiert / Förderungen für Wohngebäude im Kreis Bergstraße aufgelistet

Mit dem Start der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) am 1. Januar 2021 haben sich die Angebote für den Bereich energetische Sanierung grundlegend geändert. Einen Überblick über alle Fördermöglichkeiten für Energiesparmaßnahmen sowohl für Bestandsgebäude als auch Neubauten im Kreis Bergstraße bieten die Fördertabellen der Energieagentur Bergstraße, einem Fachbereich der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB).

Manchmal entdeckt man kuriose Zusammenhänge: so findet sich im Artikel "Goldgräberpflanzen" von Joseph Scheppach (Natur Sonderheft "Überlebenskünstler" 2021, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, Infos: www.wissenschaft.de) Interessantes zum Phytomining.

Phytomining bedeutet: Gewinnung von Metallen aus der Erde mittels Pflanzen. Germanium etwa wird für Glasfaserkabel benötigt. 2000 Euro kostet das Kilogramm derzeit. Abgebaut wird es derzeit um Freiberg im klassischen Bergbau. Der Geoökologe der Bergakademie Freiberg Oliver Wiche probiert einen anderen Weg, um an das begehrte Germanium - und andere Metalle, Halbmetalle und Seltene Erden - zu kommen: mit Rapsfeldern.

"Wenn der Germaniumanteil zehn Milligramm pro Kilogramm betragen würde, wäre der Ertrag der Energiepflanzen aus Deutschland ähnlich hoch wie die Fördermenge des klassischen Bergbaus in China" zitiert Scheppach den Geoökologen Wiche.

Seit der Energiewende wird Wasserstoff als Energieträger heiß gehandelt. Manche meinen gar, Wasserstoff sei das Erdöl von morgen. Deswegen hat der Bund ein Förderprogramm mit Wasserstoffmodellregionen ins Leben gerufen, um den Einsatz von Technologie zur Nutzung von Wasserstoff zu fördern. Im Rahmen des Förderprogramms HYLAND gibt es deutschlandweit insgesamt 25 Modellregionen, drei davon in der Kategorie „HyPerformer“, die sich mit der Umsetzung von Wasserstoffprojekten beschäftigt. Eine dieser drei Modellregionen ist die Metropolregion Rhein-Neckar, zu der auch der Kreis Bergstraße gehört.