DADINA teilt mit (2. März 2020): mittlerweile konnten wir die Fahrpläne der Linien MO1 und MO4 für die zum 20.04.2020 vorgesehene Fahrplanänderung mit dem Verkehrsunternehmen FS Omnibus abstimmen und Ihnen die gewünschten Informationen liefern.

Derzeit gibt es sieben umsteigefreie Verbindungen an Montagen bis Freitagen zwischen Asbach und Darmstadt, künftig wird die Umsteigeverbindung von der Linie MO4 zur Linie MO1 und umgekehrt 14x angeboten. Die Fahrtzeit beträgt eine Stunde, was gegenüber der Direktverbindung eine Fahrtzeitverlängerung von zehn Minuten bedeutet. Somit steht der Frequenzverbesserung eine etwas längere Fahrtzeit gegenüber.

Am Wochenende bleibt das Fahrtenangebot gleich, so dass es weiterhin sieben Abfahrten ab Asbach mit der neuen Linie MO4 gibt. Hier kann die durch den Umstieg gegebene Fahrtzeitverlängerung nicht durch Mehrfahrten kompensiert werden.

Wenn das neue Angebot gut frequentiert wird, so kann auch am Wochenende über eine Taktverdichtung nachgedacht werden.

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Netzwerk Vielfalt Lautertal Hechlergasse 1 64686 Lautertal

Offener Brief

An die

Gemeindevertretung Lautertal
Herrn Dr. Günter Haas, Vorsitzender
Nibelungenstr. 280
64686 Lautertal

Lautertal, 10.03.2020

Hessisches Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben

Sehr geehrter Herr Gemeindevertretervorsitzender Dr. Haas, sehr geehrte Mitglieder der Gemeindevertretung Lautertal,

mit Irritation hat der Vorstand des Netzwerk Vielfalt Lautertal e.V. die ablehnende Haltung der Lautertaler Gemeindevertretung zum sog. „Hessischen Plädoyer“ wahrgenommen.
Irritierend empfinden wir insbesondere drei im Bergsträßer Anzeiger vom 13.02.2020 zitierte Aussagen von Herrn Dr. Haas, zu denen wir als zivilgesellschaftlicher Verein selbst Stellung beziehen wollen.

Aussage 1: Rassismus sei ein politischer Kampfbegriff

Diese Aussage impliziert, Rassismus sei kein reales Phänomen. Die hessische Kriminalstatistik oder Veröffentlichungen der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt beweisen das Gegenteil. Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten oder der Terroranschlag in Hanau sind in der Öffentlichkeit sicher noch sehr präsent. Am 18.02.2020 vermeldete das Hessische Innenministerium einen Anstieg rechtsextremer Straftaten in Hessen in 2019 um 52%. Bei antisemitischen Straftaten liegt die Steigerungsquote 2019 bei erschreckenden 56%. Welche Wirkung wird die Aussage, Rassismus sei ein politischer Kampfbegriff, bei den Opfern rassistischer Gewalt haben?

Aussage 2: Im Lautertal gäbe es keinen Rassismus

Glücklicherweise mussten wir in den letzten Jahren im Lautertal keine rassistisch motivierten Gewalttaten erleben. Rassismus gibt es jedoch leider im Lautertal ebenso wie in allen anderen Regionen und Gemeinden in Hessen (und darüber hinaus). Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erleben selbst regelmäßig rassistische Vorurteile bei der Unterstützung geflüchteter Menschen. Bei der Jobsuche oder Wohnungssuche sind sie spürbar. Auch im normalen Alltagsleben beim Einkauf oder in der Schule. Uns sind eine Vielzahl von Beispielen bekannt, in denen Menschen im Lautertal von Rassismus betroffen sind.

Aussage 3: Es gäbe keine Verantwortung der heutigen Generation für die Untaten ihrer Vorväter

Dieser Satz wird im „juristischen“ Sinn zitiert. Sich einem Plädoyer über das solidarische Zusammenleben in unserer Gesellschaft anzuschließen, ist jedoch keine juristische Frage, sondern eine politische Haltung. Eine politische Verantwortung besteht selbstverständlich für unsere Generation und für alle folgenden. Verantwortungsübernahme bedeutet, im Wissen um die historisch singulären Verbrechen die Zukunft zu gestalten. Ganz im Sinne der Aussage des ehemaligen Bundespräsidenten "Die Jungen sind nicht verantwortlich für das, was damals geschah. Aber sie sind verantwortlich für das, was in der Geschichte daraus wird." (aus der Rede Weizäckers zum 08. Mai 1985). In der Bundesrepublik bestand immer ein demokratisches Einvernehmen darüber, dass menschenverachtende Ideologien keinen gesellschaftlichen Raum erhalten dürfen. Der Raison „Wehret den Anfängen!“ ordnete sich das gesamte demokratische Spektrum in der BRD zu. NPD, Wehrsportgruppe Hoffmann, NSU, Beteiligung von staatlichen Stellen, „erinnerungspolitische Wende um 180°“, „Mahnmal der Schande“, ein ermordeter Politiker, rassistische Terroranschläge - leider müssen wir heute konstatieren: Wir sind weit über die Anfänge hinaus.

Unter dem Dach des Netzwerk Vielfalt e.V. setzen sich Bürgerinnen und Bürger aus dem Lautertal seit 2015 in der Gemeinde ehrenamtlich für Integration, Vielfalt und Toleranz im gemeindlichen Zusammenleben ein. Das Netzwerk Vielfalt e.V. unterstützt ausdrücklich dass „Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“.

Wir begrüßen, dass sich die Gemeindevertretung in einem eigenen Text von Hass und Gewalt in der Gesellschaft distanziert. Gleichermaßen haben wir kein Verständnis für die Ablehnung des „Hessischen Plädoyers“, das deutlich breiter verfasst ist. Lautertal hat sich durch die ablehnende Haltung aus der Gemeinschaft der hessischen Städte und Gemeinden und eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses aus Menschrechtsorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Universitäten und vielen anderen verabschiedet. Dieses Ausscheren aus der Gemeinschaft zeugt nicht von solidarischem, gemeinschaftlichem Handeln.

Der Vorstand des Netzwerks Vielfalt e.V. appelliert daher an die Gemeindevertretung Lautertal und insbesondere an die Koalitionsfraktionen aus LBL und CDU, die nächste Sitzung der Gemeindevertretung dazu zu nutzen, sich dem hessischen Plädoyer doch noch anzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Netzwerk Vielfalt e.V. Lautertaler Hilfe für Geflüchtete
Der geschäftsführende Vorstand
Christine Boß-Engelbrecht, Tobias Lauer gez. Larissa Steinmann
Stv. Vorsitzende Kassenwart Vorsitzende

 

Gottesdienste, Veranstaltungen und regelmäßigen Programme der Kirchengemeinden müssen laut Vorgabe der Bundesregierung bis auf Weiteres ausfallen, bei Bedarf rufen Sie bitte Ihr Gemeindebüro an

Ev. Kirchengemeinde Beedenkirchen: 06254-7178 Pfarrbüro Di 15-17, Do 9-11 Uhr
Ev. Kirchengemeinde Gadernheim: 06254-942330 Pfarrbüro Di 10-12, Do 17-18 Uhr
Ev. Kirchengemeinde Reichenbach: 06254-38125 Pfarrbüro Mo+Mi 9-11, Do 15-18 Uhr
Gemeinsame Seiten der Ev. Kirchengemeinden Lautertal: www.kirchspiel-lautertal.de

Landeskirchliche Gemeinschaft Lautertal (LKG): Friedhofstraße 27 in Reichenbach 06254 943704 www.lkg-lautertal.de

siehe auch Online-Gottesdienste!

Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen: Pfarramt 06254 1324 www.ekg-neunkirchen.de

Ev. Kirchengemeinde Ernsthofen: 06167-378 www.ernsthofen-evangelisch.de

Kath. Kirchengemeinde St. Andreas Reichenbach Zentralbüro St. Georg Bensheim 06251-175160 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Öffnungsz.: Mo Di Fr 9-12 Uhr Do 16-19 Uhr

Kath. Pfarrgemeinde Lindenfels: St. Peter & Paulus für Gadernheim, Knoden, Schannenbach, Neunkirchen und Lützelbach: 06255-952173

Ev. Kirche EKHN: "Gott fällt nicht aus" - Angebote für Zuhause: Feiern im Fernsehen und Rundfunk und natürlich Online als „Kirche von zu Hause“

Durch die Ausbreitung des Corona-Virus können wir fast nicht anders, als die Routine des Alltags zu unterbrechen. Die neue Situation wirft Fragen auf: Wie schütze ich mich sinnvoll? Was gibt mir inneren Halt? Die Passionszeit bietet eine besondere Gelegenheit, sich auf die Suche nach dem zu machen, was trägt.

Katholische Gottesdienste, Betstunden, Rosenkranzgebete: Live-Übertragungen: https://www.ewtn.de/liveuebertragungen_und_sondersendungen

Ostern in Rom mit Papst Franziskus und Segen "Urbi et Orbi": an den Kar- und Ostertagen wird es wegen der Corona-Quarantäne im Vatikan keine öffentlichen Gottesdienste geben.

Gedanken von Pfarrer Dr. Jeffrey Myers (EKHN): In Zeiten des neuen Coronavirus assoziiert man das Wort „Quarantäne“ gleich mit einer ansteckenden Krankheit. Um eine Verbreitung der Krankheit zu verhindern, werden Menschen mit Verdacht auf ein ansteckendes Virus in Isolation versetzt, eben unter Quarantäne gestellt.
Quarantäne kommt von „40“. Weil aber der Ursprung des Wortes in Zeiten der Seuchen im Mittelalter auf die biblische Zahl „40“ verweist (quarantina di giorni) und das Sich-Zurückziehen in der Bibel berücksichtigt (vgl. 3. Buch Mose), bietet „Quarantäne“ als Begriff auch Anregungen für die Passionszeit. Denn die bewußte Entscheidung, sich für 40 Tage – zumindest innerlich – zurückzuziehen, liegt im Zentrum der Fastenzeit. Interessanterweise deutet der Begriff cuarantena im spanischsprechenden Kontext auf die Wichtigkeit einer gewissen Zeit „alleine" für Mütter mit ihren Neugeborenen direkt nach der Geburt hin, was der Gesundheit und der Beziehung dienen soll.
Gerade Zeiten des Alleinseins, sagte einmal Dietrich Bonhoeffer, dessen Todestag sich am bevorstehenden Gründonnerstag zum 75. Mal jährt, seien ungeheuer wichtig: „Wer Gemeinschaft will ohne Alleinsein, der stürzt in die Leere der Worte und Gefühle… Christen, die nicht allein mit sich fertig werden können, […] hoffen in der Gemeinschaft anderer Menschen Hilfe zu erfahren. Meist werden sie enttäuscht und machen dann der Gemeinschaft zum Vorwurf, was ihre eigenste Schuld ist… Suchst du Gott allein, so wirst du Freude empfangen.“
Ferner regt das Wort Quarantäne – gerade in der Passionszeit – an, sich solidarisch zu zeigen mit Menschen, die aus verschiedenen Gründen isoliert sind bzw. sich in Quarantäne befinden. Zeigt Mitgefühl mit jenen in Quarantäne: gefordert sind wir, unser Mitgefühl und unsere Betroffenheit zu zeigen, sei es durch eine Karte oder einen mit der Hand geschriebenen Brief über Amnesty International, sei es durch Gebet oder ein Geschenk. Sich während der 40 Tage der Passionszeit gedanklich oder physisch zurückzuziehen, schärft die Wahrnehmung für das Schicksal von Menschen, die sich ungewollt in Isolation befinden – wie den zahllosen Menschen, die zurzeit durch das Coronavirus infiziert sind oder unter Verdacht stehen, erkrankt zu sein.
Und die Passionszeit als Quarantäne schärft den Blick für denjenigen, der ab Palmsonntag zunehmend alleine nach Jerusalem geht, bis er schließlich alleine am Kreuz stirbt. Damit am Ende keine Quarantäne das letzte Wort behält.

Anleitung zur Meditation
https://www.ekhn.de/glaube/glaube-leben/meditation/meditationspraxis.html

Corona: gemeinsame Information der drei Kirchengemeinden im Kirchspiel Lautertal

Liebe Gemeindeglieder, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Corona-Pandemie stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Unser Kirchenpräsident Dr. Volker Jung hat sich darum mit Handlungsempfehlungen und unter anderem mit folgenden Worten an die Kirchengemeinden gewendet: „Die Corona-Pandemie ist eine große Belastung für viele Menschen, für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Die große Infektionsgefahr zwingt uns zu sehr schmerzlichen Maßnahmen.  Uns liegt daran, Menschen so zusammenzubringen, daß sie miteinander gestärkt werden – durch das Hören auf Gottes Wort, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, daß sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, vielfach Abstand voneinander zu halten, wo es doch gerade in solchen Zeiten auch schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Es geht deshalb auch darum, die Notwendigkeit, daß wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.“
Vor diesem Hintergrund sind wir leider gezwungen, unser kirchengemeindliches Angebot stark einzuschränken. Bis auf weiteres gelten folgende Regelungen: Es finden keine kirchengemeindlichen Veranstaltungen und Gruppentreffen statt. Hiervon sind auch die Gottesdienste betroffen. Trauerfeiern werden im engsten Familienkreis - unter Einhaltung der behördlichen Auflagen - durchgeführt. Bitte beachten Sie hierzu die gesonderten Bekanntmachungen in den Schaukästen. Die Gemeindebüros sind für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Sekretärinnen sind für Sie zu den gewohnten Bürozeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Bei dringender persönlicher Vorsprache bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.
Wir Pfarrer stehen für Ihre Anfragen und insbesondere auch für seelsorgerliche Anliegen ebenfalls telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Bitte haben Sie dafür Verständnis, daß Hausbesuche nur auf Anfrage und in Notfällen gemacht werden. Natürlich wollen wir dennoch als Kirchengemeinde für Sie da sein. Wir werden daher verstärkt folgende Kommunikationswege nutzen, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben:
• die Homepage unseres Kirchspiels, auf der wir auch geistliche Angebote unterbreiten, finden Sie unter
www.kirchspiel-lautertal.de
• unsere Schaukästen
• Telefon und Postweg, um Ihnen z.B. zum Geburtstag oder Jubelhochzeiten zu gratulieren
• Regionalteil der örtlichen Presse
• Licht der Hoffnung, jeden Abend um 19.00 Uhr (Mehr Infos auf unserer Homepage)
• Glockengeläut Sonntags um 10.15 Uhr als Aufruf zum häuslichen Gebet und zur Fürbitte
• Dekanatsweite Angebote über Youtube, Facebook und andere soziale Medien
Schauen Sie unter: https://dekanat-bergstrasse.ekhn.de/aktuell.html
Weitere Angebote sind in Arbeit und von den behördlichen Einschränkungen abhängig. Entsprechende Links finden Sie auf unserer Homepage.
„Bewahre mich, Gott; denn ich traue auf dich.“ Psalm 16, 1
Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihre Pfarrerin Marion Mühlmeier (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Pfarrer Jan Scheunemann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Pfarrer Reinald Engelbrecht (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

In diesen ungewissen Tagen beschäftigen sich viele von uns mit großen Fragen wie „Was wird sein, wenn ich mich an Covid-19 anstecke?“, „Werden wir weiterhin genug zu essen haben?“, „Was wird aus meinem Job?“ Fragen, die auch eine ganze Reihe starker Empfindungen auslösen: Druck, Stress, Angst, Ärger, Wut, Verzweiflung. – Und gerade die Dinge, die uns im Alltag Kraft geben würden, wie das Fußballspiel am Bölle, das Ausgehen mit Freundinnen und Freunden, das Singen im Chor, das Auspowern im Fitnessstudio, können wir im Moment leider nicht machen. Natürlich ist Joggen und Spazierengehen auch in diesen Tagen eine gute Möglichkeit, schwierige Gefühle abzubauen. Ganz wesentlich ist aber in der aktuellen Situation, auch menschlich miteinander verbunden zu bleiben und sich beizustehen. „Lassen Sie uns in diesen Tagen ganz besonders aufeinander achten, uns an unseren Ängsten und Nöten Anteil nehmen und uns gegenseitig Mut machen – ob per WhatsApp, Telefon oder mit Abstand am Gartenzaun. Das tut uns allen gut.“, appelliert Mareen Hechler, die neue Leiterin des Büros für Chancengleichheit des Landkreises Darmstadt-Dieburg. Aber was ist, wenn in der aktuellen Krise das emotionale Fass überläuft? „Wenn Sie in ihrer Nachbarschaft mitbekommen, dass Menschen sich streiten und Sie den Eindruck haben, dass es nicht beim Streit mit Worten bleibt. Dann ist es ganz wichtig, nicht wegzusehen. Von Gewalt betroffene Kinder, Frauen und Männer brauchen unsere Hilfe. In dem Moment, in dem Sie sich große Sorgen machen, rufen Sie bitte bei der örtlichen Polizeidienstelle an“, betont Hechler. Eine weitere wichtige erste Anlaufstelle für Betroffene und für alle, die helfen wollen, ist das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der kostenfreien Nummer 08000 / 116 016. Es leistet Erst- und Krisenunterstützung und bietet Zugang in das örtliche Hilfe- und Unterstützungssystem. Bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Das Hilfetelefon ist auch online zu erreichen unter www.hilfetelefon.de. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt arbeiten die Hilfs- und Unterstützungseinrichtungen für Frauen, Kinder, Jugendliche und Männer eng im Netzwerk Gewaltschutz zusammen. Eine der wichtigen Anlaufstellen im Landkreis ist die Beratungsstelle Frauen helfen Frauen e.V. in Dieburg mit dem Frauenhaus des Landkreises. Die Beratungsstelle ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und am Donnerstag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 06071/ 25666 zu erreichen. Frauen, die von häuslicher Gewalt akut betroffen sind und dringend Aufnahme im Frauenhaus für sich und ihre Kinder suchen, können sich direkt melden unter Telefon 06071 / 33033. Die Kolleginnen in der Beratungsstelle und im Frauenhaus unterstützen schnell und unbürokratisch. Auch am Wochenende ist eine Aufnahme im Frauenhaus möglich, dann über die örtliche Polizei. Männer mit Gewaltproblemen finden bei der Pro Familia Darmstadt ein spezielles Beratungsangebot. Die Pro Familia ist erreichbar unter Telefon 06151 / 429420 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Gemeinsame Information der drei Kirchengemeinden im Kirchspiel Lautertal:

Attachments:
Access this URL (/../attachments/article/2336/Veröffentlichung Corona-Pandemie.pdf)Vero[Info der Kirchengemeinden zu Corona]0 kB

3. April: Neue Pfadfindervideos, nicht nur für Kinder, findet ihr unter: https://www.youtube.com/channel/UCs3Q1JZia5LMb_yBXYUYewg

Zur Übertragbarkeit des Coronavirus auf Tiere hat das Friedrich-Loeffler-Institut - Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit Informationen herausgegeben: https://www.fli.de/en/news/animal-disease-situation/coronavirus/

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass sich Nutz- und Haustiere mit dem neuartigen Coronavirus infizieren können. Aber: Personen in Quarantäne sollten grundsätzlich zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen und Tieren möglichst meiden. Dürfen Hunde ausgeführt werden, im Garten gearbeitet werden, Tiere (Landwirtshaft) versorgt werden? Jeder, der Verantwortung für Tiere trägt, sollte sich auf eine mögliche eigene Quarantäne-Situation vorbereiten. Daher ist es sinnvoll, bereits im Vorfeld abzuklären, wie eine Versorgung der Tiere sichergestellt werden kann. Scheiden nun Familienmitglieder oder Freunde aufgrund von Quarantänemaßnahmen aus, verbleibt noch die Möglichkeit, auf Dienstleister wie beispielsweise „Gassigehservice“, Tierpensionen, Bereiter, Pensionspferdeställe etc. zurückzugreifen. Nutztiere auf dem Betrieb sollten wenn möglich durch eine andere Person betreut werden oder wenn nicht anders möglich sollte der Kontakt auf ein Minimum beschränkt werden.

Der Aufenthalt auf dem eigenen Grundstück oder dem eigenen Gelände stellt kein Problem dar. Der Sinn einer Quarantäne ist es, die Übertragung einer Krankheit wirksam zu verhindern. Deshalb sollen sie sich zuhause aufhalten und Abstand zu anderen Menschen halten.

Allgemeine FAQ zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landes Hessen unter: https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2/faq-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2-0

Diese Informationen stellte uns Frau Klöckener vom Presseamt des Kreises Bergstraße freundlicherweise zur Verfügung.

FAQs zu Haus- und Nutztieren finden Sie auf dieser Seite: https://www.openagrar.de/receive/openagrar_mods_00058419

TSI: Tipps und News für Katzenhalter in Corona-Zeiten

 

Jugendamt baut Digitalangebot im Bereich Beistandschaft und Unterhaltsvorschuss aus

Das Jugendamt bietet im Bereich der Beistandschaft ab sofort auch die Möglichkeit, Termine online zu vereinbaren. Außerdem kann die Beantragung einer Bescheinigung über die elterliche Sorge über ein Online-Formular erfolgen. Durch diese Maßnahmen will das Jugendamt die Möglichkeiten der modernen Kommunikationswege nutzen, die zeitnahe Erreichbarkeit der Beistandschaft und des Unterhaltsvorschusses erhöhen und damit zur schnelleren, effizienteren Unterstützung alleinerziehender Elternteile und ihrer Kinder beitragen.

Schützende Hände: jetzt auch im Lautertal an vielen Stellen

Nachdem 2006 die Aktion  Schützende Hände in Bensheim sehr erfolgreich eingeführt wurde, regte der Lautertaler Jugendpfleger Peter Schuster dies auch hier an. Mit dieser Initiative werden in fast allen Ortsteilen Anlaufstellen für Kinder geschaffen, die sich in Not befinden oder Hilfe benötigen. Durch gut sichtbare Aufkleber sind diese Anlaufstellen erkennbar. Es ist wichtig, Kindern zuzutrauen, daß sie Wege allein zurücklegen. So wird das Selbstvertrauen gestärkt, die Kinder lernen eigenverantwortliches Handeln. Um Eltern trotzdem Sicherheit zu bieten, gibt es die Initiative.

Bergstraße(ots) - Beim Gros aller Betrugsfälle an der Haustür  handelt es sich um so genannte Haustürgeschäfte. Zumeist geht es dabei um Ratenkauf- und Ratenlieferungsverträge (Abonnements) oder um Verträge über Dienst- und Werkleistungen, wie zum Beispiel Reinigungs-, Dach- und Fassadenarbeiten.
Wie Sie sich auch bei forsch auftretenden Fremden nicht ins Bockshorn jagen lassen, verraten Ihnen folgende Tipps:

  • Unterschreiben Sie nichts unter Zeitdruck und lassen Sie sich weder beeindrucken noch verwirren.
  • Lesen Sie Vertragsbedingungen gründlich durch und lassen Sie sie sich bei Bedarf erklären.
  • Leisten Sie keine Unterschriften für angebliche Geschenke oder Besuchsbestätigungen.
  • Achten Sie bei der Unterschrift immer auch auf die Datumsangabe.
  • Die Belehrung über das Widerrufsrecht muss stets extra unterschrieben sein. Denken Sie daran, dass ein fehlendes oder falsches Datum die Durchsetzung Ihres Widerspruches erschwert.
  • Verlangen Sie immer eine Kopie des Vertrags mit deutlich lesbarer Adresse und ebenso gut erkennbarem Namen des Vertragspartners.
  • Prüfen und vergleichen Sie Angebote genau. Lassen Sie sich gerade durch bedrängende "Hinweise" (Beispiel: "Dieses Angebot gilt nur noch heute!") auf keinen Fall unter Druck setzen.
  • Rufen Sie umgehend die Polizei, wenn Sie das Gefühl haben, auf einen Betrüger hereingefallen zu sein.


Bei Ihrer Polizei sowie im Internet unter www.polizei-beratung.de erhalten Sie weitere Informationen, wertvolle Tipps und hilfreiche
Broschüren.