Aktuell alle Termine unter Vorbehalt, bitte jeweils über Schaukästen informieren!

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Teilhabeleistungen und Schulsozialarbeit HELP als wichtige Stützen im Corona-Schulalltag

Die Coronavirus-Pandemie hat unser aller Alltag verändert. Die entsprechenden Regelungen und Einschränkungen sind besonders für Familien mit Kindern eine große Herausforderung, da der gewohnte Schulbetrieb neue Wege einschlagen muss: „Distanzunterricht und Homeschooling sollen die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonal und deren jeweilige Angehörigen schützen. Um die Familien in dieser schweren Zeit bestmöglich zu unterstützen, bewies das Bergsträßer Jugendamt gemeinsam mit den freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe großes Engagement und Flexibilität, um die Angebote aufrechtzuerhalten“, so die nicht nur für das Gesundheitsamt, sondern auch für das Jugendamt zuständige Dezernentin Diana Stolz. 

Mehrfachschändungen des Max Liebster Denkmals

„Mehrfachschändung von Denkmälern, „Diebstahl von Bronze-Figuren“, „Vandalismus“, all das wird im Lautertal nicht passieren, waren sich die Initiatoren des Max-Liebster-Denkmals gegenüber der Felsenmeerschule in Reichenbach sicher, als dieses 2013 seiner Bestimmung übergeben wurde. Der Standort war auch Sitz des ehemaligen Wohnhauses von Familie Liebster. „Hier im Tälchen ist die Welt noch in Ordnung“, hätte man die übereinstimmende Meinung derer beschreiben können, die damals zur Einweihung gekommen waren und hierzu ein schönes Fest im Hof der Felsenmeerschule feierten. Max Liebster war zuvor 2004 durch Votum der Gemeindevertretung Ehrenbürger der Gemeinde Lautertal geworden. Grundlage hierfür war nicht der Umstand, dass er als Jude und Zeuge Jehovas den Holocaust überlebt hatte (u.a. verbrachte er viele Monate in Auschwitz), sondern dass er in seinen letzten Lebensjahren viel Zeit geopfert hatte, um weltweit Versöhnung zwischen Tätern und Opfern förderte, Frieden predigte. Dutzendfach hatte er beispielsweise auch Schulen besucht, um mit Schülerinnen und Schülern, den Holocaust aufzuarbeiten.

Neuer Flyer und neue Angebote der Freiwilligenagentur

Darmstadt-Dieburg – Seit 2012 gibt es die Freiwilligen Agentur des Landkreises Darmstadt-Dieburg, die in enger Kooperation mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg, geführt wird. Als Service-Stelle berät sie kostenlos Vereine, Verbände, Organisationen oder Initiativen in allen Fragen des freiwilligen Engagements. Die Freiwilligen Agentur vermittelt auch Menschen, die sich ehrenamtlich betätigen möchten, bietet Fort- und Weiterbildung an und initiiert neue Projekte.

Alleinerziehende hatten es bei der Jobsuche immer schon schwerer: Ohne eine gute und stabile Betreuung der Kinder geht gar nichts. Auch bei der besten Lösung bleibt die zeitliche Flexibilität immer stark eingeschränkt und die Anforderung an die tägliche Bewältigung des Alltags hoch.

Die Arbeitgeber kennen die Problematiken nur allzu gut, und sind bei der Einstellung gerne mal zurückhaltend. Daran ändern auch die häufig überdurchschnittlich guten Schul- und Ausbildungsabschlüsse Alleinerziehender nichts. „In der Corona-Krise potenzieren sich alle diese Probleme noch einmal extrem, sodass Ein-Eltern-Familien zu den gesellschaftlichen Gruppen gehören, die besonders schwer unter der bestehenden Situation leiden“, weiß Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück.

„Daher unterstützt der Landkreis Darmstadt-Dieburg alleinerziehende Mütter und Väter, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, gezielt.“ In der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB), dem Kommunalen Jobcenter des Landkreises, wurde bereits 2013 eine eigene Fachstelle eingerichtet, in der Alleinerziehende bei der Entwicklung einer tragfähigen beruflichen Perspektive individuell beraten und begleitet werden.

https://www.ladadi.de/nc/gesellschaft-soziales/arbeitsmarkt/arbeitgeberportal/besondere-zielgruppen/alleinerziehende.html?sword_list%5B0%5D=alleinerziehende Personen, die telefonisch nicht erreichbar sind, können zudem von einem mobilen Beratungsteam des Jobcenters zuhause aufgesucht werden – natürlich unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln. Darüber hinaus hilft der LaDaDi bei Frust und Konflikten im häuslichen Bereich mit dem kostenlosen Angebot „Die 3. Hand“.

Das Expertenteam hört zu, berät im Umgang mit Konflikt- und Stresssituationen und vermittelt vielfältige Unterstützungsleistungen, wie beispielsweise einen Einkaufs- und Transportservice oder Freizeitangebote.“ https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/familie-kinder-und-jugend/beratungsangebote/die-3-hand.html

Des Weiteren hat die KfB zusammen mit den Bildungsträgern der Region vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten entwickelt, die Alleinerziehenden das Rüstzeug geben, um den Weg in die digitalisierte Arbeitswelt erfolgreich bewältigen zu können. Der Arbeitgeberservice der KfB steht übrigens auch als Ansprechpartner für Unternehmen zur Verfügung, die auf der Suche nach motivierten und effizienten Arbeitskräften sind. https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/arbeitsmarkt/arbeitgeberportal.html (ladadi)

Die Kindertagespflege ist ein pädagogisches Betreuungsangebot für Kinder, das sich besonders durch die Betreuung in Kleingruppen und ihre Familiennähe auszeichnet. Daher eignet sich die Betreuung besonders für Kinder unter drei Jahren. Allen an der Tätigkeit als Kindertagespflegeperson Interessierten empfiehlt der LaDaDi eine Online-Informationsveranstaltung am 28. Januar von 18 bis 20 Uhr oder am 3. Februar von 9 bis 11 Uhr. Eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! genügt, um einen Zugangslink für die Online-Informationsveranstaltung zu erhalten.

Ein neuer Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson startet am 1. März. Das Angebot umfasst 300 Unterrichtseinheiten und ist kostenfrei. Der Inhalt der Qualifizierung bezieht sich auf praxisorientierte pädagogische und rechtliche Themen. Als Kindertagespflegeperson (Tagesmutter/Tagesvater) betreuen Sie maximal fünf Kinder, im eigenen Haushalt, in extern angemieteten Räumen oder im Haushalt der Familie.

Die Kindertagespflege ist neben dem Unter-3-Bereich (U3) in der Kindertagesstätte eine wichtige Form der Kinderbetreuung und hat die Vorteile einer selbstständigen Tätigkeit. „Durch die individuelle Betreuung und hohe Flexibilität ist die Kindertagespflege für viele Eltern attraktiv“, weiß Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück. „Alle interessierten Menschen kann ich nur ermutigen, sich zu informieren und sich diese spannende berufliche Perspektive zu erschließen.“

Weitere Informationen über die Qualifizierung und die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson unter www.ladadi.de/kindertagepflege


Bei Interesse am aktuellen Kursangebot ab März oder Fragen rund um die Kindertagespflege genügt eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Ihren Kontaktdaten. Die Mitarbeiterinnen des Fachgebiets Kindertagesbetreuung melden sich gerne bei Ihnen. (ladadi)

Mit Beginn des neuen Jahres ergeben sich für pflegende Angehörige wichtige Neuerungen*, die 2021 die Pflege finanziell erleichtern sollen. Im vergangenen Jahr wurden pflegende Angehörige im öffentlichen Diskurs um Finanzhilfen, vor allem im Zuge der Corona-Pandemie, oft vernachlässigt.

Umso wichtiger ist es, dass diese systemrelevante Personengruppe von Jahresbeginn an besondere Unterstützung erfährt. Der Verband Pflegehilfe stellt daher eine Übersicht zur Verfügung, welche neuen finanziellen Entlastungsmöglichkeiten sich 2021 ergeben.

 

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Aufgrund der Corona-Situation bietet die Seniorenberatung des Diakonischen Werkes im Lautertal keine offene Sprechstunde an, sondern es können Termine nur nach Anmeldung erfolgen.

Regina Eichler-Walter, Seniorenberatung Diakonisches Werk Bergstraße Riedstr. 1 64625 Bensheim Tel.: 06251/107226 Fax: 06251/107252 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Diakonische Werk Bergstraße ist Teil der Diakonie Hessen - Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.V. Ederstrasse 12 60486 Frankfurt am Main

Berufliche Orientierung oder die Entwicklung von Perspektiven für das Arbeitsleben ist gerade in diesen Zeiten eine Herausforderung. Die Bildungsberatung des HESSENCAMPUS Darmstadt-Dieburg kann dabei unterstützen. Neue Wege im Berufsleben einschlagen, Hilfe bei Bewerbungsvorhaben oder Fragen zur eigenen Weiterbildung auch in Zeiten der Pandemie sind Themen, die Ratsuchende mit den Beraterinnen und Beratern besprechen können – vertraulich, neutral und kostenfrei. Wir bieten derzeit die Beratung per Telefon oder Online an. Termine können unter Telefon 06071 / 881-2301 oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbart werden. Weitere Informationen unter www.hessencampus-dadi.de (ladadi)

Kreis Bergstraße: Karsten Krug informiert über neues Landesförderprogramm

Der für das Bauamt zuständige Dezernent Karsten Krug und Martina Pfeiffer von der Wohnraumförderstelle des Kreises Bergstraße informierten vor Kurzem per Videokonferenz über das neue Landesförderprogramm zur sozialen Mietraumförderung für geringe und mittlere Einkommen. Der Einladung des hauptamtlichen Kreisbeigeordneten folgten zahlreiche Firmen und Wohnbaugenossenschaften, die im Anschluss großes Interesse zum Ausdruck brachten.

Seit 2011 hat die Bevölkerung Modautals um 1,8% zugenommen, den höchsten Anteil an der Altersverteilung haben die 50-70jährigen. Am 30. Juni 2020 hatte Modautal insgesamt 5073 Einwohner (im Dezember 2019 waren es 5096) auf einer Fläche von 31,79 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte liegt damit bei 160 Einwohnern je Quadratkilometer. Siedlungsfläche 6% (davon 3,8% für reinen Wohnbau), Verkehrsfläche 6,7%, Landwirtschaftsfläche 49,5% und Wald 36,8%.

Engagement wird belohnt!

Umweltpreis 2021: Vorschläge können bis zum 30.7.2021 eingereicht werden

Der Kreis Bergstraße setzt sich für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Mit einem eigenen Umweltpreis zeichnet der Kreis Bergstraße Einzelpersonen, Gruppen, Schulen, Vereine, Verbände oder Unternehmen aus dem Kreisgebiet aus, die sich im Bereich Natur- und Umweltschutz besonders engagiert und beispielhafte Projekte umgesetzt haben. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Dabei geht es vor allem um Leistungen mit Vorbildfunktion, innovative Ideen sowie um konkrete Aktionen. Der entsprechenden fünfköpfigen Jury gehören neben dem Kreistagsvorsitzenden, dem Naturschutzdezernenten und der Naturschutzbehörde auch der Naturschutzbeirat sowie der UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald e.V. an. Können mehrere Bewerber die Jury überzeugen, wird der Preis unter den Gewinnerinnen und Gewinnern aufgeteilt.

Am schicksalhaften 9. November geboren: Walter Israel † 10.7.1942 - Lautertals jüngstes NS-Opfer jüdischen Glaubens

Der 9. November steht im Lautertal in einer interessanten doppelten Verbindung zur Reichenbacher Synagogengemeinde, denn es ist jenseits der Pogromnacht, der Geburtstag eines sehr jungen Lautertaler Gemeindemitgliedes jüdischen Glaubens, Walter Israel. Walter wurde am 9.11.1925 im elterlichen Wohnhaus an der Nibelungenstraße zu Elmshausen geboren.