Für Kfz-Fahrwesen bedeutet ein abgelaufener Führerschein, dass er/sie /es nicht mehr offiziell am Straßenverkehr teilnehmen darf.
Alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, müssen bis spätestens 2033 zum EU-Führerschein umgeschrieben werden.
Diese Führerscheine behalten jedoch vorerst ihre Gültigkeit. Ein EU-Führerschein, der nach diesem Stichtag ausgestellt wurde, besitzt nun lediglich eine Gültigkeit von 15 Jahren. Danach muss der Schein
verlängert werden. Alte Führerscheine wie der DDR-Führerschein oder ältere EU-Führerscheine sind abhängig vom Geburts- oder Ausstellungsjahr noch maximal bis zum 19. Januar 2033.

Führerscheine aus Papier:

Geburtsjahr       Umschreiben bis
vor 1953         19.01.2033
1953 - 1958    19.01.2022
1959 - 1964    19.01.2023
1965 - 1970    19.01.2024
ab 1971          19.01.2025

Plastikkarte:

Ausstellung - Umschreiben
1999-2001: 19.01.2026
2002-2004: 19.01.2027
2005-2007: 19.01.2028
2008: 19.01.2029
2009: 19.01.2030 etc...

Für die Umschreibung wird ein aktuelles Lichtbild benötigt, auch die alten Fahrerlaubnisklassen werden umgeschrieben.
Die Umschreibung kostet ca. 24 Euro und dauert vier bis sechs Wochen, also rechtzeitig dran denken!
Für die Umschreibung des Führerscheins ist die Fahrerlaubnisbehörde der Kreisverwaltung zuständig. Momentan benötigt man dort einen Termin, den man über die Behördennummer 115 erhält.
Bei einer Namensänderung ist es übrigens nicht nötig, den Führerschein umzutauschen. Sofern Sie Ihren Personalausweis mit sich führen und diesen bei einer Verkehrskontrolle zusätzlich zum Führerschein vorzeigen können, ist dies kein Problem.

klappt völlig reibungslos: die Umschreibung

Am 16. März habe ich die 115 angerufen, das ging schnell. Genauso schnell bekam ich meinen Termin: nur zwei Wochen später. Zur genannten Uhrzeit kam ich pünktlich dran und war zehn Minuten später schon wieder auf dem Heimweg. Die Umschreibung dauert danach einige Zeit, aber mein alter Führerschein bleibt noch gültig, er bekam einen Stempel und wird damit erst nach drei Monaten ungültig - und ich darf ihn behalten! Man kann mit Karte zahlen und sich den neuen Führerschein sogar per Post (Einwurfeinschreiben) zusenden lassen, das kostet 5 Euro extra. Aber selbst abholen würde eine Stunde Zeit und unnötige Fahrerei kosten. Also alles super! Bereits am 15. April, also nur zwei Wochen nach dem Termin, traf mein neues Plastikkärtchen per Post aus der Bundesdruckerei ein. mh  Lesen Sie dazu auch: "Wie man auf dem Land umweltfreundlich ohne Auto lebt..."

 

Meine schöne alte Fleppe! Was haben wir nicht alles gemeinsam erlebt...
Jetzt muß sie schnödem Plastik weichen.

Online bestellen: bequem - schnell - und problematisch; Lieber vor Ort einkaufen - davon haben alle etwas!

Der Onlinehandel boomt seit Beginn der Pandemie. Die Gewinner sind große Konzerne. Verlierer sind die Lieferfahrer. Als Subunternehmer oder Sklave einer Zeitarbeitsfirma haben sie weder vernünftige Arbeitszeiten noch ausreichende Bezahlung.

Selbstbedienungsautomat am Wohnmobilstellplatz ergänzt lokales Angebot

Die Lindenfelser Tamara und Kim Hübner wohnen direkt am Wohnmobilstellplatz und mussten schon wiederholt feststellen, dass die Wohnmobilisten schnell noch was zum Essen oder trinken suchten und dass außerhalb der Ladenöffnungszeiten. Da Sie selbst auf Campingplätzen unterwegs sind, wurden Sie auf einen Selbstbedienungsautomaten aufmerksam, der auch für den Lindenfelser Wohnmobilstellplatz eine Bereicherung darstellen würde. So wuchs aus dem Gedanken der Entschluss, am Wohnmobilstellplatz Kappstraße einen Selbstbedienungsautomaten aufzustellen, der aber auch von jedermann genutzt werden kann und somit das lokale Angebot ideal ergänzt. Bestückt ist der Automat ausschließlich mit frischen regionalen Produkten wie Käse, Marmeladen, Honig, Eiern, Knack- und Dosenwurst, Grillpaketen sowie Wildbratwurst. An Getränken sind hier Apfelwein, Bier, Radler sowie Apfel- und Johannisbeere-Schorle zu finden. Für Urlauber ist hier zudem die Lindenfelser Tasse, das Burg Lindenfels-Puzzle sowie der Burgschnaps „Fridolin“ erhältlich. Je nach Zuspruch wird das Angebot, das täglich 24 Stunden und somit auch außerhalb der üblichen Geschäftsöffnungszeiten für jedermann bereitsteht, dem Bedarf im Laufe der Saison angepasst. Die Betreiber wollen mit ihrem Selbstbedienungsautomaten in Lindenfels eine weitere Lücke bei der Versorgung mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs schließen und somit das Angebot der Nahversorger, außerhalb der normalen Öffnungszeiten, unterstützen bzw. erweitern.

Mit einer kleinen Feier wurde ein neuer Selbstbedienungsautomat am Wohnmobilstellplatz Kappstraße in Lindenfels seiner Bestimmungen übergeben. Das Bild zeigt die Betreiber Tamara und Kim Hübner mit Bürgermeister Michael Helbig und Bezirksleiter Anthony Baechle von der Herstellerfirma Stüwer / Regiomat.

Angesagt: Kurve der KfW-Förderzusagen im Bereich „Energieeffizient Bauen“ zeigt für den Kreis Bergstraße nach oben / Energieagentur Bergstraße informiert Bürgerinnen und Bürger herstellerneutral und kompetent über Programme / Video-Beratung möglich

Die Energieagentur Bergstraße, die unter dem Dach der Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) in Heppenheim agiert, bietet Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Bergstraße ein kostenloses und neutrales Beratungsangebot rund um das Thema Energie. „Wir helfen zu erkennen, wie man die Umwelt schützen und gleichzeitig Geld sparen kann“, so Philipp Meister, Leiter der Energieagentur Bergstraße.

DEHOGA: konkrete Öffnungsperspektiven und Gleichbehandlung erwartet / Sonderprojekt „Azubi-PRAXIS-Vorbereitungskurse für die IHK-Abschlussprüfungen

Gasversorgung: Umstellung von L-Gas auf H-Gas betrifft unsere Region nicht, da diese bereits seit Jahrzehnten mit H-Gas versorgt wird. H-Gas bedeutet high calorific gas, also Gas mit hohem Energiegehalt. Es ist zwar teurer, hat aber einen höheren Brennwert und somit wird weniger verbraucht. Die Gebiete, die momentan noch mit L-Gas (low calorific) versorgt werden, liegen im Norden und Westen Deutschlands, in Hessen sind nur Gebiete nördlich des Rhein-Main-Gebietes bis Marburg betroffen.
Infos: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen www.bnetza.de/marktraumumstellung

 

Ein Zehntel der Menschheit hungert.

Aber 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit weggeworfen, Lebensmittel deren Herstellung 1 Billion Dollar kostet - sechsmal soviel wie weltweit für Entwicklungshilfe ausgegeben wird. (Quelle: GEO 2/21)

Zwei Fakten, die einander gegenüberstehen. Und doch kann man sie nicht einfach mathematisch ausgleichen: a mal b = alle werden satt. Die Gleichung funktioniert leider nicht.
Wir können nicht das halbe Brot, das uns zu trocken ist, in ein Päckchen packen und in den Jemen schicken. Wir können nicht einmal die 2 Euro für das halbe Brot in den Jemen überweisen, um unser Gewissen zu beruhigen. Denn dort kommen die 2 Euro nicht in den Futtertopf, sondern werden ruckzuck in Waffen umgesetzt.

Wir könnten weniger Fleisch essen: denn für die Mast wird gern Soja, Mais oder Getreide eingesetzt, das von dort kommt, wo es Menschen satt machen könnte. Wenn wir schon Fleisch essen (und viele können gar nicht anders) können wir darauf achten, daß es in einem geschlossenen Kreislaufsystem erzeugt wird: sprich, der Bauer füttert mit dem was auf seinen eigenen Feldern vor Ort wächst. Angesichts unserer Agrarlandschaft ebenfalls weitgehend utopisch. Oder wir spenden für jedes Pfund Fleisch das wir verzehren (dazu gehören auch die allerliebsten Knackwürste, deren Rufe aus dem Kühlschrank bis zum Fernsehsofa zu hören sind) nur ein Zehntel auf ein Welthungerhilfekonto, das uns zuverlässig und seriös erscheint. Damit würde das Produkt Fleisch zugleich für uns persönlich die Wertigkeit im Geldbeutel erhalten, die ihm eigentlich zusteht.

Beim Obst und Gemüse ist es leicht, Verschwendung zu vermeiden: saisonal und regional funktioniert. Für 80 Euro monatlich versorgt eine Solidarische Landwirtschaft zwei Personen. Bei rein vegetarischer Ernährung ist es eine Person. Einkochen, fermentieren, einfrieren hilft Überschüsse haltbar zu machen.

Milchprodukte und Käse kommen oft von weither, bei Käse ist das ganz sinnvoll - denn jede Käsesorte schmeckt anders, je nach Herkunft. Auf der Suche nach einer Biomolkerei vor Ort wird man allerdings verzweifeln, die nächste ist ca. 2,5 Autostunden entfernt.

Beim Einkauf nicht den leeren Magen regieren lassen, sondern in Ruhe einen Wochenplan aufstellen und lieber etwas weniger kaufen, dafür öfter.

GEO stellt im Februarheft 2021 die weltweiten Fakten zusammen: 64% Obst, Gemüse, Wurzeln und Knollen werden nicht aufgegessen, sondern entsorgt, 19% Getreide, 8% Milch, 4% Fleisch und 2% Fisch. Diese Lebensmittel verbrauchen 3,3 Gigagtonnen CO2-Äquivalente jährlich (halb soviel wie die USA jährlich erzeugt), blockieren eine Fläche von der Größe Chinas.

In Deutschland werden 54,4 Millionen Tonnen Lebensmittel jährlich verbraucht, davon landen 18 Millionen Tonnen im Müll, dafür wird 120 Tage unnötig produziert. Die Fläche des Saarlandes und Mecklenburg-Vorpommerns wird dafür unnötig blockiert. Unsere Lebensmittel sind zu billig, was dazu führt daß man mehr einkauft als man braucht. 1960 wurden im Schnitt 38% des Einkommens für Lebensmittel, Getränke und Tabak ausgegeben, 2019 nur noch 14 %.

Wie aber kommt das, was wir hier durch klugen Verbrauch an weggeworfenen Lebensmitteln einsparen könnten, in diejenigen Regionen, wo Hunger herrscht?

Regional einkaufen, um das Land in den Hungerregionen nicht zu blockieren, ist schon ein erster Schritt.

Aber auch verantwortungsvoller Umgang mit genverändertem Saatgut könnte helfen: nicht, indem globale Konzerne den Bauern die Möglichkeit nehmen, eigenes Saatgut zu erzeugen. Aber indem den Bauern virusresistenter Reis zur Verfügung gestellt wird, mehltauresistenter Weizen und an Trockenheit und Hitze angepaßter Mais. Oder Feldfrüchte wie Maniok, Hirse, Kochbananen, die von den Konzernen gerne vergessen werden. Wichtig dabei ist, daß die Bauern vor Ort das Saatgut selbst weitervermehren können, es werden also sogenannte samenfeste Pflanzen benötigt.

Spenden: hier kommt es darauf an, daß die Organisation die Spendengelder als Hilfe zur Selbsthilfe verwendet. Wo das Geld in einen riesigen Verwaltungsapparat fließt oder für unsinnige weil nicht nachhaltige Maßnahmen ausgegeben wird, wäre es verschwendet.

Eine Liste verantwortungsvoller und transparent agierender Hilfsorganisationen können Sie hier finden: https://www.test.de/Richtig-spenden-So-erkennen-Sie-serioese-Organisationen-4633447-0/.
Stiftung Warentest hat unter dem Titel "Richtig spenden: So erkennen Sie seriöse Organisationen" eine Reihe von NGOs (non government organisations oder auf deutsch NROs Nicht-Regierungs-Organisationen) unter die Lupe genommen.Tier­schutz, Hilfe für Kinder, Gesundheit, Nothilfe und Umwelt­schutz sind die wichtigsten Ziele von Spende­rinnen und Spendern, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Doch woran erkennt man, ob die eigene Spende in die richtigen Hände kommt? Die Finanztest-Experten erklären, worauf zu achten ist, damit möglichst viel Geld in die gute Sache fließt. Eine Check­liste: Die Guten finden sowie das am aussagekräftigsten eingestufte Spendensiegel des DZI finden Sie hier ebenso wie Nicht empfehlens­werte: Von diesen Organisationen raten DZI und ADD ab. Bei DZI sind auch Organisationen eingestuft, die das begehrte Siegel nicht haben, aber trotzdem als seriös und transparent gelten. (ADD = Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz). Beispiele sind etwa SOS Kinder­dorf: Jedes Kind braucht ein Zuhause und Ärzte ohne Grenzen: Medizi­nische Hilfe in 70 Ländern.

Stiftung Warentest stellt auch das Spendenverhalten der Deutschen vor. So flossen fast 30 % aller Spenden in den Tierschutz, knapp gefolgt von der Kindernothilfe. Immerhin knapp 18 % flossen in Not- und Katastrophenhilfe. In diese Rubrik fällt auch die Hungerhilfe. So spenden die Deutschen.

Dabei empfiehlt Stiftung Warentest: wenn Sie eine Hilfsorganisation schon kennen und ihr vertrauen, spenden Sie dorthin. Spenden nicht an komkrete Projekte binden, so daß das Geld im Bedarfsfall weiterverwendet werden kann. Lokale Organisationen kann man oft direkt persönlich kontaktieren und sich ein Bild machen.
In Deutschland müssen Organisationsformen wie Vereine (die meisten NROs) nicht nach außen über Herkunft und Verwendung ihrer Gelder informieren. Einzig die Mitgliederversammlung und das Finanzamt prüft diese.

Wo Staaten versagen, sehen Sie hier: https://www.transparency.de/. Im Korruptionswahrnehmungsindex 2020 werden weltweit Staaten nach diesem Kriterium eingestuft. Der Jemen wird zusammen mit Syrien, Libyen, Sudan, Somalia, Afghanistan, Nordkorea, Venezuela und anderen als sehr hoch eingestuft. Der Index wird vom Internationalen Sekretariat von Transparency International erstellt und listet Länder nach dem Grad der in Politik und Verwaltung wahrgenommenen Korruption auf. Er erfaßt 13 Einzelindizes von 12 unabhängigen Institutionen, basierend auf Befragungen von Expert*innen und weiteren Untersuchungen, dies ausschließlich im öffentlichen Sektor ohne privaten Steuerbetrug, Geldwäsche, illegale Finanzströme oder andere Formen der Korruption.

Marieta Hiller, im Februar 2021

Lesen Sie dazu auch: Ist die Deutsche Umwelthilfe ein lästiger Abmahnverein?

 

Das hessische Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem hessischen Finanzministerium und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) das Hilfsprogramm „Hessen-Mikroliquidität“ erneut aufgelegt. Die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) übernimmt wieder die Rolle als Ansprechpartner in der Wirtschaftsregion Bergstraße.

Auf gerade mal einem Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland wird Obst und Gemüse angebaut. Diese Anbaufläche ist zwar sehr klein, der Arbeitsaufwand dagegen sehr groß, denn für die Pflege und vor allem die Ernte zahlreicher Obst- und Gemüsekulturen ist viel Handarbeit erforderlich. Obst- und Gemüsebäuerinnen arbeiten auf dieser kleinen Fläche so effizient und produktiv, dass damit ein Drittel des Gemüsebedarfs und ein Fünftel  bei Obst aus heimischer Produktion gedeckt werden kann.
Über drei Viertel der gesamten Obsterntemenge in Deutschland entfällt auf Äpfel, gefolgt von Erdbeeren – somit die mit Abstand wichtigste Kultur im Obstbau. Beim Gemüse machen Möhren, Speisezwiebeln, Weißkohl und Salate über die Hälfte der Produktion aus. Sie wachsen im Freiland, während Tomaten, Gurken und Paprika typische Gewächshauskulturen sind.

Die Verbraucherzentrale Hessen bietet auch 2021 wieder Informationen an. Leider können momentan keine Präsenzveranstaltungen für Geflüchtete sowie Ehren- und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe durchgeführt werden, auch die Beratungsstellen sind vorübergehend geschlossen. Aber auch in Zeiten der Corona-Pandemie möchte man Geflüchtete unterstützen und ihnen bei Problemen helfen mit dem neuen digitalen Angebot.

Video- und telefonische Beratung: Terminvereinbarung 069 - 97 20 10-900, Montag bis Donnerstag: 10 bis 16 Uhr, Freitag: 10 bis 15 Uhr

Online-Informationsveranstaltungen für Flüchtlinge und Multiplikator/innen in der Flüchtlingshilfe Terminvereinbarung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehrsprachige Informationen für Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/fluechtlingshilfe-he   

Stichtagsverlängerung bis 28. Februar 2021

Der regionale Infrastruktur-Dienstleister GGEW AG konkretisiert die weitere Planung für den Ausbau seines Glasfasernetzes im Lautertal. Zuvor war bekannt geworden, dass die Deutsche Glasfaser als potenzieller Wettbewerber ihre Planung zurückgezogen hat, da sie die 40 Prozent-Vermarktungsschwelle verpasst hat. Die GGEW baut hingegen – wo technisch und wirtschaftlich sinnvoll – aus, auch wenn der 40 Prozent-Wert in der Gemeinde Lautertal nicht erreicht wird. Das schließt auch Ortsteile ein, die von Mitbewerbern unversorgt bleiben. Als fest verankerter regionaler Partner will die GGEW damit ihr Bekenntnis zur Region unterstreichen.

Gleichzeitig gab die GGEW bekannt, dass der Stichtag für die Bestellung des Anschlusses zu Vorteilskonditionen vom 18. Dezember 2020 auf den 28. Februar 2021 verlängert wird. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den wir im Lautertal erfahren. Dies zeigt uns, wie wichtig stabiles und leistungsfähiges Internet ist. Mit der Fristverlängerung möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern, die sich zunächst für das Angebot der Deutschen Glasfaser entschieden haben, die Chance geben, den Vertrag zu Vorteilskonditionen doch noch bei uns abzuschließen“, erklärt Susanne Schäfer, Geschäftsführerin der GGEW net.

„Leider war es uns aufgrund der besonderen Situation und der großen Nachfrage nicht immer möglich, alle Anfragen in der Geschwindigkeit und Qualität zu beantworten, wie wir uns das gewünscht hätten. Durch die Stichtagsverlängerung haben wir jetzt aber die Möglichkeit, dem Beratungswunsch von noch unentschlossenen Interessenten nachzukommen. Glasfaser ist eine neue, für viele Kunden noch unbekannte Technik, und daher beratungsintensiver“, so Susanne Schäfer weiter.

Zum Angebot für Lautertal sagt sie: „Wir haben ein attraktives Internet-Paket für Privatkunden geschnürt, inklusive kostenlosem Hausanschluss.“ Rainer Babylon, Bereichsleiter Vertrieb & Services GGEW AG, ergänzt: „Zusätzlich entfällt für unsere Stromkunden die Aktivierungsgebühr und sie bekommen noch ein Speed-Upgrade von 100 Mbit im Download.“ Darüber hinaus bietet die GGEW spezielle Angebote für Geschäftskunden an.

T +49 6251 1301-0
F +49 6251 1301-229
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ggew.de

 

Stabwechsel in der Leitung beim Sägewerk Gehrisch: Das Unternehmen verarbeitet Holz aus der Region/Erstmals 1850 urkundlich erwähnt

Tradition ist grundsätzlich ein dehnbarer Begriff. Beim Sägewerk Gehrisch in Hoxhohl ist die Unternehmenstradition allerdings regelrecht mit Händen zu greifen. Über 170 Jahre lang – seit der Gründung im Jahre 1850 – befindet sich das Sägewerk in Familienbesitz. Und die Historie geht weiter. Kurz vor Weihnachten haben die beiden Geschäftsführer Thilo (65) und Thomas (61) Gehrisch ihre Posten als Geschäftsführer der GmbH in jüngere Hände gelegt. Den beiden Brüdern folgen in der Geschäftsleitung Sascha Marasek (40) und Philipp Gehrisch (23).

„Für mich ist es ein Moment großer Zufriedenheit“, beschreibt Thilo Gehrisch. „Nach über 40 Jahren den Staffelstab weiterzureichen, erfüllt mich mit Freude.“ Ähnlich formuliert es Thomas Gehrisch. „Ich habe immer gerne mit dem natürlichen Werkstoff Holz gearbeitet“, so der ehemalige Geschäftsführer, „aber jetzt die Verantwortung der jüngeren Generation übertragen zu können, fühlt sich gut und richtig an.“

Das Sägewerk ist auch nach 170 Jahren wirtschaftlich gesund und modern aufgestellt. „Wir haben in all den Jahren immer konsequent in das Werk investiert“, heißt es von dem Brüderpaar Gehrisch und Sascha Marasek ergänzt: „Bis zuletzt 2020, wo wir Rundholzsortierwagen, Nachschnittsäge und Teile des Fuhrparks erneuert haben.“ Hohe Bedeutung im Sägewerk hat von jeher auch der Teamgedanke. „Ohne den Einsatz, die Tatkraft und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre diese Erfolgsgeschichte nicht denkbar gewesen“, bekräftigt Thilo Gehrisch. Gegenwärtig arbeiten im Sägewerk rund fünfzehn Beschäftigte in Vollzeit.

Viel Verantwortung wartet auch auf den Jüngeren in der neuen Doppelspitze. Philipp Gehrisch hat vor rund einem halben Jahr seinen „Industriemeister für Holzbearbeitung“ im oberbayerischen Rosenheim erfolgreich abgelegt. „Holz hat aus meiner Sicht nichts von seiner Bedeutung verloren“, so der Unternehmensnachfolger. „Als natürlich nachwachsender Rohstoff ist Holz nachhaltig und klimaschonend.“

Auch Sascha Marasek legt Wert auf die Feststellung, dass im Sägewerk Gehrisch nur Holz aus der Region und aus nachhaltiger Forstwirtschaft verarbeitet wird. „Wer bei uns einkauft – egal ob Zimmermannsbetrieb, Schreinerei, Verpackungsindustrie oder Privatkunde – jeder kann sicher sein, ein natürliches und umweltschonendes Produkt zu erhalten.“

Gerade im Jahr 2020 war trotz der Viruspandemie im Sägewerk viel zu tun. „Durch Lockdown und Home-Office waren es mehr Privatkunden als sonst“, fasst Sascha Marasek zusammen. „Der ein oder andere Carport wurde kurzfristig ebenso in die Tat umgesetzt wie spontan neue Terrassendielen verbaut, Hochbeete angelegt oder Bauschnitthölzer angefragt.“ Dabei hat sich der Kundenkreis des Sägewerks in den letzten Jahrzehnten konsequent vergrößert. „Rund einhundert Kilometer um Hoxhohl herum“ beschreiben ihn die Brüder Gehrisch. „Das reicht bis in die Pfalz, in den Taunus oder in den badischen Neckar-Raum“, so Thomas Gehrisch.

Auch an die größte Schrecksekunde in den Jahrzehnten ihrer gemeinsamen Geschäftsführertätigkeit denken die Brüder Gehrisch ab und an noch zurück. Das war im Jahre 1994. In einer schrecklichen Nacht fiel das gesamte Sägewerk in Hoxhol einem Brand zum Opfer – Millionenschaden inklusive. „Wir haben uns geschüttelt und voller Überzeugung das Werk neu aufgebaut.“ Das war eine gute Entscheidung, denn so können 170 Jahre Unternehmensgeschichte jetzt mit zwei jungen Fachleuten an der Spitze weitergehen.

STABWECHSEL BEIM SÄGEWERK GEHRISCH: Thilo Gehrisch (links) und Thomas Gehrisch (rechts) haben ihre Geschäftsführerpositionen in jüngere Hände gelegt. Verantwortlich sind jetzt Philipp Gehrisch (zweiter von links) und Sascha Marasek. Bild: Sägewerk Gehrisch

Text: C. Hess

Ob Abfallberatung, Sperrmüllanmeldung oder Fragen rund um die Wertstoffhöfe – ab 1. Januar 2021 bündelt der ZAKB alle bisherigen Servicenummern auf die bereits bekannte Hotline: 06256 / 851 881.
So erreichen alle Bürgerinnen und Bürger den ZAKB – egal mit welchem Anliegen – unter einer zentralen Nummer. Alle weiteren Servicenummern werden noch einige Wochen erreichbar sein und die Kunden automatisch umgeleitet.